
Reflexion zum Übergang/Transition
Das Leben besteht aus Übergängen. Oft nehmen wir diese Übergänge als Zwischenstation wahr, die nur dazu dienen, von A nach B (die Zukunft) zu kommen. Die Zukunft, das kann ein neuer Klient sein, das eigene Zuhause, der Feierabend, ein neuer Tagesabschnitt, ein neues Projekt, ein anstehendes Meeting. Der Übergang, diese Schwelle zwischen A und B, wird meist kaum bewusst wahrgenommen, doch ist genau dieser Moment wunderbar geeignet, um sich neu auszurichten.
Transkription
Dies ist eine kurze Übung für den Übergang.
In diesem Moment ankommen,
Kurz innehalten.
Diese Übung kann ein paar Minuten dauern und ganz bewusst durchgeführt werden oder mit etwas Übung ganz komprimiert angewandt werden.
Zwischen zwei Klienten,
Zwischen zwei Terminen,
Unterwegs zu einem Meeting oder zum Beispiel auf dem Weg nach Hause.
Ob sitzend oder stehend,
Zum Beispiel im Auto vor dem Haus oder in der Bahn,
Im Bus oder im Aufzug an der Tür.
Einfach hier sein und falls möglich oder gewollt die Augen kurz schließen,
Kurz in den Körper hineinspüren,
Sich bewusst machen,
Wo ist Spannung,
Wo ist Entspannung,
Wo ist Müdigkeit,
Was ist da,
Was zeigt sich jetzt gerade im Körper.
Anerkennen,
So geht es mir jetzt gerade.
Alles zulassen und akzeptieren,
So ist es jetzt und wenn möglich dann loslassen,
Vielleicht mit einem bewussten langen Ausatmen,
So gut wie es jetzt eben gerade geht und dann den Körper so sein lassen,
Wie er gerade ist und sich der mentalen Energien bewusst werden.
Vielleicht sind da Gedanken über die Arbeit,
Über Personen,
Stimmung,
Gefühle.
Nichts beurteilen,
Alles darf sein.
Einfach wahrnehmen,
Was ist gerade da.
Nur benennen,
Nicht abwehren.
Da ist Planen,
Da ist Sorge,
Da ist Verurteilen,
Da ist Selbstkritik,
Da ist Stress,
Da ist Genervtheit.
Das alles wahrnehmen als inneren Lärm,
Als Geschnatter,
Das einfach da ist,
Wie Blätter rauschen im Wind.
So ist es jetzt,
Das ist hier.
Akzeptanz statt Abwehr.
Allem Raum geben,
Einfach wahrnehmen.
Alles was wir erleben hat ein Echo und dieses Echo wahrnehmen und dann sich selbst Raum geben,
Um wieder neu anzufangen,
Sich erlauben neu anzufangen.
Der Körper,
Der nach Hause kommt oder in einen neuen Tagesabschnitt kommt,
Fängt wieder neu an.
Der Geist,
Der nach Hause kommt oder einen neuen Abschnitt anfängt,
Einen neuen Termin empfängt,
Fängt wieder neu an.
Es ist nicht notwendig,
Das Vorangegangene im Hintergrund eines Systems weiterlaufen zu lassen.
Sich erlauben,
Jetzt wirklich anzukommen.
Hier,
Offen und wach.
Vielleicht hilft eine bewusste Absicht oder eine Art Codewort,
Um mit Interesse und Freundlichkeit den neuen Abschnitt anzugehen.
Zum Beispiel,
Jetzt neu,
Jetzt bin ich hier.
Oder einfach einmal laut oder leise seufzen.
Auch wenn da noch Müdigkeit oder eine Art Echo vom Vorangegangenen ist,
Gedanken,
Körperempfindungen,
Eine Stimmung,
Dann das da sein lassen.
Anerkennen,
So ist es jetzt.
Und trotzdem mit der Hauptaufmerksamkeit auf das gerichtet sein,
Was jetzt vor dir liegt.
Mit dem verbinden,
Was jetzt gerade passiert oder vor dir liegt.
Allem Raum geben,
Neu anfangen.
Ohne Druck oder Agenda,
Einfach nur hier sein.
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