15:21

Der ganz normale Wahnsinn

by Stefanie Stölting

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Meditation
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Erkenne deine Trigger-Momente im Alltag. In welchen Situationen fällt es dir schwer ruhig zu bleiben? Was bringt dich regelmässig auf die Palme, stresst dich, überfordert dich? Erkenne, verstehe, verändere ...

Transkription

Hallo,

Ich bin Steffi und freue mich,

Dass du bei der heutigen Meditation dabei bist.

Der ganz normale Wahnsinn.

In unserem Alltag begegnen uns immer wieder Situationen,

Die uns triggern,

Die uns überfordern,

Stressen,

Vielleicht sogar wütend machen.

Vielleicht kennst du das auch.

Und vielleicht kannst du erkennen,

Dass sich bestimmte Muster in deinem Verhalten wiederholen.

Dass sich diese Stresssituationen wiederholen.

In dieser Meditation soll es darum gehen,

Sich dieser wiederkehrenden Momente gewahr zu werden,

Zu erkennen,

Zu verstehen und schließlich zu verändern.

Indem du bestimmte Situationen in Gedanken durchlebst und auch im ersten Schritt gedanklich veränderst,

Gibst du deinem Unterbewusstsein die Möglichkeit,

Diesen neuen Weg auch irgendwann in der Realität zu gehen.

Je öfter wir unser Wunschszenario im Kopf durchspielen,

Desto eher wird es zu unserer neuen gelebten Realität werden.

Und jetzt such dir eine bequeme,

Aufrechte Sitzhaltung.

Eine Sitzhaltung,

Die dir das Gefühl von Klarheit und Aufmerksamkeit gibt.

Lass deine Schultern vielleicht nochmal über vorne,

Oben,

Nach hinten,

Unten sinken.

Und spüre,

Wie dein Herzraum weit wird,

Wie Raum für deinen Atem entsteht.

Und dann atme noch ein paar Mal tief durch.

Durch die Nase ein und durch den Mund aus.

Lass nochmal den Alltag los.

Wiederhol das gern noch ein paar Mal.

Tief durch die Nase ein und durch den Mund aus.

In deinem Rhythmus.

Und nun erinnere dich an die letzte oder irgendeine Situation,

In der du vielleicht wieder einmal zu spät gemerkt hast,

Dass es Zeit für eine Pause gewesen wäre.

Deine Augen sind sanft geschlossen und du tauchst ein in diese Situation.

Du stellst sie dir ganz genau vor.

Menschen,

Die Stimmung,

Die Atmosphäre,

Lautstärke.

Stell dir die Umgebung vor,

Emotionen,

Gedanken.

Du bist in dieser Situation.

Wie fühlt sich das an?

Spürst du vielleicht sogar jetzt die körperliche Anspannung?

In deinen Händen,

In deinem Gesicht,

Kiefer,

Nacken?

Weißen deine Zähne vielleicht aufeinander,

Ohne dass du es wirklich gemerkt hast?

Was war zu viel?

Was hat dich vereinnahmt?

Was hat dich abgelenkt,

Geärgert,

Vielleicht überfordert?

Was hat dich aus dem Moment gerissen?

Was war los?

Und an welchem Punkt hättest du vielleicht bemerken können,

Es wird mir zu viel?

Ich brauche Abstand,

Ich brauche Ruhe,

Eine Pause.

Und warum hast du es eben nicht bemerkt?

Warum bist du in dieser Situation geblieben?

Warum hast du vielleicht diesen Impuls von Stopp ignoriert?

Warum hast du weitergemacht?

Vielleicht wolltest du keine Schwäche zeigen oder dazugehören,

Deinem Umfeld gerecht werden.

Vielleicht wolltest du dich auch verteidigen.

Warum hast du den Absprung nicht geschafft?

Und jetzt stell dir vor,

Du würdest dich beobachten in dieser Situation,

Mit den Konsequenzen aus deinem Verhalten und aus der Reaktion deines Gegenübers vielleicht,

Je nachdem,

Welches Bild jetzt gerade bei dir entstanden ist.

Was für ein Verhalten würdest du dir stattdessen wünschen?

Und es geht hier um dein Verhalten,

Denn nur das kannst du wirklich beeinflussen.

Was kannst du tun,

Um dieses Muster aufzulösen?

Und dann stell dir auch das ganz genau vor,

Wie du reagieren würdest das nächste Mal.

Vielleicht bleibst du ganz ruhig,

Vielleicht verlässt du einfach den Raum,

Atmest tief durch,

Vielleicht hörst du auch zu,

Versuchst zu verstehen,

Nimmst dich zurück,

Versuchst nicht zwingend deinen Standpunkt durchzusetzen,

Sondern bleibst offen.

Was könntest du tun?

Und dann sieh dich in dieser Situation,

Mit diesem Verhalten,

Das du dir wünschst.

Beobachte,

Wie sich die Abläufe nun verändern.

Vielleicht ist dein Gegenüber überrascht,

Irritiert.

Und was passiert auch bei dir auf körperlicher Ebene?

Vielleicht spürst du,

Wie du weich wirst,

Wie diese Anspannung deinen Körper verlässt.

Du hast es geschafft,

Ruhig zu bleiben.

Du bist verständnisvoll,

Mitfühlend.

Dein Herz ist ganz weit.

Du atmest tief und gleichmäßig,

Du atmest tief in deinen Bauch ein und lang und vollständig aus und du bist noch ruhiger.

Dein Gesicht ist entspannt.

Du hast es geschafft,

Du bist aus dieser Situation,

Die dich sonst getriggert hat,

Die dich wütend gemacht hat oder traurig.

Du hast es geschafft,

Aus dieser Situation rauszukommen,

Durch dein Verhalten.

Und das fühlt sich gut an.

Du atmest immer noch tief und gleichmäßig.

Kiefer,

Nacken,

Schultern,

Alles ist locker,

Als wäre eine Last von dir genommen.

Und dann halte dieses Gefühl,

Dieses Gefühl von Zufriedenheit,

Ruhe.

Du spürst,

Wie deine Mundwinkel nach oben wandern.

Du kannst nichts dagegen machen,

Ganz zufrieden,

Ganz dankbar bist du jetzt.

Ein sanftes Lächeln.

Alles ist gut.

Und dann kommst du langsam wieder zurück ins Hier und Jetzt.

Du nimmst dich wieder wahr in deiner Umgebung.

Du nimmst vielleicht auch wieder Geräusche wahr,

Die jetzt gerade da sind.

Lass deinen Atem langsam wieder tiefer werden.

Atme immer noch in deinen Bauchraum.

Und dann atme tief durch die Nase ein und durch den Mund aus.

Wiederhole das.

Vielleicht möchtest du dich jetzt langsam wieder bewegen.

Lass die Augen noch einen Moment geschlossen.

Beweg vielleicht deine Finger,

Deine Zehen,

Schultern,

Deinen Kopf.

Schlängel dich langsam wieder zurück in diesen Augenblick.

Aber halte dieses Gefühl aufrecht,

Ganz bewusst,

Ganz achtsam.

Und wenn du magst,

Öffne ganz langsam auch wieder deine Augen.

Und dann sage ich Dankeschön.

Schön,

Dass du dabei warst.

Und je öfter du in Gedanken dein Wunsch-Szenario durchspielst,

Desto eher wird es deine neue gelebte Realität.

Viel Spaß dabei beim Ruhigbleiben,

Beim Verändern,

Beim ganz normalen Wahnsinn.

4.5 (38)

Neueste Bewertungen

Antje

August 2, 2024

So hilfreiche Empfehlungen, und tolle Meditation definitiv nicht zum letzten Mal gemacht!! Dankeschön!!

Ulrike

May 31, 2023

Top😀

David

June 3, 2021

Um ehrlich zu sein hat es mich ein wenig Überwindung gekostet diese Meditation zu beginnen doch sie gefiel mir so gut! Ich habe das Gefühl die Möglichkeit zur Selbstreflektion ist durch diese Meditation unglaublich gegeben. Vielen lieben Dank!

Patrick

December 22, 2020

Danke für die gute Inspiration 🙏

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