
Inneren Frieden mitten im Alltag kreieren
Dies ist eine spirituelle Praxis, die mitten im Alltag geübt wird. Sie ist herzöffnend und erweitert unsere Sichtweise und unsere Wahrnehmung. Sie fördert eine friedliche, zufriedene und glücklich innere Haltung und lehnt an die buddhistische liebende Güte Meditation. Sie ist eine, zu den fortgeschrittenen Übungen zählende Praxis, die die yogische Haltung mitten in den Alltag bringt.
Transkription
Ein wichtiger Schritt,
Um Frieden in diese Welt zu bringen,
Ist es,
Frieden in sich selbst zu schaffen.
Und vielleicht kennt ihr den alten Spruch aus Wilhelm Tell,
Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben,
Wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.
Diesen Spruch von Schiller kann man ein wenig rumdrehen,
Indem man den bösen Nachbarn einmal mit anderen Augen betrachtet,
Wenn es uns gelingt,
Den bösen Nachbarn oder auch den Menschen,
Die uns auf der Straße,
In der Bahn,
Im Alltagsleben begegnen,
Wenn man diese Menschen einmal mit anderen Augen betrachtet und wenn man sie anschaut,
Denkt,
Dieser Mensch will genauso wie ich glücklich sein,
Möge er glücklich sein.
Der Fußgänger,
Der vor deinem Auto die Straße überquert,
Auch er möchte glücklich sein.
Die Kassiererin an der Kasse im Supermarkt,
Auch sie möchte glücklich sein.
Der vielleicht im Moment gerade ungehaltene Kollege,
Auch er möchte glücklich sein.
Wünsche ihnen das Gleiche,
Was du dir selber wünschst.
Diese kleine Praxis hat eine sehr große Wirkung,
Auf uns selbst wie auf die Welt.
Diese spirituelle Praxis wird also im Alltag mit offenen Augen geübt.
Beginne damit,
Mit Menschen zu üben,
Die dir sympathisch sind.
Wünsche ihnen aus tiefstem Herzen,
Dass es ihnen gut gehen möge und dass sie glücklich sind,
Wann immer du dir bewusst wirst,
Dass du sie siehst.
Der nächste Schritt dieser Übung ist,
Mit Menschen zu üben,
Zu denen du zunächst einmal neutrale Empfindungen hast.
Menschen,
Die du auf der Straße siehst,
Die neben dir im Zug sitzen oder Menschen,
Die du beim Einkaufen siehst.
Wünsche auch ihnen aus tiefstem Herzen,
Dass es ihnen gut gehen möge und dass sie glücklich sind.
Und in der dritten,
Ich sag mal fortgeschrittenen Stufe dieser spirituellen Praxis,
Nehme dir Menschen vor,
Die dich ein wenig herausfordern,
Die Widerstände in dir verursachen und mit denen es dir spontan nicht sofort leicht fällt,
Ihnen aus tiefstem Herzen diese guten Wünsche zu schicken.
Diese Praxis macht sehr viel Freude und sie wird den Frieden in dir wie den Frieden in dieser Welt vergrößern.
Namaste.
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