
Lass los – 30 Minuten, in denen du vollkommen frei bist
Wie würde es sich anfühlen, für eine Weile vollkommen frei zu sein? Frei von all dem, was du jeden Tag mit dir trägst, festhältst und vielleicht längst nicht mehr bemerkst. Diese Meditation lädt dich ein, für 30 Minuten alles ein wenig leichter werden zu lassen. Du musst nichts erreichen oder verändern. Du darfst dich einfach meiner Stimme, deinem Atem und diesem einen Moment anvertrauen. Dich erwarten bewusst lange Phasen der Stille, in denen etwas ganz Besonderes geschehen kann – ganz von allein.
Transkription
Für die nächsten Minuten darf alles,
Wirklich alles von dir abfallen.
Ganz von allein.
Du musst dafür überhaupt nichts tun.
Ich bin Annika und für diese Weile bin ich an deiner Seite.
Richte dich gut ein.
Im Liegen oder Sitzen.
So wie es für dich stimmig ist.
Und wenn du magst,
Schließe nun deine Augen.
Bevor wir beginnen,
Spür einmal in dich hinein.
Ohne zu bewerten oder etwas verändern zu wollen.
Wie fühlst du dich gerade?
Nimm es einfach wahr.
Am Ende werde ich dich noch einmal einladen,
Nachzufühlen.
Und dann kannst du schauen,
Ob sich eventuell etwas verändert hat.
Der Fluss deines Atems wird dich durch diese Zeit tragen.
Wann immer die Gedanken mal abschweifen,
Kehre einfach sanft zum Atem zurück.
Alles weitere wird von allein geschehen.
Lausche nur meiner Stimme und vertraue dich ganz diesem Moment an.
Es beginnt in deinem Körper.
Mit jedem Ausatmen lässt er ein kleines bisschen mehr los.
Er beginnt weich zu werden.
JEDER MUSKEL ganz geschmeidig.
Als würdest du langsam mit der Unterlage verschmelzen.
Jede Anspannung,
Die sich unbemerkt festgesetzt hat,
Beginnt sich zu lösen.
Von der Kopfkrone bis zu den Fußspitzen fließt alles aus dir heraus und befreit dich.
Jeglicher Stress fällt von dir ab.
Jeder Muskel ist weich und warm.
Dein Körper entspannt sich.
Tiefer und tiefer.
Bis in jede Faser hinein.
Du lässt es einfach geschehen.
Lässt alles los.
Nun lass uns gemeinsam einen Moment ohne Worte genießen.
Und während dein Körper nun tief entspannt ruht.
Wird auch der Lärm dieses Tages langsam leiser.
Das Getane und das Ungetane.
Begegnungen und Gespräche.
All das darf jetzt zurücktreten.
Von deinen Schultern gleiten.
Während du sanft ein- und ausatmest.
Es sinkt von dir ab,
Ganz von selbst.
Was heute war,
Ist jetzt nicht mehr von Bedeutung.
Es wird hier und jetzt nicht mehr gebraucht.
Für diesen einen Augenblick darf alles ruhen.
Der Boden unter dir nimmt es auf.
Und mit allem,
Was sich von dir löst,
Wirst du ein wenig freier und leichter.
Verweile hier für ein paar ruhige Atemzüge in Stille.
Und nun,
Nachdem der heutige Tag von dir abgefallen ist,
Löst sich die gesamte Zeit auf.
Das Gestern Etwas,
Das vielleicht noch in dir nachhalt.
Ein altes Wort oder eine Verletzung,
Die du mit dir trägst.
Es fällt alles von dir ab.
Und das Morgen.
Vielleicht eine Sorge.
Vielleicht Erwartungen oder Wünsche.
Alles geht.
Du brauchst gerade weder zurückzublicken noch vorauszudenken.
Alles geht.
Wird leiser.
In diesem Moment.
Hier und jetzt.
Gibt es keine Zeit mehr.
Es gibt nur diesen Augenblick.
Und dieser Augenblick.
Genau dieser hier.
Ist dein Leben.
Du bist einfach hier.
Spürst deinen Atem.
Und die heilsame Kraft der Stille.
Und .
.
.
Noch etwas näher bei dir löst sich nun all das auf,
Was du für andere bist.
Die vielen Rollen,
Die du Tag für Tag trägst.
Für die einen bist du Mutter oder Vater,
Für andere Partnerinnen oder Partner.
Kind.
Freund.
Kollegen der Verlässliche.
Die Starke die Person,
Die immer da ist.
All diese Rollen fallen jetzt von dir ab.
Genau jetzt.
Für diesen Moment musst du niemand Bestimmtes sein.
Du atmest und gibst dich dem Moment und meiner Stimme hin.
Das Loslassen geschieht ganz von allein.
Du bist einfach hier.
Du bist einfach.
Du bist.
Ich bleibe weiter an deiner Seite.
Und werde nun wieder eine Weile still sein.
In dir wird es leichter.
Es wird immer leichter.
Du wirst freier.
Immer freier.
Und nun löst sich sogar das Feinste.
Dein Bild von dir selbst.
Die Vorstellung davon,
Wer du bist.
Deine Geschichte.
Deine Eigenschaften.
Dein Aussehen.
Ja,
Sogar dein Name.
All das,
Womit du dich sonst beschreibst,
Darf für diesen einen Augenblick von dir abfallen.
Und du tauchst jetzt ganz tief in dich hinein.
Dorthin,
Wo nichts geschehen oder auf eine bestimmte Weise sein muss.
Genau hier.
Wo alles vollkommen ist,
Zeigt sich,
Was übrig bleibt.
Etwas Stilles.
Etwas unendlich Weites.
Ein tiefer Frieden,
Der unter allem anderen schon immer da war.
Das hier bist du.
Dein tiefstes Selbst.
Strahlend schön.
Vollkommen.
Und frei.
Strahlend schön.
Vollkommen.
Und frei.
Jetzt ruhe noch eine Weile hier.
Genau hier,
Wo nichts von dir verlangt wird und wo nichts fehlt.
Lass die Stille in dir nachklingen.
Ruhig und beständig fließt dein Atem.
Und ganz behutsam kehren wir gleich zurück.
Es gibt keine Eile.
Spüre deinen Körper auf der Unterlage.
Und wann immer du bereit bist,
Kommt sanft ein bisschen Bewegung zu dir.
Vielleicht ein tieferer Atemzug.
Wenn es sich gut für dich anfühlt,
Kannst du dich sanft strecken.
Ganz behutsam.
Deine Augen bleiben noch geschlossen.
Und mit dir kehrt auch langsam all das zurück,
Was dich ausmacht.
Vielleicht trägst du einiges davon jetzt ein wenig leichter.
Es mag auch sein,
Dass da etwas ist,
Das du nicht mehr mit zurücknehmen möchtest.
Etwas,
Das sich gerade gelöst hat und das nun gehen darf.
Für immer.
Du entscheidest,
Was du mitnimmst und was du liebevoll verabschieden möchtest.
Nun spür noch einmal in dich hinein.
Wie fühlst du dich jetzt?
Wie geht es dir?
Hat sich etwas gewandelt?
Was auch immer jetzt da ist,
Es ist in Ordnung und genau richtig.
Erinnere dich immer daran.
Du bist so viel mehr als alles,
Was du hältst,
Du liebe Seele.
Namaste.
Deine Annika
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