
5-Minuten-Herbstmeditation für Ruhe & Entspannung
Gönne dir einen Moment der Ruhe. Diese Herbstmeditation führt dich durch einen stillen Wald, mit warmem Licht, raschelnden Blättern und klarer Luft. Du findest deinen eigenen Rhythmus, lässt alles Schwere los und sammelst neue Kraft für deinen Tag. Eine kurze Auszeit, die dich erdet, beruhigt und zurück zu dir bringt.
Transkription
Herzlich Willkommen bei dir!
Schließe sanft die Augen und finde eine Position,
In der dein Körper zur Ruhe kommen kann.
Das kann im Sitzen,
Stehen oder Liegen sein.
Lass deinen Atem weicher werden.
Komm langsam an.
Stell dir vor,
Es ist Herbst.
Du machst einen Spaziergang durch einen stillen Wald.
Die Luft ist kühl,
Klar,
Erdig.
Ein Duft,
Der dich sofort ruhiger werden lässt.
Du setzt den ersten Schritt und dann den zweiten.
Langsam findest du deinen eigenen Rhythmus.
Heute gehst du ohne Kopfhörer,
Kein Podcast.
Nur du,
Die Natur und die Geräusche um dich herum.
Du hörst die Schritte auf dem Waldboden.
Die ersten Blätter liegen dort,
Trocken und weich.
Bei jedem Schritt raschelt es leise,
Ein gleichmäßiger,
Beruhigender Klang.
Du hebst den Kopf,
Rickst die Nase in die Luft und atmest tief ein.
Frische,
Klare Luft.
Ein und langsam wieder aus.
Vor dir leuchten die Bäume in sattem Gelb.
Du bleibst stehen und nimmst dir einen Moment,
Um diese Farbe wirklich aufzunehmen.
Sie strahlt warm und weich und du lässt zu,
Dass dieses Gelb in deinem Körper sinkt.
Als würdest du die Wärme für die kommenden Wintertage sammeln.
Du gehst weiter,
Findest wieder dein Tempo,
Deinen eigenen Rhythmus.
Schon nach ein paar Schritten kommst du zu einer kleinen Lichtung.
Dort siehst du eine Quelle,
Eingefasst in roten Sandstein und einem Wasserhahn aus Messing.
Das Wasser glitzert im gedämpften Licht.
Du hältst deine Hände unter das kühle,
Frische Nass,
Reibst die Finger aneinander und spürst die Kälte,
Die sich ausbreitet.
Du beugst dich vor,
Trickst einen Schluck und fühlst dich sofort klarer,
Wacher und erfrischt.
Dann setzt du dich für einen Moment neben die Quelle,
Lauschst dem stetigen Plätschern,
Ein gleichmäßiger Klang,
Der alles in dir sortiert.
Nach diesem kurzen Innehalten stehst du langsam wieder auf.
Neben der Quelle steht eine große Buche.
Ihr Stamm ist breit und alt,
Die Rinde rau und warm.
Du legst deine Fingerspitzen darauf und spürst die Jahre,
Das Leben,
Das dieser Baum erlebt hat.
Du lässt Gedanken kommen und wieder weiterziehen.
Dann wendest du dich wieder dem Weg zu und gehst,
Langsam,
Bewusst und mit der Wärme des gelben Lichts in dir und der Klarheit der Quelle.
Der Wald wird stiller,
Nur dein Atem,
Deine Schritte und ab und zu ein Blatt,
Das zu Boden schwebt.
Du spürst,
Wie sich etwas in dir sortiert,
Wie du mit jedem Schritt ein kleines Stück leichter wirst.
Der Herbst zeigt dir,
Du darfst ruhiger werden,
Du musst nichts festhalten,
Du darfst einfach gehen.
Am Ende des Weges bleibst du noch einmal stehen,
Spürst den Boden unter deinen Füßen,
Die Luft auf deiner Haut und die Wärme,
Die du gesammelt hast.
Nimm einen tiefen Atemzug ein und aus.
Wenn du bereit bist,
Komm langsam wieder zurück und öffne deine Augen.
Bedanke dich bei dir selbst,
Dass du dir diese Zeit der Ruhe genommen hast.
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