
Ikigai Dankbarkeit Meditation
by Motoki
Diese Ikigai Meditation führt uns in die Dankbarkeit für die vermeintlich "kleinen Momente" des Tages. Sie kann im besten Falle am Ende des Tages durchgeführt werden. Ob beim Spazierengehen, im Bett oder in einer klassischen Meditationshaltung.
Transkription
Willkommen zur Ikigai-Dankbarkeitsmeditation.
In dieser Meditation wollen wir reflektieren und dankbar sein für das,
Was war.
So kannst du auf deine kleinen oder großen Ikigai-Momente zurückschauen.
Welche vermeintlich kleinen Dinge waren an diesem Tag für dich dabei?
Wofür kannst du dankbar sein?
Wir hören am Anfang die Begründerin der Ikigai-Psychologie,
Meiko Kamiya.
Sie schreibt über ihr Ikigai-Gefühl.
Ihr Ikigai kam.
Nachts war ich wieder ins Schreiben über Ikigai vertieft.
Weil die Ideen in mir nur so sprudelten,
Spielte ich eine Stunde lang ruhige Klavierstücke.
Teils um meine Kinder zum Einschlafen zu bringen und teils um mich selbst zu beruhigen.
Was für ein bewegendes Ereignis es ist,
Dass ich all meine vergangenen Erfahrungen und mein Studium mit meinem Schreiben zu einem einheitlich Ganzen vereinen kann.
Was für ein bewegendes Ereignis.
Welche Erlebnisse haben dich heute bewegt?
Lass uns dieser Frage nachgehen.
Mach es dir dazu bequem.
Vielleicht ist es schon abends.
Du kannst dich auch schon hinlegen.
Oder du machst noch einmal einen letzten Abendspaziergang.
Schließ gerne die Augen.
Versenke den Blick.
Lass deine Arme fallen von einem langen Tag.
Lade dich vielleicht selbst ein.
Du darfst dir gerne zusagen,
Dass du das jetzt verdient hast.
Es ist jetzt eine Zeit,
Die du dir schenkst.
Eine Zeit,
Die dir gehört.
Beatme einmal tief und bewusst ein.
Und lange und genüsslich aus.
Meiko Kamiya schrieb täglich in ihr Tagebuch,
Wenn du heute durch die Stunden und Minuten des Tages durchblätterst,
Wo bleibt dein Auge dann?
Stehen.
Was bewegt dich,
Wenn du zurückblickst?
Vielleicht sind es kleine,
Schöne Dinge.
Vielleicht sind es auch Dinge,
Die dich herausgefordert haben.
Auch bei diesen Dingen,
Vielleicht kannst du dir erlauben,
Eine Dankbarkeit dafür,
Sie als Lernerfahrung zu sehen.
Vielleicht fallen dir beim näheren Hinschauen auch kleine Momente ein,
Die du schon fast vergessen hattest.
Dann nimm sie jetzt noch einmal ganz aktiv und wach wahr.
Nimm auch gerne das Gefühl wahr,
Das du damit verbindest.
Und vielleicht auch den Bereich in deinem Körper,
Wo du dieses Gefühl spürst.
Du kannst dir die Hand zum Beispiel auf den Bauch oder auf das Herz legen.
Dabei nochmal bewusst einatmen und ausatmen.
Und versuch einmal,
Wenn du eine Dankbarkeit spürst,
Diese tiefer sinken zu lassen.
Wie etwas,
Was so langsam auf den Grund eines Meeresbodens sinkt.
Ein tiefes Gefühl der Dankbarkeit.
So als wenn sich die Einträge in einem imaginären Tagebuch noch tiefer einschreiben.
Der Stift in deinem Tagebuch,
Der dieses Tagebuch schreibt,
Immer langsamer und deutlicher schreibt.
Mich nimmst du wahr,
Dass du sogar lächelst,
Wenn du an diese kleinen Momente denkst.
Und vielleicht werden diese kleinen Momente dann plötzlich zu ganz großen Momenten.
Und ich lade dich nochmal ein,
Tief einzuatmen.
Und lange und bewusst auszuatmen.
Und vielleicht sind da auch Dinge heute,
Die ungelöst bleiben.
Dinge,
Die wir versucht haben oder zu denen wir nicht gekommen sind.
Ich lade dich ein,
Auch diese wahrzunehmen.
Mit etwas Gelassenheit und Freundlichkeit dir gegenüber.
Im Japanischen gibt es das Wort Arugamama.
Es bedeutet wörtlich,
Es ist so,
Wie es ist.
Und es lehrt uns,
Die Dinge so zu akzeptieren,
Wie sie sind.
Vielleicht kannst du jetzt die Dinge so annehmen,
Wie sie sind.
Und wenn du magst,
Kannst du auch nochmal die Hand aufs Herz legen.
Und ich lade dich ein,
Auch dich so anzunehmen,
Wie du bist.
Und auch dich als wertvoll zu erachten.
Egal ob du dich für klein oder groß hältst.
Du bist auf jeden Fall die Person,
Die das jetzt alles vor Augen hat.
Jeden einzelnen Ikigai-Moment.
Und wenn wir einatmen,
Ist das Inspiration.
Wir atmen ein.
Und wenn wir ausatmen,
Ist das Expiration.
Und wir atmen alles wieder aus.
Und so kannst du auch diese Dinge jetzt gut sein lassen.
Sie sind so,
Wie sie sind.
Und ich lade dich ein,
Jetzt zum Schluss nochmal für eine Minute in die Stille zu gehen.
Um zu schauen,
Was dort auf dich wartet.
Und ich lade dich nochmal ein,
Zum Ende des Tages dich selbst nicht zu vergessen.
Dir selbst gegenüber eine Dankbarkeit aufkommenslassen.
Für Dinge,
Die jetzt in dir lebendig sind.
Für Dinge,
Die du jetzt dankbar bist.
Noch für Dinge,
Auf die du dich freuen kannst.
Und hab vielen Dank für dein Vertrauen.
Und vielleicht bedankst du dich auch bei dir selbst.
Und nimmst nochmal die Fülle,
Den Reichtum,
Der Ikigai-Momente wahr.
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