
Kurze Atempause für stressige Tage
Diese kurze Übung hilft dir, an stressigen Tagen mit vielen Terminen einen kühlen Kopf zu bewahren und dein Nervensystem zu unterstützen. Insbesondere, wenn der Alltag gerade sehr hektisch und voll ist, vergessen wir oft, in Verbindung mit unserem Körper zu bleiben und atmen dysfunktional. Kurze Übungen wie diese helfen dabei, mental, emotional und auch physisch in der Balance zu bleiben und damit auf Dauer Burnout und Stressfolgeerkrankungen zu vermeiden.
Transkription
Komme für diese kurze Atempause zum Sitzen.
Setze dich gerne so hin,
Dass dein Rücken angelehnt ist und deine Fußsohlen den Boden berühren.
Richte dich ein,
Nimm einen tiefen Atemzug und mit der Ausatmung durch den Mund schließe gerne deine Augen und bringe deine ganze Aufmerksamkeit zu dir.
Atme noch einmal tief ein durch die Nase und aus durch den Mund.
Entspanne dich damit noch tiefer in deinen Sitz,
Lasse deinen Körper ganz schwer werden.
Noch einmal ein durch die Nase und aus durch den Mund,
Lass dabei die Schultern weich werden.
Lasse nun deine Atmung wieder durch die Nase fließen,
Ohne sie zu verändern.
Bringe deine Aufmerksamkeit ganz zu deinem Körper und fühle deinen Körper,
So wie er sich jetzt anfühlt.
Nimm einfach nur wahr,
Was du fühlen kannst im Körper.
Vielleicht spürst du noch eine gewisse Aktivierung im Körper,
Vielleicht spürst du deinen Pulsschlag,
Vielleicht kannst du auch irgendwo Anspannung wahrnehmen.
Spüre alles,
Was da ist und versuche die Aufmerksamkeit für ein paar Momente bei diesen Empfindungen zu halten,
Ohne etwas verändern zu wollen.
Bringe nun deine Aufmerksamkeit wieder zu deiner Atmung und spüre,
Wie dein Körper ein- und ausatmet.
Nimm den Atemfluss nur wahr,
Ohne ihn zu verändern,
Einfach nur beobachten.
Lasse deinen Körper nun noch etwas schwerer werden und entspanne dich einmal mehr in deinen Sitz.
Lasse deine Stirn weich werden,
Den Kiefer locker,
Die Schultern dürfen nach hinten und unten sinken.
Und dann beginne,
Deinen Atemfluss langsamer werden zu lassen.
Ziehe die einzelnen Atemzüge sanft in die Länge,
Langsame sanfte Einatmung und langsame sanfte Ausatmung.
Wir kommen nun zum Ende der Atempause.
Nimm wahr,
Wie dein Körper sich jetzt anfühlt im Vergleich zu vor ein paar Minuten.
Nimm es einfach nur wahr,
Indem du deinen Körper mit seiner ganzen Lebendigkeit in diesem Moment spürst.
Dann reibe die Handflächen vor deinem Körper aneinander,
Atme noch einmal tief ein durch die Nase und durch den Mund aus,
Öffne die Augen.
Willkommen zurück!
Wenn du diese Übung und kleine Atempausen in dein alltägliches Leben integrierst,
Hilft dir das,
Bei dir zu bleiben und frühzeitig wahrzunehmen,
Was du brauchst,
Um gesund und glücklich zu sein.
Ich freue mich,
Wenn ich dich weiterhin dabei begleiten darf.
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