
Mit schwierigen Gefühlen sein
Diese Meditation lädt dich ein, mit schwierigen Gefühlen in Kontakt zu kommen, ohne dich in ihnen zu verlieren. Hinter jeder schmerzhaften Geschichte stecken Gefühle: Trauer, Wut, Einsamkeit, Enttäuschung. Wenn wir sie benennen und erlauben, verlieren sie ihre Macht über uns. Dann wird Veränderung möglich. Diese Übung ist angelehnt an die Arbeit von Kristin Neff und stärkt deine Interozeption, deine Fähigkeit, Gefühle im Körper wahrzunehmen. Das ist eine der wichtigsten Voraussetzungen dafür, für deine eigenen Bedürfnisse einzustehen. In dieser Meditation lernst du: - Gefühle zu benennen und damit aus dem Gedankenkarussell auszusteigen - Körperempfindungen als Ausdruck deiner Gefühle wahrzunehmen - Dich selbst mit Mitgefühl zu halten, wenn es schwer wird Dauer: ca. 14 Minuten | Für alle Level geeignet
Transkription
Willkommen,
Ich bin Julia,
Dein Coach bei Erschöpfung und Stress.
Ich begleite dich heute in der Meditation mit schwierigen Gefühlen sein,
In der wir mit deinen Gefühlen in Kontakt kommen.
Diese Arbeit stärkt deine Körperwahrnehmung,
Also wie gut du deine Gefühle in deinem Körper wahrnehmen kannst.
Das ist deine wichtige Fähigkeit,
Um für deine Bedürfnisse und Wünsche einzustehen.
Diese Meditation ist angelehnt an die Arbeit von Kristin Neff und diese Methode hat mein eigenes Leben nachhaltig verändert,
Weil sie mir geholfen hat,
Wirklich in Kontakt mit meinen Gefühlen,
Bedürfnissen und schlussendlich mir selbst zu kommen.
Hinter jeder schmerzhaften Geschichte liegen Gefühle wie Unzulänglichkeit,
Wut,
Ärger,
Einsamkeit oder Angst.
Nur um ein paar zu nennen.
Wenn wir diese fühlen,
Können wir leichter aus dem Drama des Lebens aussteigen.
Lass uns schauen,
Welche Gefühle jetzt bei dir präsent sind.
Wenn wir Gefühle erlauben,
Wird Veränderung möglich.
Wir schauen uns zuerst die Geschichte an,
Die dir im Moment unbehagen bereitet.
Lassen die Gefühle in Deinem Körper zu und erlauben ihnen in dem Maß da zu sein,
Das sich jetzt für Dich richtig anfühlt.
Ich bin an Deiner Seite und bekleide Dich Schritt für Schritt.
Gehört ganz dir allein.
Richte deine Aufmerksamkeit zunächst auf deinen Atem.
Du musst nichts verändern.
Beobachte ihn einfach,
Wie tief atmest du,
Wie lang ist deine Einatmung,
Wie lang ist deine Ausatmung.
Wo nimmst du deinen Atem wahr?
An deiner Nasenspitze?
Am Mund?
Fühlt er sich eher kühl oder warm an?
Was bereitet dir Unbehagen?
Was ist geschehen,
Dass es dir jetzt im Moment nicht gut geht?
Geh nicht zu tief hinein,
Sondern nur so weit,
Wie du es halten kannst.
Und nur so tief,
Dass du mit deinen Gefühlen in Kontakt kommst,
Ohne dich in der Geschichte oder den Gefühlen zu verlieren.
Welche Emotionen?
Lass die Geschichte ein Stück weit in dir aufsteigen und nimm dir Zeit dafür.
Nun lasst die Geschichte gehen.
Wir schauen uns jetzt deine Gefühle an.
Wenn wir unsere Gefühle benennen,
Sind wir ihnen weniger ausgeliefert.
Es können mehrere Gefühle gleichzeitig sein oder ein Gefühl kann stärker sein als die anderen.
Ich nenne dir ein paar.
Trauer,
Wut,
Angst,
Zorn.
Oder fühlst du Enttäuschung,
Verwirrung,
Einsamkeit oder Verzweiflung?
Präsent.
Es können auch mehrere Gefühle gleichzeitig sein.
Für uns ist es wichtig,
Das zu benennen,
Was am stärksten ist oder am eindeutigsten.
Wenn du ein Gefühl hast,
Das vorherrscht,
Benenne es.
Es gibt kein richtig und kein falsch.
Erlaube dem,
Was da ist,
Da zu sein und wenn gerade nichts eindeutig ist,
Erlaube auch das.
Wir wollen jetzt das Gefühl in deinem Körper erlauben.
Stell dir dabei vor,
Deine Gefühle sind Wellen auf dem Meer.
Das Meer ist dein Körper,
Erträgt die Wellen.
Wenn wir den Empfindungen Raum geben,
Können sie in Bewegung kommen und sich verändern.
Fühlst du Unbehagen im Bauch,
In deinem Brustkorb oder in deinen Arm und Beinen?
Gefühle drücken sich in unserem Körper als Empfindungen aus.
Sei mit dem,
Was da ist.
Beobachte es und lass die Zeit damit.
Lass die Wellen sanft über dich schwappen.
Wenn es zu intensiv wird,
Stell dir kleinere Wellen vor.
Du bestimmst,
Wie stark im Moment deine Gefühle wahrnimmst.
Du kannst deinen Atem nutzen,
Um dich zu unterstützen.
Atme dafür tief in den Bauch ein und lass die Einatmung wie eine Welle bis in den Brustraum aufsteigen.
Dann atme sanft wieder aus.
Einatmen,
Die Einatmung in den Brustkorb ausdehnen und dann wieder sanft ausatmen.
Bleib mit deiner Aufmerksamkeit.
Bei dem Gefühl.
So wie deine Gefühle baut sich auch dein Atem auf und fließt wieder aus dir heraus und regt dich,
Er ist immer da für dich.
Lass deinen Atem nochmal über dich waschen,
Wie eine sanfte Welle im Meer.
Atme tief in deinen Bauch ein und lass mit der Einatmung die Welle bis in den Brustraum aufsteigen und dann atme wieder sanft aus.
Einatmen in den Bauch,
Die Einatmung bis in den Brustkorb ausdehnen und sanft ausatmen.
Einatmen in den Bauch,
Die Einatmung bis in den Brustkorb ausdehnen und dann sanft ausatmen.
Einatmen in den Bauch,
Die Einatmung bis in den Brustkorb ausdehnen und sanft ausatmen.
Stell dir vor,
Jeder Atemzug trägt ein bisschen von dem Gefühl ab.
Du machst es wirklich gut.
Wir haben es nie gelernt,
Mit unseren Gefühlen zu sein.
Was brauchst du jetzt an Mitgefühl?
Sag dir selbst ein paar liebe Worte,
Wie ich bin da für dich,
Ich halte dich.
Das ist nicht leicht,
Aber du kannst es schaffen.
Deine Gefühle sind genau richtig,
So wie sie sind.
Du bist genau richtig.
Wie du bist,
In diesem Moment,
In jedem Moment.
Nimm wahr,
Was sich verändert.
Wenn du dich schon leichter fühlst,
Kannst du die Meditation an dieser Stelle beenden.
Wenn du merkst,
Dass da noch etwas ist,
Wiederhole die Schritte noch einmal.
Kurz in die Geschichte gehen,
Das Gefühl benennen,
Das vorherrscht.
Im Erlauben da zu sein.
Und es im Körper wahrzunehmen.
Deine Gefühle sind ohnehin schon da,
Warum also nicht sie so annehmen?
Erlaube deinen Gefühlen da zu sein.
Beobachte sie,
Ohne sie zu bewerten.
Du hast die Kontrolle.
Sie können sich in dir verändern.
Ohne dich zu überwältigen.
Leg eine Hand auf dein Herz und fühl nochmal nach.
Wie bist du jetzt da?
Halte dich im Mitgefühl.
Wir alle gehen durch Schwierigkeiten und unangenehme Gefühle hindurch.
Das gehört zum Leben dazu.
Je öfter du mit deinen Gefühlen bist,
Umso schneller werden sie sich verändern.
Du wirst es leichter finden,
In deinem Körper mit deinen Gefühlen zu sein.
Nun komm langsam zurück in den Raum.
Strecke dich und wenn du magst,
Bewege die Finger und Zehen und denk daran.
Du kannst jederzeit hierher zurückkommen.
Bis bald.
Tschüss
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