
Schmerzen Lindern Und Entspannen Mit Achtsamkeit
Hi, in dieser Meditation unterstütze ich dich dabei, deinem körperlichen Schmerz mit Achtsamkeit zu begegnen und so einen leichteren Umgang damit zu finden, um letztlich den Schmerz zu lindern. Diese Meditation ersetzt keine ärztliche Therapie, sondern kann diese ergänzen. Ich hoffe, diese Meditation unterstützt dich auf deinem Weg. Dein Sebastian
Transkription
Hallo und herzlich willkommen.
Mein Name ist Sebastian.
Schön,
Dass du da bist.
Diese Meditation soll dir dabei helfen zu entspannen und mit Achtsamkeit einen leichteren Umgang mit körperlichen Schmerzen zu finden.
Zuallererst ist wichtig,
Wenn dir diese Meditation zu irgendeinem Zeitpunkt zu viel sein sollte,
Dann brich sie gerne ab.
Zwing dich bitte zu nichts.
Und in dieser Meditation geht es auch nicht darum,
Dass die Schmerzen einfach weggehen.
Das kann natürlich passieren.
Es geht aber vielmehr darum,
Zu üben,
Zu versuchen,
Mit Achtsamkeit dem Schmerz zu begegnen und so einen leichteren Umgang damit zu finden.
Also es ist keine Wunderpille,
Diese Meditation.
Und diese Meditation ersetzt auch keine ärztliche,
Medizinische Therapie,
Sondern ist eher ergänzend gedacht.
Okay,
Dann lass uns beginnen.
Nimm eine Haltung für diese Meditation ein,
In der du jetzt entspannen kannst und die Aufmerksamkeit nach innen richten kannst.
Egal,
Ob das jetzt im Sitzen ist oder im Liegen.
Tu das,
Was sich für dich am stimmigsten anfühlt.
Du kannst die Augen gerne schließen.
Du kannst sie aber auch leicht geöffnet halten.
Auch hier spüre ein,
Was sich für dich stimmiger anfühlt.
Und lass uns dann gemeinsam damit beginnen,
Ein paar tiefere,
Bewusste Atemzüge zu nehmen.
Du kannst gemeinsam mit mir atmen.
Wenn du aber nicht genau im selben Rhythmus wie ich atmest,
Ist das gar kein Problem.
Tief ein und aus.
Nimm diesen Atemzug ganz bewusst wahr,
Wie die Atemluft ein- und ausströmt.
Tief ein und aus.
Und lass dir dabei Zeit bewusst spüren.
Tief ein und aus.
Noch einmal tief ein und aus.
Sehr gut.
Und dann erlaub deinem Atem ganz natürlich weiter zu fließen.
Dein Körper kann von selbst atmen.
Du brauchst da nichts weiteres tun.
Und erlaub dir hier,
So gut es geht,
Vom Tun ins Sein zu wechseln jetzt.
So gut es geht,
Hier zu sein,
Den Atem zu spüren und einmal nichts zu tun,
Nicht zu reagieren,
Sondern einfach spüren und wahrnehmen.
Da fließt der Atem ein und aus.
Vielleicht spürst du den Stuhl oder das Bett unter dir.
Du bist in diesem Zimmer mit diesen Geräuschen.
Der Atem strömt ein und aus.
Nur das ist jetzt hier.
Dieser Moment mit all seinen Erfahrungen,
Geräusche,
Körperempfindungen,
Dieser Atem,
Vielleicht Gerüche.
Und erlaub dir,
So gut es geht,
Diesen Atem als Anker zu nutzen.
Der Atem ist ein ganz verlässlicher Anker für den jetzigen Augenblick.
Das bedeutet,
Er ist immer spürbar,
Immer wieder kommt und geht,
Kommt und geht.
Das gesamte Leben lang.
Wahrscheinlich hast du diese Meditation angemacht,
Weil du gerade in irgendeiner Weise Schmerzen hast.
Deinen Schmerz,
Wahrscheinlich einen Schmerz.
Schmerz ist ein natürlicher Teil des Lebens.
Dem können wir quasi nicht entkommen,
Im Sinne von,
Wir werden immer mal wieder Schmerzen empfinden.
Wir können Therapien nutzen,
Um den Schmerz zu lindern und auch zu heilen.
Aber wir kommen nicht drumherum im Leben,
Immer mal wieder Schmerzen zu spüren.
Und mit manchen Schmerzen müssen wir vielleicht auch Leben lernen.
Und was passiert,
Wenn wir Schmerzen haben,
Ist,
Dass wir häufig dagegen ankämpfen,
Anspannen,
Den Schmerz nicht haben wollen.
Was ganz verständlich ist.
Wer will schon Schmerzen spüren?
Gleichzeitig führt das dann aber auch dazu,
Dass wir auf das Leid,
Das wir sowieso schon spüren mit dem Schmerz,
Noch weiteres Leid hinzu packen quasi.
Das Leid,
Das dadurch entsteht,
Indem wir gegen den Schmerz ankämpfen.
Und gerade wenn wir jetzt nichts gegen den Schmerz tun können und er da ist,
Und dagegen ankämpfen,
Ist es wie als würden wir dagegen ankämpfen,
Dass die Sonne im Himmel ist.
Sie ist einfach da.
Und egal was wir tun,
Wir können jetzt nicht einfach die Sonne vom Himmel zaubern.
Es geht mir nicht darum,
Dass du den Schmerz einfach gutheilst und einfach hinnimmst im Sinne von,
Ich brauche nichts tun,
Ich kann nichts dagegen tun.
Natürlich kannst du dagegen etwas tun und auch Therapien nutzen,
Um den Schmerz zu lindern und zu heilen.
Doch ich möchte dich hier in dieser Meditation unterstützen,
Hier und jetzt den Schmerz achtsam anzunehmen,
Sein zu lassen und dich so gut es geht damit zu entspannen,
Um dieses unnötige Leid des dagegen Ankämpfens,
Widerstand,
Leistens,
Dieses Leid zu lindern.
Erlaub dir einmal den Schmerz wahrzunehmen,
Wo du ihn im Körper wahrnehmen kannst.
Und wie gesagt,
Sei hier zärtlich mit dir selbst,
Wenn dir das irgendwann zu viel sein sollte,
Dann bricht die Meditation gerne ab.
Und spüre einmal diesen Schmerz so gut es geht.
Und im wahr,
Wie weiter der Atem fließt durch den Körper.
Und erlaub dir einmal,
Diesen Schmerz jetzt sein zu lassen,
Anzuerkennen,
Okay,
Dieser Schmerz ist jetzt da.
Den Widerstand dagegen loszulassen,
Nur für diese Meditation.
Und der Atem kann hierbei eine Unterstützung sein.
Vielleicht möchtest du bewusst atmen,
Lange tiefe Atemzüge,
Oder vielleicht hilft es dir allein den Atem wahrzunehmen.
Vielleicht auch durch den Schmerz,
Mit dem Schmerz zu atmen.
Da ist dieser Schmerz,
Du versuchst ihn jetzt für einen Moment da sein zu lassen.
Schau mal,
Was passiert,
Wenn du den Schmerz für einen Moment da sein lässt,
So gut es geht,
Und ruhig weiter atmest.
Vielleicht wird der Schmerz intensiver,
Vielleicht wird es aber auch leichter,
Vielleicht verändert sich aber auch nichts.
Versuch hier,
Ansprüche loszulassen,
So gut es geht.
Was passiert,
Wenn du den Schmerz da sein lässt,
Diese reine Empfindung versuchst zu spüren,
Diese körperliche Empfindung des Schmerzes,
Mit dem Atem,
Dem Kommen und Gehen des Atems,
Ruhig dabei atmest.
Wie fühlt sich das an?
Und gerade wenn der Schmerz wieder besonders stark wird,
Kann es auch hilfreich sein,
Die Aufmerksamkeit wieder weg vom Schmerz zu lenken,
Vielleicht nur den Atem zu spüren,
Dieses Ein und Aus.
Immerhin mal wahr,
Wie die Luft an der Nasenspitze einströmt,
Durch deinen Mund,
Die Luftäure hinunter in die Lunge,
Brust und Bauch dehnen sich aus,
Die Schultern heben sich.
Beim Ausatmen leert sich der Körper,
Entspannt sich,
Warme Luft strömt wieder aus.
Und auch das kann uns Leichtigkeit geben,
Die Aufmerksamkeit für etwas anderes zu lenken,
Was sich leichter anfühlt.
Und Aus,
Glaub dir diesen Atem zu spüren.
Und so kannst du merken,
Dass in diesem Bewusstsein,
Diesem Raum des Gewahrseins,
Also all das,
Was du wahrnehmen kannst,
Hier und jetzt,
Nicht nur die schmerzlichen Empfindungen sind.
Sie mögen besonders stark und intensiv und dominierend sein,
Ja.
Aber das ist nicht alles,
Was da ist.
Da ist zum Beispiel auch der Atem und die Empfindungen des Atems.
Und da ist der gesamte Körper.
Die Empfindungen um den Schmerz herum.
Der Stuhl,
Auf dem du sitzt,
Oder das Bett,
Auf dem du liegst.
Wir können unsere Aufmerksamkeit weiter werden lassen,
Wie als würden wir den Scheinwerfer auf der Bühne ganz weit werden lassen und die ganze Bühne erleuchten.
Du mein mal wahr,
Wie du hier,
In diesem Raum sitzt oder liegst,
Um dich herum,
Ist die Welt,
Die in Geräuschen und Erfahrungen und anderen Menschenwesen,
Während du hier sitzt oder liegst und atmest,
Meditierst,
Dreht sich die Welt weiter.
Du bist hier auf diesem Planeten.
Lass deine Aufmerksamkeit ganz weit werden.
Du nimmst dich wahr,
Hier in diesem Raum,
In diesem Gebäude,
Auf diesem Planeten,
Auf dieser Erde.
Und erlaubt dir hier,
Dich zu entspannen,
In diesem Moment hinein,
In diesem weiten Gewahrsein des Augenblicks.
Lass deine Aufmerksamkeit ganz weit werden.
Die Welt nimmt ihren Lauf,
Der Atem strömt ein und aus und du musst nichts tun.
Dann erlaubt dir hier,
Gemeinsam mit mir einen tieferen Atemzug zu nehmen,
Tief ein und aus,
Allmählich Bewegung in den Körper zu bringen und diese Meditation allmählich zu beenden,
Vielleicht die Augen zu öffnen,
Ganz langsam,
Wenn du sie geschlossen hattest.
Und spüre mal nach,
Wie geht es dir jetzt?
Wie war diese Meditation,
Diese Übung für dich?
Was war vielleicht wichtig für dich?
Und wie gesagt,
Diese Meditation ist nicht dazu gedacht,
Dass die Schmerzen einfach weg sind,
Sondern diese Meditation soll dich dabei unterstützen,
Einen achtsameren,
Leichteren Umgang mit dem Schmerzen zu finden.
Ich danke dir,
Dass du gemeinsam mit mir meditiert hast,
Für dein Vertrauen und ich wünsche dir für deinen weiteren Weg das Allerbeste.
Dein Sebastian
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