
#3 Glücklich werden - Warum die Beziehung zu dir selbst dafür so wichtig ist
Willst du glücklich sein? Dann musst du verstehen, dass du für dein Glück verantwortlich bist und du das Glück nur in dir selbst finden kannst. In dieser Podcast-Folge erzähle ich dir von den zwei Arten von Glück und auf welche du dich konzentrieren solltest, wo du dein Glück suchen solltest, wie Achtsamkeit dir dabei helfen kann und warum die Beziehung zu dir dabei so wichtig ist.
Transkription
Willkommen bei Achtsamkeit mit Anna,
Deinem Podcast für die beste Freundschaft mit dir selbst.
Ich bin Anna,
Heute geht es darum,
Warum die Beziehung zu dir selbst die Grundlage für deine Zufriedenheit und deine Freude ist.
Willst du glücklich sein?
Dann musst du verstehen,
Dass du für dein Glück selbstverantwortlich bist und du das Glück nur in dir finden kannst.
Dazu mehr jetzt gleich.
In der letzten Folge habe ich ja viel von Achtsamkeit und Meditation gesprochen.
Dabei habe ich Achtsamkeit ja auch als den Schlüssel zum Glück bezeichnet.
Glück und Freude sind ja total essentiell,
Wenn man sich so umschaut,
Sucht absolut jeder Mensch und auch jedes andere Wesen nach Glück.
Alle wollen das,
Wovon sie sich Glückversprechen erreichen.
Das sind manchmal schrägere Sachen,
Manchmal normalere Sachen in unseren Augen.
Und alle wollen vermeiden,
Was ihnen nicht gefällt,
Was sie leiden lässt.
Also wir alle versprechen uns von unserem Verhalten,
Und wenn es auch noch so komisch ist,
Glücklich zu sein.
Warum ist Freude eigentlich so wichtig?
Es macht schon Sinn,
Glücklich zu sein,
Weil es sich ja gut anfühlt.
Wir verbringen weniger Zeit mit Stress und Kummer und es hat ja auch sogar positive gesundheitliche Effekte,
Glücklich zu sein.
Wenn wir gut drauf sind,
Gehen wir auch besser mit uns und auch den anderen,
Mit unserer Umwelt um.
Es ist ja nämlich so,
Dass die Leute sich so verhalten,
Wie sie sich fühlen.
Das gilt für gute Gefühle genauso wie für schlechte.
Jetzt ganz zu Beginn möchte ich aber mal noch klären,
Was eigentlich Glück oder Freude ist.
Also meiner Meinung nach gibt es zwei Arten von Glück bzw.
Freude.
Und die eine Form ist das,
Was wir aus angenehmen Erfahrungen nehmen.
Also Glück,
Das von irgendwas abhängt.
Du siehst etwas oder fühlst etwas,
Riechst etwas,
Schmeckst etwas und bist glücklich.
Oder dir macht jemand ein Kompliment oder du hast was Bestimmtes erreicht,
Zum Beispiel den Führerschein,
Den Schul- oder den Uniabschluss.
Oder du hast den ersten Job oder du hast vielleicht noch einen besseren Job oder du hast dich verliebt.
Dann bist du glücklich.
Das Problem ist aber,
Diese Sachen sind alle vergänglich.
Zum Beispiel mit dem Kompliment.
Am nächsten Tag macht die Person dir vielleicht kein Kompliment mehr.
Dann bist du nicht mehr so glücklich.
Oder vielleicht macht dir niemand ein Kompliment und was ist dann?
Oder vielleicht macht die Person,
Die dir das Kompliment gemacht hat,
Ab jetzt jeden Tag ein Kompliment.
Und dann wird es ja auch irgendwann langweilig und dann bist du auch nicht mehr glücklich.
Auch die Freude über den Führerschein ist irgendwann weg,
Weil es ist ja normal,
Man hat ihn halt.
Und genauso ist es mit dem ersten Job.
Dann kriegt man halt noch einen besseren Job.
Und selbst dann hält die Freude ja auch nicht ewig.
Das ist dir vielleicht auch schon mal aufgefallen,
Wenn du irgendwas erreicht hast oder davor dachtest,
Wenn ich das erreiche,
Dann bin ich ja so glücklich.
Und man war dann auch total glücklich,
Aber irgendwann war es ja wieder weg.
Auch wenn man sich verliebt,
Dann ist man ja am Anfang eigentlich sauer high.
Und in den meisten Fällen geht es ja auch wieder weg.
Und dann sieht man auch nicht mehr nur das Perfekte im Anderen,
Sondern dann fängt man an Fehler zu sehen und dann ist man nicht mehr ganz so glücklich.
Und wenn man darüber nachdenkt,
Dann sind das alles so Sachen,
Von denen wir denken,
Die uns glücklich machen,
Aber die sind alle vergänglich.
Und wenn wir unser Glück aber an diese vergänglichen Sachen knüpfen,
Dann leiden wir halt auch ganz viel,
Weil die ja vergänglich sind.
Und das kann also schon mal nicht das Glück sein.
Die zweite Sorte von Glück ist meiner Meinung nach anders,
Denn die ist nicht bedingt.
Hier geht es dann in nicht irgendetwas,
Was uns glücklich macht,
Sondern wir sind glücklich.
Da ist man dann frei von Leid und von Erwartungen und dieses Glück kann einem nichts und niemanden nehmen,
Weil es ja auch aus einem selbst herauskommt.
Es hat einem niemand gegeben,
Deswegen kann es einem auch niemand mehr wegnehmen.
Und das ist das,
Was ich unter echtem Glück,
Echter Freude verstehe.
Ich denke,
Das klingt auch ziemlich einleuchtend,
Oder?
Aber natürlich willst du ja wahrscheinlich trotzdem noch glücklich sein und wissen,
Wie das geht.
Und deswegen möchte ich dir ja natürlich auch dazu noch was sagen.
Ein erster Schritt dahin ist,
Sich das,
Was ich gerade gesagt habe,
Öfter mal vor Augen zu führen.
Also öfter mal innezuhalten,
Wenn man wieder total getrieben irgendwas hinterherläuft,
Von dem man denkt,
Das würde einen glücklich machen.
Dass man dann einfach mal denkt,
Naja,
Aber was ist denn,
Wenn ich das habe?
Brauche ich das wirklich?
Und nicht sofort darauf einzugehen.
Und das ist ja das,
Was wir durch Achtsamkeit und Meditation,
Worum es in den letzten beiden Folgen auch schon ging,
Lernen.
Trotzdem gibt es dann auch noch so einen Zustand,
Da würde ich sagen,
Der ist so eine Mischung aus beidem.
Einen Zustand,
Den man selbst hervorruft,
Der aber immer noch in Wechselwirkung mit anderen Leuten steht.
Und den kann man auch provozieren.
Das ist zum Beispiel dadurch,
Dass man freundlich zu Menschen ist.
Das kann man ganz einfach beobachten,
Weil das zu 90 Prozent direkt zurückkommt.
Und das macht wiederum glücklich,
Wenn man beispielsweise angelächelt wird,
Weil man selbst gelächelt hat.
Genauso ist es aber deswegen auch total wichtig,
Freundlich zu sich selbst zu sein.
Also wir reden ja hier viel über die Freundschaft zu sich selbst.
Und du siehst an diesem Beispiel schon,
Wenn ich freundlich zu den Menschen bin,
Sind die im Großteil der Fälle auch wieder freundlich zu mir.
Und genauso ist es auch mit der Beziehung zu mir selbst.
Wenn ich freundlich zu mir bin,
Bin ich freundlich zu mir.
Das ist ganz logisch.
Und die zweite Sache,
Die uns glücklich macht,
Ist Mitgefühl.
Und auch hier wieder,
Wenn es um uns selbst geht,
Da wird es demnächst auch eine Podcast-Folge zu geben,
Aber auch wenn es um andere geht,
Ist Mitgefühl etwas,
Das wissenschaftlich bewiesen sogar wirklich glücklich macht.
Weil wir Menschen es eigentlich total lieben,
Nützlich zu sein und anderen Menschen helfen zu können oder anderen Wesen helfen zu können.
Wenn du jetzt aber ganz bei der zweiten Form von Glück bleiben möchtest,
Wo es eigentlich gar keinen Grund gibt oder geben muss,
Um glücklich zu sein,
Dann brauchst du nur dich selbst und ein gutes Verhältnis zu dir.
Ich habe mal einen sehr interessanten Vortrag von einem Buddhisten gehört.
Und der hat Glück mit einem Stück Kuchen verglichen.
Und zwar sagte er,
Es ist ja nicht der Kuchen,
Der dich glücklich macht.
Also es ist ja nicht die zugrunde liegende Eigenschaft dieses Kuchens,
Bei dir Glück auszulösen.
Der Kuchen hat ja jetzt kein Wesen und will dich glücklich machen.
Es ist nicht das Glück,
Das gebackene Glück.
Es ist aber deine Bewertung,
Deine Definition von gutem Geschmack und so weiter,
Die dann darüber entscheiden,
Ob der Kuchen so lecker ist,
Dass er dich auch glücklich macht.
Zum Beispiel ein Schoko-Kokos-Kuchen kann also die Leute,
Die Schoko und Kokos lieben,
Total glücklich machen.
Wenn du aber jetzt zum Beispiel jemand bist,
Der Kokos überhaupt nicht ausstehen kann,
Dann schmeckt dir das einfach nicht und du ärgerst dich am Ende vielleicht sogar darüber,
Dass es bei dir nicht schmeckt,
Dass du jetzt auch noch einen Kuchen gegessen hast.
Das heißt,
Du siehst,
Glück ist eine totale Sache der Bewertung und das,
Was du entscheidest,
Was dich glücklich macht.
Und so ist es eigentlich auch in den meisten Fällen deine Entscheidung,
Ob du glücklich bist.
Natürlich kann man sich nicht für das Glück entscheiden,
Wenn jemand stirbt oder wenn etwas ganz Tragisches passiert ist.
Die meiste Zeit aber,
Wenn wir einfach in unserem Alltag leben und das Leben so vor sich hin plätschert,
Haben wir die Möglichkeit,
Das Glück zu wählen.
Und wir können uns vor allem dafür entscheiden,
Uns nicht immer über diese ganzen Kleinigkeiten aufzuregen,
Was auch schon viel mehr Raum für Glück lässt.
Wenn das Glück also von innen kommt,
Weil wir ja darüber entscheiden,
Ob wir glücklich sind oder nicht,
Dann gibt es auch niemanden,
Der es kontrollieren kann,
Außer uns selbst.
Das,
Was sich in den meisten Zeiten zwischen uns und unser Glück stellt,
Sind aber diese ganzen Schranken und Konzepte,
Also die Ideen darüber,
Wie die Dinge jeweils zu sein haben oder kategorische Ablehnungen,
Also das auf gar keinen Fall,
Das mag ich nicht,
Das darf nicht sein.
Und das ist eben das,
Was wir auch lernen mit Meditation und Achtsamkeit,
Davon wegzukommen,
Dass wir nicht durch die Gegend laufen und sagen,
Das mag ich,
Das mag ich nicht,
Das mag ich,
Das mag ich nicht und damit eigentlich die ganze Zeit beschäftigt zu sein,
Sondern dass wir sagen,
Das ist okay.
Und im Zweifelsfall entscheide ich mich immer mehr für das Glück,
Weil es mich einfach glücklicher macht,
Mich für das Glück zu entscheiden.
Das ist auch mit allem so,
Wenn du dir mal überlegst,
Wer das Glück eigentlich erfährt.
Es ist ja auch nicht das Auto,
Was du dir jetzt neu gekauft hast.
Es ist auch nicht der Kuchen,
Über den wir gerade gesprochen haben und auch nicht die Beziehung zu jemandem,
Der das Glück oder die das Glück erfährt.
Es ist immer nur du,
Du bist derjenige,
Der das Glück erfährt.
Es gibt also keinen Grund,
Die Freude irgendwo zu suchen.
Die ist,
Wenn du dich dafür entscheidest,
Hier und jetzt da.
Und genauso ist es auch mit ganzen Tagen.
Also es liegt an dir,
Ob du den Tag mit Sorge und Furcht startest und es geht nicht nur im Vorhinein,
Sondern auch im Nachhinein.
Der Tag kann zum Beispiel herausfordernd oder ganz toll gewesen sein oder er kann relativ gewesen sein oder auch überwiegend faul.
Aber trotzdem kannst du im Nachhinein sagen,
Dass er in seiner Essenz glücklich war.
Und wenn du das tust,
Dann bereichert dich das alleine schon ungemein.
Also Freude ist ja ein aus dir heraus entstehender Zustand,
Auch bedeuten kann,
Schwierigkeiten wert zu schätzen.
Also ich meine jetzt nicht,
Dass du das feierst,
Dass du Schwierigkeiten ganz toll findest,
Aber dass du sie einfach wertschätzt,
Dass du ihnen begegnest und mit Respekt behandelst.
Du bist dann einfach glücklich,
Nicht weil alles gut ist,
Sondern weil du das Gute in allem sehen kannst.
Genauso wie du dann auch das Gute in dir sehen kannst.
Und das sind alles Dinge,
Von denen ich jetzt spreche,
Das sind ganz natürliche Effekte der Meditation.
Deswegen,
Falls du es noch nicht getan hast,
Hör dir auch bitte nochmal die letzte Folge an.
Dazu kommt auch,
Wenn du dich wertschätzend verhältst oder so,
Dass du im Zweifelsfall immer die Freude wählst,
Dann löst das auch wiederum bei ganz vielen anderen Menschen und bei dir selbst Glück aus.
Das,
Was nämlich zwischen uns und der Freude ganz oft auch steht,
Sind diese Mangel,
An die wir uns hängen und an denen wir uns orientieren und der Respekt und die Wertschätzung,
Die uns gegenseitig und für die Dinge oft fehlt.
Um wirklich und dauerhaft glücklich zu sein,
Muss man also verstehen,
Dass es sinnlos ist,
Sein Glück an irgendwas zu binden.
Man muss verstehen,
Dass Glück ein Zustand ist,
Der aus sich selbst herauskommt,
Also aus uns in dem Fall.
Wir müssen das auch deshalb da suchen.
Wir müssen das Glück in uns,
In den Beziehungen zu uns suchen und nicht bei irgendwelchen Leuten oder,
Was ganz schlimm ist,
In irgendwelchen Gegenständen.
Wie gesagt,
Um dahin zu kommen,
Zu dieser Erkenntnis,
Das klingt jetzt wahrscheinlich total logisch,
Aber um das auch wirklich zu verstehen,
Helfen Achtsamkeit,
Meditation,
Wertschätzung und Dankbarkeit.
Und dann bist du nämlich mit deiner Freude und deinem Glück nicht mehr abhängig vom Wetter,
Von neuen Klamotten,
Vom iPhone,
Vom Auto,
Vom Kuchen oder von anderen Menschen.
Du kannst das alles natürlich immer noch genießen und dich darüber freuen,
Aber du musst dich nicht mehr davon abhängig machen.
Und das gibt dir so viel Freiheit,
Das verspreche ich dir.
Und dann bist du auch noch viel weniger in Erwartungen gefangen und zufriedener.
Lustigerweise ist es auch so,
Wenn man sich daran hält,
Also natürlich ist das nicht immer und überall möglich,
Aber wenn man versucht,
Das zu üben,
Meditiert,
Achtsam lebt und sich auf die Beziehung zu sich selbst konzentriert und das Glück da sucht,
Dann passiert es ab und an,
Dass man so ganz unerwartet Freudenflashes hat.
Und das ist auch so ein kleiner Beweis dafür,
Was Freude eigentlich ist.
Das ist dann so wie mit Drogen,
Wo viele Leute ja versuchen,
Sich high zu machen,
Also gut drauf zu kommen.
Und da ist man ja dann auch gut drauf,
Ohne dass irgendwas Besonderes passieren muss.
Die Leute sind bekifft und lachen einfach oder sie sind betrunken und lachen einfach über die banalsten Dinge,
Wo ein nüchterner Mensch vielleicht sagen würde,
Ja,
Doch irgendwie nichts Besonderes.
Und so ein Flash,
Wenn man regelmäßig meditiert,
Wenn man achtsam lebt und das alles tut,
Der kommt dann von sich heraus einfach mal so und man kann dann sagen,
Hey,
Diese Freude,
Die habe ich ganz selbst gemacht und ist auf diese ganzen Dinge nicht mehr angewiesen.
Und deswegen ist es auch so unglaublich wichtig,
Wenn du glücklich sein willst,
An dir und der Beziehung mit dir selbst zu arbeiten,
Mit dir in eine echte Freundschaft einzugehen und zu verstehen,
Dass es nichts Wichtigeres gibt,
Als liebevoll mit sich zu sein und sich auf sich zu besinnen und sich zu schätzen und den eigenen Geist und den eigenen Körper mit Dankbarkeit zu behandeln.
Denn das echte Glück liegt in dir und bei dir.
Also würde ich sagen,
Nimm dein Karma und dein Glück in die Hand,
Komm in unsere Selbstfreundschafts-Facebook-Gruppe,
Folge mir auf Instagram für Inspirationen und Tipps und hab dich einfach selber lieb.
Ich wünsche dir eine ganz tolle Woche,
Bis zum nächsten Montag,
Deine Anna.
Tschüss.
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4.6 (49)
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