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Hindernisse in der Meditation überwinden
4.7
10-Tage-Kurs

Hindernisse in der Meditation überwinden

Von Kai Meinig

Beginne Tag 1
Was du lernen wirst
Ganz gleich ob Du gerade erst damit beginnst, in Stille zu sitzen oder bereits regelmäßig meditierst, wir alle sind immer wieder mit Hindernissen und Schwierigkeiten konfrontiert, egal welcher Technik, Tradition oder Glaubensrichtung deine Praxis angehört. In diesem Kurs lernst du die häufigsten Hindernisse in der Mediation kennen und erfährst ihren universellen Charakter, um sie weniger persönlich zu nehmen. Erkennst du sie deutlicher, wirst du weniger darüber stolpern und kannst sie als Zündstoff für die Praxis nutzen anstatt überfordert an ihnen hängen zu bleiben. Aber auch mit mehr Erfahrung kann es sich lohnen, dir die Hindernisse in Erinnerung zu rufen und zu beleuchten, welchen Umgang du mit ihnen pflegst.

Kai Meinig

99 Weimar, Deutschland

Vor 10 Jahren vom Leidensdruck gezwungen und MBSR inspiriert, überwindet Kai seine Angst vor Gurus und Einhörnern und lässt sich auf dem Mediationskissen nieder. Verbissen versucht er einige Zeit, seinen Leidensweg zu optimieren und Erleuchtung zu finden, bis er versteht, dass er wenig tun aber viel SEIN kann. Als aufgeweckter Meditierender...

Lektion 1
Keine Zeit
Motivation ist der Schlüssel zur Meditation, denn sie dient nicht nur als Zündfunke für deine Praxis, sondern führt dich auch durch Täler hindurch, über Durststrecken hinweg und an Hindernissen vorbei. Wenn Zweifel an der Praxis auftauchen, du zu müde zum Sitzen bist oder die Sonne lockt, ist es gut, sich daran zu erinnern, warum man täglich Zeit mit so etwas sonderbarem wie „Nichtstun“ verbringen sollte. In diesem Teil des Kurses erforschen wir deine Motivation und schauen, ob es möglich ist mehr Zeit für dich zu „finden“.
Lektion 2
Begehren
Ob nun die »Liebe des Lebens«, das »perfekte Paar Schuhe« oder die »Freiheit von Gedanken« – wir hoffen letztendlich, durch die Erfüllung unserer Wünsche, dauerndes Glück zu erfahren. Bekommen wir nicht, was wir begehren, fühlt sich das für gewöhnlich unangenehm an. Warum die Erfüllung von Wünschen dich trotzdem nicht nachhaltig zufrieden stimmt und wie du mit dem Hindernis des Begehrens umgehst, ohne in eine Falle aus Widerstand und noch mehr Begehren zu tappen, erfährst du in diesem Teil des Kurses.
Lektion 3
Widerstand
Empfinden wir etwas als unangenehm reagieren wir für gewöhnlich mit Widerstand. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Nase juckt, Gedanken stören oder die Meditations-Anleitung nervt. Kämpfen wir jedoch gegen unsere momentane Erfahrung an, nimmt sie meist an Intensität zu. Im heutigen Teil des Kurses wirst du üben, Widerstand zu erkennen, ihm zu begegnen und damit zu sein. Dabei kannst Du erfahren, dass eine Einladung oft heilsamer als eine Kriegserklärung wirkt, wenn wir etwas lernen möchten.
Lektion 4
Trägheit
Besonders an stressigen Tagen überfällt uns der Drang, die Meditation ruhen zu lassen. Manchmal fehlt tatsächlich Erholung und wir sollten Müdigkeit ernst nehmen. Öfters hat Trägheit aber auch etwas mit Flucht vor der momentanen Erfahrungen zu tun. Heute öffnen wir die Augen für dieses Hindernis. Dabei kannst du erfahren, ob du tatsächlich Schlaf brauchst oder dein Dämmerzustand etwas verschleiert. Danach darfst du dich mit ruhigen Gewissen auf der Couch entspannen.
Lektion 5
Unruhe
Im heutigen Teil des Kurses geht es um das Gegenteil von Trägheit: die Unruhe. Während geistige Unruhe mit Bedenken und Ängste den Geist aufwühlt, sorgt Ruhelosigkeit im Körper dafür, dass es uns schwer fällt zu sitzen, was wiederum den Geist nervös macht. Ein Teufelskreis, der meist auch Widerstand und Begehren auf den Plan ruft und dafür sorgen kann, dass wir die Meditation abbrechen, noch ehe wir den Impuls bemerken. Heute darfst du üben sitzen zu bleiben, wenn wir uns gemeinsam diesem Hindernis nähern wollen.
Lektion 6
Gedanken
Beginnen wir mit der Praxis der Meditation, wird uns oft als erstes bewusst, wie viel wir denken. Plötzlich bemerken wir nicht nur Pläne, Sorgen und Erinnerungen, sondern auch Urteile zum Atem. Meist betrachten wir unsere Gedanken als Hindernis und erliegen dem Irrtum, dass es darum gehen könnte, diese los zu werden. Heute darfst du dich darin üben, das Entstehen und Vergehen von Gedanken zu beobachten, ohne dich in ihrem Inhalt zu verlieren, in Unruhe zu verfallen, bestimmte Gedanken zu begehren oder Widerstand zu leisten.
Lektion 7
Zweifel
Wenn wir beginnen darüber nachzudenken, ob wir richtig atmen oder Meditation überhaupt funktioniert, sind wir oft mit dem gefährlichsten der Hindernisse konfrontiert: dem Zweifel. Er taucht meist auf, wenn wir mit Widerstand in Kontakt kommen und kann uns dazu bringen, unsere Praxis aufzugeben. Dabei versäumen wir die Chance, uns mit den Dingen zu beschäftigen, die zunächst vielleicht unangenehm erscheinen, deren Betrachtung jedoch sehr heilsam wirkt. Heute darfst du üben, dem Zweifel mit Skepsis zu begegnen und ihn als Gedankenkonstrukt zu erkennen.
Lektion 8
Unangenehme Gefühle
Auch mit dem hartnäckigsten Sitzfleisch werden wir es nicht dauerhaft schaffen, uns von unangenehmen Gefühlen zu befreien. Gefühle kommen und gehen, ohne sich dabei nach unseren Vorlieben zu richten. Statt wie bisher, Gefühle bewusst oder unbewusst zu unterdrücken, ihnen auszuweichen oder gegen sie anzukämpfen, üben wir heute, sie achtsam im Körper zu erspüren. Dabei geht es nicht darum, sie zu verändern oder los zu werden. Du gibst ihnen den Platz, den sie benötigen, um zu entstehen, sich auszubreiten und wieder zu vergehen, und erfährst dadurch weniger Behinderung.
Lektion 9
Schmerz
Ganz gleich, ob der Schmerz körperlich oder emotional begründet ist – der Rücken verspannt oder das Herz gebrochen – es ist oft nicht die direkte körperlichen Empfindung von Schmerz, die für Leid sorgt, sondern unser Widerstand, die Tendenz dagegen anzukämpfen. In der heutigen Übung erfährst Du Möglichkeiten, schmerzhafte Empfindungen in deine Praxis einzubeziehen anstatt dich davon behindern zu lassen.
Lektion 10
Übersicht
Erkennen wir die universellen Eigenschaften der Hindernisse in der Meditation, brauchen wir sie nicht persönlich nehmen. Nähern wir uns ihnen dann noch mit Interesse und Neugier, weitet sich die Perspektive und Raum bildet sich. Wir bleiben weniger hängen. Zum Abschluss des Kurse schauen wir noch einmal zurück und genau hin. Du darfst dich heute noch einmal darin üben, Hindernisse aufzuspüren, sie wahrzunehmen und wirst dadurch in Zukunft weniger stolpern.

Neueste Bewertungen

4.66
108
Serge
December 17, 2024
Der Kurs ist sehr klar strukturiert, verständlich und war mir von einer großen Hilfe! Kai's Stimme und Ausdrucksweise sind sehr angenehm und vermitteln Ruhe und Klarheit. Vielen Dank für den Kurs!
C.
May 1, 2023
Treffende nachvollziehbare Worte, ermutigend für die Fortsetzung der Meditationspraxis, sehr gut und hilfreich, danke Kai
Heike
March 2, 2023
Toller Kurs! Auch wenn man Jahre bereits die Meditation praktiziert, ist es gut zu wissen, welche Hindernisse einen immer wieder begleiten. Herzlichen Dank dafür 🙏🙏🙏
Vero
June 15, 2022
Unglaublich wertvoller Kurs!! Danke Kai, ich mag Deine angenehme Stimme und Tonlage! Freue mich auf weitere Kurse von Dir! :) Diesen hier werde ich mit Sicherheit wiederholen da es extrem hilfreich für mich war. Herzlichen Dank&Gruß!
Angie
September 26, 2021
Vielen Dank für diesen Kurs.🙏🏻 Er brachte mich in meiner Meditationspraxis ein gutes Stück weiter.
Patrick
December 7, 2020
Sehr schöner und hilfreicher Kurs :)
Frank
November 30, 2020
Danke für den tollen Kurs. Gerade zum Wiedereinstieg war es sehr hilfreich, sich der Hindernisse bewusst zu werden. Ich freue mich auf weitere Kurse.
Bianca
August 18, 2020
Der Kurs war eine absolute Bereicherung! Ich habe für mich einen leichteren Umgang gefunden meine Erwartungen (an mich selbst) beim Meditieren gleichmütig zu betrachten. Ich freue mich immer öfter wenn es mir gelingt meine Anhaftungen zu erkennen. Vielen Dank für die Begleitung!
Rosenfrau
August 1, 2020
Vielen Dank für diesen erhellenden Kurs. Ich werde ihn sicher erneut durchlaufen, weil es viel Input ist und auch weil er mir viel Freude gemacht hat.
Gesa
March 31, 2020
Das war eine sehr gute Übung, die nachhaltig wirken kann und mich begleitet. Danke!

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