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Einschlafgeschichte Monstertruck Mo Und Hilda Im Steinbruch

by Anna Rauhut

Aktivität
Meditation
Geeignet für
Kinder
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Liebt dein Kind Fahrzeuge und schläft am liebsten mit einer Fahrzeuggeschichte ein? Dann ist diese sanfte Schlafgeschichte genau das Richtige. Begleite den freundlichen Monstertruck Mo und seine mutige Freundin Hilda auf einem gemütlichen Abenteuer im Steinbruch. Nach einem Tag voller Fahrspaß kehren die beiden zurück in ihre Garage und schlafen unter dem Sternenhimmel friedlich ein – eine liebevolle Geschichte, die kleine Fahrzeugfans sanft ins Traumland begleitet. Mein herzlicher Dank geht an Shorts_by_PazuzuStudio, dessen Musik diese die Geschichte begleitet.

Transkription

Mo und Hilda im Steinbruch In einer kleinen freundlichen Stadt lebte ein großer Monster-Truck namens Mo.

Er hatte riesige Reifen,

Einen kräftigen Motor.

Und ein noch größeres Herz.

Mo wohnte in einer gemütlichen Garage am Rand der Stadt.

Neben seiner Garage stand eine alte Weide mit langen,

Tiefhängenden Ästen.

Wenn am Abend der Wind hindurchstrich,

Raschelten die Blätter ganz sanft.

Raschel,

Raschel.

Rasch,

Rasch.

Dieses Geräusch mochte Mo besonders gern.

Durch das Fenster seiner Garage konnte er jede Nacht die Sterne und den Mond sehen.

Das war sein Lieblingsblick vor dem Einschlafen.

An diesem Morgen öffnete Mo sein Garagentor und rollte hinaus in den Sonnenschein.

Was für ein schöner Tag!

Brummte er zufrieden.

Langsam fuhr er durch die Straßen seiner kleinen Stadt.

Vor der Bäckerei duftete es nach frischen Brötchen.

Ein kleiner blauer Kleinwagen stand dort und wartete auf seine Bestellung.

Guten Morgen,

Mo!

Rief her!

Guten Morgen,

Antwortete Mo freundlich.

Weiter ging es über den Marktplatz.

Dort stellte ein Lieferwagen Kisten voller Obst ab.

Die roten Äpfel glänzten in der Sonne und die gelben Bananen lagen ordentlich gestapelt daneben.

Am Brunnen spielten einige Kinder.

Und ließen kleine Papierboote im Wasser schwimmen.

Mo fuhr weiter.

Er sah gepflegte Vorgärten voller Blumen.

Bienen summten von Blüte zu Blüte.

Auf einem Zaun saßen Spatzen und zwitscherten fröhlich.

An der Tankstelle winkte ihm ein alter Bus zu.

Wo geht's heut hin,

Mo?

Zum Steinbruch.

Riefmoor.

Dann viel Spaß!

Bald ließ Mo die Stadt hinter sich.

Die Häuser wurden weniger.

Die Wiesen größer und schließlich tauchte der Steinbruch vor ihm auf.

Im Steinbruch?

Gab es eine aufregende Offroad-Strecke mit Hügeln,

Felsen,

Schotterwegen und ganz großen Pfützen.

Als Mo ankam,

Wartete bereits seine gute Freundin Hilda,

Der Pick-up.

Hilda war etwas kleiner als Mo,

Aber sehr mutig.

Sie liebte Abenteuer und kannte jede Kurve auf der Strecke.

Hallo,

Mo,

Rief sie fröhlich.

Hallo Hilda,

Bereit für eine Runde?

Natürlich!

Gemeinsam fuhren sie auf den Parcours.

Sie reißen Rumpeln über die Steine.

Alper,

Alper,

Rumpel,

Rumpel,

Alper.

Mo spürte,

Wie seine großen Reifen über die Felsen kletterten.

Seine Federung arbeitete kräftig und fing jeden Stoß ab.

Manchmal fühlte es sich an,

Als würde er über riesige Treppenstufen fahren.

Hilda sauste neben ihm her.

Versuch mal den Hügel da drüben,

Rief sie.

Mo setzte seine kräftigen Reifen auf den steilen Anstieg.

Langsam arbeitete er sich nach oben.

Hilda hinter ihm.

Ihre Motoren brummten kräftig.

Oben angekommen wehte ihnen der Wind entgegen.

Von hier konnten sie den ganzen Steinbruch sehen.

Das ist meine Lieblingsstelle.

Sagt Tomo.

Dann ging es wieder bergab.

Die beiden Freunde sausten den Hang hinunter.

Kleine Steinchen sprangen unter ihren Reifen davon.

Sie fuhren durch eine Pfütze.

Wasser spritzte nach allen Seiten.

Dann überquerten sie eine Strecke voller kleiner Hügel.

Moe hüpfte leicht auf und ab.

Seine Federung wippte angenehm.

Es fühlt sich fast an wie Schaukeln.

Das macht Spaß,

Lachte er.

Doch plötzlich hörte Mo ein seltsames Geräusch.

Klang.

Dann nochmal.

Höhler wurde langsamer.

Und schließlich blieb sie stehen.

Oh nein,

Sagt es.

Irgendwas stimmt nicht.

Sie versuchte anzufahren.

Doch ihre Räder bewegten sich nicht.

Mo fuhr neben sie.

Keine Sorge,

Das bekommen wir hin.

Meinst du?

Ganz bestimmt.

Mo rief ihren Freund Toni den Abschlepper.

Wenig später kam Toni über die Schotterpiste gerollt.

Wer braucht Hilfe?

Hilda hat eine Panne!

Dann schauen wir mal.

Toni befestigte vorsichtig sein Abschleppseil.

Gemeinsam brachten sie Hilda zurück in die Stadt,

Zur Werkstatt.

Dort hörte sich die Mechanikerin das Problem an.

Sie öffnete die Motorhaube.

Sie prüfte einige Schrauben,

Sie leuchtete mit einer Lampe hinein.

Dann lächelte sie.

Das ist schnell erledigt.

Mit ein paar Handgriffen zog sie eine gelockerte Verbindung fest.

Fertig Hilda startete ihren Motor.

Brumm.

Alles funktionierte wieder wunderbar!

Danke,

Sagte Hilda erleichtert.

Mittlerweile war die Sonne schon tief gesunken.

Der Himmel färbte sich orange,

Dann rosa und schließlich dunkelblau.

Gemeinsam fuhren Mo und Hilda zur Moosgarage.

Die Weide neben dem Gebäude bewegte ihre langen Äste im Abendwind.

Die Geräusche klangen wie eine leise Melodie.

Die beiden Freunde unterhielten sich noch eine Weile über ihren aufregenden Tag.

Über die steilen Hügel,

Die großen Pfützen.

Die Felsen.

Und über die kleine Panne.

Die nun längst behoben war.

Schließlich wurden beide müde.

Hilda beschloss bei Mo in der kuscheligen Garage zu übernachten.

Darin fanden nämlich gerade so zwei Fahrzeuge Platz.

Drinnen war es warm und gemütlich.

Sie parkten so,

Dass sie sich mit den Kotflügeln berührten und blickten.

Durch das Fenster hinaus.

Gute Nacht,

Hilda.

Gute Nacht,

Mo!

Zwischen den Ästen der Weide leuchtete der Mond.

Hunderte Sterne funkelten am Himmel.

Der Wind strich durch die Blätter.

Rasch,

Rasch.

Hasch,

Hasch.

Osa zum Mond.

Dann zu den Sternen.

Und schließlich zu einem besonders hellen Stern direkt.

Über seiner Garage.

Sein Motor wurde ganz ruhig.

Seine Scheinwerfer und schwer.

Draußen tanzten die Blätter der Weide im Wind.

Drinnen wurde es still und friedlich.

Der Mond schien durch das Fenster.

Die Sterne warten über die kleine Stadt.

Und während die Blätter ihr sanftes Schlaflied sangen,

Schliefen Mo und Hilda friedlich ein.

Tschüß.

Und fest.

Und sie träumten von ihrem nächsten gemeinsamen Abenteuer.

Gute Nacht,

Mo!

Gute Nacht,

Hilda.

© 2026 Anna Rauhut. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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