
Meditation zum Auftanken
25 Minuten fokussiere dich auf alles, was kommt. Tanke auf, mache Platz, spüre deine Kraft. Ohne Musik, ohne Ablenkung. Nur du und deine Zeit. Tauche ein in deine eigene Stärke und tanke dich mit all dem auf, was du jetzt gut brauchen kannst.
Transkription
Setze oder lege Dich hin.
Wenn Du Dich auf den Rücken legst,
Dann decke Dich gern zu und lasse Deine Füße rechts und links auseinander sinken.
Deine Arme liegen rechts und links neben Deinem Oberkörper.
Deine Hand in Flächen zeigen nach oben.
Lasse gern ein wenig Platz zwischen dem Oberkörper und Deinen Armen.
Spüre einen Moment in Deinem Körper,
Ob Du gut auf Deiner Unterlage platziert bist.
Wenn Du in die sitzende Position gehst,
Richte die Wirbelsäule von unten nach oben auf.
Setze Dich auch gerne leicht erhöht hin.
Solltest Du das Bedürfnis haben,
Deine Position noch zu verändern,
Dann mach das gerne.
Eventuell legst Du Dir ein Kissen unter Deine Knie oder rückst noch einmal Deine Schulterblätter ein wenig mehr auseinander.
Atme jetzt ein- oder zweimal tief und vollständig ein und vollständig wieder aus.
Einatmen und ausatmen.
Lass Deine Atmung kommen und gehen,
Wie sie mag.
Wie sanfte Wellen an einem Flussufer geht Deine Atmung ein- und aus,
Ein- und aus,
Ein- und aus.
Lass Deine Atmung einfach nur ein- und ausströmen.
Du musst jetzt gar nichts mehr tun.
Deine Atmung ist für Dich da.
Ganz automatisch strömt die Einatmung in Deinen Körper und die Ausatmung wieder raus.
Während Du da liegst oder sitzt und atmest,
Spüre in Deinen Körper.
Wo strömt Deine Atmung hin?
Wo verbreitet sie sich in Deinem Körper?
Wo strömt Deine Atmung wieder raus?
Atme und spüre.
Lenke Deine Atmung jetzt für einen Moment bewusst tief bis in den Bauch ein und vollständig wieder aus.
Ruhig und gleichmäßig füllst Du Deine Bauchdecke und Deinen Bauchraum mit Atemluft bei der Einatmung.
Samft und vollständig strömt die gesamte Atemluft bei der Ausatmung wieder raus.
Einatmen,
Ausatmen,
Atme tief bis in den Bauch ein,
Atme vollständig wieder aus.
Wie einen Luftballon befüllst Du Deinen Körper mit Atemluft.
Einatmen,
Nase,
Kehle,
Rüstkopf,
Bauch,
Ausatmen,
Bauch,
Rüstkopf,
Kehle,
Nase einatmen,
Nase,
Kehle,
Rüstkopf,
Bauch,
Ausatmen,
Bauch,
Rüstkopf,
Kehle,
Nase Löse jetzt Deine Aufmerksamkeit von der Atmung und lass sie ganz natürlich ein- und ausströmen.
Kennst Du das?
Manchmal gibt es Momente im Leben,
Da fühlen wir uns ausgelaugt und regelrecht erschöpft.
Manchmal ist das vollkommen ohne Erklärung,
Ohne Grund.
Manchmal kennen wir auch den Grund.
Um wieder Kraft tanken zu können,
Müssen wir uns wieder an unsere eigene Quelle.
Um wieder Kraft tanken zu können,
Um aus der Erschöpfung oder aus dem Ausgelaugtsein herauszutauchen,
Dürfen wir uns wieder an unsere eigene Quelle verbinden.
Um wieder mit Ruhe und Gelassenheit weitergehen zu können,
Um uns entfalten zu können,
Brauchen wir Mut und Zuspruch.
Mut und Zuspruch aus unserem Inneren.
Stell Dir in Deinen Gedanken vor,
Wie Du langsam die Hand nach Dir selbst ausstreckst,
Um Dich zu finden,
Um wieder mit Dir in Verbindung zu gehen.
Sei Dir im Klaren,
Dass es ganz normal ist und dass es jedem passiert,
Ab und zu mal sich selbst zu verlieren,
Unsere eigenen Kraftreserven vollkommen aufzubrauchen,
Druck und Unwohlsein zu spüren.
Umso wichtiger,
Dass wir es dann erkennen und uns wieder mit uns selbst in Verbindung bringen.
Nimm einmal wahr,
Wie fühlst Du Dich gerade?
Wie fühlen sich Deine Gedanken an?
Kannst Du viele unterschiedliche Stimmen wahrnehmen,
Die auf Dich einreden?
Kannst Du unterschiedliche Gedanken wahrnehmen,
Die regelrecht mit Dir Karussell fahren,
Die Zeit und Kraft fordern und Deine Aufmerksamkeit?
Nimm es einfach wahr,
Ohne zu beurteilen oder verändern zu wollen.
Manchmal ist es nicht leicht,
Diese Gedanken einfach still zu bekommen.
Manchmal ist es nicht leicht,
Diese Gedanken einfach auszuschalten.
Stell Dir in Deinen Gedanken vor,
Wie Du an einem kleinen Rädchen drehst,
Wie Du die Lautstärke und die Qualität Deiner Gedanken selbst bestimmen kannst.
An diesem Rädchen kannst Du Deine Gedanken leiser stellen oder sie verstummen lassen.
An diesem Rädchen kannst Du sie liebevoller stellen oder wertschätzender.
Drehe in Deinen Gedanken an diesem Rädchen und spüre die Ruhe,
Die Du Dir selbst darbietest.
Diese Ruhe tut Dir gut.
In Deinen Gedanken bleibt die Hand an Deinem Rädchen.
So hast Du es selbst in der Hand,
Die Lautstärke für Dich neu zu regulieren und vielleicht auch die Qualität Deiner Gedanken selbst zu bestimmen.
Nimm Ruhe und Stille wahr.
Nimm Liebe und Kraft wahr.
Lenke jetzt Deine Aufmerksamkeit auf Deine Atmung.
Spüre,
Wie die Atemluft durch Deine Nase in Dich einströmt.
Nimm wahr,
Wie sie sich in Deinem Körper ausbreitet und spüre,
Wie die Atemluft aus Deiner Nase wieder ausströmt.
Nach und nach lass Deine Atmung tiefer und tiefer werden.
Fülle Deinen Brustkorb mit frischer Atemluft.
Fülle Deinen Bauchraum mit frischer Atemluft.
Fülle Deinen gesamten Körper mit frischer Atemluft.
Atme tief und vollständig ein und aus.
In Deinem ganz eigenen Tempo sollten Deine Gedanken wieder lauter werden.
Denk dran,
Du kannst jederzeit an Deinem Rädchen drehen.
Bleibe fokussiert auf Deiner Ein- und Ausatmung.
Spüre für einen Moment in Deinem Körper.
Wie fühlt sich Dein Körper an?
Kannst Du Bereiche wahrnehmen,
Wo sich Muskeln oder Haut oder Organe blockiert oder eng anfühlen?
Gehe in Deinen Gedanken genau zu diesen Bereichen.
Aktiviere da für einen kleinen Moment nur ein wenig Deine Muskulatur und löse dann wieder auf.
Gehe auch mit Deiner Atmung genau zu diesem Bereich und atme genau dort hinein.
Wiederhole das,
Solange bis Du das Gefühl hast,
Jetzt bist Du richtig schön entspannt.
Deine Atmung geht ganz natürlich ein und aus.
Dein Körper liegt oder sitzt entspannt auf Deiner Unterlage.
Deine Gedanken sind ruhig.
Jetzt bist Du bereit,
Neues zu tanken,
Dich wieder aufzuladen.
Stell Dir einen großen Baum vor,
Mit kräftigen Wurzeln,
Der Wasser und Mineralstoffe,
Der all das aufnimmt,
Was er braucht.
Stell Dir vor,
Wie Du Mut und Energie,
Kraft und all das,
Was Du brauchst,
Auflädst.
Stell Dir vor,
Wie die Bereiche Deines Körpers,
Die den Boden berühren,
Jetzt ganz viel Kraft aus der Erde auftanken,
Wie starke Baumwurzeln Deinen Körper mit der Erde verbinden.
Vielleicht kannst Du ein leichtes Kribbeln wahrnehmen.
Vielleicht kannst Du Dir vorstellen,
Wie ein angenehmes Licht aus der Erde in Dein Körper strömt.
Genauso wie ein großer,
Wunderschöner Baum,
Tankst Du alles auf,
Alles,
Was gerade jetzt für Dich wichtig ist,
Alles,
Was verbraucht ist.
Verbrauchte Kraft wird erneuert und neue Energie strömt in Deinen Körper.
Deine Atmung unterstützt Dich dabei.
Deine Atmung bringt genau diese Kraft und Energie in Deinen Körper und erfüllt Dich mit Licht und Freude.
Jede kleine Zelle,
Jeder noch so winzige Bereich Deines gesamten Seins,
Dein gesamter Körper füllt sich auf.
Wenn Du magst,
Lege einmal Deine Hand über Dein Herz.
Spüre,
Wie sich dort alles mit Leben und Liebe füllt,
Wunderbar passend zum Rhythmus Deines Herzschlags.
Kannst Du wahrnehmen,
Wie Du alle Anspannungen loslassen kannst?
Kannst Du wahrnehmen,
Wie Du Dich ganz dem Auftanken hingibst?
Tanke Dich mit Deiner Kraft auf,
Genau wie der große Baum,
In jeden Ast,
In jeden Zweig,
In jedes Blatt bis zur Baumkrone.
Kannst Du es fühlen?
In welchem Bereich Deines Körpers kannst Du es ganz besonders wahrnehmen?
Beobachte dann noch einen Moment Deine Atmung.
Wie fühlt sich Deine Atmung jetzt an?
Ist sie insgesamt ruhiger geworden oder kräftiger und tiefer?
Kannst Du Wärme wahrnehmen?
Kannst Du Energie wahrnehmen und Kraft und Ruhe?
Spüre einen Moment in Dich hinein.
Nimm auch wahr,
Wie Deine Atmung ganz natürlich ein- und ausströmt.
Ein und aus,
Ein und aus.
Komme jetzt wieder mir und jetzt an.
Atme wieder tief und vollständig ein,
Vollständig wieder aus.
Reibe Deine Hände kräftig vor dem Körper aneinander und leg sie genau dort ab,
Wo es sich jetzt gut anfühlt.
Nimm die Wärme wahr und die Berührung.
Gönne Dir diesen Moment der Selbstversorgung.
Streich dann ganz sanft aus.
Wenn Du im Liegen bist,
Zieh die Knie zur Brust,
Mach Dich klein und rund.
Schaukel ein bisschen von vorne nach hinten,
Von rechts nach links.
Wenn Du im Sitzen bist,
Bewege Dich gerne einen Moment durch,
Reg Dich und streck Dich.
Wenn Du im Liegen bist,
Komm jetzt in eine sitzende Position mit aufgerichteter Wirbelsäule und geschlossenen Augen.
Wenn Du im Sitzen bist,
Richte auch noch einmal die Wirbelsäule von unten nach oben auf.
Nimm Deine Hände vor der Brust zusammen ins Namaste und verneige Dich vor Dir selbst.
Danke Dir für Dein Körper und für Dein Geist.
Namaste
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