
Meditation - In die Stille deines Bewusstseins
Die angeleitete Meditation führt dich in die Stille deines Bewusstseins. Stille ist weitaus mehr, als die Abwesenheit von Geräuschen und Klängen, sie ist der Hintergrund und die Quelle von allem, was jetzt ist. In die Stille einzutauchen heißt, sich in dem Wesen des Seins zu überlassen.
Transkription
Dies ist eine angeleitete Meditation,
Die dich in die Stille deines Bewusstseins führt.
Sie eignet sich für Menschen,
Die soeben begonnen haben,
Erfahrungen mit Meditation zu sammeln,
Als auch für jene,
Die schon längere Zeit die Praxis der Stille einüben.
Suche dir einen Ort,
An dem du für die nächsten 10 Minuten in Stille sitzen kannst,
Ungestört,
Sodass du mit dir sein kannst.
Meine Anleitung endet mit dem Klang einer Zimbel und im Anschluss daran kannst du gerne weiter in dem Zustand verweilen,
In dem du angekommen bist,
Und deine Wahrnehmung öffnen für das,
Was du erlebst.
Sitze aufrecht und öffne dein Gewahrsein für deinen Körper.
Nimm deinen Atem wahr,
So wie er fließt in diesem Augenblick,
Ohne etwas zu verändern.
Sei mit dem,
Was ist.
Nimm die Atembewegungen wahr und beobachte,
Was in deinem Körper geschieht,
Während du einatmest,
Ausatmest.
Sei wach und beobachte.
Es mag sein,
Dass derweil Gedanken auftauchen,
Dass du das,
Was du innerlich siehst,
Was du bemerkst,
Bewertest,
Oder dass du mit deinen Gedanken abschweifst.
Und das ist okay.
Komm immer wieder zurück zu deinem Atem,
Zur Wahrnehmung deines Körpers und beobachte.
Und sei dir bewusst,
Es gibt im Moment nichts zu tun.
Es gibt nichts zu erledigen,
Nichts zu erreichen.
Du bist da,
Mit dir,
Genauso wie du gerade bist.
Während du sitzt und atmest,
Kannst du dein Gewahrsein immer weiter werden lassen für das,
Was du jetzt gerade in diesem Moment erlebst.
Dein Körper,
Körpersensationen,
Gedanken,
Gefühle,
Stimmungen.
Du kannst dir vorstellen,
Dass dein Bewusstsein sowas ist wie ein Stein,
Der ins Wasser fällt und der immer tiefer sinkt.
Tiefer und tiefer von selbst.
Du bist derjenige,
Der beobachtet.
Mit jedem Atemzug sinkt dein Bewusstsein tiefer und tiefer in das,
Was du wirklich bist in deiner Mitte.
Und während du dich sinken lässt,
Mag es sein,
Dass dein Körper sich entspannt.
Das mag auch sein,
Dass Bilder auftauchen,
Gedanken,
Gefühle.
Und du lässt dich an ihnen vorbei sinken,
Immer tiefer in die Stille hinein.
Und wenn du Geräusche wahrnimmst,
In der Ferne,
Im Nachbarraum oder auch in dir,
Lass sie da sein.
Es gibt nichts zu tun.
Alles,
Was du beobachtest,
Kannst du gleichzeitig auch wieder gehen lassen.
Du kannst all das,
Was dir jetzt begegnet,
Im Innen und im Außen,
Nehmen als Portale,
Als Türen,
Die dich immer weiter in die Stille deines Bewusstseins führen.
Denn diese Stille deines Bewusstseins ist immer gegenwärtig,
Immer da,
Im Hier und Jetzt.
Nichts,
Was geschieht,
Kann diese Stille berühren oder stören.
Sie bleibt unberührt.
Lass dich mit diesen Gedanken noch tiefer sinken,
Eintauchen in die Stille,
Hier und jetzt.
Atme,
Beobachte,
Bleib wach.
Während dein Bewusstsein immer tiefer sinkt,
Mag es sein,
Dass es sich ausweitet und ausdehnt.
Es mag auch sein,
Dass du Empfindungen in deinem Körper hast,
Die sich nach Ausdehnung anfühlen.
Und es mag sein,
Dass du dir bewusst wirst,
Dass da jemand ist,
Der beobachtet,
Der unberührt bleibt von all dem,
Was geschieht,
Von den äußeren und inneren Geräuschen,
Empfindungen,
Geschehnissen,
Unberührt schaut,
Hört,
Empfindet.
Lass auch diesen Aspekt deines Bewusstseins tiefer sinken,
Tiefer eintauchen in die Stille,
Ohne dass du irgendetwas tun müsstest.
Sei dir dessen gewahr,
Was hier und jetzt geschieht.
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