19:20

Ängste auflösen & Selbstliebe kultivieren

by Peer Jürgens

rating.1a6a70b7
Bewertet
4.5
Group
Aktivität
Meditation
Geeignet für
Alle
Aufrufe
506

In dieser geführten Meditation wirst du sanft angeleitet, dich zuerst zu entspannen, um dich dann langsam und sicher deinen Ängsten und unangenehmen Gefühlen zu nähern. Bekomme hier Unterstützung, diesen schwierigen Bereich in deinem Körper liebevoll anzunehmen, zu fühlen und dadurch aufzulösen. Du wirst durch einige konkrete Schritte geführt, die dir zu mehr Selbstliebe verhelfen können. Höre dies Meditation gerne täglich an und unterstütze somit die Heilung deines inneren Kindes .

Transkription

Hallo,

Hier ist Per und ich helfe dir heute mit dieser geführten Meditation deine Ängste besser annehmen zu können und diese vor allen Dingen abzuschwächen.

Es ist nicht immer einfach unsere Ängste anzunehmen,

Da sie sich oft sehr überfordernd und sehr mächtig anfühlen,

Schon so unangenehm,

Dass wir sie gar nicht fühlen wollen und sie lieber wegschließen,

Uns ablenken,

Irgendwo tief weit weg.

In dieser geführten Meditation helfe ich dir,

Schritt für Schritt dieses unangenehme Gefühl und diese Angst besser zu sehen,

Vorsichtig zu fühlen und durch die Annahme und Liebe dieses Gefühls,

Dieses mehr annehmen zu können.

Bevor wir uns dem Gefühl nähern,

Mache es dir erstmal bequem in deinem Raum,

Dunkel vielleicht dein Zimmer ab,

Schau,

Dass du nicht gestört werden kannst,

Vielleicht möchtest du diese Meditation auch mit Kopfhörern hören,

Vielleicht möchtest du dich zudecken und dich bequem hinlegen.

Lass uns damit anfangen,

Uns etwas mehr zu entspannen und somit unser Nervensystem etwas zu beruhigen.

Atme dafür langsam aber tief und vollständig durch deine Nase in deinen Bauch ein,

Halte deine Luft für ein paar Sekunden und atme dann noch langsamer und länger durch die Nase wieder aus,

Halte wieder ein paar Sekunden und atme wieder tief und vollständig ein,

Halte und langsam aber vollständig aus,

Sodass sich dein Bauch wieder mit Luft leert,

Nehme noch zwei tiefe Atemzüge in deinem Tempo,

Lege vielleicht schon mal eine oder zwei Hände auf deinen Bauch,

Um dich noch besser auf dein Atem konzentrieren zu können.

Wenn Gedanken kommen,

Ist das vollkommen okay,

Mache einfach weiter mit der Meditation und bringe deine Aufmerksamkeit wieder zurück zu meiner Stimme und zu deinem Atem.

Bevor wir uns der Angst annähern,

Wollen wir noch ein sicheres und entspannteres Gefühl bekommen,

Indem wir unseren Körper nun einmal mit einem kleinen Bodyscan von oben bis unten fühlen,

Beobachten und nach und nach entspannen.

Beobachte deinen Kiefer,

Deine Gesichtsmuskeln und entspanne diese.

Deine Muskeln um deine Augen herum,

Lasse los,

Entspanne sie immer mehr,

Lasse immer weiter los und tu es so gut wie du kannst.

Entspanne auch deine Schultern,

Lasse sie bei jedem Ausatmen noch ein bisschen mehr nach unten sinken,

Noch schwerer werden.

Entspanne deine Brust,

Bei jedem Ausatmen wird sie schwerer und offener.

Dein Rücken,

Unterer Rücken,

Deine Hüfte,

Deine Gesäßknochen und Muskeln,

Entspanne auch diese,

Bei jedem Ausatmen noch etwas mehr und sage dir,

Meine Hüfte wird schwer.

Entspanne auch deine Oberschenkel,

Waden,

Füße und deine Zehen.

Spüre deinen rechten großen Zeh,

Deinen linken großen Zeh,

Deinen rechten kleinen Zeh und deinen linken großen Zeh.

Oh,

Kleiner Zeh.

Entspanne deinen ganzen Körper,

Den du deinen ganzen Körper fühlst und dir sagst,

Dass du sicher bist.

Du bist gerade hier,

Um dich und deinen Körper zu heilen und dir Gutes zu tun.

Nun fühle in deinen Körper hinein und suche nach dem Ort,

Nach der Quelle deiner Angst.

Nicht in den Gedanken,

Nicht im Kopf,

Sondern irgendwo zwischen Hals,

Brust,

Bauch und Unterer Bauch.

Wo kommt ein vielleicht unangenehmes Gefühl her?

Vielleicht spürst du irgendwo eine Enge oder eine Härte,

Vielleicht ein Schmerz,

Vielleicht einfach ein Unwohlsein.

Hab keine Angst,

Zu diesem Bereich zu gehen und diesen Bereich zu erkunden.

Er kann dir nicht wehtun.

Tatsächlich wird dieses Gefühl schwächer und angenehmer werden,

Umso mehr du es deine Liebe gibst,

Indem du es erstmal siehst.

Ähnlich wie ein kleines Kind,

Das weint und als ersten Schritt,

Was dieses Kind braucht und möchte,

Ist,

Dass du es einfach nur bemerkst und anschaust und nicht ignorierst oder wegschaust.

Der zweite Schritt ist,

Wie beim Kind,

Dem Kind zu sagen und auch das Gefühl zu geben,

Dass du seinen Schmerz spürst,

Seine Traurigkeit und dass das Kind gerade weinen darf,

Dass es Angst haben darf,

Denn es fühlt gerade so.

Und so auch mit deinem Gefühl.

Du fühlst es gerade,

Es ist da.

Es ist dein inneres Kind,

Was so fühlt.

Und nachdem du hingeschaut hast und das Gefühl nun mehr siehst und spürst,

Sage dem Gefühl nochmal,

Du darfst da sein.

Ich bin für dich da.

Lasse das Gefühl noch etwas stärker werden,

Wenn es das möchte.

Wie das kleine Kind,

Was ein bisschen weint,

Aber noch Angst hat,

Wirklich stark zu weinen,

Weil es nicht sicher ist,

Ob es dann abgelehnt und vielleicht sogar bestraft wird.

Doch du weißt,

Wie gut es diesem Kind tun würde,

Einmal in den Arm genommen zu werden und wirklich weinen zu können.

Das heißt nicht,

Dass du weinen musst,

Aber dem Gefühl,

Wie es sich bei dir auch anfühlt,

Dir Erlaubnisse geben,

Voll da zu sein.

Und das ist schon ein Teil der Selbstliebe.

Du kannst deine linke Hand auf den Bereich legen,

Der so unangenehm ist.

Lege deine Hand ganz sanft da drauf,

Ganz liebevoll mit der Intention,

Dass du für das Gefühl da bist und es immer noch da sein darf.

Wenn du das Gefühl hast,

Dass du noch mehr Entspannung brauchst,

Atme weiter in den Bauch,

Wie am Anfang,

Ganz tief und langsam,

Ein und aus.

Wenn du das Gefühl hast,

Dass du dem Gefühl noch mehr Raum geben möchtest,

Kannst du in das Gefühl hineinatmen.

Das heißt,

Du kannst deinen Atem leicht steuern und dir vorstellen,

Dass du genau zu diesem Punkt des unangenehmen Gefühls,

Der Angst,

Deinen Atem hinlängst.

Beim Einatmen spürst du vielleicht mehr Energie und beim Ausatmen bleibe mit deiner Aufmerksamkeit bei diesem Gefühl,

Bei diesem Punkt und lasse es noch mehr zu.

Lasse dich noch mehr fallen und erlaube es noch mehr da zu sein.

Bleibe weiter bei deinem Gefühl,

Bei dem Kleinkind,

Was deine Aufmerksamkeit und deine Liebe braucht.

Akzeptiere dieses Gefühl,

Akzeptiere dich und bringe Verständnis für dich auf,

Dass du so fühlst.

Denn egal,

Was die Gründe dahinter sind,

Wahrheit ist es,

Dass du gerade dieses Gefühl hast.

Gebe dir weiter Zeit,

In Ruhe bei diesem Gefühl und bei dir zu bleiben,

Solange du kannst.

Wenn du soweit bist,

Kannst du entweder gleich oder in ein paar Minuten nach dieser Meditation langsam deine Augen öffnen,

Dich langsam bewegen und stolz auf dich sein,

Dass du dich so toll um dich gekümmert hast,

Auch wenn du mit Gedanken ab und zu woanders warst,

Ist das vollkommen okay.

Du hast dir Zeit für dich genommen,

Du hast dir Mut gehabt,

Auch unangenehme Gefühle in dir zu fühlen und zu erlauben da zu sein und dich somit zu heilen.

Ich wünsche dir alles Liebe,

Wiederhole gerne diese Meditation,

Auch gerne täglich,

Um immer mehr für dich da zu sein.

4.5 (40)

Neueste Bewertungen

Tiff

December 14, 2025

Sehr schön. Deine angenehm ruhige Begleitung hat mich bestärkt, diese Erfahrung anzunehmen. Herzlichen Dank an dich dafür.

Lulu

January 9, 2023

Wirklich warmherzig und liebevoll gesprochen. Ich habe zum ersten Mal meine unerträglichen Herzschmerzen mit Liebe ansehen können. Werde dies noch öfter wiederholen. Danke dafür!

Hanna

July 31, 2021

Wunderbar!

Ähnliche Meditationen

© 2026 Peer Jürgens. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

Trusted by 35 million people. It's free.

Insight Timer

Get the app

How can we help?

Sleep better
Reduce stress or anxiety
Meditation
Spirituality
Something else