
Weisheit und 20Min Meditation N06
by Sen Ewe
Weisheit und 20Min Meditation N06: Serenity Prayer: "Möge ich die Gelassenheit haben, zu akzeptieren was nicht zu ändern ist, den Mut das zu verändern was möglich ist und die Weisheit beides voneinder zu unterscheiden." https://en.wikipedia.org/wiki/Serenity_Prayer Wisdom. https://en.wikipedia.org/wiki/Wisdom
Transkription
Yatta!
Yokoso!
Welcome!
Bienvenue!
Willkommen!
Heute ist das Thema Serenity Prayer.
Ich lese den erst mal vor.
Möge ich die Gelassenheit haben,
Zu akzeptieren,
Was nicht zu ändern ist,
Den Mut,
Das zu verändern,
Was möglich ist,
Und die Weisheit,
Beides voneinander zu unterscheiden.
Da gibt es verschiedene Varianten.
Sogar ich habe das geändert.
Da steht normalerweise vorher Gott.
Ich habe das schon wieder abgeschwächt.
Möge ich.
Und Serenity Prayer ist ja Gelassenheit.
Gelassenheit haben wir schon gehabt in unserem Zusammenhang.
In dieser Meditationsreihe.
Aber ich bin auch der Meinung,
Das ist hier gar nicht das Thema.
Also möge ich die Gelassenheit haben,
Klar.
Aber zu akzeptieren,
Was nicht zu ändern ist,
Den Mut oder eben den Antrieb,
Die Kraft,
Aber auch die Möglichkeiten zu haben,
Das zu verändern,
Was zu verändern ist.
So eine Übersetzung gibt es auch.
Beides verständlich,
Ja.
Aber nun ist es nicht schlecht,
Beides voneinander zu trennen,
Also zu unterscheiden.
Die Weisheit beides voneinander zu unterscheiden.
Und das halte ich für zentral.
Die Weisheit.
Und Weisheit ist ein sehr schwammiger,
Schlecht beschriebener Begriff.
Also auf Wikipedia der englische Artikel,
Auf Wikipedia für Wisdom,
Weisheit,
Der ist nicht schlecht.
Also der deutet dahin,
Was ich unter Weisheit verstehe.
Und das ist eigentlich das Thema von diesem hoffentlich nicht so langen und doch fokussierten Einführungstalk für unsere heutige Meditation.
Gelassenheit haben wir gehabt,
Diesen Antrieb,
Aber auch die Möglichkeiten.
Okay,
Das ist vielleicht nochmal ein eigenes Thema,
Das geht aber dann schon aus diesem philosophischen,
Das ist ja dann auch wirklich,
Es ist in welcher Gesellschaftsschicht man ist und was man verändern möchte und was wirklich verändert werden muss aus der eigenen Sicht und so.
Das ist nochmal ein eigener Themenzusammenhang,
Ist aber klar,
Worum es ungefähr geht.
Aber die Weisheit,
Also das was auf Wikipedia steht,
Deutet darauf hin,
Dass es eben,
Ich kann das jetzt,
Das steht so nicht direkt da,
Aber es gibt für mich einen Unterschied zwischen Schlauheit und Weisheit.
Schlauheit ist Ego für mich,
Wenn ich etwas schlau für mich einrichte,
Dass es mir gut geht,
Dass ich einen Vorteil habe.
Egal wie es den anderen geht,
Egal wie es allem anderen geht,
Das ist Schlauheit.
Es ist also sehr,
Sehr fokussiert,
Sehr eng gerichtet in dem Ikigai-Zusammenhang,
Da kommen wir dann auch nochmal bei dem Thema Ikigai zu,
Ist das dieses sehr verengte,
Also stark abstrahierte Weltsicht mit nur einem Ich für mich,
Meiner,
Mir.
Brauchen wir leider auch ein bisschen,
Deswegen ist das Leben halt nicht so einfach,
Auch für die Leute,
Die sehr komplex denken können.
Also diesen Unterschied gibt es meiner Ansicht nach.
Weisheit,
Also da kommen wirklich die guten Ideen her und das,
Wenn man Lebensläufe von manchen Leuten betrachtet,
Von Nikola Tesla bis zu Weltklasse-Künstlern,
Egal aus welcher Richtung,
Die haben immer ein Problem,
Das zerstört die eigene Kunst und das eigene kreative Schaffen,
Wenn ich mich zu stark auf diese Eigennutzseite bewege.
Also wenn ich selber nur auf Geld aus bin oder sowas,
Dann engt das quasi meine Kreativität und meinen Schaffensprozess ein.
Das geht,
Je mehr ich quasi so ein,
Wie kann man das nennen,
Also so ein Handwerker bin.
Also ein Schauspieler,
Dem man alles vorlegen kann,
Der alles gut wiedergibt.
Ein Musiker,
Dem man jedes Blatt geben kann und der alles wiedergibt.
Also so ein,
Wo nicht,
Wie soll ich das beschreiben,
Wo nicht so stark aus diesem größeren Ganzen geschöpft werden muss.
Also wo die Arbeitsbedingungen sehr klar umrissen sind,
Was für die meisten ja auch ist.
Weisheit,
Also Weisheit ist wirklich dieses unbewertende Wahrnehmen.
Und das ist das,
Was wir eigentlich in Meditation trainieren.
Ich bin auch der Meinung,
Dass in unserer heutigen Zeit,
Also wir haben jetzt 2021 noch,
Dass das spätestens seit den 90ern sehr populär war,
Diese Weisheit quasi wegzulassen.
Dass es wirklich populär war,
Besonders unweise zu sein.
Aber es ist nie sehr populär,
Weil diese Stimme der Weisheit,
Da kommen wir auch noch hin,
Ist sehr,
Sehr ruhig.
Also die Stimme des Herzens ist sehr leise und die Weisheit zeigt sich erst,
Und das merkt man auch bei der Meditation,
Wenn eben Körper und Geist,
Das hat man schon,
Zur Ruhe kommen.
Das ist das,
Was wir in Meditation nicht machen,
Sondern geschehen lassen.
Also den Geist und den Körper zur Ruhe kommen lassen.
Und dann gibt es so eine Phase,
Wo einem tausende von tollen Ideen kommen.
Und diese Phase,
Die wird auch von vielen Leuten in aller möglicher Literatur beschrieben.
Schachspieler müssen dahin,
Die Musiker,
Die halt sehr viel Session,
Improvisation machen,
Die müssen in diese Zone kommen.
Und das ist eigentlich der Flow.
Und das ist das,
Was ich vermute,
Was unter Erleuchtung gemeint ist.
Wenn ich in so einem Ausgleichszustand bin,
Nur minimal in alten Mustern verhangen bin,
Wenig Umwelt interpretieren muss und aus diesem freien Geist immer zuschöpfen kann,
Das ist eigentlich ein erstrebenswerter Zustand und nach meiner persönlichen Erfahrung geht der extrem weit.
Sodass man sich auch wirklich fragen muss,
Wie weit könnte das gehen?
Inwieweit ist dieser Stadium möglich,
Einfluss dann auch noch auf die Umwelt zu nehmen?
Aber das ist eine Sache,
Die würde ich gerne erstens mit richtig guten Meditatorinnen wirklich wissenschaftlich mal untersuchen.
Aber ich würde das nicht machen sonst.
Mir geht es gut,
Diese Meditationssitzungen zu machen.
Und es führt in kleinen Schritten immer mehr zu einem leichteren Leben,
Zu mehr Fröhlichkeit,
Aber zu einer leisen Fröhlichkeit.
Und ich bin auch der Meinung,
Zu mehr Weisheit,
Also diese Unterscheidung,
Zu sagen,
Muss ich da jetzt wirklich was machen?
Muss ich mich jetzt darüber aufregen,
Dass jemand das gesagt hat?
Nein.
Was ändert das?
Kann ich das ändern?
Ändert das mein Eingreifen jetzt was zum Positiven?
Nein.
Aber wenn ich irgendwas sehe oder mir irgendwas widerfährt,
Was geändert werden muss,
Also besonders wenn es auf diese untere Bedürfnispyramide geht,
Das ist logisch.
Wenn es mir zu kalt ist,
Dann ziehe ich mir was an.
Wenn ich gar kein Obdach habe,
Muss ich zusehen,
Dass ich wirklich Obdach finde.
Je schlimmer das wird,
Umso zielgerichteter muss man auch sein.
Dafür ist das ja auch gut.
Aber dieses nicht bewertende Wahrnehmen,
Freundlich,
Aufmerksam und gelassen,
Das gehört zu diesem Equilibrium,
Zu kultivieren halte ich für wichtig.
Und das machen wir jetzt auch gleich.
Weisheit ist kein einfaches Thema.
Die haben mich kurzzeitig dran versucht.
Wir sitzen heute vielleicht 30 Minuten,
Habe wieder keine Uhr.
Ich habe da einen großen Wecker,
Ich kann die ungefähre Zeit sehen.
Ich habe sogar hinter mir vielleicht den Schamanengong.
Also,
Richtet euch ein,
Atmet tief ein und aus.
Wir fangen jetzt an mit unserer Meditation.
Wir machen das nicht so streng,
Also richtet euch wirklich ein.
Körper und Geist zur Ruhe kommen lassen,
Das ist das Thema.
Und für den Körper mache ich so etwas wie Qigong und Yoga,
Weil der braucht mehr Aufmerksamkeit.
Sodass ich mich dann nicht immer von Körpergefühlen,
Von Unwohlsein und so etwas ablenken lassen muss,
Weil es dem Körper schon grundsätzlich gut geht.
Ihr kennt das Atemmuster,
Immer vollständiger,
Immer langsamer,
Ein bisschen länger aus als ein.
Das sind alles Intentionen,
Also wir machen das nicht,
Forcieren das nicht,
Sondern ich habe die Intention,
Mit so einem Atemmuster ruhiger zu werden.
Und mein Körper sich angenehmer anfühlt,
Auch der zur Ruhe kommt.
Wenn irgendetwas außer dem Körper auftaucht,
Das sind eigentlich die fünf bekannten Hindernisse.
Die fünf Hindernisse kommen auch noch dran.
Vielleicht schaffe ich es ganz schnell,
Ärgerlich zu sein über mich,
Über andere,
Mit mir,
Mit anderen.
Das ist eins der Hindernisse.
Verlangen,
Ich will mehr,
Ich will was anderes,
Es ist mir so langweilig und so weiter,
Das ist ja bekannt.
Innere Aufgewühltheit ist auch eins.
Zweifel,
Es gibt sinnvollen Zweifel,
Aber Zweifelsucht ist das Thema,
Also ständig.
Weisheit entscheiden,
Ich zweifle an irgendwas,
Hinterfrage das und dann komme ich zu einer Entscheidung und dann ist es aber gut.
Also dann kann ich später nochmal,
Das muss ja nicht mit festgefassten Meinungen sein.
Zweifel.
Und der fünfte ist Schläfrigkeit,
Trägheit.
Da haben wir schon die fünf Hindernisse angeschnitten.
Ein Hindernis kann sein,
Wenn der Lehrer oder der Vortragende nicht endlich zur Ruhe kommt.
Deswegen lasse ich euch jetzt für 25 Minuten vielleicht zu eurer eigenen Stille finden.
Am Schluss nehme ich nochmal den Schamanengong.
Langsam ein wenig bewusst atmen und die Frage,
Wie geht es mir jetzt?
Dann benutze ich unseren Schamanengong,
Um diese Meditations-Session abzuschließen.
Weisheit muss praktiziert werden,
Stellt sich leider nicht von selber ein.
Und je weiter man in die Richtung geht,
Umso mehr kann man zumindest fühlen,
Was das sein kann.
Und entwickelt die hoffentlich auch.
Soviel zur heutigen Session zu unserem Thema.
Das nächste Mal sind die fünf Hindernisse dran.
Danke für die gemeinsame Session.
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