
Erhöhe deine Aufmerksamkeit, schärfe deine Wahrnehmung
by Ursula Maile
Diese Meditation ist eine Einladung an dich, innezuhalten und dich selbst zu spüren. Durch die achtsame Wahrnehmung von Körper, Gefühlen, Gedanken und Impulsen erkennst du Belastungssignale früher: Spannung, innere Unruhe, Erschöpfung, Grübelschleifen. Das ermöglicht dir, rechtzeitig gegenzusteuern – bevor Stress und Belastungen chronisch werden. Du bekommst hier eine ruhig angeleitete, alltagstaugliche Übung zur Stärkung von Selbstfürsorge, Selbstregulation und Selbstwirksamkeit. Hintergrundmusik: Music of Wisdom
Transkription
Erhöhe Deine Selbstaufmerksamkeit,
Schärfe Deine Wahrnehmung.
Der erste Schritt zur Selbstfürsorge ist,
Mitkriegen,
Was los ist.
Wie geht's Dir?
Was sagt Dein Körper?
Wie fühlst Du Dich und was spricht die Gedankenwelt?
Ich leite Dich jetzt ein zu einer kurzen Übung,
Die Du immer wieder durchführen kannst.
Ich bin Ursula Meile,
Diplom-Psychologin und Botschafterin für Selbstwirksamkeit und Lebensfreude.
Setz oder leg Dich bequem hin,
Schließ die Augen,
Wenn es Dir angenehm ist und mach Dich bereit,
Deine Aufmerksamkeit von der Außenwelt in die Innenwelt zu lenken.
Atme ein und atme aus,
In Deinem natürlichen Rhythmus.
Und dann richte die Aufmerksamkeit auf Deinen Körper,
So wie Du jetzt hier sitzt oder liegst.
Vielleicht spürst Du Schwere oder Leichtigkeit.
Spür nun in den Körper und nimm wahr,
Ohne zu bewerten,
Es gibt kein richtig oder falsch.
Und vielleicht fällt es Dir leichter,
In die Körperaufmerksamkeit zu gehen,
Wenn Du die Aufmerksamkeit auf die Kontaktpunkte mit der Unterlage richtest,
Auf der Du liegst oder sitzt.
An welchen Stellen kannst Du diesen Kontakt zur Unterlage spüren?
Richte Deine Aufmerksamkeit als nächstes auf Deine Gefühle.
Welche Stimmung ist gerade da in Dir drin?
Vielleicht spürst Du Ruhe oder das Gegenteil,
Du fühlst Dich unruhig.
Vielleicht ist es Müdigkeit,
Die Du wahrnimmst.
Anspannung oder auch Freude,
Was auch immer,
Nimm es wahr.
Auch hier gilt,
Du musst nichts verändern,
Es reicht,
Das wahrzunehmen,
Was da ist.
Und wenn sich gerade nichts erspüren lässt,
Dann ist es auch vollkommen in Ordnung.
Und wenn es Dir möglich ist,
Dann richte jetzt Deine Aufmerksamkeit auf die Gedanken.
Beobachte einmal,
Welche Gedanken ziehen gerade durch Deinen Kopf?
Sind sie schnell oder langsam,
Kreisend oder klar?
Stell Dir vor,
Du beobachtest die Gedanken wie Wolken am Himmel.
Du nimmst sie wahr und lässt sie weiterziehen.
Richte als nächstes Deine Aufmerksamkeit auf Deine inneren Impulse.
Impulse sind oft sehr fein,
So ein ich sollte oder ich will weg oder ich müsste jetzt mal reagieren.
Beobachte,
Ob gerade ein Impuls da ist,
Vielleicht der Impuls,
Dich zu bewegen oder etwas tun zu wollen.
Du musst nichts umsetzen,
Aber auch nichts unterdrücken.
Es geht nur ums Wahrnehmen.
Und wenn ein Impuls da ist,
Dann spüre doch mal,
Wo im Körper zeigt sich dieser Impuls.
In den Händen,
In den Füßen,
Im Kopf oder im Bauch.
Auch das darf einfach da sein.
Mach Dir bewusst,
Zwischen Impuls und Handlung gibt es einen Moment von Freiheit.
Einen kleinen Raum,
In dem Du wählen kannst,
Handeln oder nicht handeln.
Bleib noch einen Moment in dieser inneren Beobachtung und nimm aus dieser Beobachtung mit,
Was Dir wichtig erscheint.
Diese Übung ist eine Einladung,
Immer mal wieder innezuhalten und Dich selbst wahrzunehmen.
Durch die achtsame Wahrnehmung von Körper,
Gefühlen,
Gedanken und Impulsen erkennst Du Belastungssignale wesentlich früher,
Solche wie Spannung,
Innerer Unruhe,
Erschöpfung oder Grübelschleifen.
Und das ermöglicht Dir,
Rechtzeitig gegenzusteuern,
Bevor Stress und Belastungen chronisch werden können.
Komm morgen gerne wieder zurück zu dieser Übung und wiederhole sie so oft,
Bis es Dir zur Gewohnheit wird,
Achtsam und fürsorglich mit Dir selbst zu sein.
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