
Händemeditation - Berührung, Halt & Ankommen
by Kira Benning
Willkommen zu dieser stillen Reise zu deinen Händen In dieser Meditation lade ich dich ein, deine Hände bewusst wahrzunehmen – ihre Wärme, ihre Empfindungen, ihre Erinnerungen. Deine Hände tragen Geschichten: Momente des Haltens, des Gebens, des Empfangens. In der Ruhe dieses Augenblicks dürfen sie spürbar werden – ganz nah, hier in diesem Moment. Musik: Reverie by Scott Buckley Lizenz: Creative Commons Attribution 4.0 – Danke an Scott für diese wundervolle Musik.
Transkription
Willkommen,
Wie schön,
Dass du da bist und dir diesen Moment der Stille schenkst.
Richte dich so ein,
Dass du dich wohlfühlst,
Vielleicht im Sitzen,
Vielleicht im Liegen.
Alles darf sein,
Dein Körper darf im Hier und Jetzt ankommen.
Dein Gesicht ist ganz entspannt,
Deine Schultern sinken ganz weich,
Deine Arme ruhen schwer,
Deine Hände dürfen einfach da sein und nichts tun.
Wenn es sich gut anfühlt,
Dann schließe deine Augen,
Atme ein,
In deinem Tempo ein und aus,
Ganz ruhig,
Ganz natürlich,
Es gibt nichts zu tun,
Du darfst einfach nur hier sein.
Und in der Ruhe dieses Moments werden deine Hände spürbar,
Ganz von selbst,
Vielleicht durch Wärme,
Vielleicht durch ihr Gewicht,
Vielleicht einfach durch das stille Wissen,
Dass sie da sind.
Deine Hände tragen Geschichten,
Sie haben berührt und gehalten.
Sie haben geschaffen und getragen,
Sie haben empfangen und wieder freigegeben.
All das liegt in ihnen,
Wie Spuren,
Die sich eingeschrieben haben.
Und während diese Bilder auftauchen dürfen,
Zeigen sich vielleicht Momente,
In denen deine Hände etwas Kostbares getragen haben.
Eine Tasse mit warmen Tee,
Einen Blumenstrauß oder einen Gegenstand,
Der dir viel bedeutet.
Vielleicht tauchen Bilder auf,
In denen deine Hände Wärme geschenkt haben,
Ein Streicheln über die Haut,
Das Halten eines Kindes oder das beruhigende Auflegen auf die eigene Schulter.
Und vielleicht auch Augenblicke,
In denen sie eine andere Hand gefunden haben,
Fest gedrückt,
Zögerlich ausgestreckt oder still ineinander verschränkt.
Alles darf hier auftauchen,
Ganz von selbst,
Wie Erinnerungen,
Die sanft an die Oberfläche steigen.
Und während die Bilder verblassen,
Bleibt die stille Präsenz deiner Hände.
Du spürst sie jetzt,
Ganz nah,
Hier in diesem Moment.
Und in dieser Nähe darf sich deine Wahrnehmung vertiefen,
Bis hinein in deine rechte Hand.
Vielleicht spürst du deine Fingerspitzen,
Nimmst ein Kribbeln,
Eine leichte Wärme oder auch eine feine Anspannung wahr.
Und von dort wandere weiter durch deine Finger,
Hinein in die Handfläche.
Auch sie trägt Empfindungen,
Weich oder gespannt,
Lebendig oder ganz still.
Und während du so da sitzt,
Deine Hände spürst,
Deine Finger,
Macht sich vielleicht dein Handrücken bemerkbar,
Vielleicht spürst du ein Gefühl von Weite,
Eine leichte Anspannung oder einfach Ruhe.
Alles,
Was sich zeigt,
Darf da sein.
Wärme,
Kühle,
Kribbeln,
Anspannung,
Entspannung oder einfach die Stille des Nicht-Fühlens.
Und wenn du soweit bist,
Wandere weiter von deiner rechten Hand hinüber zur linken.
Und auch hier spüre Finger,
Handfläche,
Handrücken.
Ihre eigene Geschichte,
Ihre eigene Empfindung,
Zusammen wie zwei Gefährten,
Die dich durchs Leben tragen.
Und wenn es für dich passt,
Führe jetzt beide Hände zueinander.
Lege die eine sanft in die andere,
So als würdest du dich selbst halten.
Spür diese Berührung,
Die eine Hand empfängt,
Die andere schenkt.
Und beide finden Ruhe in diesem Kontakt.
Vielleicht entsteht Wärme,
Vielleicht ein stilles Gefühl von Sicherheit,
Vielleicht auch einfach nur Sein.
Wenn es sich für dich richtig anfühlt,
Dann führe deine Hände langsam zu deinem Herzen.
Lege beide Hände dort ab.
Spür den Rhythmus deines Herzens unter deinen Händen.
Und spüre zugleich,
Wie deine Hände selbst ein Herz sind,
Fähig zu halten,
Fähig zu geben,
Fähig zu empfangen.
Bleib hier noch einen Moment mit deinem Atem,
Mit deinen Händen,
Mit deinem Herz.
Und wenn du bereit bist,
Lass deine Hände wieder sinken.
Spür nach,
Was bleibt.
Vielleicht Wärme,
Vielleicht Ruhe,
Vielleicht ein leiser Nachklang.
Lasse deinen Atem tiefer fließen.
Spür deinen Körper.
Spür deine Lebendigkeit.
Und wenn es sich stimmig für dich anfühlt,
Öffne deine Augen in deinem Tempo.
Nimm dieses stille Gefühl mit und erinnere dich,
Deine Hände sind nicht nur zum Tun da,
Sie sind auch da,
Um dich zu halten.
Schön,
Dass du dir heute diesen Moment geschenkt hast,
Auf deiner stillen Reise zu deinen Händen.
Bis bald,
In Stille,
In Bewegung oder hier.
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