
Meditation für innere Ruhe und Frieden
Diese geführte Meditation wirkt zutiefst entspannend und heilend. Sie löst Verspannungen im zentralen Nervensystem des Körper, lässt den Geist ruhiger werden und schenkt uns Stabilität in unseren Emotionen. Wir lernen präsent zu sein, mit dem, was ist. Hierin liegt eine Möglichkeit, einen inneren Raum der Ruhe zu schaffen und Frieden zu finden.
Transkription
Schön,
Dass du da bist.
Lass uns gemeinsam meditieren,
Entspannen und uns Zeit nehmen für diese anstehende Übung.
Setze dich dafür bequem hin und schließe deine Augen.
Der Atem fließt ganz natürlich ein und aus.
Erlasse deine Gedanken für 15 bis 30 Sekunden lang umherschweifen.
Beobachte dabei,
Wie deine Gedanken kommen und gehen.
Werde dir nun etwas bewusster,
Wie du denkst.
Der Inhalt spielt dabei keine Rolle.
Achte einfach ganz genau auf alle Gedanken,
Die wie über eine Leinwand von deinem Geist flimmern.
Beobachte das ganz,
Ganz aufmerksam.
Das heißt nun nicht,
Dass du dich bemühen musst oder angestrengt beobachtest oder dich ganz stark konzentrierst.
Sei entspannt,
Fokussiert,
Aufmerksam,
Wie eine Katze,
Die ein Mauseloch beobachtet.
Wach,
Aber entspannt.
Beobachte deine Gedanken auf diese Art und Weise für ein bis zwei Minuten lang,
Ganz gelassen und mit fokussierter Aufmerksamkeit.
Der Atem kommt und geht mühelos.
Vielleicht bemerkst du,
Dass beim Beobachten der Gedanken,
Die Gedanken selbst praktisch beginnen,
Langsamer zu werden oder sich zu beruhigen.
Stimmt das für dich?
Wenn wir beginnen,
Unsere Aufmerksamkeit auf die Gedanken selbst zu legen oder zu beobachten,
Wie wir denken,
Dann wird das Denken schwächer oder weniger oder vielleicht weicher.
Ist das richtig für dich?
Erinnere dich daran,
Was immer deine Gedanken machen,
Ist richtig.
Ob deine Gedanken laut sind oder ruhig sind,
Spielt keine Rolle.
Die Aufgabe hier ist,
Vollkommener Beobachter zu werden.
Beobachte einfach,
Wie die Gedanken kommen und gehen und was die Gedanken als nächstes machen.
Einfach nur beobachten,
Ohne sie zu bewerten oder ohne sie zu untersuchen.
Vielleicht kannst du auch feststellen,
Dass deine Gedanken zwischendurch in diesen ein,
Zwei Minuten ganz,
Ganz,
Ganz stillstanden oder gar nicht vorhanden waren unter diese kleine Pause ist.
Wenn wir der Beobachter der Gedanken werden und sich eine kleine Pause oder Lücke zwischen den Gedanken einstellt und man die Stille wahrnehmen kann,
Wird man ruhiger,
Der Körper entspannt sich,
Der Geist wird ruhig und stabil.
Während der Atem ganz natürlich ein- und ausströmt und du weiterhin deine Augen geschlossen lässt,
Beobachte ganz aufmerksam und unbefangen weiterhin,
Wie du denkst.
Diesmal wird es dir vielleicht schon etwas leichter fallen und du wirst vielleicht auch feststellen können,
Dass sich die Gedanken rasch legen oder zum kompletten Stillstand kommen.
Beobachte das für eine Minute lang und wenn du die Stille wahrnehmen kannst,
Die kleine Lücke zwischen den Gedanken,
Verweile hier und beobachte,
Wie wohltuend sich das auf Körper und Geist auswirkt.
Und hat es geklappt?
Hast du während dieser ein bis zwei Minuten eine gewisse Stille,
Eine Ruhe oder einen Frieden empfinden können?
Wenn du das nächste Mal in die Meditation gehst,
Dann lasse aus der Stille ein Gefühl des Friedens,
Der Ruhe oder der Stille emporsteigen.
Beobachte dieses Gefühl,
Halte einen Raum und genieße.
Wenn neue Gedanken auftauchen,
Beobachte diese einfach,
Ganz unbefangen und ohne sie bewerten zu wollen.
Tue während dieser Übung einfach nichts anderes,
Als zu beobachten,
Wie du denkst.
Und wenn sich dann die Gedanken beruhigen,
Beobachte und lenke den Fokus auf diese Pause,
Diese kleine Lücke und gebe dich ganz dieser Stille,
Dieser Ruhe,
Diesem Gefühl des Friedens hin.
Lasse deine Haltung immer die gleiche sein,
Ganz egal,
Was sich sozusagen auf der Leinwand deines Geistes abspielt.
Du bist der Beobachter,
Nicht mehr.
Kontrolliere oder greife nicht in das Denken ein und auch nicht in das Gefühl des Friedens,
Der Ruhe oder der Stille.
Kontrolliere nichts und sei der Beobachter.
Alles wird sich ganz natürlich und eigen regeln.
Öffne nun deine Augen und beobachte,
Wie du dich fühlst.
Schaue einfach,
Was passiert.
Fällt dir etwas Bestimmtes auf?
Bist du müde?
Bist du wach?
Schaue einfach nur,
Wie du dich fühlst oder was passiert.
Bist du immer noch ruhig?
Ist da immer noch ein ruhiges,
Friedliches Gefühl,
Das du mit aus dieser Übung hervorgenommen hast?
Je öfter du übst,
Der Beobachter der Gedanken,
Der Beobachter der Emotionen,
Der Beobachter der Sinneswahrnehmungen zu sein,
Ohne sie zu kontrollieren,
Eingreifen zu wollen,
Bewerten zu wollen,
Labeln zu wollen,
Desto leichter wird es dir fallen,
Mit der Zeit zu bemerken,
Wie ruhig dein Körper wird,
Wie stabil dein Herz ist.
Deine Emotionen,
Die können sich ausruhen und einfach sein.
Sie sind wie sicher und dein Geist wird ruhig,
Weil es nicht wichtig ist,
Was du denkst,
Sondern der Fokus liegt auf dem Beobachten,
Wie du denkst,
Wie die Gedanken auftauchen,
Wie die Emotionen auftauchen.
Und durch das Beobachten stellt sich automatisch eine Ruhe ein und dann entsteht da diese Lücke,
Diese Pause,
Diese Stille zwischen den einzelnen Wahrnehmungen und dann lenkst du wie das Licht darauf,
Den Fokus darauf,
Das Scheinwerferlicht darauf,
Ohne es vergrößern zu müssen,
Ohne es untersuchen zu müssen,
Einfach sein und du praktizierst sozusagen einen natürlichen Zustand des Seins und vermutlich wirst du selber schnell feststellen,
Wie wohltuend das ist für Körper,
Geist und Herz.
Schön,
Dass du mit mir gesessen hast,
Mit mir meditiert hast.
Wir tun das nicht nur für uns selbst,
Sondern auch für unsere Mitmenschen und für die Erde.
Wir lernen so leichte Schritte über die Erde zu gehen und nicht immer mit schweren Gedanken zu denken,
Sondern präsent zu sein,
Liebevoll und mitfühlen zu sein und selbst und allen anderen gegenüber,
Tier,
Mensch und Fauna.
Bis zum nächsten Mal.
Alles Liebe.
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