
Das Fundament der Meditation
In dieser Meditation baust du die Grundlage für deine Praxis auf. Wir beginnen mit einer sanften Körperwahrnehmung, um Anspannung loszulassen und bei dir selbst anzukommen. Anschließend üben wir, den Atem als Anker zu nutzen: Ablenkungen bemerken, Gedanken ziehen lassen und immer wieder sanft zurückkehren. Hilft dir, innere Stabilität zu entwickeln und Ruhe einkehren zu lassen. Empfohlen: Täglich für 7 Tage üben, um eine stabile Basis aufzubauen. Musik von Chris Collins
Transkription
In dieser Meditation üben wir,
Ganz bei unserem Atem zu sein.
Der Atem ist unser Anker,
Er hilft uns immer wieder in den gegenwärtigen Moment zurückzukehren.
Er ist die Basis für unsere Meditationspraxis.
Finde also für die Meditation eine bequemeste Sitzhaltung,
In der du gut zur Ruhe kommen kannst.
Wenn du möchtest,
Dann kuschle dich in eine Decke ein und machst dir gemütlich.
Dein Rücken ist aufrecht,
Aber entspannt,
Sodass Energie und Atem frei fließen können.
Deine Hände dürfen ganz locker auf deinen Oberschenkeln oder im Schoß liegen,
So wie es für dich angenehm ist.
Und wenn du soweit bist,
Dann schließe ganz sanft deine Augen.
Damit schaltest du die Reize der Außenwelt aus und öffnest den Raum nach innen.
Vielleicht möchtest du dir auch ein kleines Lächeln schenken dafür,
Dass du dir heute diese wertvolle Zeit für dich selbst nimmst.
Es gibt gerade nichts weiter zu tun.
Diese Zeit ist nur für dich,
Um die Verbindung zwischen Körper und Geist wiederherzustellen und die Verbindung zu dir selbst zu stärken.
Nimm zu Beginn der Meditation einmal ein paar tiefe Atemzüge durch die Nase ein und durch den Mund wieder aus.
Spüre,
Wie sich dein Bauch bei der Einatmung hebt und wie er sich mit der Ausatmung wieder senkt.
Und dann finde zurück in den natürlichen Rhythmus deiner Atmung,
Ohne sie ändern oder kontrollieren zu wollen.
Und lenke deine Aufmerksamkeit einmal auf deinen Körper und lass Schritt für Schritt Entspannung einkehren.
Dein Gesicht darf ganz weich werden.
Entspanne den Punkt zwischen deinen Augenbrauen.
Lockere einmal deine Kiefer und deine Zunge.
Lass sie ganz locker im Mundraum liegen.
Auch im Hals und im Nacken darf alle Anspannung abfließen.
Die Schultern dürfen loslassen.
Spüre einmal die Unterlage,
Auf der du sitzt und nimm wahr,
Wie du getragen wirst.
Wie Beine und Füße sich erholen dürfen.
Nimm dir die Zeit,
Um ganz bei dir anzukommen und dich zu erden.
Spüre in deinen Körper hinein.
Schenke ihm Liebe und Dankbarkeit für alles,
Was er jeden Tag für dich tut.
Und mit der nächsten Einatmung,
Lass frische Luft durch deinen ganzen Körper zirkulieren.
Und mit der Ausatmung,
Lass alle Anspannung von dir abfließen.
Und um nun auch deinen Geist zur Ruhe zu bringen,
Lenke deine Aufmerksamkeit einmal auf deine Atmung.
Lege gerne eine Hand auf deinen Bauch und beobachte einfach den natürlichen Fluss deiner Atmung.
Du musst deine Atmung nicht verändern.
Du darfst sie einfach nur wahrnehmen und beobachten.
Wenn du einatmest,
Lasse deinen Bauch schön rund werden.
Und wenn du ausatmest,
Ziehe den Nabel sanft zurück in Richtung Wirbelsäule.
Wenn du magst,
Dann sag dir innerlich bei jedem Atemzug leise die Worte Einatmen,
Ausatmen.
Und wenn deine Gedanken abschweifen,
Wunderbar,
Das ist ganz normal.
Sobald du es bemerkst,
Kehre ganz sanft zurück zur Atmung.
Sie ist ein Anker,
Der dich immer wieder zurückholt,
Wenn du dich in deinen Gedanken verlierst.
Beobachte dieses Wechselspiel zwischen Fokus und Abschweifen ganz liebevoll und sei hier nicht zu streng mit dir.
Mit jedem Zurückkehren zur Atmung trainierst du deinen Achtsamkeitsmuskel.
Nimm den beruhigenden Rhythmus deiner Atmung wahr.
Spüre,
Wie mit jedem Atemzug mehr Ruhe und Entspannung einkehrt.
Ausatmen,
Das Abschweifen der Gedanken bemerken und den Fokus zurück zur Atmung lenken.
Mit jedem Atemzug bringst du deinen Geist zurück ins Hier und Jetzt,
Dorthin wo dein Körper schon auf ihn wartet.
Dadurch entsteht Ruhe und Balance.
Und dann lass deine Aufmerksamkeit langsam wieder los und erlaube dir einfach hier zu sein.
Dein Geist liebt Bewegung.
Er denkt,
Er erinnert sich,
Er plant und er analysiert.
Aber in der Atembeobachtung schenkst du ihm eine sanfte Pause.
In jeder Moment,
In denen du zur Atmung zurück findest,
Stärkt deine Achtsamkeit.
Mit jeder Wiederholung wächst deine innere Ruhe.
Und deshalb ist die Atmung eine so kraftvolle Basis.
Sie ist immer da,
Ruhig,
Beständig und geduldig.
Und wenn du bemerkst,
Dass du dich in deinen Gedanken verlierst oder dass der Lärm im Inneren zu herausfordernd wird,
Mit einem Atemzug findest du zurück zum gegenwärtigen Moment.
Spüre nun noch einmal nach.
Wie fühlst du dich jetzt?
Vielleicht schon etwas ruhiger,
Vielleicht auch noch unruhig.
Auch das ist okay.
Meditation ist ein Prozess.
Sei geduldig mit dir selbst.
Und wenn du möchtest,
Dann bringe deine Handflächen zusammen vor deine Stirn für klare und liebevolle Gedanken.
Weiter zu deinem Mund für klare und liebevolle Worte.
Und zum Schluss bringe deine Handflächen vor dein Herz für klare und liebevolle Gefühle.
Und dann bringe deinen Kinn Richtung Handflächen und finde eine Sache,
Für die du heute ganz besonders dankbar bist.
Bringe wieder etwas Bewegung in deinen Körper.
Wenn du möchtest,
Dann strecke dich oder lass deinen Kopf kreisen.
Tu das,
Was dir gerade gut tut.
Und wenn du bist,
Dann öffne langsam wieder deine Augen und nimm den Raum um dich herum wahr.
Nimm diesen Moment mit in deinen Tag.
Deine innere Ruhe beginnt genau hier,
Mit dir und mit deinem Atem.
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