
Füsse im Sand für Kinder
Eine kurze, stabilisierende Achtsamkeitspraxis für Kinder und Jugendliche (ca. 6 – 14 Jahre). Stelle dir vor, du stehst an einem wunderschönen Sandstrand. Wie fühlt es sich an, wenn du deinen Fuss tief in den Sand hineindrückst und sanft darin bewegst? Zuerst die Fussballen, dann deine Zehen und zuletzt deine Ferse? Fühlt sich dieser Fuss nun anders an? Grabe nun auch deinen zweiten Fuss mit sanften Kreisbewegungen in den Sand.
Transkription
Füße im Sand.
Bei dieser Übung konzentrieren wir uns auf unsere Füße und versuchen sie gut zu erden.
Dazu ist es hilfreich und unterstützend,
Wenn du deine Schuhe oder deine Finken dafür ausziehst,
Sodass du deine Füße gut auf dem Boden spürst.
Falls dir während der Übung irgendetwas unangenehm sein sollte oder du dich vielleicht unwohl fühlst,
Dann kannst du die Übung für dich anpassen oder die Übung auch einfach auslassen.
Ja,
Dann such dir einen Platz im Raum,
An dem du dich wohl fühlst und steh aufrecht hin.
Die Knie sind leicht gebeugt,
Schultern und Arme entspannt und die Augen sind geöffnet,
Sodass du keine Probleme mit dem Gleichgewicht hast.
Wenn du magst,
Kannst du dir vorstellen,
Dass du barfuß an einem schönen Strand stehst.
Der Sand unter deinen Füßen ist angenehm warm und du kannst den Kontakt deiner Füße mit dem Boden spüren.
Dann verlagere nun dein Gewicht auf einen Fuss und beginne,
Den anderen Fuss mit rotierenden Bewegungen in den Sandboden zu wühlen.
Das kannst du ausprobieren,
Indem du zuerst deine ganze Fußsohle wie mit so kreisenden Bewegungen Boden drückst,
Wie wenn du am Strand ein Loch mit einem Fuss in den Sand graben möchtest und beginne dann nacheinander die einzelnen Bereiche deines Fusses in den Sand zu graben,
Sodass die ganze Unterseite deines Fusses vom Boden massiert wird.
Die Fussballen,
Deine Zehen mit rotierenden,
Kreisenden Bewegungen in den Boden wühlen,
Deine Ferse und während du das tust,
Spüre gut in deine Füsse und lass den Druck kräftig genug sein,
Dass deine Fusssohlen schön massiert werden und falls es unangenehm oder schmerzhaft ist,
Reguliere den Druck und reibe deinen Fuss zum Beispiel nur sanft auf dem Boden,
Sodass es angenehm ist.
Dann beende die Bewegungen und bringe dein Gewicht wieder auf beide Füsse,
Spüre hin.
Wenn du magst,
Kannst du jetzt die Augen schließen,
Wenn nicht,
Lass sie leicht geöffnet.
Wie fühlt sich dein Fuss an,
Den du in den Sand gegraben hast?
Gibt es da einen Unterschied zum anderen Fuss,
Den du bemerkst?
Dann machst du das gleiche mit dem anderen Fuss.
Verlagere dein Gewicht und beginne mit langsamen,
Kreisenden Bewegungen und wenn möglich so kräftigen Bewegungen,
Dass es für dich angenehm ist,
Mit deinem anderen Fuss ein Loch in den Sandboden zu graben.
Die einzelnen Fußteile kannst du wie vorher nacheinander bewegen.
Zuerst deine Fussballen,
Rotierend,
Kreisend in den Boden drücken,
Deine Zehen,
Deine Ferse,
Vielleicht auch nochmal den ganzen Fuss,
Die ganze Fusssohle und spüre auch auf dieser Seite,
Was dir gut tut,
Wie kräftig du den Druck magst.
Mach es so,
Dass es für dich angenehm und doch spürbar ist,
Der Kontakt mit dem Boden,
Mit dem Sand.
Dann beende auch diese Seite und bringe dein Gewicht wieder gleichmässig auf beide Füsse.
Was nimmst du wahr?
Wie fühlen sich deine Füsse jetzt an?
Sind sie warm?
Kribbeln sie?
Wie ist der Kontakt deiner Fußsohlen mit dem Boden?
Was kannst du da spüren,
Beobachten?
Dann löse dich von der Übung,
Bring deine Aufmerksamkeit zurück in den Raum,
In dem du dich befindest.
Orientiere dich im Raum,
Schaue ein bisschen umher.
Vielleicht magst du dich jetzt nach der Übung auch etwas bewegen,
Deinen Körper etwas dehnen und strecken.
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