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Du bist der Himmel -Verbunden mit dem Ganzen

by Cosmo Bloom

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Meditation
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Diese Meditation ist besonders geeignet für eine Durchführung im Freien oder vor einem Fenster. Die Bilder des Himmels und seiner Phänomene leiten Dich durch die Übung. Sie führt dich von der sichtbaren Welt, über die Gedanken, Gefühle und den Körper, in deine wahre Natur und in eine Verbundenheit mit dem Ganzen.

Transkription

Du bist der Himmel,

Verbunden mit dem Ganzen.

Diese Meditation eignet sich besonders für eine Durchführung im Freien.

Du kannst sie aber auch drinnen durchführen.

Im besten Fall vor einem Fenster.

Sie führt dich von der äußeren,

Sichtbaren,

Materiell erscheinenden Welt über deine Gedanken,

Gefühle und dem Körper zu einer Verbundenheit mit dem Ganzen.

Lass die Worte an dir vorbeiziehen,

Im Hintergrund.

Du brauchst nicht über sie nachzudenken.

Das Denken ist nur eine Funktion.

Lass dich auf die Erfahrung ein.

Und lass so wenig tun,

Wie möglich stattfinden.

Du musst nichts erreichen.

Du bist schon alles.

Finde eine entspannte Position,

Im Sitzen oder im Liegen.

Und versuche dich in den nächsten 30 Minuten nicht mehr zu bewegen.

Da jede Bewegung eine muskuläre Spannung hervorbringt.

Und diese signalisiert dem Körper,

Dass demnächst eine Aktivität folgen wird.

Doch jetzt willst du dir so wenig tun,

Wie möglich stattfinden lassen.

So wird sich tiefe Verbundenheit und Entspannung ausweiten können.

Und dein Körper wird regenerieren.

Nachdem du eine bequeme Position gefunden hast,

Lass zuerst deine Augen offen.

Entspanne bewusst deine Schultern.

Spüre die Auflage,

Auf der du sitzt oder liegst.

Betrachte den Himmel.

Ist er blau?

Siehst du Wolken?

Sind die Wolken schnell oder langsam?

Ist er ganz bewölkt?

Ist er grau?

Ist Nebel vorhanden oder Dunst?

Regnet oder schneit es?

Jetzt verwandle dich in deinen Himmel.

In alles,

Was sich am Himmel bewegt.

Regnet es,

So wirst du der Regen.

Schneit es,

Wirst du zur Schneeflocke.

Ist es windig,

Bist du der Wind.

Fühle es.

Fühle die Erscheinung zu sein,

Die du siehst.

Der Himmel und seine Phänomene zu sein.

Wie fühlt es sich an?

Regen,

Schnee,

Nebel,

Wind,

Wärme oder Kälte zu sein.

Schließe nun langsam deine Augen.

So wie am Himmel Ereignisse kommen und gehen,

So entstehen auch in uns Ereignisse als Erfahrungen.

Die kommen und wieder vorbeiziehen.

Als erstes bist du ein denkender Himmel.

Beobachte deine Gedanken.

Schau ihnen zu,

Wie sie kommen und gehen.

Wie der Regen,

Der leise fällt,

Stärker wird und zu einem tobenden Regensturm werden kann.

Doch wie der Regen kommen die Gedanken.

Sie werden laut,

Wieder leise und verschwinden.

Erscheinen die Gedanken kurz oder halten sie sich länger auf.

Schau ihnen zu,

Doch involviere dich nicht.

Schau ihnen zu,

Wie sie verschwinden,

Doch versuche sie auch nicht zu vertreiben.

Lass sie kommen und gehen.

Es sind deine Gedanken.

Du hattest in deinem Leben schon unzählige von ihnen.

Alle sind wieder gegangen.

Ganz offensichtlich sind sie nicht du.

Als nächstes Himmelsphänomen spürst du den Wind.

Wie deine Gefühle wird dieser durch deinen Körper.

Kannst du spüren,

Wo in deinem Körper das gerade stattfindet?

Welches Gefühl ist gerade da?

Wo spürst du es im Körper?

Nimm es wahr.

Betrachte es.

Aber nehme auch einen Abstand dazu ein.

Da ist das Gefühl.

Doch nicht du bist das Gefühl.

Es passieren Ereignisse und ein Gefühl taucht auf.

Als Reaktion.

Manchmal kommen Gefühle auch von ganz alleine.

Wie aus dem Nichts.

Du nimmst Gefühle wahr.

Erlebst,

Wie sie durch deinen Körper ziehen und sich wie der Wind wieder verziehen.

Mal langsam,

Mal schnell,

Mal ganz plötzlich.

Lass sie ziehen.

Nun lenke deine Aufmerksamkeit auf deinen Körper.

Wie ein Schneemann,

Der aus den Schneeflocken entstanden ist,

Die vom Himmel gefallen sind.

Kommst du zum Regen,

Dann zum Wind und nun zu einer festen Form.

Wenn du deine Aufmerksamkeit auf deinen Körper lenkst,

Aktivierst du automatisch deine rechte Hirnhälfte.

Nur auf diese Weise kommst du erst in die Lage,

Verbindungen einzugehen.

Insbesondere die Verbindung mit dir selbst.

Verbindung zu spüren.

Unser Denken nimmt alles in Einzelteilen wahr.

Die Fähigkeit,

Das Ganze zu sehen und zu spüren,

Wie die Dinge wirklich sind,

Gelingt dir nur mit Hilfe deiner rechten Hirnhälfte.

Sie ist auch der Weg zu unserem Unterbewusstsein,

Unserer Intuition und zu unserem Bewusstsein selbst.

Im Denken kannst du dies nicht finden.

Unser Körper ist da viel weiser.

Spüre deine Füße,

Den Fußrücken,

Die Zehen,

Die Fußsohlen,

Bis sich langsam ein leichtes Kribbeln entwickelt.

Lass sich dieses Kribbeln entwickeln.

Spüre,

Wie es sich langsam deine Beine hoch immer weiter ausweitet.

Nun lenke deine Aufmerksamkeit in deine Hände,

Deine Fingerspitzen und deine Handflächen.

Auch hier wirst du spüren,

Wie langsam ein Kribbeln spürbar wird.

Unsere Hände und Füße enthalten viele Nervenzellen und in unserem Körper finden konstant elektrische Impulse statt.

Wie Max Planck herausgefunden hat,

Sind wir viel mehr Energie als Materie.

Lass sich das Kribbeln in den Händen,

Auch die Arme hoch immer weiter ausweiten.

Nun versuche die Hände und die Füße gleichzeitig wahrzunehmen.

Doch streng dich nicht an.

Erlebe.

Nehme wahr,

Wie sich das Kribbeln der Füße mit dem Kribbeln der Hände verbindet.

Du musst das nicht machen.

Es passiert von ganz allein.

Und jede Intensität ist ausreichend.

Du kannst diese Wahrnehmung unterstützen,

Indem du dir vorstellst,

Wie du mit dem ganzen Körper ein- und ausatmest.

Tatsächlich atmet dein Körper zu jeder Zeit,

Auch mit der Haut.

Nun lenke deine Aufmerksamkeit auf den,

Der das ganze Körpergeschehen wahrnimmt und beobachtet.

Der,

Der von allem Notiz nimmt.

Der Beobachter.

Nehme wahr,

Wie er alles beobachtet,

Was kommt und geht.

Wie die Wolke,

Von der Regen und Schnee ausgehen.

Kommen Gedanken,

So lass sie kommen.

Sie sind nicht du.

Sie werden wieder gehen.

Gib deine Aufmerksamkeit weiterhin zu deinen Gefühlen oder zur Wahrnehmung des Körpers,

Ist auch das kein Problem.

Auch diese bist nicht du.

Sie sind wie der Regen,

Der Wind und der Schnee.

Der wahrnehmbar,

Spürbar,

Sogar als fest erlebbar erscheint.

Und doch löst sich all das wieder auf.

Und wird so,

Als wäre es nie dagewesen.

Gegenwärtig führst du deine Aufmerksamkeit einfach immer wieder auf den,

Der alles beobachtet.

Auf den,

Der erlebt,

Was geschieht.

In deinem Körper,

Deinen Gefühlen und deinen Gedanken.

Der,

Der all das wahrnimmt.

Jetzt gib auch dem Beobachter eine Pause.

Lass ihn zur Ruhe kommen.

Löse dich von allen Objekten der Betrachtung.

Ruhe im Beobachter.

So als würden die ziehenden Wolken zum Stillstand kommen.

Alles zu Beobachtende sich auflösen.

Das Wetter kommt zum Stillstand.

Alle Bewegungen des Himmels verschwinden.

Der Regen verschwindet.

Der Wind wird still und der Schnee schmilzt und verdunstet.

Alles kommt zum absoluten Stillstand.

Wandern weiterhin Gedanken und Gefühle durch deine Wahrnehmung.

Lass sie einfach wandern.

Doch bleibe der Beobachter,

Der sie selbst wahrnimmt.

Lass deine Aufmerksamkeit auf dir selbst ruhen.

Der das alles wahrnimmt.

Sei der,

Der alles sieht.

Der alles spürt,

Denkt und fühlt.

Beobachter nicht mehr.

Bleibe einfach der Beobachter.

Bleibe die Wolken über dem Wetter.

Nun ist es an der Zeit,

Auch den Beobachter,

Der sich selbst wahrnimmt,

Gehen zu lassen.

Du musst es nicht aktiv tun.

Nehme nur die Aufmerksamkeit weg.

Und der Beobachter wird gehen.

Wie ein guter Freund,

Nachdem er sich verabschiedet hat.

Lass ihn ziehen.

Er geht von allein.

Sei du mit dem,

Was bleibt.

Öffne dein Gewahrsein.

Das nichts mehr tut.

Nichts mehr sieht.

Und nichts mehr sucht.

Einfach ist.

Löse dich von allem,

Mit dem du dich in deinem Leben identifizierst.

All das bist nicht du.

Du identifizierst dich.

Bisher warst du Regen,

Wind und Schnee.

Dann wurdest du zur Wolke,

Von der alle Phänomene ausgehen.

Und jetzt geht auch der Beobachter,

Der das alles betrachtet.

Löse dich von allen Bildern und Vorstellungen.

Auch von der Vorstellung,

Dass du Beobachter bist.

Löse dich von der Idee,

Der Person,

Die beobachtet.

Werde dir bewusst,

Dass auch diese Person,

Auch dieser Beobachter,

Mit Gedanken,

Gefühlen,

Empfindungen und Identifikationen,

Ständigem Wandel unterworfen ist.

Nicht nur Gedanken und Empfindungen.

Auch die Person,

Die sie wahrnimmt,

Ist mehr Illusion als Realität.

Es ist,

Was wir diesem Körper zuordnen.

Doch auch deine Persönlichkeit hat sich von deiner Geburt bis heute immer verändert.

Sie hat ihr Selbstbild ständig gewandelt,

Verwandelt,

Erschaffen.

Diese Person ist Beziehungen eingegangen und hat sie wieder hinter sich gelassen.

Sie hat alte Ideen hinter sich gelassen,

Vergessen und Neues gelernt.

Sie hat so vieles gesehen und gespürt,

Was jetzt nicht mehr ist.

Die Person ist ein Wesen der Verwandlung.

Nichts Beständiges,

Nichts Verlässliches.

Du bist hier.

Nicht Gedanke,

Nicht Geist,

Nicht Gefühl,

Nicht Körper und nicht Empfindung.

Nicht Beobachter und nicht Beobachtend.

Nicht das,

Was sich bewegt.

Du bist das Unbewegte,

Unveränderliche und Unbekümmerte.

Hier und jetzt kann dich nichts beunruhigen.

Hier bist du in wahrem Frieden.

Nicht nur im Frieden mit dir.

Du bist der Friede selbst.

Was bleibt,

Ist der klare,

Blaue Himmel,

Der in seinem intensivsten Blau erstrahlt.

Sei dir gewahr.

Ruhe in deinem eigenen Selbst,

In deinem Gewahrsein,

Dem was du bist.

Es gibt keinen Grund,

Um zu suchen,

Zu werden oder zu erreichen.

Denn hörst du auf zu suchen,

Siehst du,

Wer du wahrhaft bist und schon immer warst.

Du,

Der sich nicht bewegt,

Warst nie fort.

Du warst nie falsch.

Du warst nie schuldig.

Nie zu erlösen.

Immer rein.

Es ist nur,

Dass wir die meiste Zeit in unseren Gedanken über uns selbst leben.

Und so wird das selbst ersetzt durch unsere Idee,

Eine Person zu sein.

Durch unsere Gewohnheit,

Uns zu identifizieren.

Mit Rollen,

Eigenschaften und Geschichten,

Die wir nicht sind.

Die du nicht bist.

Du bist nicht nur eine Idee von dir.

Nicht nur ein Bild von dir.

Und nicht nur eine Beschreibung von dir.

Du bist nicht nur in Beziehung mit Dingen existent.

Und du bist nicht nur ein Sein-Bollen.

Du bist das Gebarsein selbst.

Das Leben selbst.

Du bist der Ort,

An dem Friede und Einklang auf natürliche Weise existieren.

In dir,

Aus dir und mit dir.

Als du selbst.

Das Sein selbst.

Bleibe der,

Der du bist.

Das Gebarsein.

Dein wahres Selbst.

Bleibe,

Was sich nicht verändert.

Nie verändert hat.

In dessen Raum Körper,

Geist,

Gedanken,

Gefühle und Personen.

Auftreten und in Bewegung sind.

Hier bist du nicht,

Was sich bewegt.

Du bist das Unbewegte.

Unveränderliche und Unbekümmerte.

Ohne Angst.

Was bleibt,

Ist der klare,

Blaue Himmel.

Dieser Himmel ist immer.

Er ist immer klar.

Er ist immer blau.

Er ist immer da.

Auch wenn wir ihn aus den Augen verlieren.

Er ist hinter allem.

Fest und beständig.

Hinter den Wolken,

Dem Schnee,

Dem Regen,

Dem Nebel und dem Windhauch.

Ist er immer gleich.

Ein klarer,

Sich nie verändernder Himmel.

Bleibe als Himmel.

Doch lass auch das Bild gehen.

Denn auch das ist nur ein Versuch.

Nur ein Bild.

Das zu beschreiben,

Was du bist.

Du bist Gebarsein.

Nicht nur ein Bild davon.

Du bist das Nichtbeschreibbare.

Denn wir beschreiben nur mit Worten.

Worte können nicht erfassen,

Was wir sind.

Bewusstsein selbst.

Stille.

Ruhe.

Unverletzbar.

Niemals in Gefahr.

Nichts kann dir schaden.

Und während du einfach bleibst.

Ohne Vergangenheit.

Ohne Zukunft.

Ohne Zeit.

Ohne Person.

Ohne Ort.

Und ohne Angst.

Dann bist du als Gebarsein.

Ohne irgendein Werden oder Tun.

Zu dem Gebarsein,

Das mit allem in Verbindung ist.

Ungetrennt von dir.

Wirst du ungetrennt von allem.

Das ist das Natürliche.

Nicht das Außergewöhnliche.

Es entsteht aus der Verbindung mit dir.

Als dein Gebarsein.

Wirst du zu jedem Gebarsein.

Zu einem Gebarsein.

Nie getrennt.

Und nie vereint.

Eins.

Ganz.

Und vollständig.

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Claudi

April 3, 2023

Ich bin tief berührt, entspannt und verbunden. ♡ 🙏

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