
Liebevoller Body Scan
Der liebevolle BodyScan führt in eine Körperreise, die Gefühle von Dankbarkeit und Anerkennung hervorrufen kann für die tagtägliche Leistung unseres Körpers. Aufzustehen, zu sehen, zu fühlen — all das wird oft als selbstverständlich genommen, dabei ist es ein Wunder des Lebens, was der Körper alles vermag.
Transkription
Dies ist ein 20-minütiger,
Liebevoller Bodyscan.
Nun eine bequeme Position finden im Sitzen oder auch im Liegen.
Und wenn du dich hinlegen möchtest,
Dann ist es vielleicht hilfreich,
Ein Kissen unter die Knie zu legen.
Vielleicht möchtest du den Kopf etwas abstützen oder auch eine Decke bereitlegen.
Und du kannst dir auch eine Hand auf den Bauch oder auf die Herzgegend legen,
Um dich daran zu erinnern,
Dass wir hier Freundlichkeit und Dankbarkeit uns zukommen lassen möchten.
Und nun im gegenwärtigen Moment ankommen,
In dieser Position ankommen,
Die du für dich gewählt hast.
In diesem Moment,
In diesem Raum.
Und die Kontaktpunkte wahrnehmen.
Kontaktpunkte des Körpers zum Boden,
Zum Stuhl,
Zur Unterlage.
Sich tragen lassen von der Schwerkraft,
Von der Stütze.
Und vielleicht mit einem Seufzen Spannungen loslassen,
Die sich noch im Körper befinden.
Und nun den Atem im Körper wahrnehmen.
Dort,
Wo der Atem den Körper bewegt.
Vielleicht merkst du es in der Bauchdecke,
Die sich hebt und senkt.
Vielleicht merkst du es auch in der Brust,
Die sich weitet und wieder zusammenzieht.
Einfach wahrnehmen,
Wie der Körper gerade jetzt atmet.
Diesem Rhythmus der natürlichen Atmung folgen.
Es gibt hier nichts zu erreichen,
Nichts richtig oder falsch zu machen.
Diese Meditation ist einfach eine Zeit ganz für dich.
Eine Zeit,
Um zu sein,
Um mit dir und deinem Körper zu sein.
Es gibt hier kein Ziel.
Einfach nur sein in diesem Moment,
Mit diesem Körper.
Und nun mit der Aufmerksamkeit in beide Füße gleichzeitig gehen.
Du musst dich nicht anstrengen.
Vielleicht gibt es hier gar nichts zu bemerken.
Vielleicht gibt es auch Empfindungen,
Die du deutlich spürst oder auch Empfindungen,
Die ganz schwach sind.
Es geht beim Bodyscan um die innere Qualität.
Es geht um Empfänglichkeit und Freundlichkeit.
Also einfach wahrnehmen,
Welche Signale empfängst du gerade in deinen beiden Füßen.
Was ist gerade präsent?
Das kann ein Pulsieren sein,
Das kann eine Temperatur sein,
Oder der Kontakt zu Strümpfen oder der Unterlage.
Was spürst du in deinen Füßen?
Und nun beide Knöchel und die Schienbeine.
Was ist hier zu fühlen?
Die Waden und die Knie.
Vielleicht gibt es hier Kontaktpunkte.
Vielleicht möchtest du auch ein Gefühl von Wertschätzung entwickeln,
Dafür was die Beine und die Knie und die Füße tagtäglich leisten,
Wie sie uns tragen,
Von einem Ort zum anderen bringen,
Ohne dass wir uns dessen bewusst sind.
Und nun die Aufmerksamkeit nach oben wandern lassen.
Die Oberschenkel,
Die Leisten und das Becken,
Die Muskeln spüren und den Kontakt zur Kleidung oder zum Boden.
Vielleicht auch die Knochen wahrnehmen.
Die Haut.
Welche Signale sind gerade hier?
Und nun beide Beine als Ganzes wahrnehmen,
Von den Zehen bis oben zum Becken.
Die Beine getragen vom Boden.
Die Beine,
Die täglich eine so große Leistung vollbringen.
Treppen steigen,
Sport machen,
Einfach gehen,
Uns herumtragen.
Manchmal sind sie müde abends von der ganzen Arbeit,
Manchmal spüren wir sie überhaupt nicht.
Wie ist es gerade in diesem Moment?
Und nun gehen wir weiter zum Beckenraum.
Die Auflage auf den Boden spüren.
Die Auflage auf dem Sitz,
Auf dem Stuhl.
Vielleicht können wir die Beckenknochen spüren.
Und wir können uns auch des Innenraumes bewusst werden,
Mit den Organen.
Geschlechtsorgane,
Verdauungsorgane.
Und vom Beckenraum nun die Aufmerksamkeit zur Rückseite des Körpers wandern lassen.
Dort vielleicht spüren,
Ob es da einen Abstand zum Boden gibt,
Oder einen Abstand zur Sitzlehne.
Vielleicht spürst du die Wirbelsäule.
Und nun der Wirbelsäule entlang von unten bis zu den Schultern nach oben wandern und eventuell Verspannungen bemerken.
Wenn du möchtest,
Kannst du sie bewusst versuchen loszulassen mit einem Seufzer oder mit einem Ausatmen.
Einfach wahrnehmen,
Was hier ist.
Und sich bewusst werden,
Welche Arbeit der Rücken tagtäglich vollbringt,
Wie er uns trägt,
Aufrecht hält.
Und auch wenn er manchmal schmerzt,
So leistet er uns doch unglaubliche Dienste.
Und wenn da Gedanken oder Erinnerungen aufkommen,
Vielleicht auch Gefühle,
Erinnerungen an Schmerzen,
Das Gefühl,
Im Stich gelassen zu sein von dem Körper,
Dann lade ich dich ein,
All dies wahrzunehmen,
All dies zuzulassen,
Anzuerkennen.
Der menschliche Körper ist nicht perfekt.
Er ist genau wie alles andere einem Wandel unterworfen.
Mal funktioniert er reibungsfrei,
Mal gibt es Probleme,
Mal ist da Schmerz,
Mal ist da eine ganz große Kraft.
Und wie ist es jetzt in diesem Moment?
Und nun den Rücken sein lassen und wieder nach vorne kommen auf die Vorderseite des Körpers und den Innenraum wahrnehmen,
Den Bauch wahrnehmen und in Atem fühlen,
Wie er die Bauchdecke hebt und senkt.
Alle Empfindungen aus diesem Bereich registrieren.
Und nun mit der Aufmerksamkeit weiter an der Vorderseite des Körpers nach oben gehen.
Die Verdauungsorgane,
Die Lungen,
Das Herz,
Wahrnehmen,
Was im Brustbereich gerade jetzt zu spüren ist.
Vielleicht können wir im Brustbereich die Atmung wahrnehmen.
Vielleicht spürst du den Herzschlag ganz deutlich oder auch ganz schwach oder vielleicht spürst du ihn gar nicht.
Das Herz,
Dieses Wunderwerk der Natur,
Das uns am Leben hält,
Das ständig arbeitet,
Tag und Nacht.
Das physische Herz,
Das im Brustkorb sitzt,
Das emotionale Herz.
Einfach den ganzen Raum in dieser Region fühlen,
Dieser Körperregion.
Wie fühlt es sich an in meinem Brustbereich?
Und vielleicht kann auch so etwas wie Dankbarkeit und Wertschätzung entstehen für diesen Körper,
Der atmet,
Dessen Herz schlägt,
Der dich trägt und am Leben hält,
Der immer für dich da ist.
Auch wenn manchmal einzelne Regionen nicht so funktionieren,
Wie wir das gerne hätten.
Und nun mit der Aufmerksamkeit hinauf zu den Schultern wandern und feststellen,
Ob es da Spannungen gibt,
Was es dort zu fühlen gibt in diesem Moment.
Kontaktpunkte spüren zum Boden oder Kontaktpunkte zur Kleidung,
Zur Luft,
Was auch immer gerade da ist.
Und dann mit der Aufmerksamkeit beide Arme gleichzeitig nach unten.
Oberarme zunächst,
Die Ellenbogen,
Was können wir da wahrnehmen?
Die Unterarme,
Handgelenke,
Vielleicht spüren wir Schmuck oder eine Uhr,
Vielleicht spüren wir dort die Luft.
Und dann die ganzen Hände und die Finger.
Sich vielleicht bewusst machen,
Wie wichtig die Finger und die Fingerfertigkeit ist.
Ohne Finger könnten wir kaum essen,
Ohne Finger könnten wir nicht schreiben,
Ohne Finger könnten wir nicht berühren und fühlen.
Die Finger werden uns oft erst bewusst,
Wenn wir die Hände pflegen oder wenn wir uns geschnitten haben oder wenn im Winter die Haut ganz rau wird.
Aber sie sind auch ein Wunderwerk dieser Natur,
Ein unendlich wertvolles Werkzeug für unseren Körper und auch so voller Empfindungen.
Und nun die Aufmerksamkeit wieder,
Die Hände nach oben wandern lassen,
Zu den Schultern und zum Nacken gelangen.
Vielleicht gibt es da Anspannungen,
Den Hals bemerken,
Die Kehle,
Unser Sprechorgan.
Wie fühlt es sich dort an?
Spüren wir vielleicht einen Lufthauch?
Spüren wir den Abstand zum Boden,
Wenn wir liegen?
Vielleicht ist auch die Atmung zu spüren,
Im Hals,
In der Kehle.
Und nun nach oben wandern,
Den Kopf als Ganzes wahrnehmen,
Wie er hier liegt oder wie er hier aufrecht auf dem Körper ist.
Kontaktpunkte spüren und dann wahrnehmen,
Wie die Kopfhaut sich anfühlt,
Die Haare und die Stirn,
Die Schläfen,
Augenbrauen und Augen.
Dieses Wunder des Sehens,
Wertschätzen,
Farben,
Formen,
Andere Menschen,
Natur,
Tiere.
Wie reich ist unsere Welt durch unsere Fähigkeit des Sehens?
Und nun die Nase,
Ohne die könnten wir kaum etwas schmecken von unserem Essen.
Wir könnten keine Rose riechen.
Unsere Wangen und dann die Ohren,
Außen und innen.
Was können wir da wahrnehmen?
Das Sinnesorgan des Hörens,
Wertschätzen,
Dankbarkeit für die Möglichkeit,
Musik,
Lachen der Kinder,
Andere Menschen,
Sprache,
All das zu hören.
Vielleicht anerkennen,
Dass Geräusche einfach nur Geräusche sind.
Unser Geist macht Geräusche zu Lärm,
Kategorisieren als unangenehm,
Als zu laut.
Aber Geräusche sind einfach nur Geräusche.
Und unser Ohr kann sie hören.
Und nun zum Mund wandern,
Zu den Lippen,
Der Innenraum des Mundes,
Zunge und Gaumen,
Die Zähne spüren,
Die Fähigkeit zu sprechen,
Zu essen,
Zu schlucken,
Zu schmecken.
All das ist möglich mit dem Mund und mit den Lippen.
Und nun in den Kiefer spüren und eventuell lockern.
Oft ist der Kiefer sehr angespannt.
Und immer wieder hineinspüren in diese Region und sehen,
Ob du da irgendwas loslassen kannst.
Der Kopf,
Wie er hier liegt oder wie er hier ist.
Das Gehirn.
Und nun den Kopf sein lassen und den Körper als Ganzes fühlen.
Den ganzen Körper,
Wie er hier sitzt oder liegt.
Den Körper als Ganzheit wahrnehmen.
Vielleicht können wir den Atem im Körper auch spüren.
Der Atem,
Der uns immer in Bewegung versetzt,
Der immer irgendetwas bewegt.
Vielleicht möchtest du noch einmal eine Hand auf den Herzraum oder auf den Bauchraum legen.
Dich als Ganzes spüren,
Freundlich und wohlwollend.
Dich liebevoll im Gewahrsein halten.
Getragen vom Boden.
Lebendig.
Wach.
Und sich nun Zeit nehmen,
Um den Bodyscan zu beenden und einmal sehen,
Was der Körper jetzt genau benötigt.
Vielleicht die Zehen oder die Finger bewegen.
Dich räkeln oder dehnen.
Was tut deinem Körper jetzt gut?
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