
Fußmeditation zum Ankommen - Ruhe, Erdung & Spüren
by Kira Benning
Diese geführte Meditation schenkt deinen Füßen liebevolle Aufmerksamkeit – den stillen Begleitern deines Alltags. Oft vergessen, verpackt, belastet… und doch tragen sie dich – Schritt für Schritt – durchs Leben. In dieser stillen Reise darfst du lauschen: Was würden deine Füße dir erzählen, wenn sie sprechen könnten? Diese Meditation ist für dich, wenn… … du deinem Körper danken möchtest … du dich nach Erdung und Verbindung sehnst … du einfach mal wieder barfuß in Gedanken unterwegs sein willst Musik: „Jul“ von Scott Buckley Lizenz: CC BY 4.0 Quelle: Scott Buckley’s Library soundcloud - free-stock-music
Transkription
Willkommen!
Wie schön,
Dass Du da bist und heute Deinen Füßen zuhörst.
Mach es Dir ganz bequem.
Vielleicht möchtest Du Dich hinlegen oder Dich einfach wohlig setzen.
Die Füße frei,
Ohne Schuhe,
Vielleicht sogar ohne Socken.
Lass sie einfach da sein nach einem langen Tag,
An dem sie Dich getragen haben,
Schritt für Schritt durchs Leben.
Schließe Deine Augen und atme einmal ganz weich ein und langsam aus.
Du musst jetzt nichts tun,
Nur da sein,
Nur lauschen.
Richte Deine Aufmerksamkeit sanft nach unten zu Deinen Füßen.
Deinen stillen Begleitern Tag für Tag,
Ganz ohne Aufhebens.
Magst Du sie jetzt einmal innerlich fragen?
Wie geht es Euch eigentlich da unten?
Was möchtet Ihr mir sagen nach all den Jahren,
All den Wegen,
All den Stein,
All den Tänzen?
Und dann lausche,
Nicht mit dem Kopf,
Sondern mit Deinem Inneren.
Vielleicht sagen sie,
Schön,
Dass Du uns heute wahrnimmst,
Nicht nur,
Wenn wir funktionieren,
Sondern einfach nur so.
Wir haben Dich getragen vom allerersten Schritt an,
Über Wiesen,
Durch Wälder,
Durch Städte,
Durch Stürme.
Wir kennen warm Sand,
Spitze Kiesel und das kühle Wasser des Meeres,
Das sich zwischen unsere Zehen geschlichen hat.
Wir waren da in langen Tagen,
Bei nächtlichen Spaziergängen,
Wenn Du gerannt bist,
Getanzt hast oder vor etwas davon gelaufen bist.
Wir sind immer geblieben,
Still und treu.
Wie oft zwängst Du uns in enge Schuhe,
Bewertest uns vielleicht,
Wünscht uns schlanker,
Glatter und vergisst dabei,
Was wir den ganzen Tag leisten.
Und jetzt schenk ihnen ein Lächeln,
Innerlich,
Aufrichtig.
Vielleicht möchtest Du ihnen sagen,
Danke,
Dass ihr mich tragt.
Es tut mir leid,
Dass ich Euch oft vergesse.
Ich werde Euch jetzt öfter zuhören.
Stell Dir nun vor,
Deine Füße liegen ganz weich gebettet,
Auf einer warmen Decke,
Die Zehen frei,
Die Fersen schwer,
Und zwischen ihnen ein Gefühl von Ruhe und Frieden.
Wenn Du magst,
Streck Deine Füße jetzt einmal weit aus.
Zieh sie dann sanft wieder zu Dir.
Lass sie kreisen.
Roll sie.
Beweg sie.
Und spür nach,
Wie viel Leben in ihnen steckt.
Wie sie Dich tragen,
Jeden einzelnen Tag auf Deinem Weg.
Atme noch einmal tief ein und langsam aus.
Lass Deine Füße ruhen in Dankbarkeit,
In Verbindung.
Und wenn Du soweit bist,
Komm langsam wieder zurück ins Hier und Jetzt,
Mit einem neuen Bewusstsein für Deine Füße.
Und vielleicht bleibt da jetzt etwas in Dir zurück.
Ein feines Flüstern,
Das Du getragen wirst,
Jeden Tag von Deinen Füßen,
Die Dich weitergehen lassen,
Schritt für Schritt.
Nimm dieses Gefühl mit in Deinen Alltag und erinnere Dich morgen früh,
Bevor Du aufstehst,
An dieses leise Danke.
Schön,
Dass Du heute mit mir unterwegs warst,
Barfuß in Gedanken.
Bis bald.
In Stille,
In Bewegung oder einfach hier in Deiner Sphäre der Stille.
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