47:07

MBSR Yoga im Liegen

by Roger Straub

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Meditation
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Erfahrene
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Dies ist eine Anleitung in Hatha Yoga im Liegen. Bei Meditation in Bewegung kommt es nicht darauf an, etwas zu erreichen, sondern die Bewegung zu erspüren - im jetztigen Moment. Erkennen, wo meine Grenzen sind. Wenn der Atem stockt, wurde diese Grenzen vielleicht schon überschritten.

Transkription

Finde für die nun kommende Körperbewegung eine angenehme Haltung in der Rückenlage.

Vielleicht brauchst du noch ein Kissen unter dem Kopf und Raum,

Um die Arme zu den Seiten und auch nach hinten hinter den Kopf ausbreiten zu können.

Dir genügend Raum vorbereiten.

Sodass du mehr und mehr ankommen kannst bei dir,

Ohne hinterher noch etwas verändern zu müssen.

Dies ist deine Zeit für dich,

Um dich selbst noch mehr kennenzulernen,

Zu erforschen und zuzulassen.

Von Moment zu Moment den Körper in Bewegung mit all den Themen,

Die dabei auftauchen,

Entdecken.

Dich immer wieder erinnern,

Dass es nicht um die Form geht,

Sondern um die Achtsamkeit.

So,

Dass es jederzeit möglich ist,

Dass jederzeit Wahlfreiheit besteht,

Eine Körperhaltung zu verändern oder sie einfach nur in deiner Vorstellung auszuüben,

Sitzend,

Stehend oder liegend.

Diesen ganzen Bereich,

Grenze,

Körpersignale über die Grenze hinübergehen und darunter bleiben.

Mit diesen Grenzen spielen,

In den Fokus nehmen.

Gleichzeitig,

Wenn der Geist wandert,

Auch immer wieder zurückkehren,

Zum Körper und zum Atmen.

Jetzt zu Beginn vielleicht besonders wahrnehmen,

Wie der Körper liegt,

In seiner ganzen Länge,

Wo genau Kontakt stattfindet,

Mit dem Boden,

Mit der Matte und dich selbst noch mal willkommen heißen,

Dich willkommen geheißen fühlen,

Nichts zu verändern oder zu beurteilen.

Einfach wahrnehmen,

Was ist,

Körper,

Liegend und darum Wissen,

Im Körper zuhören,

Seiner ganz eigenen Sprache,

Sich ganz nah heranbewegen an die Empfindung,

An die Wärme oder Kälte,

An das Kribbeln,

Fließen,

Pochen,

An die Schwere oder Leichtigkeit oder manchmal auch an Bereiche,

Wo ein Nichtfühlen stattfindet und zu den Körperempfindungen gehört natürlich auch der Atem und wenn du magst,

Dich dem Atem jetzt annähern,

Dort wo er für dich am deutlichsten ist,

Dieses Ein- und Ausströmen erleben.

Schau,

Ob es dir möglich ist,

Obwohl du gleich in die Bewegung gehst,

Im Seinsmodus zu bleiben.

Immer wieder bemerken,

Wie plötzlich ein Automatismus einsetzt,

Ein mechanisches Arme oder Beine bewegen und das immer wieder loslassen und dich ganz hineinbewegen in den Körperteil,

Den du gerade bewegst,

Zu Beginn in die Arme und Hände,

Vielleicht sind die Beine lang ausgestreckt,

Vielleicht die Füße aufgestellt,

Je nachdem,

Wie es dem Rücken geht und dann in der Anwesenheit der Arme sie allmählich und auf deine Weise anheben,

Beide gleichzeitig,

Über oben,

Nach hinten,

So,

Dass sie vielleicht den Boden hinter dem Kopf berühren,

Dem Atem einfach sich selbst überlassen und in dieser Dehnung hineinfühlen,

Becken,

Bauch,

Brustkorb,

Die Achselhöhlen in den Schultern und wenn die danach ist,

Ein Räkeln entstehen lassen,

Ein noch länger werden und wenn immer dein Körper soweit ist,

Vielleicht mit einem der nächsten Ausatemzüge die Arme,

Hände wieder über oben hinabführen,

Bis zu den Seiten des Körpers zurück,

Im Nachklang lauschen und wenn du magst,

Nacheinander die Füße aufstellen,

Die Arme vielleicht etwas weiter zu den Seiten ausbreiten,

Neben dem Körper,

Der Kopf ruht mittig,

Wahrnehmen,

Den ganzen Rücken,

Vor allem den unteren Rücken und vielleicht bemerken,

Dass es da ein wenig Raum gibt,

Zwischen unterem Rücken und der Matte und diesen immer kleiner werden lassen,

Indem du den Rücken an die Matte schmiegst und das Becken leicht anhebst,

Das Schambein Richtung Bauchnah bewegst und dann,

Wenn du soweit bist und wenn der Körper soweit ist,

In die andere Richtung diesen Raum zwischen Rücken und Matte vergrößern,

Indem das Becken nach unten geht,

Das Steißbein zum Boden,

Dann wieder den Rücken an die Matte schmiegen,

Schambein Richtung Bauchnah bewegen und wenn immer du soweit bist,

Steißbein Richtung Boden und wieder diesen Raum vergrößern zwischen Rücken und Matte.

Auf deine eigene Weise sein mit dem Empfindung,

Die diese Bewegung auslöst,

Im Becken,

Rücken,

Wenn du überflüssige Anspannung bemerkst,

In den Schultern,

Im Gesicht,

Dich freuen,

Dass du sie bemerkt hast,

Weil du sie dann loslassen kannst und der Atem geschieht einfach von selbst und allmählich zum Ende kommen und innehalten,

Auch hier auf der Matte dieses innehalten üben,

Um neue Neuronenpfade zu etablieren für den Alltag,

Die uns im Alltag ein Innehalten ermöglichen,

Ein Stoppen zwischen unserem All dem Tun.

Und wenn du soweit bist,

Dann nacheinander die Knie Richtung Brustkorb ziehen,

Füße hängen locker nebeneinander,

Vielleicht die Hände an die Schienbeine legen,

An die Knie oder in die Kniekehle und auf deine Weise eine Bewegung entstehen lassen,

Vielleicht ein Hin- und her schaukeln,

Vor und zurück oder auch eine kreisende Bewegung mit den Knien,

So dass du den ganzen Rücken massierst,

Gelöst,

Gelockert werden kann.

In beide Richtungen kreisen,

Wenn du kreist.

Falls du es noch nicht getan hast,

Wieder zurückkehren in die Mitte und den linken Arm,

Die linke Hand lösen vom linken Knie und auf der Seite des Körpers ablegen.

Und das linke Bein allmählich ausstrecken oder den linken Fuß aufstellen,

Je nachdem wie es dem Rücken gerade geht.

Und die rechte Hand in Kontakt lassen mit dem rechten Knie.

Und jetzt nur mit dem rechten Knie Kreise beschreiben,

Aus der rechten Hüfte heraus.

In beide Richtungen spielerisch ausprobieren,

Was diesem Körperbereich gut tut.

Dann,

Wenn du so weit bist,

Das rechte Knie nochmal ein wenig mehr Richtung Brustkorb ziehen,

Es so lassen oder auch aus der Kraft der Bauchmuskulatur heraus,

Den Oberkörper ein wenig aufrichten,

Den Kopf anheben,

Die Schultern.

Wahrnehmen,

Mit welchen Muskeln das geschehen kann und wie es dir dabei geht.

Und in dieser Dehnung vielleicht hineinatmen,

Diesen Bereich finden,

Der sich Grenze nennt.

Und dich in diesem Bereich hinein entspannen.

Und wenn immer dein Körper so weit ist,

Den Oberkörper,

Schultern,

Kopf wieder ablegen auf der Matte.

Und den rechten Fuß aufstellen,

Die rechte Hand lösen,

Den rechten Arm ausbreiten zur Seite und das linke Knie Richtung Brustkorb ziehen,

Mit der linken Hand.

Die Hand am Knie,

Am Schienbein oder in der Kniekehle.

Und dann Kreise beschreiben mit dem linken Knie aus der linken Hüfte heraus.

Wenn du noch mehr Dehnung brauchst,

Kannst du auch das rechte Bein gerne ausstrecken.

Ganz wach sein für den Rücken.

Wach auch für den Atem,

Wie er sich verändert oder fließt.

Atem,

Bewegung,

Gleichzeitig und das Wissen um all das.

Und wenn du es noch nicht getan hast,

Dann das linke Knie wieder in die Mitte bringen.

Ein wenig Richtung Brustkorb ziehen,

So bleiben.

Oder wenn dir danach ist und du es auf der rechten Seite getan hast,

Mit dem Oberkörper den Schultern,

Den Kopf Richtung linkes Knie bewegen,

Aus der Kraft der Bauchmuskulatur heraus.

Mit der Nacken-Schultermuskulatur wieder genau diesen Bereich finden,

Der Grenze.

Wo ist es stimmig?

Wo ist es zu viel?

Wahrnehmen,

Was mit dem Atem geschieht.

Und wann immer dein Körper soweit ist,

Zurücksinken.

Oberkörper,

Schultern,

Kopf ablegen auf der Matte und den linken Fuß wieder aufstellen.

Oder das linke Bein allmählich ganz ausstrecken.

Die Arme zu den Seiten ausbreiten.

Was ist jetzt hier?

Körperzustände,

Bewusstseinszustände,

Geisteszustände.

Einfach bemerken.

Dich vorbereiten auf einen Übergang.

Diese Übergänge,

Die wir auch im Alltag so oft erleben.

Und dabei eben doch nicht erleben,

Weil wir im Autopilot sind.

Und auch hier im Yoga,

In den Körperbewegungen eine Möglichkeit,

Neue Neuronenpfade zu schaffen.

Indem du jetzt ganz bewusst im Körper anwesend,

Im Atem anwesend sein,

Über die Seite vielleicht in eine für dich passende Weise finden,

Um in den Vierfüßlerstand zu kommen.

Auf die Hände,

Auf die Knie.

Hände schulterbreit voneinander entfernt unter den Schultern.

Die Knie hüftbreit voneinander entfernt unter den Hüften.

Die Fußrücken,

Wenn möglich,

Abgelegt.

Vielleicht braucht es ein Kissen unter den Knien.

Vielleicht ist es für die Handgelenke zu intensiv und du kommst eher auf die Fäuste oder auf die Unterarme.

Den Kopf in der Verlängerung lassen mit der Wirbelsäule.

Und dann,

Wenn du magst,

Ganz allmählich nur mit der Wirbelsäule die Übung ausführen.

Mit dem Rücken und das Brustbein nach oben aufrichten und den Kopf und das Steißbein leicht Richtung Decke bewegen.

Und wenn der Umkehrimpuls kommt,

Aus dem Inneren diesen abwarten und bemerken.

Dann den Rücken rund werden lassen,

Das Kinn Richtung Brust führen und ein Buckel machen mit dem oberen Rücken.

Dann wieder.

Wann ist der Umkehrimpuls?

Und im Folgen in die andere Richtung.

Brustbein wächst nach oben,

Der Kopf,

Das Steißbein,

Dann wieder rund werden,

Den Kopf Richtung Brustbein,

Runderer,

Oberer Rücken.

Vielleicht magst du den Atem einfach ganz sich selbst überlassen.

Bemerken,

Wie er sich verändert in der Bewegung.

Vielleicht ist es aber auch stimmig für dich,

Ihn mit hineinzunehmen.

Vielleicht einatmend nach oben,

Ausatmend beim rund werden.

Oder auch eine ganz eigene Atemform.

Wenn du das nächste Mal einen ganz geraden Rücken hast und dich aufrichten möchtest,

Dich aus der Kraft der Beine heraus mit Hilfe der Hände in den Kniestand nach oben bewegen.

So,

Dass du einmal in einer aufrechten Haltung kommst.

Vielleicht braucht es ein Lösen,

Ein Lockern der Hände und der Handgelenke,

Der Finger.

Wie ist es mit dem Atemgerad?

Die Fußrücken lösen sich vom Boden,

So dass nun die Zehenspitzen den Boden berühren.

Und dann,

Wenn du magst,

Erneut hinabkehren in den Vierfüßlerstand,

Auf beide Hände und Knie.

Den Rücken,

Der Kopf in einer Linie.

Die Augen,

Wenn du magst,

Vielleicht leicht geöffnet und immer wieder ausprobieren,

Was dich jetzt gerade unterstützt präsent zu sein.

Offene oder geschlossene Augen.

Und dann den linken Arm lang nach vorne ausstrecken und gleichzeitig das rechte Bein lang nach hinten ausstrecken.

Die Zehen des linken Fußes sind aufgestellt,

So dass die Zehenspitzen die Matte berühren.

Wahrnehmen,

Was das in der Hüfte auslöst.

Und das rechte Hüftgelenk,

Den rechten Hüftknochen vielleicht noch ein wenig sinken lassen und in dieser Haltung atmen.

Oder,

Wenn du magst,

Auch noch den linken Arm und das rechte Bein anheben.

Eine Balancehaltung erleben.

Wie mag der rechte Fuß sein?

Gestreckt oder geflext?

Wie geht es der linken Hand,

Den Fingern?

Vielleicht möchtest du dich noch ein wenig mehr in die Länge ziehen und dann allmählich wieder die linken Finger aufstellen,

Die rechten Zehen und die linke Hand dann unter die Schulter nehmen,

Das rechte Knie unter die Hüfte und überwechseln zur anderen Seite.

Im rechten Arm nach vorne lang ausstrecken,

Die Fingerspitzen fühlend,

Das linke Bein lang nach hinten.

Der rechte Fuß ruhend auf den Zehenspitzen.

Schauen,

Ob die linke Hüfte ein wenig mehr sinken kann,

So dass die Hüften parallel zum Boden sind.

Dann in dieser Haltung bleiben oder,

Wenn du magst,

Den rechten Arm,

Das linke Bein anheben.

Spielerisch ausprobieren.

Was mag der Fuß?

Welche Höhe braucht das Bein?

Wo ist die Grenze?

Die Schulter,

Finger,

Atem.

Und wenn immer dein Körper soweit ist,

Dann wieder lösen.

Rechte Hand aufstellen,

Linkes Knie unter die Hüfte stellen.

Im Vierfüßlerstand nachfühlend.

Und wieder bewusst diesen erneuten Übergang erleben,

Wie du jetzt auf deine Weise wieder zurückkehrst in die Rückenlage.

Was ist jetzt hier?

Bemerken,

Darf ich mich so fühlen?

Darf ich diese Gedanken haben?

Darf es jetzt gerade so sein,

Wie es ist?

Für die nächste Übung die Füße nacheinander aufstellen.

Relativ nah vor dem Gesäß,

Hüftbreit voneinander entfernt,

Die Knie zeigen nach oben.

Die Zehen,

Fußsohlen und Fersen bleiben die ganze Zeit im Kontakt mit der Matte.

Der Kopf ruht mittig.

Wenn du magst,

Die Arme an den Seiten des Körpers über oben nach hinten führen,

Sie in einer Haltung lassen,

Die jetzt für dich stimmt.

Oder die Arme,

Hände an den Seiten des Körpers oder nach hinten ausgestreckt,

Oder auch ganz nah am Körper.

Während du das ausprobierst,

Besonders achten auf die Schultern und den Raum zwischen den Schulterblättern,

Dem Nacken.

Und wenn du soweit bist,

Aus der Kraft der Beine heraus,

Dann ganz allmählich Gesäß,

Becken,

Rücken von der Matte lösen.

Dich diesem Ort annähern,

Der für dich stimmt.

Dort verweilen,

Dort atmen,

Geschehen lassen.

Mit einer der nächsten Ausatemzüge,

Wenn du magst,

Wirbel für Wirbel wieder hinabgleiten auf die Matte.

Mit dem Rücken,

Im Becken,

Mit dem Gesäß.

Und falls die Arme nach hinten ausgestreckt waren,

Sie auch über oben zu den Seiten des Körpers zurücknehmen und innehalten.

Dieses innehalten kultivieren.

Vielleicht sind die Füße noch aufgestellt.

Dann die Füße etwas näher aneinander nehmen oder die Füße aufstellen,

So dass sich die Fußknöchel und Knie berühren und die Arme etwas weiter zur Seite ausbreiten.

Vielleicht sogar auf Schulterhöhe.

Die Aufmerksamkeit zum Rücken bringen und dort verweilend.

Und da ganz allmählich die aneinandergelegten Knie nach rechts in Richtung Boden sinken lassen,

Während der Kopf gleichzeitig nach links geht.

Nichts erzwingen,

Nichts erreichen.

Dich eher überlassen und hingeben der Schwerkraft.

Vielleicht löst sich der linke Fuß vom Boden,

Geht auf den rechten.

Vielleicht entsteht auch ein wenig Raum zwischen den Knien.

Einfach zulassen,

Immer weiter zu sinken.

Und diese Drehbewegung,

Dehnung erleben.

Im Rücken,

Im Nacken,

Im ganzen Körper und im Atem.

Vielleicht den Impuls wahrnehmen,

Um zurückzukehren.

Und dieses Zurückkehren begleiten mit der Aufmerksamkeit im Rücken,

In den Knien,

In den Beinen,

Im Atem.

Und allmählich den Kopf,

Die Beine zurückbringen in die Mitte.

Oder eher über die Mitte hinübergleiten lassen.

Dann zur anderen Seite.

Die Knie sinken nach links und der Kopf dreht sich am Boden nach rechts.

Was gibt es genau für Körperempfindungen?

Und wann ist es genug?

Immer wieder an deine Wahlfreiheit erinnert,

Die Übung zu verändern oder sie nur in deiner Vorstellung auszuführen.

Ganz anwesend zu sein,

In deinem Körper.

Bemerken,

Was er braucht,

Ihm wirklich zuhören.

Und wann immer du soweit bist,

Dann zurückkehren mit den Knien,

Mit dem Kopf in die Mitte.

Die Knie sind weiterhin aufgestellt.

Vielleicht die Füße ein wenig weiter voneinander,

Hüftbreit aufgestellt.

Der Kopf ruht mittig.

Das Kinn ist leicht zur Brust gezogen.

Die Arme an den Seiten des Körpers.

Wenn du soweit bist,

Dann allmählich das rechte Bein lang am Boden ausstrecken.

Anwesend sein mit der Aufmerksamkeit im rechten Bein,

Im rechten Fuß.

Und wann immer ein Impuls kommt und schauen,

Wie viel Energie es braucht,

Wie viel Energie du hineingeben möchtest in das Bein,

Damit es sich ganz allmählich heben kann,

Lösen kann vom Boden.

Schauen,

Wie weit es sich heben möchte.

Vielleicht so,

Dass der Fuß irgendwann zur Decke zeigt.

Vielleicht nur eine ganz kleine Strecke.

Ausprobieren,

Wahrnehmen,

Ob das Bein etwas angewinkelt ist oder ganz lang,

Und gestreckt.

Und einfach so bleiben,

Oder auch,

Wenn dir danach ist,

Kreise,

Bewegung entstehen lassen,

Mit dem rechten Fuß aus dem Fußgelenk heraus.

Und wenn es noch mehr Dehnung braucht,

Kannst du auch gerne das linke Bein am Boden ausstrecken.

In beide Richtungen den Fuß kreisen,

Falls du ihn bewegst,

Oder auch den Fuß ganz still,

Das Bein ganz ruhig halten.

Und so bleiben,

Oder abschließend,

Wenn du magst,

Die Hände um den rechten Oberschenkel legen und das Bein,

Das rechte Bein,

So noch ein wenig näher heranziehen zum Körper.

Und dabei die Schultern und den Kopf von der Matte lösen,

Mit Hilfe der Bauchmuskulatur.

Richtung rechtes Bein,

Bein Richtung Oberkörper.

Diesen Bereich finden,

Der für dich stimmt.

Dort verweilen mit dem Atem,

Und zurückkehren,

Vielleicht mit einem der nächsten Ausatemzüge,

Mit dem Oberkörper,

Mit den Schultern,

Den Kopf,

Auf die Matte.

Und ganz allmählich auch das rechte Bein sinken lassen,

Bis es irgendwann ankommt auf der Matte.

Und diesen Übergang wieder bewusst erleben,

Dieses Loslassen.

Und hineinfühlen in den Rücken,

Ob es angenehm ist,

Das rechte Bein lang ausgestreckt zu lassen,

Oder vielleicht den rechten Fuß aufzustellen,

Falls der linke Fuß noch aufgestellt ist.

Das Bein allmählich zum Boden gleiten lassen.

Schauen,

Wann es Impulse gibt und wie viel Energie es benötigt,

Um irgendwann das Bein fast sich selbst heben zu lassen.

Immer weiter nach oben,

Soweit,

Bis du wieder diesen Bereich gefunden hast,

Der für deinen Körper jetzt stimmt.

Vielleicht zeigt der Fuß zur Decke,

Vielleicht nicht ganz so weit,

Vielleicht ist das Bein gestreckt oder gebeugt,

Vielleicht bewegst du noch den Fuß.

Und so verweilen.

Oder aber,

Wenn du magst,

Mit den Händen nochmal an den linken Oberschenkel gehen.

Aus Kraft der Bauchmuskulatur heraus Oberkörper,

Schultern,

Kopf anheben,

Richtung linken Oberschenkel.

Das linke Bein Richtung Körper ziehen und loslassen.

Sein lassen,

Wenn du so weit bist,

Wieder ankommen auf der Matte,

Mit dem Oberkörper,

Schultern,

Kopf.

Und ganz allmählich das linke Bein sinken lassen,

Dass es irgendwann wieder ankommt am Boden.

Und dann beide Beine,

Wenn du magst,

Nacheinander ausstrecken.

Einen neuen Übergang finden und dich auf deine Weise auf die Seite rollen.

Auf die linke Seite so,

Dass der Körper eine gerade Linie bildet.

Der Kopf kann abgestützt sein von der linken Hand oder auch auf den Oberarm liegen,

Wenn der linke Arm lang nach oben ausgestreckt ist.

Vielleicht magst du das untere Bein ein wenig anwinkeln,

Diese gerade Linie des Körpers erleben.

Und wenn du so weit bist,

Das rechte lange Bein einfach anheben,

Vom Boden lösen.

Das Bein dann wieder sinken lassen.

Auf deine Weise über die Rückenlage dich auf die rechte Seite drehen.

Wieder in einer ganzen geraden Linie liegen.

Der Kopf entweder auf der rechten Hand und aufgestützt oder auf dem rechten Oberarm.

Der rechte Arm dann lang ausgestreckt.

Vielleicht das untere Bein ein wenig beugen.

Die linke Hand ruht vor dem Bauch auf dem Boden.

Gib dir Halt.

Schauen wie die Augen sein mögen,

Offen oder geschlossen.

Wenn du so weit bist,

Dann das linke Bein anheben,

Von der Matte lösen.

Mit dem Fuß lang oder geflext.

Wenn du es noch nicht getan hast,

Dann das linke Bein sinken lassen,

Den Kopf ablegen und dich in die Bauchlage hinüberrollen,

So dass du den Kopf vielleicht auf eine Wange legst.

Die Arme nach hinten ausgestreckt,

An den Seiten des Körpers.

Die Beine lang,

Fußrücken auf der Matte.

Wenn du magst und ganz im Kontakt sein mit dem unteren Rücken,

Den Kopf in die Mitte drehen und das Kinn aufstellen oder aber die Stirn auf die obere Hand des Handtums legen.

Die Arme dafür dann nach vorne nehmen.

Und nun das linke Bein ein wenig von der Matte lösen.

Das linke Bein,

Den linken Fuß.

Vielleicht die Po-Muskulatur ein wenig anspannen,

Um den unteren Rücken zu schonen und in dieser Länge diese Körperempfindung,

Die es da auslöst,

Hineinfühlen.

Das linke Bein,

Linker Fuß wieder sinken lassen.

Die gleiche Bewegung oder vielleicht wird sie sich auch ganz anders anfühlen,

Mit dem rechten Bein,

Dem rechten Fuß von der Matte lösen,

So wie es für dich passt.

Und dann wieder hinab und loslassen.

Die Arme vielleicht den Kopf auf die andere Seite drehen,

Auf die andere Wange.

Und die Arme,

Hände,

Falls es noch nicht geschehen ist,

Nochmal nach hinten ausstrecken.

So das Raum entsteht zwischen Schultern und Ohren.

Die Fußrücken,

Die Beine,

Becken,

Bauch in Kontakt lassen mit der Matte.

Und wahrnehmen,

Wie es sich anfühlt,

Wenn ganz allmählich jetzt den Kopf in die Mitte nimmst und den Kopf aufrichtest,

Das Brustbein,

Die Schultern.

Wie auch immer beides für deinen Rücken jetzt gerade stimmt.

Ganz anwesend sein im Rücken.

Vielleicht auch wieder die Po-Muskulatur leicht mit anziehen und die Schultern nach hinten unten sinken lassen.

Seinlassen.

Loslassen.

Zurückkehren.

Einfach sinken.

Und einen Übergang finden in die Rückenlage zurück.

Füße aufgestellt oder die Beine ausgestreckt.

Arme,

Wie du magst.

Einfach lauschen.

Dich öffnen für das,

Was jetzt gerade ist.

Hinhören in diesen Moment,

In diesen Körper,

In diesen Atem.

Wahrnehmen,

Was es braucht.

Vielleicht tiefere Atemzüge.

Vielleicht ein Räkeln und lösen.

Räcken,

Strecken.

Ganz bewusst nochmal den Körper wahrnehmen.

Auf der Matte,

Auf dem Boden.

Und deinen eigenen Übergang erleben,

Jetzt in den Alltag.

In den sogenannten Alltag.

Mit all dem Bewusstheit,

Die du jetzt kultiviert hast.

Vertraue und glaube,

Es hilft,

Es heilt die göttliche Kraft!

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Michael

December 15, 2024

Die Art der Führung durch die Übungen hat mir sehr gefallen.

Tom

November 25, 2022

Für mich eine sehr gute Umsetzung

Katrin

June 6, 2021

Eine für mich sehr angenehme Mischung aus spüren und aktivieren. Mir hat die Praxis geholfen in meinem Körper anzukommen - ihn vollständiger fühlen zu können und einen Zugang zu meiner Kraft zu bekommen. Vielen Dank!

guestAndroid-1592165197807-bd80ba59a4cc54b8

October 18, 2020

Danke für diese wunderschöne meditative Yogastunde. Selten habe ich so bewusst in meinen Körper spüren können und die Empfindungen und Impulse die dieser mir gibt wahrgenommen. 🙏

© 2026 Roger Straub. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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