
Labelling: Annehmen, was ist. Eine Achtsamkeitstechnik.
Labelling ist eine Technik in der Achtsamkeit. Dabei geht es darum, vom Bewerten und eventuell sogar Verurteilen, ins reine Benennen zu kommen… Ins Labelling sozusagen. Es wird einfach nur festgestell, aber nicht mit Emotionen und Gefühlen behaftet. Wir konzentrieren uns auf den aktuellen Moment. Wir sind im Hier und Jetzt präsent und nehmen einfach nur wahr, was gerade ist. Und dabei belassen wir es auch. Sozusagen eine kleine Bestandsaufnahme des Körpers, der Gedanken und Emotionen.
Transkription
Labeling ist eine Technik in der Achtsamkeit.
Dabei geht es darum,
Sich vom Bewerten und eventuell sogar Verurteilen ins reine Benennen zu kommen.
Ins Labeling sozusagen.
Es wird einfach nur festgestellt,
Aber nicht mit Emotionen,
Gefühlen behaftet.
Dabei konzentrieren wir uns auf den aktuellen Moment,
Sind im Hier und Jetzt präsent,
Nehmen einfach nur wahr,
Was gerade ist und belassen es auch dabei.
Finde jetzt eine bequeme Haltung.
Das kann der Schnadersitz sein,
Du kannst dich mit einem Kissen an die Wand lehnen oder die Meditation auch im Liegen anhören.
Wenn du soweit bist,
Schließe sanft die Augen.
Nimm ein paar tiefe,
Aber dennoch ruhige Atemzüge.
Komme in deiner Meditation an.
Wende deine Aufmerksamkeit dir selbst zu.
Atme durch die Nase bewusst ein und wieder aus.
Lass die Schultern sinken.
Entspanne dein Gesicht.
Werde ganz locker.
Und statt zu bewerten und sogleich in die Gedankenspirale abzuteilen,
Sage dir beispielsweise selbst,
Da ist der Gedanke,
Schaffe ich es noch alles rechtzeitig zu erledigen,
Da ist der Gedanke,
Wie lange dauert diese Übung noch,
Da ist der Gedanke.
Versuche deine Gedanken nur zu benennen und nicht zu bewerten.
Wenn du dir all deiner momentanen Gedanken bewusst geworden bist,
Versuche einfach nur deinen Körper und seine Signale zu beobachten.
Lasse dich nicht näher auf sie ein,
Beobachte nur.
Wandere mit deiner Aufmerksamkeit einmal durch deinen gesamten Körper.
Von den Zehen zu den Füßen.
Nimm alle Signale deines Körpers nur wahr und sage dir beispielsweise selbst,
Da ist ein Jucken an den Füßen oder ein Kribbeln im rechten Zeh.
Gehe weiter mit deiner Aufmerksamkeit zu den Waden,
Knie,
Oberschenkel,
Zum Gesäß,
Bauch,
Rücken,
Von den Fingern über den Unter- und Oberarm,
Von der Brust zum Hals und Kopf.
Wenn du alle deine momentanen Körpersignale beobachtet und benannt hast,
Gehe nun weiter und nimm deine Emotionen wahr.
Was verspürst du?
Sage dir selbst,
Da ist ein Gefühl von vielleicht Ärger,
Entspannung,
Anspannung,
Vielleicht Zufriedenheit.
Versuche deine Gefühle nur wahrzunehmen,
Ganz distanziert,
Als würdest du eine andere Person beschreiben,
Eine andere Person analysieren.
Vergiss dabei nicht zu atmen.
Atme langsam ein und langsam durch die Nase wieder aus.
Du bist nicht die Emotion,
Du bist auch nicht das Gefühl.
Du bist ganz im aktuellen Moment,
Im Hier und Jetzt bist du präsent.
Benenne deine Emotionen,
Benenne die Signale deines Körpers.
Atme langsam ein und langsam durch die Nase wieder aus.
Es ist nun wieder Zeit,
Mit deiner Aufmerksamkeit nach außen zurückzukehren.
Achte wieder auf dein Außen,
Auf die Geräusche,
Die du wahrnehmen kannst.
Strecke dich nach oben oder zur Seite,
Wenn du magst.
Komme mit deinen Gedanken zurück und wenn du soweit bist,
Öffne langsam die Augen und komme zurück ins Hier und Jetzt.
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