
Yoga Nidra bei Erschöpfung und Müdigkeit
Yoga Nidra zur Unterstützung der Regeneration bei Müdigkeit und Erschöpfung, auch bei chronischer Müdigkeit. In dieser heilsamen 45-minütigen Yoga Nidra-Session tauchst du in einen Zustand tiefer Ruhe und Heilung ein. Yoga Nidra ist eine kraftvolle Technik zur Entspannung und Regeneration, die darauf abzielt, Stress abzubauen und das autonome Nervensystem zu balancieren. Musik: Adrift by Christopher Lloyd Clarke. Licensed by Enlightened Audio.
Transkription
Nimm dir jetzt einen Moment Zeit,
Eine angenehme Position für dich zu finden.
Vielleicht dich mit Kissen,
Decken oder anderen Gegenständen zu unterstützen,
Die dir ein Gefühl von Geborgenheit und Ruhe vermitteln.
Es ist vollkommen in Ordnung,
Müde zu sein.
Ich lade dich jetzt ein,
Tief ein- und auszuatmen und dich in die Stelle hinein zu begeben.
Komme an in diesem Moment.
Nimm Wissen,
Dass diese Zeit nur für dich und deine Heilung bestimmt ist.
Und dann spüre,
Wie du vollkommen sicher und gehalten und getragen bist von der Erde.
Und dich so voller Vertrauen mit jeder Ausatmung noch ein wenig mehr senken lassen kannst.
Mit jedem Atemzug ein wenig mehr und mehr loszulassen.
Mit jedem Atemzug ein wenig mehr und mehr.
Und so spüren,
Wie dein Atem ganz von selbst durch deinen Körper fließt und strömt.
Dann beginne nun deine Aufmerksamkeit auf die Ausatmung zu lenken.
Und zähle beim nächsten Einatmen bis 1,
2 oder 3.
Dann atme aus,
Während du bis 3,
4,
5 oder vielleicht bis 6 zählst.
Atme ein,
1,
2,
Verlängere das Ausatmen erneut bis 3,
4 oder 6.
Atme weiterhin sanft ein und verlängere die Ausatmung in deinem eigenen Rhythmus.
Mit jeder Ausatmung vertiefst du deine Entspannung.
Je länger du das Ausatmen,
Desto mehr findest du ganz von selbst in einem Zustand der Ruhe und Entspannung.
Nimm wahr,
Wie du sanft auf der Erde rufst.
Die Luft auf deiner Haut wahr.
Entspanne deinen Kiefer,
Dass die Augen wieder warm und schwer werden.
Tauche ein in die Dunkelheit hinter den geschlossenen Augen.
Lasse deine Stirn entspannen,
Den Bereich zwischen deinen Augenbrauen.
Dich hier ganz ausruhen in dem Vertrauen,
Dass dein Körper,
Dein Geist,
Dein Herz wissen,
Was sie brauchen,
Während du in dieser Ruhe und Stille verweilst.
Vielleicht hast du bereits ein Sankalpa oder vielleicht möchtest du dir eine positive Absicht setzen,
Wie zum Beispiel,
Ich ruhe mich jetzt tief aus und schenke meinem Körper die Erholung,
Die er braucht.
Ich ruhe mich jetzt tief aus und schenke meinem Körper die Erholung,
Die er braucht.
Wiederhole diese Absicht,
Dieses Sankalpa,
Dreimal innerlich,
Während du weiterhin tief und entspannt atmest.
Dann fahre nun fort,
Fühle dich entspannt und ruhig,
Atemzug für Atemzug.
Dann lasse nun deine Aufmerksamkeit durch deinen Körper wandern.
Bringe deine Aufmerksamkeit zu den Empfindungen in deinem Mund.
Spüre die Zähne,
Das Zahnfleisch.
Spüre den Gaumen,
Das Innere des Mundes,
Die Zungenspitze,
Da weiter über die Innenseite der rechten Wange dein Raum zwischen den Ohren war.
Nimm wahr,
Wie beide Ohren hören,
Wenn die Luft an deinen Nasenlöchern war,
Den Luftstrom im Inneren deiner Nase,
Den Nasenrücken in den Bereich zwischen deinen Augenbrauen war,
Die rechte Schläfer,
Dein rechtes Auge,
Die linke Schläfer,
Das linke Auge.
Nimm beide Augen gleichzeitig wahr,
Wie die Wärme in den Augenhöhlen war.
Nimm wahr,
Wie sich die Augen entspannen,
Nach hinten und unten zum Hinterkopf,
Den Scheitel wahr,
Im Bereich zwischen den Augenbrauen,
Die Vorderseite deines Halses.
Nimm beide Schlüsselbeine wahr,
Links und rechts gleichzeitig.
Nimm die rechte Schulter wahr,
Den Oberarm,
Den Ellbogen,
Unterarm,
Die Innenseite des Handgelenks,
Die Mitte der Handfläche,
Den Handrücken wahr,
Zeigefinger,
Mittelfinger,
Ringfinger,
Kleinerfinger.
Nimm alle fünf Finger gleichzeitig wahr,
Die ganze rechte Hand,
Die Fingerspitzen,
Die Fingernägel.
Nimm den Raum zwischen deinen Fingern wahr.
Nimm wahr,
Ob du spüren kannst,
Wo die Finger enden und der Raum um die Finger herum beginnt,
Und diese Energie dahinter wahr,
Die Weiter,
Die Lebendigkeit,
Die Wärme und Energie in deinen Fingern,
Den Raum zwischen deinen Fingern und die Empfindungen in deinen Fingern zu spüren.
Richte erneut die Aufmerksamkeit auf die Handfläche.
Nimm die Hand von innen nach außen wahr.
Spüre das Handgelenk,
Den Unterarm,
Den Ellbogen,
Den Oberarm.
Die Schulter,
Das Schulterblatt,
Die rechte Seite der Brust wahr,
Den Brustkorb,
Die Taille,
Die rechte Seite des Bauches,
Die rechte Seite des Beckens,
Die Hüfte wahr,
Das Gesäß,
Die Vorderseite des Oberschenkels,
Die Rückseite des Oberschenkels wahr,
Das rechte Kniegelenk,
Den Knöchel,
Die Verse,
Die Fußsohle,
Die Spitze des großen Zehs,
Den zweiten Zeh,
Den dritten Zeh,
Den kleinen Zeh.
Nimm alle fünf Zehen am rechten Fuß wahr und die Zehenspitzen wahr und beginne deinen Raum zwischen den Zehen zu spüren.
Spüre die Wärme,
Die Lebendigkeit,
Den Raum um die Zehen herum.
Nimm wahr,
Ob du gleichzeitig den Raum um die Zehen spürst.
Ob du spüren kannst,
Wo die Zehen enden und der Raum um sie herum beginnt.
Oder ob die Zehen beginnen,
Sich in den Raum innerhalb und um die Zehen herum aufzulösen.
Bringe deine Aufmerksamkeit zurück zum Fuß.
Nimm deinen Fuß von innen nach außen wahr.
Nimm den ganzen rechten Fuß wahr.
Oberschenkel,
Knöchel,
Unterschenkel,
Knie,
Hüfte,
Die rechte Seite des Körpers,
Des Rumpfes.
Die ganze rechte Seite wahr.
Die Schulter,
Das Bein,
Die ganze rechte Körperseite.
Die ganze rechte Körperseite.
Die rechte Körperseite,
Die verbunden ist mit der linken Hälfte des Gehirns.
Die ganze rechte Körperseite.
Bringe dein Bewusstsein zurück in die Mitte deiner Brust.
Nimm wahr,
Wie du ganz von selbst atmest,
Sich der Brustkorb hebt und senkt und um die linke Seite deiner Brust wahr.
Die linke Schulter,
Den Oberarm,
Den Ellbogen,
Unterarm,
Das Handgelenk,
Die Innenseite des Handgelenks.
Spüre die Mitte der Handfläche,
Den Handrücken,
Zeigefinger,
Mittelfinger,
Ringfinger,
Kleinerfinger.
Spüre die Spitzen aller Fünffinger wahr,
Die Fingernägel der linken Hand,
Den Raum zwischen den Fingern.
Spüre die Wärme und das Pulsieren,
Die Lebendigkeit in deinen Fingern.
Nimm alle Empfindungen wahr,
Die du spüren kannst.
Nimm wahr,
Ob du spüren kannst,
Wo die Finger enden und der Raum um sie herum beginnt.
Nimm wahr,
Ob du spüren kannst,
Wo die Finger beginnen sich in deinem Raum aufzulösen.
Die Handfläche wahr,
Alle Finger der linken Hand,
Die linke Hand von innen nach außen,
Das Handgelenk,
Den Ellbogen,
Oberarm,
Schulter,
Schulterblatt,
Die linke Seite der Brust,
Die Talie,
Die linke Seite des Bauches,
Die linke Seite des Beckens,
Die Hüfte wahr,
Das Gesäß,
Die Vorderseite des Oberschenkels,
Die Rückseite des Oberschenkels,
Das Knie wahr,
Das Schienbein,
Die Wade,
Knöchel,
Die Ferse,
Die Fußsohle,
Großer Zeh,
Zweiter Zeh,
Dritter Zeh,
Vierter Zeh,
Kleiner Zeh.
Nimm alle fünf Zehen des linken Fußes wahr,
Die Wärme wahr,
Die Lebendigkeit,
Die Energie,
Die deinen Körper belebt.
Spüre einen Raum zwischen den Zehen und im Bauch,
Wo du spüren kannst,
Wo die Zehen im Raum enden,
Wo der Raum um die Zehen beginnt,
Wo die Energie dahinter war,
Ein weites Gefühl des Bewusstseins,
Des Gewahrseins,
Das einfach war.
Nimm den Fuß wahr von innen nach außen,
Den ganzen Fuß,
Den Knöchel,
Den Unterschenkel,
Nimm die Hüfte wahr,
Den Oberschenkel,
Nimm die Hüfte wahr.
Den ganzen linken Rumpf,
Die ganze linke Körperhälfte und alle Empfindungen wahr in deiner linken Körperhälfte,
Die linke Körperhälfte,
Die verbunden ist mit der rechten Seite des Gehirns.
Die ganze linke Körperseite wahr.
Nimm wahr,
Wie dein Körper ganz von selbst atmet.
Körper atmet ganz von selbst.
Lade deine Aufmerksamkeit ein,
Auf dieser Welle des Atems zu reiten,
Zum Ein- und Ausströmen.
Die Bewegungen deines Körpers wahr,
Um dieses Ausdehnen,
Zusammenziehen,
Das Ausdehnen und Entspannen wahr.
Der Körper atmet ganz von selbst,
Sanft und mühelos.
Nimm alle Empfindungen deiner linken Körperseite wahr.
Nun deine rechte Körperseite.
Atme durch deine ganze linke Körperseite ein und deine ganze rechte Körperseite aus.
Atme durch deine rechte Seite ein,
Die ganze rechte Körperseite und durch deine linke Körperseite wieder aus.
Atme nun wieder durch deine ganze linke Körperseite ein und durch deine rechte Körperseite aus.
Bewege dich nun selbst durch deine Körperseiten,
Dem du erst auf einer Seite einatmest.
Auf der anderen Seite wieder ausatmest,
Dort wieder einatmest und auf der anderen Seite wieder ausatmest.
Stell dir dabei vor,
Dass du heilende,
Regenerierende Energie einatmest,
Die deinen ganzen Körper durchströmt.
Stell dir einfach vor,
Wie du diese universelle Energie einatmest,
Die deinen ganzen Körper von innen nach außen heilt.
Von der einen Seite zur anderen Seite.
Spüre diese heilende Atmung,
Wie sie deinen Körper durchdringt,
Während du tiefer Ruhe erfährst.
Lasse nun alle Absichten gehen zum Gefühl,
Einfach zu sein,
Nur zu sein.
Du brauchst nichts zu tun,
Nichts zu wissen,
Zu bekommen oder zu wollen.
Einfach nur sein.
Lasse dein Gewahrsein los und erlaube es ihm,
Sich in alle Richtungen auszudehnen.
Lasse los von allem,
Während du in einem Zustand weiträumigen Gewahrseinsrufst.
So weit und offen wie der Himmel und darüber hinaus.
Du befindest dich in einem Zustand unendlichen Gewahrseins,
Während du in dieser tiefen Ruhe verweilst.
Lasse dich selbst zurückfallen in diesen Raum deines Seins,
Deines Gewahrseins.
Komplett in diesen Raum deines Seins auf.
In eine tiefe,
Tiefe Entspannung.
Dann tauche in die Tiefen deines Unterbewusstseins ein und erinnere dich wieder an deine Affirmation,
Deinen Sankalpa,
Hier und jetzt.
Gleich lautet sie,
Ich ruhe mich jetzt tief aus und schenke meinem Körper die Erholung,
Die er braucht.
Wiederhole diese Affirmation dreimal in deinem Geist und setze so den Samen in den Garten deines Unterbewusstseins,
Damit er wachsen kann.
Du bist in einem Zustand der Ruhe und des inneren Friedens.
Genieße diesen Moment der Heilung und des Loslassens.
Dann lenke nun langsam dein Bewusstsein zurück in deinen physischen Körper.
Das Gewicht deines Körpers wahr,
Wie er hier auf der Erde ruht.
Dein ganzer Körper wahr,
Präsent,
Bewusst.
Beginne wieder mit einer wachen und bewussten Atmung.
Atme sanft durch die Nase ein und aus.
Lasse die Luft durch den offenen Mund strömen.
Wiederhole diesen Atemrhythmus.
Finde so wieder zu deinem natürlichen,
Wachen Atem zurück.
Vielleicht magst du dich noch ein wenig weiter ausruhen.
Vielleicht nutzt du diese Praxis zum Einschlafen oder vielleicht magst du noch eine längere Phase der tiefen Entspannung genießen,
Wenn du das gerade brauchst.
Wenn du bereit bist,
Dann fange langsam an,
Deine Finger zu bewegen,
Deine Zehen zu bewegen.
Wenn wahr,
Wie sich das anfühlt,
Vielleicht wie ein kleiner Schmetterling,
Der gerade auf seinem Kokon schlüpft.
Beginne sanfte Bewegungen zu machen.
Vielleicht magst du dich ein wenig recken und strecken.
Lasse dir Zeit.
Nimm dir auch einen Moment Zeit,
Um zu bemerken,
Wie du dich fühlst.
Nimm dir Empfindungen wahr,
Die gerade präsent sind.
Der Zustand deines Nervensystems,
Klarheit deines Geistes.
Wenn du dich jetzt erfrischt und erholt fühlst,
Ist das großartig.
Aber auch wenn du noch ein wenig Zeit brauchst,
Ist das vollkommen in Ordnung.
Beachte einfach,
Dass die Wiederherstellung von Schlafdefiziten auch Zeit in Anspruch nehmen kann.
Studien haben gezeigt,
Dass die Praxis von Yoga Nidra die Schlafqualität verbessern,
Die Konzentration und die Aufmerksamkeit erhöhen,
Chronische Schmerzen reduzieren und mehr Wohlbefinden und Gelassenheit im täglichen Leben bringen kann.
Die Vorteile dieser alten Praxis werden sich mit regelmäßiger Übung immer mehr zeigen.
Ich danke dir jedenfalls,
Dass du dabei warst.
Mein Name ist Martina und ich danke dir,
Dass ich dich auf dieser Reise begleiten durfte.
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