
#15 Wieso Yogaausbildungen wichtig sind!
Welche Yogaausbildung hat eigentlich dein Yogalehrer oder deine Yogalehrerin? Und wieso ist das für dich wichtig? Heute sprechen wir über Yogaausbildungen!
Transkription
Yoga Strong,
Dein Podcast für Yoga und mentale Gesundheit.
Heute dreht sich bei uns alles um Yoga-Ausbildungen.
Jetzt fragst du dich bestimmt,
Warum dich das als Yoga-Anfänger interessieren sollte.
Vielleicht machst du aber auch schon länger Yoga und überlegst eine Ausbildung zu machen und möchtest endlich verstehen,
Welche Unterschiede es gibt.
Wenn du gerne Yoga machst,
Dann hast du bestimmt schon mal Kontakt mit mindestens einem Lehrer gehabt.
Wenn das so ist,
Dann ist es für dich wichtig zu wissen,
Welche Ausbildung dieser Lehrer hat und welche Unterschiede es gibt.
Du sollst dich in deiner Yogastunde sicher fühlen und so üben,
Dass du dich nicht verletzt.
Letzte Woche hat sich dieser Podcast um Verletzungen gedreht und dass unsere Intention sein sollte,
Unseren Körper zu schützen,
So dass wir unser Leben lang Yoga üben können.
Es ist wichtig,
Dass du die körperlichen Übungen,
Also die Asanas korrekt ausführst.
Wenn du noch nicht reingehört hast,
Dann mach das unbedingt noch.
Der Beruf des Yogalehrers und der Yogalehrerin ist nicht geschützt.
Ich sage jetzt einfach Yogalehrer,
Ich meine aber beide Geschlechter.
Jeder darf sich Yogalehrer nennen.
Das heißt,
Egal was du für ein Wissen hast,
Egal wie lange und ob du überhaupt Yoga machst,
Du kannst jetzt Yogalehrer sein.
Herzlichen Glückwunsch!
Und so ist das auch mit jeder anderen Person.
Wenn jemand zu dir sagt,
Dass er oder sie Yogalehrer ist,
Heißt das erstmal gar nichts.
Ich kenne selbst Menschen,
Die Yoga unterrichten und keine Ausbildung haben und ich kenne auch einige Fitnessstudios,
Die nicht darauf achten,
Welche Ausbildung der Lehrer hat.
Frei nach dem Motto,
Hauptsache jemand macht das und die Person ist nicht so teuer.
Das ist meiner Meinung nach der falsche Ansatz.
Eine Yogaausbildung wird in verschiedenen Ausbildungsstunden eingeteilt.
Prinzipiell gilt die Regel,
Je mehr Ausbildungsstunden ein Yogalehrer hat,
Desto mehr Erfahrung hat dieser.
Die 200-Stunden-Yoga-Ausbildung ist sozusagen die Basic-Ausbildung.
Diese Ausbildung machen auch einige Yogis,
Die gar keine Yogalehrer werden möchten,
Sondern einfach ihre eigene Praxis verbessern und ihre Persönlichkeit weiterentwickeln wollen.
Der nächste Schritt ist die 300-Stunden- Ausbildung.
Insgesamt sind dies dann 500 Stunden.
Anschließend kann man nochmals 300 Stunden drauf setzen und eine 800-Stunden-Ausbildung machen.
Vereinzelt gibt es auch schon Studienangebote,
Die diese Ausbildung nochmals unterstützen.
Außerdem ist der Stil der Ausbildung wichtig und natürlich auch die Spezialisierung.
Du weißt bestimmt schon,
Es gibt viele verschiedene Yoga- Stile.
Natürlich ist es wichtig,
Dass der Yogalehrer auch den Stil lernt,
Den er auch unterrichtet und es gibt einige Spezialisierungen.
Zum Beispiel,
Wenn ein Lehrer eine Stunde für schwangere Frauen hält,
Aber keine Spezialisierung darin hat,
Ist das nicht gut.
Es gibt nicht umsonst so viele verschiedene Ausbildungswege im Yoga,
Weil es so viel zu beachten gibt.
Zum Beispiel bei Schwangeren gibt es Übungen,
Die diese nicht ausführen sollten.
Ich selbst habe bereits eine 200-Stunden-Ausbildung,
Die von der Yoga-Allianz anerkannt ist und bin gerade dabei,
Eine 800-Stunden-Ausbildung zu machen.
Ich mache also auf die 200-Stunden-Ausbildung nochmals eine 800-Stunden-Ausbildung drauf und mache danach noch mal ein zweijähriges Diplom in Yoga.
Aber warum das Ganze?
Ich habe ja schon mal unterrichtet.
Ich habe selbst gemerkt,
Dass ich mit meinen 200-Stunden-Yoga-Wissen an meine Grenzen gekommen bin.
Ich wollte mehr lernen,
Mehr Menschen helfen und zu 100% sicher sein,
Was ich tue.
Ich möchte Menschen nachhaltig helfen und möchte nicht,
Dass sich jemand in meinen Stunden verletzt oder vielleicht unsicher fühlt.
Außerdem spezialisiere ich mich auf das große Gebiet Yoga und mentale Gesundheit,
Wofür ich noch einige Weiterbildungen machen möchte.
Ich für mich möchte mein Handwerk sehr gut beherrschen und habe mich deshalb nochmals für eine Ausbildung entschieden.
Es gibt verschiedene Verbände,
Die die Qualifikation einer Ausbildung anerkennen.
Es gibt internationale Anerkennungen und Verbände,
Die nur in Deutschland tätig sind.
Die Standards sind unterschiedlich und echt verwirrend,
Wenn man sich da zum ersten Mal reinliest.
Egal für welchen Verband du dich jetzt entscheidest,
Es ist wichtig,
Dass du bzw.
Dein Lehrer nach der Ausbildung ein anerkanntes Zertifikat in der Hand hätt.
Die Yoga Allianz ist beispielsweise die größte international anerkannte Non-Profit-Organisation,
Die Inhalte für die Ausbildung von Yogalehrern festlegt.
Das heißt,
Eine Ausbildung muss beispielsweise x-y Stunden Anatomie beinhalten.
Diese Regularien werden immer wieder angepasst und obwohl es in der Vergangenheit noch etwas leichter war,
Selbst Yoga-Lehrer auszubilden,
Haben sich die Kriterien für die Qualifikation der Lehre der Yoga-Lehrer bis 2022 verschärft bzw.
Verdoppelt.
Das heißt,
Alle jetzigen Yoga-Lehrenden,
Die Mitglied bei der Yoga Allianz sind,
Müssen bis 2022 ihre Ausbildung nochmals aufstocken,
Wenn sie das noch nicht getan haben.
Zum Beispiel muss ein Yoga-Lehrer,
Der selbst eine Ausbildung anbieten möchte,
Mindestens vier Jahre nach seinem Abschluss unterrichten und mindestens eine 500-Stunden-Ausbildung haben.
Es tut sich was in der Yoga-Welt und das ist auch gut so.
Welche Qualifikation sollte jetzt aber dein Yoga-Lehrer haben?
Dein Yoga-Lehrer sollte mindestens eine 200-Stunden-Ausbildung haben,
Die von der Yoga Allianz anerkannt wurde.
Damit hat ein Yoga-Lehrer eine solide Grundausbildung und müsste wissen,
Wie er Anfängerklassen unterrichten kann.
Fortgeschrittene Klassen sollten von einem höher ausgebildeten Yoga-Lehrer unterrichtet werden.
Außerdem gibt es intensive Ausbildungen,
Die über vier Wochen gehen und Ausbildungen,
Die über einen längeren Zeitraum gehen und dann einige Tage Pause zwischen den Unterrichtstagen haben.
Was ist jetzt besser?
Eine intensive Yoga-Ausbildung über einen kürzeren Zeitraum,
Also beispielsweise 200-Stunden-Ausbildung in einem Monat jeden Tag oder eine Ausbildung über mehrere Wochen und dafür nur ein- oder zweimal in der Woche.
Ich glaube,
Dass ich ein gutes Fazit ziehen kann,
Da ich beides bereits gemacht habe bzw.
Mache.
Meine erste 200-Stunden-Yoga-Ausbildung habe ich in Barcelona gemacht.
Vier Wochen,
Jeden Tag bis auf drei Sonntage.
Acht Stunden täglich.
Die Zeit war sehr,
Sehr intensiv.
Physisch wie auch psychisch.
Yoga ist ja viel mehr als nur die Asanas.
Bei meiner jetzigen Ausbildung hatte ich schon nach kurzer Zeit das Gefühl,
Dass ich in dieser längeren Ausbildung viel mehr Wissen bei mir halten kann.
Hier kann ich alles nochmals zu Hause wiederholen und wirklich lernen,
Wirklich intensiv bei mir behalten.
Es ist so viel Stoff und in vier Wochen ist das einfach ein bisschen schwieriger.
Aber das kann man sich meist gar nicht aussuchen.
Denn eine Yoga-Ausbildung ist auch eine zeitliche sowie eine finanzielle Frage.
Ich denke,
Es macht auch sehr viel aus,
Wie sehr sich diese Person mit dem Yoga-Gebiet auseinandersetzt.
Denn beim Yoga ist es wie bei jedem anderen Beruf auch.
Nur weil man eine Ausbildung hat,
Heißt das noch nicht,
Dass man etwas gut kann.
Es gibt auch einige Yoga-Lehrer,
Die mit ihrer 200-Stunden-Ausbildung tollen Unterricht machen und sich selbst weiterbilden und bei denen ich super gerne in die Klasse gehe und weiß,
Dass ich da sicher und gut aufgewogen bin.
Es ist wichtig,
Dass die Yoga-Lehrerin oder der Yoga-Lehrer sich über seine Ausbildung oder ihre Ausbildung hinaus mit dem Gebiet beschäftigt.
Schreibt mir gerne auf Instagram,
Da heiße ich alexa-katharina und sag mir,
Welche zukünftigen Podcast-Themen dich interessieren.
Und wenn dir allgemein gefällt,
Was ich mache,
Dann lass mir gerne eine 5-Sterne-Bewertung da.
Damit machst du mir eine riesige Freude.
Die nächste Folge kommt schon nächsten Montag um 7 Uhr morgens online.
Ich wünsche dir eine tolle Woche.
Bis bald und Namaste.
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