
Meditationsroutine – Erwecke dein Körperbewusstsein
Der Bodyscan für deine tägliche Meditationsroutine – Mit dieser Praxis kannst du dich ganz einfach erden und in deinem Körper ankommen. Begleitet von entspannender Meditationsmusik erweckst du deinen physischen und energetischen Körper mit Hilfe deines bewussten Fokus.
Transkription
Hallo,
Ich bin Stefanie.
Schön,
Dass du hier bist.
In dieser Meditation geht es darum,
Deinen eigenen Körper zu spüren,
Den physischen wie auch deinen inneren Körper.
Du fragst dich jetzt vielleicht,
Was ist denn mit inneren Körper gemeint?
Uns alle umgibt ein ganz individuelles Energiefeld,
Denn jede Zelle in unserem Körper erzeugt eine Schwingung und ist zugleich Schwingung.
Der sogenannte innere Körper beschreibt eine Art Brücke zwischen unseren Gliedmaßen,
Organen,
All unseren körperlichen Bestandteilen und dieser einzigartigen Energiefrequenz.
Viel zu oft stehen wir morgens auf und durchleben unseren Tag,
Ohne dieses Energiefeld wahrzunehmen.
Ein bisschen wie ein Kleidungsstück,
Das wir anlegen und wenn es nichts wirkt und zwar den ganzen Tag über nicht bemerken,
Bis wir es eben wieder ausziehen.
Unseren Energiekörper ziehen wir allerdings nicht wieder aus und da er uns so gut passt,
Haben wir ihn meistens vergessen.
Diese Meditation kann ein super Einstieg sein für alle Meditationsbeginner,
Aber auch als Fortgeschrittene hilft sie uns immer tiefer in unser eigenes Körperbewusstsein einzutreten.
Besonders morgens,
Bevor wir in den Tag starten,
Können wir damit unsere Kraft und Energie besser wahrnehmen und gleichzeitig steigern.
Machst du die Meditation am Abend,
Kannst du rekapitulieren,
Wie viel Energie der Tag dich gekostet oder dir zurückgegeben hat.
Das tolle daran,
Du benötigst maximal 5-10 Minuten dafür.
Jetzt aber genug der Einleitung,
Lass uns starten.
Setze dich bequem und aufrecht hin oder lege dich ganz entspannt auf eine weiche Unterlage.
Schließe deine Augen,
Nimm ein paar tiefe Atemzüge,
Atme dabei tief in den Bauch und nimm auch die Pausen wahr zwischen dem Ein- und Ausatmen.
Konzentriere dich nun auf die Zehenspitzen deiner beiden großen Zehen.
Kannst du den Raum wahrnehmen,
Den sie in deinem Körper einnehmen?
Spürst du vielleicht ein kleines Kribbeln an dieser Stelle?
Nun,
Weite den Fokus aus auf deine anderen Zehenspitzen an den beiden Füßen.
Wandere mit deiner Aufmerksamkeit deine Zehen entlang,
Bis zu deinen Fußballen und deinem Fußspann.
Spüre dabei nicht nur die Haut,
Sondern auch den Raum innerhalb deiner Zehen.
Du kannst dir auch vorstellen,
Dass dein Körper ein leeres Gefäß ist,
Das sich langsam mit Wasser füllt.
Zentimeter und Zentimeter füllt das Wasser diesen Hohlkörper über deine Fußsohlen,
Zu deinen Fersen und deinen Knöcheln.
Auch wie eine Art Scanner,
Der von unten nach oben deinen Körper durchscannt.
Wandere nun deine Unterschenkel hinauf,
Die Vorderseiten und auch die Rückseiten.
Spüre,
Wie deine gesamte Aufmerksamkeit das Bein hinaufwandert,
Bis zu deinen Knien,
In deine Kniekehlen.
Bleibe aber mit einem Stück deiner Wahrnehmung auf all dessen,
Was du bereits wahrgenommen hast.
Schließe deine Oberschenkel mit ein,
Bis zu deinem Becken und werde dir der gesamten Fläche voll gewahr.
Verweile mit deinem Gewahrsein einen Moment lang bei deiner Hüfte.
Wie fühlt sie sich an?
Ist sie steif oder flexibel?
Die Hüfte ist anatomisch mit unserem Kiefer verbunden.
Wenn wir gestresst oder verbissen durchs Leben gehen,
Werden auch unsere Hüften steif.
Nimm wahr und spüre auch den Innenraum deines Beckens.
Wandere nun weiter hinauf,
Bis zu deinem Bauchnabel,
Zu deinem Rippenansatz.
Nimm die ganze Fläche innerhalb deines Bauches wahr,
Der Bereich,
Wo deine Organe sitzen.
Ist es da ruhig und entspannt oder krummelt es vielleicht?
Wandere deinen Brustkorb hinauf und fokussiere die Rückseite deines Rückens,
Deines Oberkörpers,
Deine Wirbelsäule,
Hinauf zu deinen Schulterblättern.
Ruhe mit deinem Gewahrsein wieder einen Moment in deinem Brustbereich,
Dem Raum,
Den deine Lungen und dein Herz einnehmen.
Bei deinen Achseln angekommen,
Konzentriere dich nun auf deine Fingerspitzen.
Lass auch hier die Energie nach oben wandern,
Über deine Hand-Innen- und Außenflächen,
Deine Handgelenke,
Die Unterarme,
Deine Ellbogen,
Die Oberarme und deinen gesamten Schulterbereich.
Wandere weiter über deine Schulterblätter,
Deinen Hals hinauf,
Zu deinem Gesicht.
Spüre deinen Kinn,
Deine Lippen,
Deine Nase,
Die Nasenspitzen,
Deine Wangen und Kiefer.
Nimm auch den Hinterkopf wahr und den gesamten Raum dazwischen.
Fühle deine Augen,
Wie sie in den Höhlen liegen,
Deine Lider,
Die Brauen.
Hinauf über die Stirn bis zu deiner Kopfkrone.
Oben angekommen,
Spüre deinen gesamten Körper,
Von der Haut bis tief in seinen Innenraum.
Atme,
Wechsle nun die Perspektive und erfühle den Raum außerhalb deiner Haut.
Wie fühlt das sich an und wie weit kannst du nach außen hin wahrnehmen?
Atme,
Spüre,
Dass du ein lebendiges Wesen bist,
Voller Energie.
Spüre,
Wie das Leben in dir ist.
Spüre,
Wie du das Leben bist.
Atme,
Atme noch einmal tiefer ein und aus und wenn du bereit bist,
Kannst du langsam deine Augen wieder öffnen.
Bleibe dabei aber mit einem Teil deiner Aufmerksamkeit bei deinem inneren Körper und versuche das auch über den Tag hinweg so beizubehalten.
Erinnere dich immer wieder daran,
Denn damit schärfst du die Wahrnehmung deiner Intuition und deiner inneren Stimme.
Ich danke dir.
Namaste
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