
Dein Ruhiger Himmel Hinter Den Wolken
Diese Meditation ist nicht nur eine sanfte Reise nach innen, sondern auch eine Einladung deinem eigenen Geist freundlich und bewusst zu begegnen. Du darfst üben, nicht alles zu glauben was er dir erzählt und dich nicht mit allem zu identifizieren was in dir auftaucht. Denn hinter den Gedanken und Gefühlen liegt ein Ort in dir, weit, still und klar - wie der Himmel, der unberührt hinter den Wolken ruht.
Transkription
Wir haben heute eine Meditation vor uns,
In der es um deinen ruhigen Himmel hinter den Wolken geht.
Dabei handelt es sich nicht nur um eine schöne sanfte Reise nach innen,
Sondern um eine Einladung deinem eigenen Geist freundlich und bewusst zu begegnen.
Du darfst üben,
Nicht alles zu glauben,
Was er dir erzählt und dich nicht mit allem zu identifizieren,
Was auftaucht.
Hinter den Gedanken und Gefühlen findest du einen Ort in dir,
Der weit,
Still und klar bleibt,
Wie der Himmel,
Der unberührt hinter den Wolken ruht.
Ich wünsche dir dabei viel Freude.
Komme in diesem Moment an.
Komme bei dir selbst an.
Du hast dir heute Bewusstseid genommen,
Um zu entspannen,
Um dich selbst zu spüren und einfach nur da zu sein.
Alles,
Was dich gerade noch beschäftigt,
Darf nun in den Hintergrund treten.
Es geht nur um dich,
Um deinen Körper,
Um deinen Atem,
Um dein Inneres.
Finde eine Position,
Die sich für dich wirklich bequem anfühlt.
Wenn du sitzt,
Richte deine Wirbelsäule sanft auf,
Nicht zu steif,
Eher so,
Als würdest du dich an einem unsichtbaren Faden am Scheitel nach oben ziehen lassen.
Wenn du liegst,
Erlaube deinem Körper,
Sich schwer und ganz getragen anzufühlen.
Lass die Füße entspannt nach außen fallen.
Lass die Hände locker ruhen.
Und wenn du möchtest,
Schließe jetzt sanft deine Augen.
Richte deine ganze Aufmerksamkeit nun langsam auf deinen Atem.
Du musst ihn nicht verändern,
Nur wahrnehmen.
Wie er einströmt und ausströmt.
Ein Kommen und Gehen ganz von selbst.
Vielleicht merkst du,
Wie die Luft an den Nasenfl��geln ein wenig kühler ist,
Wenn du einatmest und etwas wärmer,
Wenn du ausatmest.
Spüre,
Wie sich dein Brustkorb hebt und wieder senkt.
Vielleicht spürst du sogar,
Wie dein Bauch sich sanft mitbewegt.
Nur beobachten,
Ohne etwas zu erzwingen.
Atme jetzt einmal ganz bewusst tiefer ein.
Halte den Atem kurz an und atme lang und vollständig aus.
Und noch einmal tief ein,
Kurz halten und sanft aus.
Mit jedem Ausatmen darfst du alles loslassen,
Was nicht mehr gebraucht wird.
Anspannung,
Unruhe,
Gedanken.
Wende dich nun deinem Körper zu.
Spüre den Punkt,
An dem dein Körper den Boden oder die Unterlage berührt.
Fühle,
Wie die Schwerkraft dich hält,
Ganz ohne,
Dass du etwas tun musst.
Du darfst einfach sinken,
Dich tragen lassen,
Vertrauen.
Wandere mit deiner ganzen Aufmerksamkeit langsam von unten nach oben.
Spüre deine Füße.
Wie fühlen sie sich an?
Warm?
Kühl?
Unruhig?
Ruhig?
Schicke ihnen einen liebevollen Atemzug.
Dann wandere weiter zu deinen Beinen,
Den Waden,
Den Knien.
Spüre die Oberschenkel.
Vielleicht fühlen sie sich schwer an oder entspannt.
Alles ist gut,
So wie es ist.
Gehe weiter zu deinem Becken.
Spüre den Kontakt zur Unterlage und erlaube deinem Becken weich zu werden.
Entspanne nun deinen Bauch.
Stell dir vor,
Wie jede Anspannung abfällt.
Wie dein Bauch ganz sanft wird.
Mit jedem Atemzug.
Dann wandere weiter zu deinem Brustkorb.
Fühle,
Wie es sich mit jedem Atemzug hebt und wieder senkt.
Spüre den Rhythmus.
Vielleicht auch deinen Herzschlag.
Nun zu den Schultern.
Dort,
Wo wir oft Lasten tragen.
Lass sie sanft sinken.
Stell dir vor,
Wie jede Schwere abfällt.
Wie ein Mantel,
Den du nicht mehr brauchst.
Lass die Arme locker werden.
Spüre deine Hände.
Jeden Finger bis in die Fingerspitzen.
Und dann dein Gesicht.
Lass deine Stirn glatt werden.
Deine Augen weich.
Den Kiefer gelöst.
Du musst nichts festhalten.
Du darfst alles loslassen.
Spüre,
Wie du mit jedem Atemzug mehr zur Ruhe kommst.
Mehr bei dir bist.
Mehr im Jetzt.
Nichts anderes zählt in diesem Moment.
Du bist einfach da und das ist genug.
Spüre deinen Körper,
Deinen Atem.
Dein Herz.
Alles ist jetzt so,
Wie es sein soll.
Du bist hier.
Du bist sicher.
Und während du diese Ruhe spürst,
Öffnet sich der Raum für die Meditation,
Die jetzt beginnt.
Stell dir nun vor,
Du befindest dich in einer weiten,
Friedlichen Landschaft.
Die Luft ist klar und angenehm.
Vor dir ragt ein wunderschöner Aussichtsturm auf.
Du blickst nach oben und erkennst,
Dass dieser über eine beträchtliche Höhe verfügt.
Neugierig öffnest du die Eingangstüre,
Die ganz leicht aufschwingt,
Als hätte dich der Turm erwartet.
Du kannst entscheiden,
Ob du die Treppe nimmst oder dich von einem Aufzug nach oben bringen lässt.
Ein Gefühl von freudiger Erwartung steigt in dir auf.
Oben angekommen trittst du an das Geländer,
Das dir sicheren Halt bietet,
Und blickst über die wunderschöne Landschaft.
Ein leichter,
Angenehmer Wind streicht über dein Gesicht und die Sonne wärmt deine Haut.
Unter dir tun sich weite,
Bunte Felder auf.
Dazwischen liegen Wälder wie grüne Tupfen.
Ein schmaler Fluss schlängelt sich blau-schimmernd durch das Land und etwas weiter entfernt siehst du ein kleines Dorf.
Du genießt diesen Ausblick.
Von hier oben wirkt die Welt kleiner,
Geordneter und überschaubarer.
Alltägliche Probleme schrumpfen in der Ferne.
Und der Überblick gibt dir ein Gefühl von innerer Ruhe und Gelassenheit.
Von Weite und Frieden.
Was unten groß und überwältigend erscheint,
Verliert hier oben seine Schwere.
Du bist entspannt und deine Atmung ist bewusst und tief.
Mache nun folgende Atemübung.
Atme tief ein und denke dir dabei Weite.
Dann atme langsam und vollständig aus und denke dir dabei Frieden.
Tief einatmen,
Weite.
Vollständig ausatmen,
Frieden.
Mache diese Übung einige Zeit weiter.
Einatmen,
Weite.
Ausatmen,
Frieden.
Tief ein,
Weite.
Und aus,
Frieden.
Atmen.
Gleichmäßig,
Tief,
Ruhig,
Entspannt,
Weite,
Frieden.
Und noch ein letztes Mal.
Einatmen,
Weite.
Ausatmen,
Frieden.
Lasse diese Übung nun wieder los.
Kannst du die positive Wirkung spüren,
Die dieses bewusste Atmen in dir entfaltet?
Ein Gefühl der Weite und des Friedens.
Nun zieh dich nochmal um.
Auf der Aussichtsplattform gibt es mehrere Liegestühle,
Matten und Loge-Sessel,
Die dich einladen.
Du suchst dir einen Ruheplatz aus,
Der dich am meisten anspricht.
Setz dich oder lege dich hin und mache es dir bequem.
Atme tief ein und aus.
Du blickst in den Himmel.
Und betrachtest die Wolken,
Die dort oben am blauen Himmel vorüberziehen.
Große und kleine.
Helle und dunkle.
Klar geformte und ungeformte.
Manche von ihnen verdecken für einige Zeit die Sonne.
Andere ziehen an der Sonne vorbei.
Manche fliegen schnell dahin.
Andere ziehen langsam vorbei.
Manche Wolken verbinden sich mit anderen.
Und manche lösen sich von selbst wieder auf.
Dir kommt in den Sinn,
Dass es dir mit deinen Gedanken oft ähnlich geht.
Es gibt Gedanken,
Die sind ganz klein und auch gleich wieder zu Ende gedacht.
Sie fliegen wie die Wolken ganz schnell über den Himmel.
Dann gibt es Gedanken,
Die sind groß,
Schwer und dunkel.
Wie Regenwolken,
Die am Himmel hängen und nur langsam weiterziehen.
Für jeden deiner Gedanken gibt es am Himmel die passende Wolke.
Du beobachtest weiter den Himmel.
Jede einzelne Wolke zieht an dir vorbei.
Und so sollte es auch mit deinen Gedanken sein.
Lass einen Gedanken entstehen und denke eine Weile darüber nach.
Macht er dich glücklich?
Dann genieße ihn.
Macht er dich unglücklich?
Dann stelle dir die Frage,
Ob er wirklich wahr ist.
Oder ist dieser vielleicht nur eine Annahme?
Eine Vermutung?
Ein Verdacht?
Nur du alleine entscheidest darüber,
Wie du diesen bewertest,
Was dieser in dir auslöst und welche Bedeutung du diesem beimisst.
Gibt es Gedanken,
Die immer wieder auftauchen und dich belasten?
Woher kommen sie?
Wie sind diese entstanden?
Kommen sie aus deinem Inneren?
Oder hast du sie von irgendjemand übernommen?
Möchtest du diese weiterdenken?
Oder lieber loswerden?
Alles darf da sein.
Doch nichts muss bleiben.
Denke dir,
Ich kann meine Gedanken los über die Wolken am Himmel weiterziehen lassen.
Ich muss sie nicht festhalten.
Kein Gedanke bleibt für immer.
Ich bin nicht meine Gedanken,
Sondern der ruhige Himmel hinter den Wolken.
Alle Gedanken,
Die sich binden möchten,
Lasse ich wie die Wolken vorüberziehen.
Ich spüre,
Wie mein Himmel weit und offen bleibt,
Egal welche Wolken auftauchen.
Du bist entspannt und deine Atmung ist bewusst und tief.
Mache nun folgende Atemübung.
Atme tief ein und denke dir dabei,
Ruhe.
Dann atme langsam und vollständig aus und denke dir dabei,
Loslassen.
Tief einatmen,
Ruhe.
Vollständig ausatmen,
Loslassen.
Mache diese Übung einige Zeit weiter.
Einatmen,
Ruhe.
Ausatmen,
Loslassen.
Tief ein,
Ruhe.
Und aus,
Loslassen.
Atmen,
Gleichmäßig.
Tief,
Ruhig,
Entspannt.
Ruhe,
Loslassen.
Und noch ein letztes Mal.
Einatmen,
Ruhe.
Ausatmen,
Loslassen.
Lasse diese Übung nun wieder los.
Kannst du die positive Wirkung spüren,
Die dieses bewusste Atmen in dir entfaltet?
Ein Gefühl der Ruhe und des Loslassens.
Langsam stehst du wieder auf und trittst an das Geländer.
Du siehst,
Dass unten gerade eine Gruppe Menschen angekommen ist,
Die scheinbar auch auf den Aussichtsturm möchten.
Du beobachtest sie still.
Wie kleine Punkte wirken sie aus dieser Höhe.
Ihre Stimmen trägt der Wind nur als sanftes Murmeln zu dir herauf.
Ein Lächeln breitet sich in deinem Gesicht aus.
Vorhin standest du selbst noch da unten.
Mit Gedanken,
Vielleicht mit Zweifeln oder Sorgen.
Jetzt stehst du hier oben.
Mit weitem Blick.
In friedlicher Klarheit und ruhiger Gelassenheit.
Dein Atem ist tief und gelöst.
Die Menschen unten beginnen jetzt langsam den Aufstieg.
Jeder Schritt,
Den sie machen,
Ist ein Weg zu sich selbst.
So wie es bei dir war.
Du spürst Mitgefühl.
Ein leiser Gedanke zieht durch deinen Geist.
Möge der Anblick des Himmels und der Wolken auch ihnen offenbaren,
Dass Gedanken flüchtig sind und diese nicht festgehalten werden müssen.
Möge auch ihr Himmel weit und offen sein.
Du nimmst einen letzten bewussten Atemzug hier oben.
Fühlst die frische Luft,
Den leichten Wind,
Die Freiheit und die Leichtigkeit in dir.
Dann drehst du dich langsam um.
Schritt für Schritt steigst du die Treppe hinab.
Leicht.
Wach.
Gegenwärtig.
In dem Bewusstsein,
Dass du in deiner Fantasie immer wieder hierher zurückkehren kannst.
Zu deinem ruhigen Himmel hinter den Wolken.
Und so darfst du jetzt ganz langsam wieder ins Hier und Jetzt zurückkehren.
Du musst nichts überstürzen.
Lass dir Zeit.
Spüre deinen Atem,
Wie er dich weiterhin trägt.
Ruhig.
Gleichmäßig.
Vertraut.
Spüre deinen Körper wieder als Ganzes.
Wie er hier liegt oder sitzt.
Umgeben vom Raum,
Von Geräuschen,
Von Leben.
Vielleicht nimmst du ein wenig mehr Weite wahr.
Ein Gefühl von Ruhe.
Ein Gefühl von dir selbst.
Nimm wahr,
Wie du dich jetzt fühlst.
Ohne zu bewerten.
Einfach wahrnehmen.
Vielleicht bist du klarer.
Leichter.
Vielleicht einfach stiller als zuvor.
Vertiefe dann ganz behutsam deinen Atem.
Lass ihn etwas voller werden.
Und spüre,
Wie mit jedem Atemzug mehr Wachheit in dich zurückkehrt.
Wenn du möchtest,
Kannst du dich recken und strecken.
Wenn dein Körper das jetzt braucht.
Ganz intuitiv.
Beginne deine Finger und Zehen zu bewegen.
Den Kopf vielleicht leicht zu drehen.
Die Schultern zu lockern.
Lass die Bewegungen langsam in deinen Körper zurückfließen.
So wie du es jetzt gerade brauchst.
Wenn du magst,
Leg eine Hand auf dein Herz,
Als Geste der Verbundenheit mit dir selbst.
Vielleicht möchtest du dir leise danken.
Für diesen Moment.
Für das Innehalten.
Für die Achtsamkeit,
Die du dir geschenkt hast.
Und wenn du bereit bist,
Dann öffne sanft deine Augen.
Und nimm den Raum um dich herum wieder bewusst wahr.
Mit Klarheit und Ruhe.
Ich hoffe sehr,
Dass dir die heutige Meditation gefallen und gut getan hat und ich dich bald wieder durch eine meiner Meditationen führen darf.
Bis dahin.
Alles Liebe.
Deine Susanne
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