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Was hat mein Leben mit mir zu tun?

by Christine Broggiato

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Meditation
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Was hat mein Leben mit mir zu tun? Eine banale Frage, aber die meiste Zeit leben wir sehr unbewusst und merken oft gar nicht, warum etwas so ist wie es ist oder warum wir uns so fühlen oder verhalten. Mein Ziel ist es, dieses Wissen zugänglicher zu machen, denn dadurch können wir uns viel unnötiges Leid und hausgemachten Stress ersparen. Viel Spaß!

Transkription

Hallo und herzlich willkommen!

Schön,

Dass du hier bist und dass du dich für das Thema interessierst,

Was dein Leben eigentlich mit dir zu tun hat.

Ein bisschen ein reißerischer Titel dafür,

Was ich dir gleich näher bringen möchte.

Ich bin Christine,

Ich bin Yoga- und Mentaltrainerin und ich möchte heute ein bisschen Einblicke geben in dieses Thema,

Das sehr aus dem mentalen Training,

Aus dem Coaching kommt,

Aber auch sehr viel mit anderen Richtungen verbunden ist.

Und da möchte ich jetzt auch gleich einsteigen in die Frage,

Was hat mein Leben eigentlich mit mir zu tun?

Klingt nach einer total blöden Frage und natürlich wissen wir,

Was unser Leben mit uns selbst zu tun hat,

Könnte man meinen.

Nun ist es aber so,

Dass wir die meiste Zeit unseres Lebens sehr unbewusst durch die Gegend laufen.

Also die meiste Zeit unseres Lebens sind wir im Autopiloten,

Sind wir einfach in einem automatisierten Gedankenablauf,

Den wir überhaupt nicht steuern.

Also mehr als 90 Prozent unserer täglichen Entscheidungen kommen einfach aus unserem Unterbewusstsein.

Das ist nichts,

Was wir jetzt wirklich andauernd hinterfragen und wirklich bewusst treffende Entscheidungen.

Und das klingt einerseits schockierend,

Andererseits macht es natürlich auch Sinn.

Also es gibt ja einen guten Grund,

Warum das so ist.

Das Gehirn möchte einfach effizient arbeiten.

Wir wollen nicht bei jedem mal Zähne putzen oder Schuhe binden oder was auch immer.

Intensiv darüber nachdenken,

Wie es jetzt funktioniert.

Das würde ja extrem viel Energie kosten,

Bei all diesen Handgriffen immer wieder neu quasi mit dem Wissen aufzukommen,

Wie man das jetzt eigentlich macht.

Also natürlich ist da so dieser Effizienzgedanke dahinter und quasi ein Energiesparmodus,

Den unser Gehirn fahren möchte und das ist auch ganz wunderbar.

Jetzt ist es aber so,

Dass dieser Energiesparmodus natürlich auch bei anderen Themen auftritt oder in anderen Situationen,

Die dann vielleicht langfristig nicht so gut sind,

Wenn die im Autopilotmodus stattfinden,

Wenn die komplett automatisiert stattfinden und wir am Ende des Tages,

Am Ende des Monats,

Am Ende des Jahres sehr oft drauf kommen,

So hey,

Wie ist das eigentlich passiert?

Es ist schon wieder ein Jahr um und irgendwie habe ich meine Ziele schon wieder nicht erreicht oder ich bin unzufrieden mit meiner Arbeit oder meinen Ernährungsgewohnheiten,

Mit meinen Beziehungen,

Was auch immer es bei dir ist.

Wir landen oft wieder an diesem Punkt mit dieser Unzufriedenheit.

Das ist so ein bisschen eine Unzufriedenheit,

Zumindest was mir lange so natürlich ist,

Auch jetzt lange so,

Das ist natürlich immer irgendwo ein Prozess,

Durch den wir gehen,

Aber ich habe einfach durch mentales Training und durch dieses Wissen gelernt,

Warum ich eigentlich immer wieder in dieselben Situationen komme,

Warum ich auch immer wieder in Situationen komme,

In denen ich unzufrieden mit mir bin,

Mit meinem Leben,

Mit gewissen Umständen und hier geht es jetzt einfach darum zu verstehen,

Warum du eigentlich in diesen Situationen bist und was du auch daran ändern kannst und ich glaube dafür ist es halt grundlegend mal zu verstehen,

Wie unsere Realität eigentlich entsteht und das passiert durch einen groben Ablauf,

Den ich dir jetzt mal skizzieren kann,

Es passiert ein Ereignis,

Das ist jetzt mal so die Ausgangssituation und was passiert dann,

Du nimmst es mal wahr,

Also du siehst es oder du hörst es,

Du schmeckst es,

Du fühlst es,

Was auch immer das Ereignis ist,

Am Anfang steht immer die sinnliche Wahrnehmung,

Du nimmst es mal wahr und da ist noch überhaupt nichts an Bewertung passiert,

Sondern du nimmst es einfach wahr und für die,

Die in Meditation schon sehr geübt sind oder da einfach viel machen und vielleicht auch ein bisschen aus der Achtsamkeitsschiene kommen,

Die kennen das ganz gut,

Dass man ja immer auch wieder probiert,

Wirklich nur wahrzunehmen und nicht gleich in diese Bewertungsschiene reinzugehen und das ist nämlich dann ganz oft der nächste Schritt oder die nächsten Schritte,

Die passieren nach unserer sinnlichen Wahrnehmung,

Ist es so,

Dass wir dann erst mal das mit unserer Datenbank vergleichen,

Also wir gehen dann quasi in unsere mentale Datenbank in unser Gehirn rein und schauen mal nach,

Okay,

Welche Situation aus meiner Vergangenheit kenne ich,

Die ähnlich ist,

Die genau gleich ist,

Die irgendwas damit zu tun hat,

Damit ich die Situation,

Die gerade vor mir liegt,

Dieses Ereignis,

Damit ich das beurteilen kann,

Damit ich das irgendwie einordnen kann,

Damit ich irgendwie weiß,

Okay,

Ist das jetzt eine Gefahr oder ist das gut,

Ist das schlecht,

Also hier kommen wir sehr,

Sehr schnell in diesen Interpretationsmodus und das ist nämlich der dritte Schritt,

Diese Interpretation von dem Ereignis.

Also wir haben am Anfang die sinnliche Wahrnehmung,

Da ist noch gar nichts an Beurteilung passiert,

Wir nehmen das nur wahr,

Dann vergleichen wir das mit unserer Vergangenheit,

Mit vorhergegangenen Ereignissen,

Mit Erfahrungen,

Die wir gemacht haben und im dritten Schritt sind wir in der Interpretation,

Das ist dann,

Okay,

Gut,

Schlecht,

Gefahr,

Keine Gefahr,

Weglaufen,

Bleiben,

Was auch immer zu tun ist und das ist ja auch ein sehr sinnvoller Mechanismus,

Also der hat uns ja auch früher vor sehr vielen Gefahren bewahrt,

Also wenn wir einen Säbelzahntiger begegnet sind,

Dann war es für uns ja überlebensnotwendig,

Ganz schnell schalten zu können,

Okay,

Da kommt ein Tiger,

Vergleich Datenbank,

Aha,

Der hat letzte Woche schon versucht meine Familie zu killen,

Passt,

Gefahr,

Lebensgefahr,

Ich renne weg,

Ja,

Oder ich klettere einen Baum hoch,

Was auch immer.

Was ich damit sagen will,

Ist,

Dass dieser Mechanismus ja wahnsinnig überlebensnotwendig für uns war und der passiert sekundenschnell,

Also wir sind wirklich sekundenschnell in dieser Interpretation drinnen,

Von der Wahrnehmung über den Vergleich mit unserer Datenbank hin zu dieser Interpretation und das ist natürlich in überlebensnotwendigen Situationen wunderbar,

Dass es so schnell kommt,

Jetzt leben wir aber in einer Zeit,

Wo die meisten von uns nicht so vielen wirklich überlebensbedrohenden Situationen gegenüberstehen,

Sondern das sind ja dann eher Alltagssorgen,

Alltagsängste,

Prüfungsängste,

Präsentationsängste,

Bühnenangst,

Sorgen über die Zukunft etc.

,

Das ist jetzt nicht unbedingt überlebensbedrohlich,

Auch wenn es sich für uns manchmal so anfühlt und warum es sich so anfühlt,

Ist,

Weil wir halt immer gleich in dieser Interpretation sind und wir uns in dieser Interpretationsphase so viele Geschichten erzählen über dieses Ereignis,

Das vor uns liegt und das führt halt dazu,

Dass wir uns wahnsinnig viele Gedanken machen und diese Gedanken,

Gefühle in uns hervorrufen,

Die ja oft auch sehr negativ sind,

Also wenn ich jetzt irgendwie eine Prüfung bevorstehend habe oder eine Präsentation,

Dann kann ich mir natürlich jetzt den Kopf zermatern und mir vorstellen,

Wie fürchterlich das alles sein könnte und mir jedes Worst-Case-Szenario,

Jedes Horrorszenario vorstellen,

Das passieren könnte und dann durchlebe ich ja richtig auch diese Horrorszenarien nicht,

Das kennt ihr sicher auch ganz gut,

Man durchlebt das dann richtig und man fühlt ja auch so diese Angst und unser Hirn kann halt nicht unterscheiden,

Ist das jetzt wirklich eine reale Situation,

Die gerade passiert oder ist das einfach nur eine Vorstellung und wenn wir unser Hirn einfach immer wieder in diese Situation bringen,

Dann natürlich ist es angespannt,

Natürlich ist dann diese Angst irgendwo da und was ich damit sagen möchte,

Ist,

Dass wir einfach sehr,

Sehr oft und sehr schnell in diesem Mechanismus drinnen sind,

Also in diesen Schritten,

Die ich dir beschrieben habe,

Von der Wahrnehmung über den Vergleich mit unserer Datenbank hin zu dieser Interpretation und wir erzählen uns Geschichten,

Wir erzeugen unsere Gedanken,

Unsere Gefühle,

Wir sind super schnell und ganz,

Ganz oft da drinnen,

So dass es uns nicht mal auffällt die meiste Zeit.

Das war für mich auch so,

Dass das größte Aha-Erlebnis eigentlich,

Als ich diesen Vorgang besser verstanden und kennengelernt habe,

So wow,

Mir fällt das eigentlich die meiste Zeit nicht mal auf,

Was ich da mache und das war für mich auch so die Basis dafür,

Achtsamkeit und Meditation und all diese Praktiken einfach besser zu verstehen und noch mal diesen Wert dahinter zu verstehen,

Denn letztendlich,

Was wir wollen,

Ist aus diesem Automatismus rauszukommen und diesen Automatismus wirklich länger zu ziehen und mehr in dieser sinnlichen Wahrnehmung zu bleiben und das so ein bisschen zu entzehren,

Bevor wir sofort in eine Interpretation springen,

Die vielleicht nicht mal wahr ist.

Das heißt,

Wir können durch Achtsamkeit und durch mentales Training und alleine durch dieses Bewusstsein,

Wie das alles abläuft,

Viel besser verstehen,

Wo unsere Gedanken,

Unsere Gefühle,

Unsere Sorgen,

Unsere Ängste,

Unsere Unsicherheiten herkommen und wir können das steuern und das ist das Schöne daran,

Dass wir das steuern können und unser Denken hat dann nicht mehr uns in der Hand,

Sondern wir können unser Denken auch steuern und das ist so dieser Gedanke,

Den ich dir heute mitgeben möchte,

Dass das einfach etwas total Schönes und Ermächtigendes ist und dass wir einfach die Wahl haben,

Wie unsere Außenwelt aussieht,

Aber vor allem auch wie unsere Innenwelt aussieht und wenn wir mit einem gestärkten Inneren nach außen treten,

Dann wirkt es das natürlich auch irgendwo im Außen aus und das würde mich super freuen,

Wenn du dir diesen Gedanken und diesen Vorgang,

Der da in uns passiert,

Mitnehmen könntest und vielleicht ein bisschen mehr darauf achten wirst im Alltag,

Wie du dazu beiträgst,

Wie du deinen Alltag erlebst,

Wie du gewisse Situationen erlebst und da vielleicht auch einfach mit einer neugierigen Brille mal drauf zu schauen,

So wie eine neugierige Wissenschaftlerin oder neugieriger Wissenschaftler,

So aha,

Okay,

Das denke ich jetzt,

Aha,

Okay,

Da erzähle ich mir gleich diese Geschichte,

Spannend,

Also dass man da einfach mal beginnt,

Wahrzunehmen und das würde ich dir sehr sehr wünschen.

Es ist immer eine spannende Reise,

Die ich bei mir selbst natürlich erlebt habe und immer wieder erlebe und auch bei meinen ganzen Coaching-Klientinnen und Klienten und es ist einfach so schön zu sehen,

Was passiert,

Wenn wir ein bisschen bewusster werden und wenn wir diese Dinge wahrnehmen und damit wünsche ich dir viel viel Freude und bis bald in der nächsten Session.

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