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Einschlafgeschichte

by Echomind | Nadine

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5
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Meditation
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Folge einfach meiner Stimme und begib dich auf eine Reise um die Welt bei Nacht. Genieße dabei die Ruhe und Friedlichkeit der Landschaften und lausche dem leisen Atem der Meere und der Berge. Sinke anschließend in einen tiefen und erholsamen Schlaf.

Transkription

Willkommen zu deinem Moment der Ruhe.

Ich bin Nadine von Ecco Mind und ich freue mich,

Dich heute beim Einschlafen zu begleiten.

Es ist spät geworden und der Tag hat sich leise verabschiedet.

Du liegst entspannt da,

Während die Geräusche um dich herum langsam verblassen.

Dein Atem wird tiefer und gleichmäßiger und mit jedem Ausatmen sinkt dein Körper ein Stückchen tiefer in die Matratze.

Deine Muskeln lösen sich,

Dein Gesicht entspannt sich und selbst die Gedanken,

Die eben noch durcheinandergewirbelt sind,

Verlieren an Kraft.

Alles,

Was heute wichtig war,

Darf für eine Weile zur Seite treten und während du dem gleichmäßigen Rhythmus deines Atems folgst,

Entsteht in dir ein leises Gefühl von Leichtigkeit.

Es ist,

Als würde etwas in dir beginnen,

Sich zu lösen,

Beinahe unmerklich.

Die Schwere,

Die dein Körper sonst am Boden hält,

Scheint sich aufzulösen und in deinem Inneren öffnet sich ein weiter Raum,

Der still und freundlich auf dich wartet.

Du musst nichts tun,

Um dorthin zu gelangen,

Denn mit jedem Atemzug bist du schon ein Stück näher bei dir selbst und ganz langsam löst du dich vom Boden.

Es geschieht einfach,

Weil du dich nicht mehr festhältst.

Du beginnst zu schweben,

Zunächst nur einige Zentimeter über deinem Bett,

Dann etwas höher.

Du schwebst durch die Wand hindurch ins Freie,

Du fühlst dich dabei ganz warm und geborgen.

Unter dir wird die Welt kleiner,

Während du weiterhin lautlos aufsteigst.

Der Himmel ist weit und die Luft ist klar.

Du siehst die Landschaft unter dir,

Wie sie sich im blassen Licht der Nacht ausbreitet.

Du erkennst dein Haus,

Deine Straße und die Bäume um sie herum.

Du steigst weiter auf,

Siehst deine Stadt oder dein Dorf als Ganzes.

Alles sieht so friedvoll von hier oben aus.

Und etwas zieht dich ganz liebevoll in eine Richtung.

Und du entscheidest dem Ruf zu folgen.

Auf dem Weg siehst du kleine Dörfer,

Wie sie eingebettet zwischen Feldern liegen,

Deren Linien sich im Mondlicht abzeichnen.

Flüsse glitzern wie silberne Fäden und dazwischen liegen Wälder,

Ganz dunkel und ruhig.

Über all dem liegt eine Stille,

Die voll von friedlicher Bewegung ist,

So als würde die Welt unter dir tief ein- und ausatmen.

Je länger du schwebst,

Desto leichter fühlst du dich und du merkst,

Dass du gar keine Richtung brauchst.

Es genügt,

Einfach zu gleiten und dich auf die Geborgenheit zu verlassen.

Du bewegst dich sanft weiter,

Schwebst über die Landschaft hinweg,

Die sich nun langsam verändert.

Das Dunkel der Felder geht in ein tiefes Blau über,

Und schließlich taucht in der Ferne ein sanft schimmernder Streifen auf.

Du erkennst das Meer.

Als du näher kommst,

Siehst du,

Wie das Wasser in langen,

Ruhigen Bewegungen schimmert.

Es ist,

Als würde der Ozean schlafen.

Kleine Wellen rollen ans Ufer,

Aber sie scheinen keine Eile zu haben,

Als würden sie nur noch aus Gewohnheit atmen.

Und du spürst,

Wie dein eigener Atem denselben Rhythmus annimmt.

Alles,

Was in dir ist,

Findet seinen Platz in dieser Bewegung.

Du fliegst weiter über das Wasser,

Das unter dir glänzt,

Als hätte jemand Licht in die Tiefe gegossen.

Die Sterne spiegeln sich darin,

Und für einen Moment verschwimmen Himmel und Meer zu einer einzigen stillen Fläche.

Du erkennst kleine Inseln,

Auf denen sich Palmen kaum sichtbar im Wind bewegen.

Das Mondlicht legt sich wie eine feine Decke über den Sand.

Alles ist ganz ruhig und friedlich.

Während du weitergleitest,

Verändert sich die Luft.

Sie wird wärmer,

Und mit ihr kommt ein feiner Duft nach Salz,

Holz und Blüten.

Du überquerst nun einen tropischen Wald,

Der dicht und tief unter dir liegt.

Zwischen den Bäumen fließt Wasser,

Und aus der Ferne hörst du das leise Rauschen eines Wasserfalls.

Du folgst dem Klang,

Bis du siehst,

Wie das Wasser über Felsen gleitet und in einen klaren See fällt.

Nebel steigt auf,

Als würde der See atmen,

Und die Bewegung ist so ruhig,

Dass du sie kaum wahrnehmen kannst.

Du schwebst darüber,

Bleibst für einen Moment in der Luft stehen und beobachtest,

Wie Tropfen in der Luft tanzen.

Alles bewegt sich langsam,

Beinahe in Zeitlupe.

In dieser Stille entsteht ein Gefühl von Vollständigkeit,

So als würde die Welt genau in diesem Moment perfekt funktionieren.

Als du weiterfliegst,

Verändern sich die Farben unter dir.

Das Grün wird erst dunkler,

Dann heller,

Dann geht es über in Grau und Weiß.

Du bist über den Bergen angekommen.

Ihre Spitzen glitzern im Licht des Mondes,

Und die Luft hier oben ist klar und dünn.

Zwischen den Gipfeln liegt Schnee,

Er ist völlig unberührt und sieht ganz weich aus.

Du gleitest durch die Stille hindurch,

Während die Welt unter dir immer weiter wird.

In einem der Täler entdeckst du eine kleine Siedlung.

Ein paar Häuser stehen beieinander,

Aus deren Schornstein dünner Rauch aufsteigt.

Durch ein Fenster fällt warmes Licht,

Und du kannst Menschen erkennen,

Die am Tisch sitzen.

Ihre Stimmen sind kaum hörbar,

Aber voller Ruhe.

Die Szenerie ist so friedlich,

Dass du spürst,

Wie sich in dir ein tiefes Gefühl von Vertrauen ausbreitet.

Das Vertrauen,

Dass die Welt genau so sein darf,

Wie sie ist.

Hinter den Bergen wird der Himmel noch dunkler,

Als würde sich die Nacht noch intensiver ausbreiten,

Um alles zu umarmen.

Die Sterne stehen klar am Himmel,

Und ihr Licht liegt wie ein feiner Staub auf der Landschaft unter dir.

Du fliegst weiter hinein in dieses Dunkel,

Das kein Ende kennt,

Und spürst,

Wie die Luft noch stiller wird.

Unter dir breiten sich Felder aus,

Durchzogen von schmalen Wegen,

Die sich im Mondlicht silbern abzeichnen.

Kleine Häuser liegen verstreut dazwischen,

Ihre Fenster dunkel,

Und nur vereinzelt klingt noch ein Licht,

Das bald verlöschen wird.

Über einem See bewegt sich der Nebel,

Als würde das Wasser träumen.

Du fliegst tiefer,

Bis du die glatte Oberfläche erkennst.

Das Mondlicht spiegelt sich darin,

Und für einen Moment scheint es,

Als würdest du über den Himmel selbst gleiten.

Du bleibst einen Augenblick darüber stehen und siehst,

Wie sich das Wasser kaum merklich bewegt.

Die Spiegelung deines Körpers vermischt sich mit dem Licht der Sterne,

Und du kannst nicht mehr sagen,

Wo der Himmel aufhört und wo das Wasser beginnt.

Alles scheint eins zu sein.

Ein sanfter Wind trägt dich weiter.

Du überquerst Felder,

Die in weiches Dunkel getaucht sind,

Und Wälder,

In denen die Schatten ineinander fließen.

Zwischen den Bäumen glühen winzige Lichtpunkte,

Glühwürmchen,

Die langsam durch die Luft tanzen.

Ihre Bewegung ist ruhig und gleichmäßig,

Und für einen Moment scheint es,

Als würdest du mit ihnen schweben.

Die Welt schläft,

Und du schwebst mit ihr,

Getragen von dieser friedlichen Nacht.

In der Ferne erkennst du einen Fluss,

Der sich in weiten Bögen durch das Land zieht.

Du folgst ihm,

Und je weiter du ihm nachfliegst,

Desto vertrauter wird alles unter dir.

Die Form der Landschaft,

Die Linien der Straßen,

Selbst das Licht,

Das in Fenstern glimmt.

Alles scheint dich wieder heimzuführen.

Du beginnst zu sinken,

Ganz allmählich,

So als würdest du dich in eine weiche Decke legen.

Die Erde kommt näher,

Und mit ihr kehrt eine stille Wärme zurück.

Unter dir erkennst du Dächer,

Bäume,

Straßen,

Und du weißt,

Dass du angekommen bist.

Mit einer leichten Bewegung schwebst du durch das Dunkel,

Sinkst tiefer,

Bis du dein eigenes Zuhause siehst.

Du gleitest näher durch die Stille der Nacht hindurch und kommst schließlich an deinem Bett an.

Dein Körper findet sofort die vertraute Form,

Die Wärme breitet sich aus,

Und dein Atem ist ganz ruhig.

Du spürst den Stoff unter dir,

Die Decke über dir,

Die weiche Schwere des Schlafs,

Die schon auf dich wartet.

Gute Nacht

© 2026 Echomind | Nadine. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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