
Teilearbeit– Eine Kintsugi Übung Für Innere Harmonie
by Motoki
Diese geführte Meditation lädt dich ein, deine inneren Teile kennenzulernen. Die Teilearbeit folgt der Idee, dass jeder Teil in uns eine Funktion hat - kein Teil ist per se "falsch". Doch manche Teile haben einmal Aufgaben übernommen, die sie heute nicht mehr übernehmen müssten – sie sind in der Folge müde, ausgelaugt und wünschten sich Entlastung oder würden sich über eine neue Aufgabe freuen . Mit Neugier, Mitgefühl und Klarheit begegnest du einzelnen Anteilen in dir - unterstützt durch eine musikalische Improvisation. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich - nur die Bereitschaft zuzuhören. Nach einer kurzen Einführung (ca. 7 min) beginnt die eigentliche Praxis (ca. 22 min). Zur Untermalung habe ich eigene Klaviermusik eingespielt (ab Min 10:00).
Transkription
Willkommen zu dieser kleinen geführten Einheit zum Inner Family Systems nach Richard Schwarz.
Und ich muss sagen,
Ich bin fast spät zu diesem IFS Modell gekommen,
Obgleich ich mich mein Leben lang schon gefühlt mit Teilen beschäftigt habe,
Wie zum Beispiel bei der Kintsugi-Arbeit,
Wo wir auch Teile sehen,
Die zum Beispiel aus einem Ganzen zerbrechen und dann wieder zusammengefügt werden,
Bei dem Zusammenfügen vergoldet werden.
Und die Teilearbeit nach Richard Schwarz wiederum ist ein wunderbarer Zugang zu inneren Anteilen in uns,
Die ich auch gleich erkläre.
Das Schöne ist an diesem Ansatz,
Dass erstmal nichts in uns pathologisch ist.
Nichts,
Was du in dir manchmal wahrnimmst oder auch was andere Menschen an dir wahrnehmen,
Ist pathologisch,
Sondern alles hat seine Funktion.
Und vielleicht kennst du das,
Du hast durchaus mal solche Stimmen,
Die sagen,
Ja,
Let's go,
Und du hast dann wiederum andere Stimmen,
Die sagen,
Nein,
Sei vorsichtig,
Wer glaubst du,
Wer du bist?
Und ich glaube,
Das deutsche Wort Zwiespalt,
Das führt es am einfachsten zusammen.
Wir kennen das,
Dass wir so unterschiedliche Stimmen in uns haben und deswegen sind wir noch lange nicht,
Was man früher eine sogenannte Multiple Persönlichkeit,
Das sind wir noch lange nicht deswegen,
Sondern wir haben solche und solche Stimmen Anteile in uns.
Manche von uns haben auch innere Kritiker und an manchen Tagen haben wir in uns innere Helden oder Heldinnen,
Die uns anfeuern und sagen,
Yes,
Das kannst du.
Das ist schön und manchmal auch herausfordernd,
Weil wir manchmal zum Beispiel in einem Zwiespalt sind und nicht wissen,
Links oder rechts,
Wie soll ich mich entscheiden?
Oder aber auch in manchen Situationen,
Da wollen wir gar nicht ja sagen und spüren ein nein und sehen uns quasi selbst dabei zu,
Wie wir doch ja sagen.
Kennst du solche Situationen?
Vielleicht kennst du das.
Und manchmal kann es auch sein,
Dass solche inneren Anteile in uns ganz laut werden und sich aufregen und wir wundern uns über uns selbst,
Wie das jetzt plötzlich so laut aus uns herausgedrungen ist.
Willkommen also bei diesen Dingen,
Wenn du das kennst,
Dann ja,
Ist das hier genau richtig für dich und ich liebe dieses IFS-Modell von Richard Schwarz,
Weil es eine sehr achtsamkeitsbasierte Herangehensweise ist.
Wir verständigen uns eher mit unseren inneren Anteilen,
Als diese zum Beispiel zu unterdrücken oder im übertragenen Sinne irgendwelche Dinge,
Pillen einzuwerfen,
Die die dann endlich behandeln und gesund machen.
Denn,
Wie gesagt,
Diese inneren Anteile in uns sind lebendig,
Sie erfüllen womöglich eine Funktion und sie müssen nicht behandelt werden,
Weil sie sind nicht pathologisch.
Und dazu kennt IFS fünf grundlegende Qualitäten,
Die für unsere Arbeit und für unsere Zeit jetzt ganz wichtig sind.
Die erste ist erstmal Ruhe.
Das,
Was du jetzt machen kannst mit dieser Übung,
Solltest du in Ruhe tun.
Aber auch Ruhe dir selbst gegenüber.
Und Ruhe als Qualität deiner inneren Anteile,
Die hilft,
Diese zum Beispiel in Verständigung zu bringen und auch zu harmonisieren.
Das ist Ruhe,
Im Englischen calmness.
Der zweite Punkt,
Die zweite Qualität ist im Englischen clarity und bedeutet Klarheit.
Uns hilft Klarheit in Bezug auf uns selbst.
Man könnte auch im Englischen sagen self-awareness,
Selbst gewahr sein,
Mehr Klarheit darüber zu bekommen,
Was in uns so alles lebendig ist und manchmal auch uns stören oder herausfordern kann.
Das gehört auch dazu.
Und jetzt das dritte ist compassion,
Mitgefühl.
Wie können wir mit Mitgefühl unseren inneren Anteilen begegnen?
Dazu werden wir gleich eine Übung machen.
Und auch das vierte hilft uns,
Das ist im Englischen wieder ein c,
Die curiosity,
Die Neugier.
Neugierig,
Offen,
Interessiert zu sein,
Was in uns alles da ist.
Nicht zu verleugnen,
Nicht zu unterdrücken,
Aber mit einer Qualität von Offenheit und Neugierde den Ganzen zu begegnen.
Der fünfte Punkt,
Wieder ein c im Englischen,
Confidence,
Vertrauen zu haben.
Vertrauen zu haben,
Dass wir in uns einen Kern haben,
Der ganz sein will.
Das nennt Richard Schwarz das Self.
Das könntest du auch als dein Über-Ich bezeichnen oder dein wahres Selbst.
In Zuständen,
Wo du dich so ganz fühlst bei dir,
Wo du dich so eins fühlst,
Sagen wir auch mit uns,
Wo wir eins werden mit uns und unserer Umwelt.
Manche Menschen haben das auch im Flow,
Wenn sie etwas tun,
Dass wir diesen Zustand in uns lebendig vorfinden können zu jeder Zeit und immer wieder Zugang zu diesem Zustand haben.
Das ist zum Beispiel eine Qualität des Vertrauens,
Die uns hilft bei den Übungen nach dem inner family systems.
Und das hier soll kein kompletter Audiokurs sein,
Der Bücher darüber ersetzt.
Es gibt gute Bücher auf Deutsch und Englisch zu lesen und ich möchte dich einfach gerne einladen,
Mit Ruhe,
Klarheit,
Mitgefühl,
Neugier und Vertrauen jetzt in eine Übung zu gehen,
Die ganz leicht ist und in der du vielleicht schon Kontakt aufnehmen kannst mit solchen inneren Anteilen.
Und ja,
Diese inneren Anteile,
Die kannst nur du wissen,
Die weiß ich nicht.
Deswegen lade ich dich jetzt ein,
Einfach mal innezuhalten,
In die Ruhe zu kommen.
Da,
Wo du jetzt bist,
Für einen sicheren Raum zu sorgen,
In der du Ruhe hast und bei dir ankommen kannst.
Und dazu kann es helfen,
Einen tiefen Atemzug zu nehmen und diesen Atem ganz langsam gehen zu lassen.
Beim nächsten Atemzug wieder tief einatmen und beim Atem gehen lassen noch ein Stück weit mehr in die Ruhe zu kommen.
Und je weiter du atmest,
In deinem Tempo,
So kommst du mehr und mehr,
Atemzug für Atemzug,
In deine ganz eigene Ruhe.
Atme ein und atme aus.
Vielleicht spürst du auch jetzt schon,
Dass du ein wenig mehr mit der Ruhe auch zu mehr Klarheit kommst.
Diese Klarheit,
Die wollen wir nutzen,
Um uns zu überlegen,
Mit was für einem Anteil möchte ich heute mal in ein Gespräch,
In ein Dialog steigen.
Vielleicht gibt es da eine Stimme,
Die immer wieder aufgetaucht ist in letzter Zeit oder auch heute ganz präsent ist.
Vielleicht ist da auch eine Stimme,
Die dir immer wieder Freude bereitet,
Aber von anderen Anteilen in dir auch immer wieder zurückgehalten wird.
Oder es gibt Anteile in dir,
Die auch immer wieder sich zeigen,
Wenn du verärgert bist und die dich dann beschützen wollen.
Vielleicht gibt es auch Anteile in dir,
Die sind etwas traurig oder du hast instinktiv das Gefühl,
Dass diese Anteile ein wenig Fürsorge gebrauchen können.
Dann kannst du dir auch so einen Anteil schnappen.
Und wenn du jetzt das Gefühl hast,
Du hast jetzt so einen Anteil gefunden,
Dann lade ich dich ein,
Mit diesem Anteil so ganz langsam und achtsam in Verbindung zu treten.
Wie geht das?
Vielleicht begrüßt du ihn einfach erstmal und sagst ihm Hallo.
Ich kenne dich und ich weiß,
Du kennst mich.
Schau mal,
Ob du ein wenig Mitgefühl aus der Idee heraus gewinnen kannst für diesen Anteil,
Dass er eine Funktion ausübt für dich.
Vielleicht möchte er dich schützen,
Bewahren oder er tritt für dich ein,
Für deine Werte,
Wenn sie in Gefahr sind.
Vielleicht will er dich auch manchmal beschäftigt halten,
Wie so ein Manager oder eine Managerin in dir.
Die Einladung ist,
Dich erstmal zu ihm zu setzen,
Ihm zu begegnen,
Als wenn du so eine Tasse Tee mit ihm trinken möchtest.
Die weitere Einladung ist,
Nichts zu produzieren,
Sondern einfach nur immer zu schauen,
Wie er reagiert,
Wenn du dich ihm mit Mitgefühl zuwendest.
Was bemerkst du?
Und jetzt,
Wo ihr im Kontakt seid,
Jetzt kannst du diesen Anteil fragen,
Was so seine oder ihre Funktion ist,
Herausfinden,
Was ihn oder sie so beschäftigt,
Diesen Anteil.
Kannst ihn auch freundlich fragen.
Und schau mal,
Versuch keine Antwort zu produzieren,
Sondern schau einfach,
Was kommt.
Und eine weitere Frage wäre,
Diesen Anteil zu fragen,
Was dieser Anteil glaubt,
Wie alt du bist.
Frag doch mal diesen Anteil,
Was dieser Anteil glaubt,
Wie alt du bist.
Und sei neugierig auf die Antwort.
Versuch hier auch nichts zu produzieren,
Sondern einfach diese Neugierde offen zu halten,
Zu schauen,
Was kommt.
Vielleicht kommt eine klare Zahl oder auch einfach ein gefühltes Alter.
Was glaubt dieser Anteil,
Wie alt du bist?
Und nimm auch einfach das wahr und wenn du eine Antwort erhalten hast,
Kannst du einfach mit Mitgefühl Danke sagen.
Wenn ihr da gerade bei einem Tee zusammensitzt,
Nimm ruhig einen Schluck von diesem Tee und dann gehen wir noch einen Schritt weiter.
Vielleicht magst du jetzt diesen Anteil fragen,
Wie es diesem Anteil so geht.
Schau mal,
Was du für eine Antwort bekommst.
Vielleicht sagt dieser Anteil,
Ich bin eigentlich fürchterlich müde oder ich bin fürchterlich genervt,
Dass ich immer diesen Job machen muss.
Vielleicht ist auch dieser Anteil jetzt etwas erstaunt,
Dass du mit ihm sprichst und sagst,
Diese Frage hat mir noch niemand gestellt.
Schau einfach,
Was kommt,
Wie geht es diesem Anteil?
Und wenn du eine Antwort bekommen hast,
Kannst du auch jetzt sagen,
Danke,
Ich verstehe dich jetzt ein wenig besser.
Und schau mal,
Was dann passiert.
Und schau auch mal,
Was passieren würde,
Wenn du darauf eingehen kannst und sagen kannst,
Ich verstehe dich und ich sehe dich.
Vielleicht magst du das dem Anteil einmal sagen,
Dass du diesen Anteil jetzt siehst,
Und dir gerade Zeit nimmst für diesen Anteil,
Um ihn zu sehen,
Wahrzunehmen,
Um dich zu erkundigen aus deinem Mitgefühl heraus,
Wie es diesem Anteil geht,
Was macht das mit dem Anteil.
Auch hier lass dir Zeit und schau,
Ob eine Antwort kommt.
Hör noch einmal genauer hin und bleib im Hören,
Im genauen Zuhören,
In der Haltung aus Offenheit,
Deinem Mitgefühl,
Deine Empathie für diesen Anteil.
Ich lade dich ein,
Noch einen Moment länger zuzuhören und auch dieses Zuhören und Wahrnehmen nur auszuhalten.
Du musst nichts lösen,
Nichts verändern,
Nur wahrnehmen.
Und damit gibst du ganz viel diesem Anteil,
Nämlich ganz viel Raum.
Und hab Vertrauen,
Dass dies genug ist.
Und schau doch mal,
Ob dieser Anteil dir auch verrät,
Ob dieser Anteil was braucht.
Denn wenn du möchtest,
Kannst du diesem Anteil jetzt anbieten,
Dass dieser Anteil etwas Raum macht und sich vielleicht erst etwas erholt oder etwas Ruhe gibt.
Du darfst auch kreativ sein und ihm etwas Urlaub geben,
Wenigstens für ein paar Minuten oder Stunden oder Tage.
Aber frag ihn doch zunächst,
Ob dieser Anteil etwas braucht von dir,
Vielleicht eine Zusage.
Vielleicht sag dieser Anteil auch,
Es reicht,
Wenn du mich so siehst und anhörst und ab und zu immer wieder,
So wie jetzt,
Vorbeischaust.
Das würde mir genügen.
Schau einmal,
Was du als Antwort erhältst.
Und auch hier wieder mit einer ganz großen Offenheit,
Empathie,
Kannst du überlegen,
Ob du dem Anteil jetzt etwas zusagen möchtest,
Etwas geben möchtest.
Das ist Mitgefühl in Aktion.
Vielleicht möchtest du diesem Anteil versprechen,
Bald wieder einmal vorbeizuschauen.
Oder du sagst,
Jetzt kenne ich dich noch viel besser und habe verstanden,
Was du so jeden Tag tust und vielleicht auch durchmachst.
Wofür du da bist und dass du immer mein Bestes wolltest.
Ich verspreche dich,
Dich zu sehen und mich auch immer wieder um dich zu kümmern.
Denn ich habe verstanden,
Dass das wichtig für dich ist.
Schau mal,
Was du jetzt diesem Anteil zusprechen möchtest.
Und spür mal,
Was es auch mit dir selbst macht.
Und das ist ein Moment,
Wo du jetzt innehalten möchtest und sagen möchtest,
Dass ich mir jetzt hierfür Zeit nehme für mich selbst und meine Anteile.
Das ist auch eine große mentale und emotionale Leistung und ich möchte es dir selber einfach kurz danken.
Deinem Selbst,
Dass du den Raum und die Kapazität genommen hast,
Diesem Anteil mit Mitgefühl,
In Achtsamkeit,
Zugewandtheit,
Mit Ruhe und Klarheit,
Mit viel Vertrauen zugewandt hast.
Atme einmal tief ein und gerne noch einmal in deinem eigenen Tempo einatmen und den Atem umgehen lassen.
Ich lade dich ein,
Zum Schluss den Anteil noch einmal wahrzunehmen.
Wie geht es ihm jetzt?
Wie geht es diesem Anteil?
Fühlt sich das Ganze schon etwas harmonischer,
Besänftigt oder in einer anderen Qualität an?
Wie geht es dir da jetzt?
Wie geht es deinem Anteil?
Und wenn du das Gefühl hast,
Dieser Anteil hat nun etwas mehr,
Zum Beispiel Frieden oder Ruhe oder einfach Wertschätzung gewonnen,
Dann kannst du jetzt einmal schauen,
Ob diese Funktion,
Die dieser Anteil wahrgenommen hat und die er jetzt vielleicht ein wenig abgegeben hat,
Dir mitgeteilt hat,
Ob dadurch nicht etwas Raum entstanden ist.
Du kannst auch diesen Anteil fragen,
Ob dieser Anteil nicht etwas Raum machen möchte.
Vielleicht hat er ein wenig seine Position verändert oder du hast ihm wahrlich ein wenig Urlaub gegeben.
Vielleicht ist dadurch in deinem Inneren etwas Raum entstanden.
Dann nimm doch einmal diesen Raum jetzt wahr.
Schau dich um.
Und vielleicht wird jetzt etwas sichtbar oder für dich wahrnehmbar,
Was vorher durch diesen Anteil und sein Tun,
Die Tätigkeit,
Verdeckt oder sogar verschlossen war.
Und jetzt,
Wo dieser Anteil sich gesehen fühlt,
Verstanden fühlt,
Du ihm begegnet bist,
Ihm gezeigt hast,
Dass du ihn siehst und verstehst,
Ihm gedankt hast und ihm vielleicht sogar etwas zusagen konntest,
Vielleicht wird dadurch jetzt etwas anderes sichtbar,
Was durch diesen Anteil geschützt war oder was nicht im Vordergrund sein könnte.
Vielleicht etwas,
Was vor langer Zeit irgendwann in den Hintergrund verbannt wurde.
Dann lade dich jetzt ein,
Das einmal wahrzunehmen.
Auch hier wieder mit Ruhe,
Klarheit,
Mit Mitgefühl und Offenheit,
Neugierde,
Aber auch mit Vertrauen und einer vertrauensvollen Umgebung.
Schau mal,
Was jetzt dir neu zugänglich ist,
Weil dieser Anteil,
Den wir gerade gesprochen haben,
Platz gemacht hat und Raum gegeben hat.
Und schau einmal,
Ob du jetzt vielleicht einen neuen Zugang erhältst zu einem weiteren Anteil,
Dem du jetzt,
Wenn du noch die Kapazität hast,
Auch begegnen kannst.
Und vielleicht hat dieser Anteil eine ganz andere Eigenschaft,
Fühlt sich ganz anders.
Frag ihn mal,
Was dieser Anteil glaubt,
Wie alt du bist und sei offen für eine Antwort.
Das kann jetzt ein ganz anderes Alter sein.
Und dann ist jetzt die Einladung,
Dass du diese Übung wiederholst mit diesem Anteil.
Dich ihm oder ihr erstmal zuwendest.
Herausfindest,
Wie es diesem Anteil geht.
Das Alter verrät vielleicht auch etwas,
Wann dieser Anteil entstanden ist.
Und dann ist jetzt die Einladung,
Mit diesem Anteil in Kontakt zu gehen.
Oder du notierst diesen Anteil dir gleich auf einen Zettel und kommst auf ihn zurück,
Wenn du wieder die Kraft und die Zeit dafür hast.
Aber egal,
Ob jetzt oder zu einem anderen Zeitpunkt,
Tu es gerne wieder in diesem Mitgefühl.
Frag diesen Anteil jetzt oder später,
Wie es diesem Anteil geht,
Was dieser Anteil braucht.
Und vielleicht ist es erstmal nur ein Gesehenwerden,
Ein Zuhören,
Nähe und Aufmerksamkeit.
Und dann schau,
Ob du diesem Anteil,
Den du jetzt gefunden hast,
Nicht diese Qualitäten genau geben möchtest.
Und schau,
Was kommt.
Und schau,
Was dieser Anteil braucht.
Und ob du bereit bist,
Diesem Anteil das zu geben,
Was dieser Anteil braucht.
In jedem Fall hast du jetzt schon ganz viel gemacht für deine Arbeit,
Mit deinen inneren Anteilen.
Und dies kann wirklich der Beginn einer Reise sein.
Denn du merkst vielleicht,
Dass es noch mehr Anteile geben könnte und so manche Anteile zeigen sich erst,
Wenn wir diese Übung machen.
Also kannst du auf alte Bekannte stoßen,
Aber auch Dinge in dir in Harmonie bringen,
Die dich manchmal vielleicht auch aufreiben und Kraft kosten.
Und dann ist hier die Einladung für dich jetzt zur Ruhe zu finden,
Dir noch etwas Ruhe zu geben,
Das zu tun,
Was dir gut tut.
Tief einzuatmen und den Atem gehen zu lassen.
So etwas wie Dankbarkeit für dich aufkommen zu lassen,
Für dein Selbst,
Denn du hast die ganze Arbeit geleistet.
Wenn immer es für dich richtig und an der Zeit ist,
Komm ganz in deinem eigenen Tempo,
In deinen Raum zurück.
Mach dir gerne Notizen von dem,
Was du gefunden hast und wo du nächstes Mal vielleicht weitermachen möchtest.
Das finde ich immer sehr hilfreich.
Und ich hoffe,
Dass diese Übung für dich jetzt hilfreich war.
Bin gespannt und würde mich freuen,
Wenn du mir eine Rückmeldung dazu gibst.
Treffen Sie Ihren Lehrer
More from Motoki
Ähnliche Meditationen
Ähnliche LehrerInnen
Trusted by 34 million people. It's free.

Get the app
