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Yoga Nidra zum Einschlafen für ein ruhiges Nervensystem

by Anika Henkelmann

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5
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Meditation
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In einem Tiefenentspannungszustand zwischen Wachsein und Schlaf begleite ich dich sanft durch deinen Körper, durch Wärme und Kühle, durch Schwere und Leichtigkeit. Dein Vagusnerv, dein großer Ruhenerv, findet dabei zurück in seine natürliche Balance, und dein gesamtes System darf sich tief erholen.

Transkription

Dieses Yoga Nidra bringt dein Nervensystem in eine tiefe Ruhe und begleitet dich in einen erholsamen Schlaf.

Ich bin Annika und ich freue mich,

Dass du hier bist.

Mache es dir in deinem Bett bequem.

Gerne auf dem Rücken.

Eine Decke über dir oder vielleicht ein Kissen unter den Knien machen es deinem Körper leicht,

Loszulassen und sich ganz dem Moment anzuvertrauen.

Wärme und Halt sind für dein Nervensystem die klarsten Zeichen von Sicherheit.

Und wenn sich alles stimmig für dich anfühlt und du soweit bist,

Schließe deine Augen.

Von nun an geschieht alles von allein.

Du hörst einfach meine Stimme.

Und dein Körper folgt ihr auf seine eigene Weise.

Und wenn du zwischendurch wegdöhst oder einschläfst,

Wirkt dieses Yoga Nidra in dir weiter,

Die ganze Nacht hindurch.

Du kannst dich also vollkommen hingeben.

Einfach loslassen.

Einfach entspannen.

Deine Unterlage trägt dein ganzes Gewicht.

Dein Körper sinkt hinein und in ihm entsteht eine stille Gewissheit.

Hier ist es sicher.

Für heute ist alles getan.

Dein Atem fließt so,

Wie er gerade fließt.

Und ganz langsam wird dein Ausatmen ein wenig länger als dein Einatmen.

Vielleicht ein,

Zwei Herzschläge länger.

Ganz mühelos.

Jedes lange Ausatmen ist ein feines Signal an deinen Vagusnerven.

Deinen großen Ruhenerv.

Er beginnt hinten in deinem Kopf.

Dort,

Wo dein Nacken ansetzt.

Und zieht sich durch deinen Hals bis hinunter in deinen Bauchraum.

Er nimmt dein Signal auf und trägt tiefe Entspannung in jede Zelle.

Jetzt darf sich alles lösen.

Und bevor es tiefer geht,

Darf ein kurzer Satz in dir auftauchen.

Dein Sankalpa Dein innerer Vorsatz formuliert in der Gegenwart.

Vielleicht.

In mir ist Ruhe.

Oder Ich bin sicher und geborgen.

Wähle deinen Satz.

Und sprich ihn innerlich einige Male langsam und mit Bedeutung.

Fühle deinen Satz.

Er sinkt jetzt mit dir in die Tiefe und wirkt dort weiter,

Während du dich immer mehr entspannst.

Und nun beginnt die Wanderung durch deinen Körper.

Deine Aufmerksamkeit berührt jeden Ort für einen Augenblick,

Wie ein Lichtpunkt,

Der weiterzieht.

Höre einfach meine Worte.

Dein Körper versteht sie.

Der rechte Daumen.

Zeigefinger.

Der Mittelfinger.

Der Ringfinger.

Der kleine Finger.

Die Handfläche.

Der Handrücken.

Handgelenk.

Unterarm.

Ellbogen.

Oberarm.

Die Schulter.

Die Achsel.

Die rechte Rumpfseite.

Die rechte Hüfte.

Oberschenkel.

Das Knie.

Die Kniekehle.

Die Wade das Schienenbein.

Der Knöchel.

Verse Fußsohle Fußrücken.

Der große C.

Der zweite Zeh.

Der Dritte.

Der vierte,

Und der kleine Zeh.

Die linke Hand.

Daumen.

Zeigefinger.

Der Mittelfinger,

Der Ringfinger.

Der kleine Finger.

Die Handfläche,

Der Handrücken.

Das Handgelenk.

Unterarm.

Ellbogen.

Oberarm.

Die Schulter.

Die Achsel.

Die linke Rumpfseite.

Die linke Hüfte.

Oberschenkel.

Knie.

Knie kehlen.

WADE das Schienenbein.

Der Knöchel.

Die Ferse,

Fußsohle.

Fußrücken der große C.

Der zweite Zeh.

Der Dritte.

Der Vierter.

Der kleine C.

Das Becken.

Dein Gesäß.

Die Wirbelsäule.

Die Schulterblätter.

Die Schultern rechts.

Und links.

Der Nacken.

Der Hinterkopf.

Spüre die gesamte Rückseite deines Körpers dort,

Wo sie die Unterlage berührt.

Wir wandern über den Scheitel weiter zur Vorderseite deines Kopfes.

Die Sternen.

Augenlider.

Die Wangen,

Die Nase.

Oberlippe.

Und Unterlippe.

Deine Zunge.

Das Kinn.

Die Kehle.

Der Brustraum.

Der obere Bauchbereich.

Der Unterbauch.

Spüre die gesamte rechte Körperhälfte.

Die gesamte linke Körperhälfte.

Spüre deinen ganzen Körper.

Schwer und ruhend auf der Unterlage.

Diese Schwere wächst jetzt weiter.

Jeder Muskel gibt sein Gewicht ab.

Dein Körper wird schwerer.

Schwer.

Ganz schwer.

Und nun kehrt sich das Empfinden um.

Leichtigkeit.

Dein Körper wird federleicht.

Fast schwebend.

Leicht.

Ganz leicht.

So leicht wie eine Feder auf stillem Wasser.

Eine feine Kühle liegt auf deiner Stirn.

An deinen Nasenflügeln.

Klar und frisch während dein Atem fließt.

Klar.

Frisch.

Und kühl.

Ganz kühl.

Und aus deiner Bauchmitte breitet sich Wärme aus.

In alle Richtungen.

Wie Sonne auf der Haut an einem geschützten Ort.

Warm.

Ganz warm.

In genau diesem Wechsel lernt dein Nervensystem etwas Wesentliches.

Dass es sich mühelos von einem Zustand in den anderen bewegen kann.

Genau das ist Regulation.

Genau daraus wächst deine innere Widerstandskraft für alles,

Was dein Alltag dir bringt.

Und nun entsteht vor deinem inneren Auge ein Bild.

Ein weiter Abendhimmel.

Und in den Bäumen darunter unzählige Vögel.

Dann steigt einer auf in die Lüfte.

Und von überall her l��sen sich die anderen aus den Zweigen und finden zueinander.

Aus vielen Einzelnen wird ein großer,

Wunderschöner Schwarm,

Der über den Himmel schwebt.

Weich und mühelos in einer gemeinsamen Bewegung.

Und so gleiten sie als eine Einheit ruhig und friedvoll hinein in die Nacht.

Und genau das geschieht gerade in dir.

Deine Energie kehrt aus allen Richtungen zurück.

Und sammelt sich in deiner Mitte.

In deinem Bauchraum entsteht ein warmes Gefühl von zu Hause.

Dein System kennt dieses Gefühl.

Es gibt dir Sicherheit und Geborgenheit.

Lass uns diesen Moment nun eine Weile in Stille halten.

Dein Körper rot.

Und alles weitere geschieht von selbst.

Und aus dieser Tiefe heraus kehrt dein Satz zu dir zurück.

Dein Sankalpa.

Er darf sich in dir noch einige Male wiederholen.

Hoi!

Und klar.

Er verankert sich tief in dir.

An einem Ort,

Der ihn sicher bewahrt.

Und von hier an trägt dein Atem dich weiter.

Dein Körper ist schwer und warm.

Wunderbar schwer und warm.

Dein Kopf ist kühl.

Entspann.

Und klar.

Dein Nervensystem ruht in seiner natürlichen Ordnung.

Und die Nacht hält dich sicher.

Ganz leise gleitest du jetzt hinüber.

Immer tiefer.

Und tiefer.

In einen erholsamen,

Wohltuenden Schlaf.

Gute Nacht!

Schlaf schön.

© 2026 Anika Henkelmann. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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