
Lass los, was DIch zurückhält
Kennst du das Gefühl, dass etwas dich bremst, dich klein hält? Manchmal sind es alte Gedankenmuster, manchmal Erwartungen, die wir uns selbst auferlegen, manchmal Ängste, die uns festhalten – oft ohne, dass wir es bewusst merken. Diese Meditation lädt dich ein, genau hinzuspüren und dich sanft zu lösen von dem, was dich belastet. Du wirst spüren, wie du Schritt für Schritt leichter wirst, freier atmest und innerlich weiter wirst.
Transkription
Willkommen bei deiner Meditation.
Setze dich bequem hin oder lege dich entspannt hin.
Finde eine Haltung,
In der du dich wohlfühlst und in der du die kommenden Minuten bequem verbringen kannst.
Wenn du diese gefunden hast,
Dann schließe sanft deine Augen und nimm einen tiefen Atemzug.
Atme ein,
Spüre wie frische,
Klare Luft in dich schrömt.
Atme aus und lass mit dieser Ausatmung ein Stück mehr los.
Lass für die nächsten Momente den Alltag hinter dir.
All die To-Dos,
All die Gedanken,
Die vielleicht nur in deinem Kopf kreisen,
Sie dürfen für die kommenden Minuten einmal zur Seite treten.
Es gibt gerade nichts zu tun,
Nichts zu erreichen.
Nur diesen Moment.
Nur dich.
Du darfst einmal ganz bei dir sein.
Nimm deinen Atem wahr,
Ohne ihn verändern zu wollen.
Spüre,
Wie er kommt und wieder geht.
Lass dich mit jeder Ausatmung etwas tiefer in diesen Moment sinken.
Tiefer in dich selbst.
Während du hier sitzt oder liegst,
Lade ich dich ein,
Einmal nach innen zu spüren.
Gibt es in deinem Leben etwas,
Das sich schwer anfühlt?
Etwas,
Das dich zurückhält,
Das dich festhält,
Das dich immer wieder ausbremst?
Vielleicht ist es ein Gedanke,
Eine Angst,
Eine Erwartung,
Die du an dich selbst hast oder die andere an dich stellen.
Vielleicht ist es eine alte Geschichte,
Die du über dich selbst erzählst,
Eine Überzeugung dahinter,
Was du kannst,
Was du darfst,
Was möglich ist.
Was auch immer es ist,
Es ist gar nicht nötig,
Es zu benennen.
Du musst es nicht analysieren oder verstehen.
Erlaube dir einfach,
Es wahrzunehmen.
Jetzt stelle dir vor,
Dass du an einem weiten,
Offenen Ort stehst.
Vielleicht ist es eine große Wiese,
Die sich bis zum Horizont erstreckt.
Vielleicht eine weite Ebene unter einem endlosen Himmel.
Als du nach unten schaust,
Siehst du,
Dass feine,
Durchscheinende Bänder an dir befestigt sind.
Manche sind locker,
Andere fester.
Einige sehen filigran aus,
Fast unsichtbar.
Andere wirken stabil,
Als wären sie schon sehr,
Sehr lange da.
Diese Bänder symbolisieren das,
Was dich klein hält.
Alte Überzeugungen,
Die du vielleicht gar nicht bewusst wahrnimmst.
Erwartungen,
Die von anderen oder auch von dir selbst an dich gestellt wurden.
Ängste,
Die dir zuflüstern.
Dass du noch nicht bereit bist.
Einige dieser Bänder fühlen sich vertraut an.
Vielleicht gehören sie zu Stimmen aus deiner Vergangenheit.
Dinge,
Die du immer wieder gehört hast.
Andere sind vielleicht schwerer zu identifizieren,
Aber du spürst sie.
Wie ein feiner Druck auf deiner Brust.
Wie eine unsichtbare Last auf deinen Schultern.
Vielleicht gibt es Bänder,
Die von deinen eigenen Gedanken erschaffen wurden.
Zweifel,
Die sich mit der Zeit eingenistet haben.
Werdet ihr bewusst,
Es sind keine Ketten,
Keine Mauern.
Es sind Bänder,
Nur Bänder.
Und diese Bänder dürfen sich jetzt lösen.
Stell dir vor,
In deiner Hand hältst du ein Werkzeug.
Vielleicht eine goldene Schere oder ein sanftes,
Schimmerndes Schwert.
Es ist das Symbol deiner eigenen Entscheidung.
Deiner eigenen Entscheidung loszulassen,
Was dir nicht mehr dient.
Lass dir Zeit,
Dieses Werkzeug zu spüren.
Fühle sein Gewicht,
Seine Energie,
Seine Kraft.
Und dann wende dich einem Band zu.
Einem Band,
Welches dich zurückhält.
Es ist eines,
Das du schon sehr lange mit dir trägst.
Vielleicht ein Gedanke,
Der sich tief in dir verwurzelt hat.
Eine Überzeugung,
Die du nie hinterfragt hast.
Spüre es,
Seine Beschaffenheit.
Es ist dick oder dünn,
Fest oder schon fast spröder.
Lass die Finger sanft über das Band gleiten.
Spüre,
Wie es sich anfühlt,
Wie es an dir haftet.
Und dann nimm einmal wahr,
Bist du bereit,
Es zu durchtrennen?
Wenn ja,
Dann spüre diesen Entschluss nun in dir.
Und dann tu es,
Langsam,
Bewusst.
Mit einem ruhigen Schnitt löst sich das Band.
Spüre,
Wie sich die Spannung in deinem Körper verändert.
Wie sich dein Atem weitet.
Vielleicht spürst du Erleichterung.
Vielleicht ein tiefes Einatmen,
Das ganz von selbst kommt.
Eine neue,
Ungewohnte Freiheit.
Es gibt ja kein richtig und kein falsch.
Nun wende dich langsam dem nächsten Band zu.
Vielleicht ist es ein Band,
Das nicht von dir selbst stammt.
Vielleicht wurde es von jemand anderem um dich gelegt.
Von Erwartungen,
Die nicht deine eigenen sind.
Von der Angst,
Andere zu enttäuschen.
Halte das Band sanft in deinen Händen.
Und dann,
Wenn du bereit bist,
Durchtrenne es.
Spüre,
Wie es sich löst.
Wie es ganz leicht von dir abfällt.
Und wie dein Körper sich noch freier anfühlt.
Lass dir Zeit.
Es gibt noch mehr Bänder.
Einige lösen sich fast von selbst,
Als hätten sie nur darauf gewartet.
Andere wiederum halten noch einen Moment fest.
Und das ist okay.
Vielleicht gibt es eines,
Das sich besonders schwer anfühlt.
Eines,
Das sich fester zieht,
Je mehr du hinsiehst.
Nimm es in deine Hände.
Es muss nicht sofort gehen.
Vielleicht reicht es heute nur zu erkennen,
Dass es da ist.
Vielleicht reicht es,
Es ein wenig zu lockern.
Atme mit ihm.
Lass es sich entspannen.
Lass es wissen,
Dass es nicht mehr kämpfen muss.
Und dann,
Nur dann,
Wenn du dich bereit fühlst,
Dann durchtrenne auch dieses Band.
Lass dir Zeit.
So,
Wie du es machst,
Ist es genau richtig.
Mit jedem Band,
Der sich löst,
Wirst du leichter.
Spüre,
Wie du frei atmest und wie du dich frei bewegst.
Wie du die Macht hast.
Über dich,
Über deine Gedanken,
Über deine Handlungen.
Mit jedem Band fühlst du die Weite um dich herum und die Freiheit.
Mit jedem Band gewinnst du ein Stück mehr von dir selbst zurück.
Atme tief ein und vollständig aus.
Dann stelle dir vor,
Dass all die durchtrennten Bänder sich auflösen.
Sie lösen sich auf.
Mühelos.
Natürlich.
Du stehst da.
Frei.
Nichts,
Gar nichts hält dich mehr zurück.
Nichts zieht mehr an dir.
Atme tief ein und mit der Ausatmung lass dieses Gefühl in dir einmal größer werden.
Spüre,
Wie sich dein Brustkorb öffnet.
Wie deine Schultern sich entspannen.
Wie du mehr Raum in dir selbst spürst.
Vielleicht mehr Raum als jemals zuvor.
Und dann bleibe hier.
In diesem Moment.
Ganz in dich auf.
Diese Leichtigkeit.
Diese Weite.
Diese Freiheit.
Lass dir Zeit.
Lass dein System dieses Gefühl abspeichern.
Spüre,
Wie dein Atem sanft kommt und geht.
Wie dein Körper diesen Zustand der Freiheit in sich trägt.
Und dann,
Wenn du so weit bist,
Bring langsam etwas Bewegung in deinen Körper.
Bewege deine Finger,
Deine Zehen.
Kreise sanft deine Schultern.
Und wenn du magst,
Dann dehne dich etwas.
Nimm noch einen tiefen Atemzug.
Atme tief ein und aus.
Und wenn du dann so weit bist,
Dann öffne deine Augen.
Treffen Sie Ihren Lehrer
