
Meditation gegen Ängste, Panik und Unwohlsein
by Nadine Huss
In dieser Meditation werden Ängste, Panik und Unwohlsein reduziert. Diese Meditation kann akut, aber vor allem langfristig hilfreich sein. Im Hintergrund ist Meeresrauschen zu hören. Bittre denke daran, dass Meditationen nicht den Gang zum Arzt ersetzen. Namaste.
Transkription
Meditation gegen Angst,
Panik und Unwohlsein Namaste,
Schön,
Dass du hier bist.
Ich sage dir heute eine Meditation an,
Die dich dabei unterstützt,
Ängste loszulassen und dich besser zu fühlen.
Dabei wirst du dich auf drei Dinge konzentrieren.
Erstens,
Auf die Gegenwart.
Angst hat etwas damit zu tun,
Dass die Gedanken auf die Zukunft gerichtet sind.
Deshalb ist es wichtig,
Die Aufmerksamkeit auf die Gegenwart,
Auf das Hier und Jetzt zu richten.
Zweitens wirst du dich auf deinen Atem konzentrieren und in einem zweiten Schritt eine Atemübung machen.
Du wirst diese Atemübung mit einem Energieverschluss üben,
Der dich erdet.
Und drittens wirst du dich auf deine Energiezentren konzentrieren,
Um die Energie dort in Harmonie zu bringen.
Du hast jederzeit die volle Kontrolle über deinen Körper und deinen Geist.
Sollst du dich unwohl fühlen,
Kannst du die Meditation jederzeit beenden.
Bitte mache dich nun für die Meditation bereit.
Setze dich in einen aufrechten Sitz,
Entweder auf einem Stuhl,
Die Füße fest auf dem Boden oder in einem kreuzbeinigen Sitz,
Eventuell auf einem Kissen.
Es ist wichtig,
Dass du deine Wirbelsäule ganz aufrecht hältst.
Wähle also einen Sitz,
In dem dies bequem geschehen kann.
Sorge dafür,
Dass du für die nächsten Minuten absolut ungestört bleibst.
Stelle dein Telefon auf lautlos oder auf die Nichtstören-Funktion.
Du kannst dies jetzt noch tun.
Bist du nun bereit?
Dann lass uns beginnen.
Richte dich jetzt nochmal bewusst auf und spüre zunächst die Unterlage unter deinem Gesäß.
Nimm sie ganz deutlich wahr.
Gehe jetzt mit der Aufmerksamkeit zu deinem Schulter- und Nackenbereich.
Spüre diesen Bereich ganz deutlich.
Gehe weiter zu deiner Stirn.
Spüre ganz deutlich die Stirn.
Spüre nun die Augen und den Mund.
Nimm nun für einen Moment den ganzen Körper wahr.
Sag dir zwei-dreimal gedanklich,
Der ganze Körper.
Der ganze Körper.
Richte jetzt die Aufmerksamkeit auf den ganz natürlichen Atem.
Beobachte den natürlichen Atem.
Bitte greife nicht in den Atemrhythmus ein.
Lass ihn kommen und gehen.
Ganz wie er will.
Beginne nun bei der Einatmung gedanklich,
Ich atme ein,
Und bei der Ausatmung gedanklich,
Ich atme aus,
Zu sagen,
Ich atme ein,
Ich atme aus.
Ich atme aus,
Bleibe dabei,
Komme immer wieder zurück zum Atmen und wiederhole weiter gedanklich,
Ich atme ein,
Ich atme aus.
Wenn du bemerkst,
Dass du abgelenkt wurdest durch Gedanken,
Geräusche oder Wahrnehmungen,
Komme einfach wieder zurück zum Atmen und wiederhole,
Ich atme ein,
Ich atme aus.
Nun beginne den Atem zu vertiefen.
Atme tief in den Bauch.
Bei der Einatmung wird dein Bauch groß und rund.
Bei der Ausatmung geht er zurück Richtung Wirbelsäule,
Wird flach.
Einatmen,
Der Bauch wird groß.
Ausatmen,
Der Bauch wird flach.
Konzentriere dich.
Zähle bei der nächsten Einatmung gedanklich mit,
Wie lange diese dauert.
Atme jetzt genauso lange aus.
Ein- und Ausatmung sind ab jetzt gleich lang.
Wenn nötig,
Zähle weiter gedanklich mit.
Bleibe bei der Bauchatmung.
Du wirst nun bei der Einatmung einen Energieverschluss setzen und bei der Ausatmung wirst du den Energieverschluss wieder lösen.
Bei der nächsten Einatmung in dem Bauch spanne die Beckenbodenmuskulatur an.
Es ist die Muskulatur zwischen Schambein und Anus.
Bei der Ausatmung entspanne die Beckenbodenmuskulatur.
Dies nennt sich Mulabanda.
Einatmen,
Mulabanda setzen,
Den Beckenboden anspannen.
Ausatmen,
Mulabanda lösen,
Den Beckenboden entspannen.
Einatmen in dem Bauch,
Beckenboden anziehen.
Ausatmen,
Beckenboden lösen.
Mache so weiter,
Konzentriere dich voll und ganz.
Nun beginne von 9 nach 1 zu zählen.
Sage dir die Zahlen gedanklich in folgender Weise.
Ich atme ein,
9.
Ich atme aus,
9.
Ich atme ein,
8.
Ich atme aus,
8.
Und so weiter.
Atme konzentriert und setze und löse das Mulabanda.
Beende nun diese Übung und lasse den Atem wieder frei fließen,
Ganz natürlich.
Und nimm den ganzen Körper wahr.
Nimm den ganzen Körper wahr und richte die Aufmerksamkeit nun an das unterste Ende der Wirbelsäule.
Visualisiere hier die Farbe Rot.
Atme zu dieser Stelle und wenn du möchtest,
Lasse das Rot mit jeder Einatmung größer werden,
Ausstrahlen und mit der Ausatmung sich wieder zusammenziehen.
Gehe nun mit der Aufmerksamkeit weiter in den Beckenbereich.
Visualisiere dort in deinem Becken die Farbe Orange.
Lenke den Atem dorthin.
Gehe mit der Aufmerksamkeit weiter zur Bauchnabelgegend.
Visualisiere die Farbe Gelb oder Goldgelb.
Lenke den Atem dorthin,
Den ganz natürlichen Atem.
Einatmen,
Das Gelb dehnt sich aus.
Ausatmen,
Es zieht sich zusammen.
Wandere nun weiter zur Brustmitte.
Visualisiere dort die Farbe Grün.
Lenke den Atem zur Brustmitte und lass die Farbe pulsieren.
Einatmen,
Das Grün dehnt sich aus.
Ausatmen,
Das Grün zieht sich wieder zusammen.
Gehe nun weiter zur Kehle.
Visualisiere die Farbe Hellblau und lenke den Atem zur Kehle.
Lasse das Hellblau mit der Einatmung sich ausdehnen und mit der Ausatmung sich wieder zusammenziehen.
Konzentrier dich,
Bleib entspannt.
Gehe nun weiter zur Stirnmitte.
Visualisiere hier die Farbe Violett.
Lenke den Atem zu der Farbe in der Stirnmitte und lass sie mit der Einatmung weit werden und mit der Ausatmung sich wieder zusammenziehen.
Gehe weiter zum oberen Kopf,
Zur Kopfmitte.
Visualisiere dort die Farbe Weiß.
Lenke den Atem dorthin.
Mit der Einatmung strahlt das Weiß weit nach oben und mit der Ausatmung fließt das Weiß in deinen ganzen Körper.
Konzentriere dich.
Ende jetzt die Übung und spüre nach.
Wenn du möchtest,
Kannst du dich jetzt hinlegen,
Auf den Rücken oder auf die Seite kuscheln oder du bleibst sitzen.
Wenn du soweit bist,
Vertiefe den Atem,
Bringe Bewegung in den Körper.
Mache die Bewegung,
Die du gerne machen möchtest und stelle dich auf den weiteren Tag ein.
Oder wenn du jetzt schlafen möchtest,
Kuschle dich ein und stelle dich auf einen tiefen,
Angenehmen Schlaf ein.
Ich danke dir fürs Mitüben.
Namaste.
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