
Stabilisiere dein Nervensystem
by Karsten
Diese angeleitete Meditation beginnt mit 10 Minuten stillem Sitzen und geht dann in eine Meditationsanleitung über, die dich darin unterstützt, deine Nerven zu beruhigen. Sie führt in eine schöne wahrnehmbare Stille.
Transkription
Okay,
Dann starte ich mal den Timer.
Alles geschehen lassen,
Während Du unbeweglich sitzen bleibst.
Halt bewusst den Körper ruhig und lass alles geschehen,
Was in Dir abläuft und halt die Beziehung zu Deinem Körper aufrecht,
Spür ihn,
Sei Dir Deines Körpers gewahr,
Ohne ihn zu bewegen,
Still halten und fühlen,
Lass die Augen ganz weich werden,
Ganz locker,
Ganz sanft geschlossen und schau auf nichts bestimmtes hinter den geschlossenen Augen,
Vielleicht zucken die kleinen Muskeln um die Augäpfel herum etwas,
Lass das geschehen,
Durch die Entspannung,
Durch Dein Loslassen,
Auch die Haut auf der Stirn können wir weich werden lassen,
Bleib wach,
Spür weiter in Deinem Körper,
Damit Du wach bleiben kannst,
Aufmerksam bleiben,
Das Fühlen Deines Körpers hält Dich davon ab,
In die Gedanken zu gehen,
Anfangen zu träumen und dann wegzudriften,
Wenn Du weiterhin Deinen Körper spürst,
Ist es nicht so einfach wegzudriften,
Bleib wach,
So ist gut,
Kiefer locker,
Die Lippen entspannt,
Die Luft strömt durch die Nase ein und aus und die Lungen atmen,
Lass die Nase ganz entspannt,
Die Lungen bewegen die Luft durch Dein Körper,
Der Nacken ist etwas gestreckt,
Das Kinn ein ganz klein wenig angezogen zur Brust hin,
Sodass Du das Gefühl hast,
Aufrecht zu sitzen,
Schultern locker,
Ein klein wenig nach hinten gerichtet die Schultern,
Die Brust kommt etwas nach vorne,
Eine schöne erhabene Sitzposition,
Als wärst Du eine Meditationsmeisterin und ein Meditationsmeister,
Du spürst Deinen Körper,
Bist Dir Deiner Atmung bewusst und bleibst ganz ruhig sitzen,
Keine Erwartung,
Kein Ziel,
Du lehnst nichts ab und bevorzugst auch nichts,
Auf die Unruhe im Geist reagieren wir nicht,
Wir bleiben einfach ruhig sitzen,
Ganz locker,
Lass Deinen Bauch los und lass Dich etwas mehr auf die Unterlage sinken,
So als hättest Du das Gefühl schwerer zu werden,
Die Sitzposition bleibt,
Nur das Gefühl ändert sich,
Als würdest Du schwerer werden und dann lass uns ganz bewusst etwas die Atmung regulieren,
Damit das Nervensystem sich etwas entspannt und die Anspannung rausgeht,
Erlaub Dir Deinen Einatmen und Ausatmen zu fühlen,
Spüre wie Du einatmest durch die Nase und ausatmest durch die Nase und atme jetzt bewusst etwas länger ein und etwas länger aus,
Einatmen,
Länger einatmen und ausatmen,
Lange ausatmen,
Die ganze Luft rauslassen und in Ruhe wieder einatmen,
Verlangsame Deine Atmung und beim Ausatmen alles locker lassen,
Entspannen,
Ruhig werden,
In aller Seelenruhe einatmen,
Lang und tief,
Füll Deinen Brustkorb mit Luft,
Noch ein bisschen weiter atmen,
Sehr gut,
Vielleicht bemerkst Du,
Da geschieht etwas in Dir,
Atme noch ein bisschen weiter,
Lange ein und lange aus,
Du kannst auch Deinen Bauch und Deine Brust mit Luft füllen,
Lass den Bauch rund werden,
Wenn Luft in Deinen Körper einströmt,
Wird der Bauch groß und rund und die Brust dehnt sich aus,
Es wirkt,
Noch zwei,
Drei mal,
Vielleicht wird Dir auch ganz warm,
Auf jeden Fall spürst Du mehr Deinen Körper,
Genau so ist es richtig und dann atme wieder normal weiter,
Vielleicht bemerkst Du es auch,
Dass wir mit der Hauptwahrnehmung ziemlich viel im Kopf sind gerade,
Als würde alles nur vor den Augen stattfinden oder im Kopf,
Die Füße sind fast gar nicht wahrzunehmen,
Von daher erlauben wir uns jetzt unsere Füße etwas mehr zu fühlen,
Keine Bilder ausdenken von Deinen Füßen,
Sondern das tatsächliche Gefühl der Füße spüren,
Wo sind die da unten,
Was berühren die,
Sind sie warm oder kalt,
Kribbelt es in den Füßen oder pocht es,
Welches ist der linke Fuß und welches der rechte,
Lass Dich auf die Empfindungen der Füße ein,
So ist genau richtig,
Du bist ganz still und wartest auf die Empfindungen der Füße,
Dass sie in Deinem Bewusstsein ankommen,
Dafür musst Du ganz still sein,
Nur fühlen,
Nicht steuern mit Deinen Gedanken,
Du weißt ja,
Dass Du Deine Füße spüren möchtest,
Also warte bis Du etwas fühlst,
Sehr gut,
Dann gehen wir zu den Waden und Schienbein,
Auch hier warten wir nur darauf,
Bis wir etwas fühlen,
Von Waden und Schienbein,
Sehr schön,
Da kommt schon,
Bemerkst Du es,
Gut so,
Dann können wir direkt zu den Knien gehen,
Warte,
Beide Knie,
So ist gut,
Der Kopf ist ganz still,
Du wartest nur auf die Körperempfindungen,
Gehen wir zu den Oberschenkeln,
Nicht scannen,
Das ist kein Bodyscan,
Du wartest auf die Empfindungen der Oberschenkel,
Dass die Gefühle in Deinem Bewusstsein ankommen,
Gut so,
Sehr wahrscheinlich sitzt Du auf etwas,
Dein Körper drückt auf eine Unterlage,
Das kannst Du an Deinem Po spüren,
Versuch zu fühlen,
Wie es sich anfühlt auf etwas zu sitzen,
Benutzt Dein Po zum Fühlen der Unterlage,
Und wenn wir schon da unten am Po sind,
Dann überprüfe,
Ob Dein Unterbauch wirklich locker und entspannt ist,
Lass Dein Unterleib locker,
Lass die Hüfte locker,
Jetzt geht die Energie wieder in den Kopf,
Bemerkst Du es,
Geh wieder zum Po,
Schon besser,
Dann gehen wir mit der Aufmerksamkeit einmal zum Bauch,
Nicht nachdenken,
Nichts überlegen,
Beschäftige Dich nicht gedanklich,
Erlaub Dir Deinen Bauch wahrzunehmen,
Schenk ihm etwas Aufmerksamkeit,
Wie fühlt er sich an,
Wie fühlt sich das Innere Deines Bauches an,
Ach,
Lass die Gedanken einfach vorbeiziehen,
Unwichtig,
Fühl Deinen Bauch,
Wie er sich bewegt,
Wenn Du atmest,
So ist gut,
Schenk den Bildern vor Deinen Augen gar keine Aufmerksamkeit,
Bleib beim Fühlen,
Gehen wir ein kleines Stückchen höher,
Die unteren Rippen,
Da ist das Zwerchfell irgendwo,
Erlaub Dir die Mitte Deines Oberkörpers zu fühlen,
Mittendrin im Körper,
Nicht in den Kopf,
So ist gut,
In der Mitte des Oberkörpers,
Das ist eins Deiner Energiezentren,
Vielleicht spürst Du diese Weite,
Diese Ruhe,
Die Energie die dort ist,
Das ist wieder Gedanken beobachten,
Lieber fühlen,
So ist gut,
Gehen wir etwas höher in unseren Brustraum,
Ist auch interessant zu fühlen,
Die Herzgegend,
Auf der Rückseite die Lungen,
Dort kannst Du den Rhythmus Deiner Atmung fühlen,
Dort kannst Du auch gut Deine Laune wahrnehmen,
Wie ist Deine Laune gerade,
Eigentlich gäbe es einen guten Grund zu lächeln,
Weil Dein Körper atmet,
Das heißt Du bist lebendig,
Das größte Geschenk überhaupt,
Lass von Deinem Brustraum aus ein Lächeln in Dein Gesicht steigen,
Nur so ein kleines Funkeln hinter Deinen Augen,
Ein klitzekleines Lächeln auf Deinem Mund,
Nur so als Zufriedenheit der Atmung gegenüber,
Dass sie da ist und geschieht,
Gut dann sind wir bereit mit der Aufmerksamkeit ins Gesicht zu gehen,
Nur fühlen ja,
Dein Gesicht fühlen,
Deinen eigenen Gesichtsausdruck wahrnehmen,
Was ist das für ein Gesicht,
Das Du da gerade fühlst,
Fröhlich,
Traurig,
Verbissen,
Spür Deine Gesichtsmimik,
Vielleicht ändert sie sich auch oder Du kannst eine Veränderung zulassen in Deinem Gesichtsausdruck,
Warum nicht,
Vielleicht hast Du auch eine Idee,
Welches Gesicht Du gerade am liebsten auflegen würdest,
Mach es einfach,
Dann geh einmal zu Deinen Ohren und lausche den Geräuschen,
Nicht die Gedanken beobachten,
Die Geräusche hören,
Wach bleiben und lass uns mal zum Hinterkopf gehen,
Kennst Du das Gefühl,
Wenn jemand hinter Dir steht oder Du hast die Vermutung,
Jemand steht hinter Dir,
Teilst man mit der Aufmerksamkeit da hinten,
Geh zu Deinem Hinterkopf mit der Aufmerksamkeit,
Fühl die Rückseite Deines Kopfes und dann ein kleines Stückchen tiefer zum Hals,
Die Rückseite vom Hals,
Hinten an Deinem Nacken und ein kleines Stückchen tiefer,
Der Schultergürtel auf der Rückseite des Körpers,
Wo die langen Nackenmuskeln sind,
Ein kleines Stückchen tiefer,
Da spüren wir oft eine Sperre,
Als würde uns etwas auf den Schultern liegen,
Stell Dir mal vor,
Dein Rücken wäre eingeölt,
Da könnte gar nichts drauf liegen bleiben auf Deinen Schultern,
Lass alles runterrutschen,
Da gibt's keinen Halt,
Nichts kann auf Deinen Schultern lasten,
Alles rutscht runter,
Ach herrlich dieses freie Gefühl,
Bleib auf der Rückseite des Körpers mit der Aufmerksamkeit,
Irgendwo da hinten scheint die Wirbelsäule zu sein,
Sie ist natürlich in der Mitte des Körpers,
Fühlt sich aber immer so an,
Als wäre sie da hinten irgendwo,
Erlaub Dir Deine Wirbelsäule zu fühlen,
Die mitten durch Deinen Körper geht,
Beinahe vom Po bis zum Kopf,
Fühlen,
Geh mitten in Deine Wirbelsäule hinein,
Bemerkst Du wie ruhig Dein Nervensystem jetzt ist,
Hör jetzt auf nachzudenken,
Lass Deine Augen ruhen und genieß es einfach still zu sein,
Und so still wie Du gerade bist,
Denk an einen Ort,
An dem Du morgen oder die nächsten Tage viel sein wirst,
Denk an diesen Ort und stell Dir vor,
Du sitzt da in dieser Meditationshaltung und bist ganz still,
Nimm die innere Stille mit an diesen Ort,
Vielleicht fallen Dir mehrere Orte ein,
Wo Du diese Stille hinbringen kannst,
Tu es einfach,
Lass uns stille Orte machen,
Und dann mach Dir bewusst,
Dass die Stille hauptsächlich in Dir ist,
Dass Du ihr nur Aufmerksamkeit schenken musst der Stille,
Dann ist sie sofort da für Dich,
Und so ganz langsam,
Ganz in Ruhe,
Kommst Du nicht aus der Stille zurück,
Du nimmst sie mit dahin,
Wo Du bist und öffnest gleich einfach irgendwann Deine Augen,
Nimm die Stille mit dahin,
Wo Du bist.
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