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Abstand von den Problemen anderer wahren

by Karsten

Aktivität
Meditation
Geeignet für
Erfahrene
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Diese Meditation hilft dir, in deiner eigenen Mitte zu bleiben und dich nicht mit den Gefühlen oder Problemen anderer zu identifizieren. Durch bewusstes Spüren des Körpers und ruhiges Beobachten der Gedanken entsteht ein Zustand innerer Neutralität und Präsenz. Du lernst, Gedanken und Emotionen wahrzunehmen, ohne dich von ihnen beeinflussen zu lassen. So findest du zu deiner natürlichen Stille zurück und bleibst zentriert. Egal, was um dich herum geschieht.

Transkription

Meditationsschule EU Carsten Spaderner Gut,

Dann schau,

Dass du bequem sitzt,

Dass du ungestört bist,

Dass du jetzt Zeit für dich hast.

Wir beginnen mit 10 Minuten stillen Sitzen.

In dieser Zeit kannst du noch deine Gedanken zu Ende denken,

Dir noch Sachen durch den Kopf gehen lassen oder dich ausruhen.

Wir starten das Ganze mit dem Timer.

Dann lass uns versuchen aus dem Kopf rauszugehen und mehr in den Körper hinein,

Indem du erst einmal überprüfst,

Ob die Schultern entspannt sind,

Locker,

Dass dein Kiefer entspannt ist,

Die Augen ganz sanft geschlossen.

Die Luft strömt durch die Nase ein und aus.

Die Lippen berühren sich gerade so.

Die Finger entspannt.

Der Bauch locker.

Und die ganze Schwere des Körpers drückt auf die Unterlage.

Der Atmung etwas Aufmerksamkeit schenken.

Die Atmung spüren.

Keine Kontrolle,

Nur die Atmung fühlen.

Vielleicht in der Brust,

Vielleicht im Bauch,

Vielleicht im Hals oder an der Nase.

Und wir versuchen mit der Aufmerksamkeit im Körper zu bleiben.

Was immer du fühlst,

Körperlich,

Spielt im Grunde gar keine Rolle.

Es muss nicht bewertet werden.

Hauptsache,

Du kannst von dir behaupten,

Ja,

Da spüre ich meinen Körper.

Und beim Spüren des Körpers bleiben wir.

Wir spüren ihn dauerhaft,

Sind ständig bei ihm.

Ein Teil unserer Aufmerksamkeit spürt ständig den Körper.

Wenn du das machst,

Dann kannst du feststellen,

Dass du gar keine Gedanken an Orte oder Personen mehr hast,

Weil du damit beschäftigt bist,

Bei deinem Körper zu sein,

Mit deiner Aufmerksamkeit.

Sollten dir immer noch Personen oder Orte durch den Kopf gehen,

Dann versuch,

Mehr den Körper zu fühlen.

Die Hände oder die Beine oder die Unterlage,

Auf der du sitzt oder die Atmung oder die Schwere oder alles zusammen.

Nicht wieder in den Kopf.

Wieder runter mit der Aufmerksamkeit.

Man könnte sagen,

Die Aufmerksamkeit unten halten.

Unten bleiben.

Sehr gut so.

Also eine spannende Sache,

Die wir lernen können,

Ist die Aufmerksamkeit durch den Körper zu bewegen.

In unserem Fall jetzt nicht im Kopf zu sein,

Sondern im Körper.

In der Brust,

In den Armen,

In den Beinen.

Du könntest natürlich auch den Kopf spüren.

Kannst du mit einbeziehen.

Dann spürst du den ganzen Körper.

Fühlen.

Den Körper wahrnehmen.

Mit Aufmerksamkeit.

Sehr gut so.

Bis auf ein paar Empfindungen bemerkst du wahrscheinlich auch,

Dass im Körper nicht allzu viel geschieht.

Du sitzt ja still.

Aber diese Stille des Körpers,

Das stille Sitzen,

Das Fühlen der Ruhe im Körper beruhigt auch den Geist.

Du wirst insgesamt ruhiger,

Wenn du beim Spüren bleibst.

Beim Wahrnehmen.

Immer wieder taucht mal die Atmung auf.

Irgendeine Empfindung im Körper,

Druck,

Kribbeln,

Wärme oder Kälte.

Einfach gar nicht nachdenken.

Nur den Körper spüren.

Und die Leere im Kopf nicht mit neuen Aufgaben füllen.

Den Kopf leer lassen.

Den Körper fühlen.

Neben dem Fühlen des Körpers kannst du auch Geräusche hören.

Durchaus.

Du kannst deine fünf Sinne benutzen.

Fühlend.

Den Geräuschen lauschen.

Wenn es bei dir still ist,

Dann kannst du die Reaktion des Körpers auf die Stille beobachten.

Wahrscheinlich wird er auch still sein.

Wenn es bei dir laut ist,

Kannst du auch die Reaktion des Körpers beobachten.

Vielleicht ist er unruhig.

Vielleicht reagiert der Körper auf die Geräusche.

Beobachte das.

Reagiert,

Wie reagiert der Körper auf Geräusche?

Töne.

Ist da irgendwo noch Anspannung im Körper?

Kannst du die loslassen?

Und ohne Anspannung den Tönen und Geräuschen lauschen.

In die Stille hinein hören.

Auf die Gefühle hinter den Geräuschen achten.

Leise im Kopf nicht denken.

Hören.

Lauschen.

Den Körper dabei beobachten.

Fühlend.

Ist dein Nacken steif oder locker?

Kiefer angespannt oder locker?

Schultern.

Brust.

Kannst du ganz friedlich lauschen?

Sehr gut so.

Wir sind immer noch auch im Körper.

Wir beobachten unseren Körper.

Ganz tief innen drin.

Überprüfen ihn auf Anspannung.

Und sollte Anspannung da sein,

Kannst du damit okay sein.

Kannst du die Anspannung akzeptieren und da sein lassen,

Ohne es weghaben zu wollen?

Probier das aus.

Mit Anspannung im Körper okay sein.

Auch Anspannung im Kopf.

Damit okay sein.

Ein eingeschlafenes Bein,

Ein eingeschlafener Fuß.

Da sein lassen,

Die Gefühle und Empfindungen,

Und damit okay sein.

So wie du mit den Geräuschen okay bist.

Ein Zustand der Akzeptanz und des Zulassens.

Ohne etwas weghaben zu wollen.

Oder ändern zu müssen.

Den ganzen Augenblick,

So wie du ihn gerade erfährst,

In deinem Bewusstsein,

Akzeptieren.

Annehmen.

Damit okay sein.

Versuch noch im Körpergefühl zu bleiben.

Sehr gut.

Und wenn ich dich nochmal auf die Geräusche anspreche,

Dann bist du ja mit den Geräuschen die ganze Zeit in Ordnung.

Du hörst sie.

Du weißt,

Sie sind da.

Vielleicht ein bisschen im Hintergrund.

Aber deine Präsenz ist größer als die Geräusche.

Und kannst du auch damit okay sein,

Dass Gedanken in deinem Kopf sind.

Egal welche.

Sie kommen und gehen.

Manchmal kann man sie gar nicht benennen.

Kannst du damit okay sein,

Dass das halt so geschieht.

Ohne sie bewerten zu müssen.

Benennen.

Ohne dich damit zu identifizieren.

So wie bei den Geräuschen,

Die sind da.

Gedanken,

Irgendwie,

Irgendwelche,

Irgendwas,

Ist auch da.

Aber die Atmung ist auch da.

Kannst es beobachten,

Atmung ist da.

Geräusche sind da.

Gedanken oder Bilder im Kopf sind da.

Körperempfindungen sind da.

Luft,

Die deine Haut berührt,

Ist auch da.

Alles zur gleichen Zeit.

Die Stille ist auch da.

Und du kannst dir aussuchen,

Mit welchen von all diesen Dingen du dich beschäftigen willst.

Welchen dieser Dinge du deiner Aufmerksamkeit schenken möchtest,

Das bestimmst du selbst.

Geräusche,

Geräusche,

Die Atmung,

Die Stille oder Präsenz.

Der Zustand von Bewusstheit und Präsenz.

Stille,

Beobachtende Wachheit.

Istsein.

Istness.

Istsein.

Einfaches Sein.

Raumweite Präsenz.

Nichtstuend.

Nichtsfordernd.

Ohne Erwartung.

Ohne Zeit.

Alles andere ist immer noch da.

Geräusche,

Atmung,

Vielleicht Druck,

Vielleicht Gedanken,

Ist alles auch noch da.

Aber irgendwie hältst du dich im Istsein auf.

Hast die Aufmerksamkeit auf Bewusstheit gerichtet,

Auf Sein.

Auf beobachtende Präsenz.

Eine Art zwischen den Dingen Sein.

In diesem Zustand dürfen die Geräusche Geräusche sein.

Gedanken Gedanken sein.

Atmung Atmung sein.

Du Du sein.

Träume Träume sein.

Achte darauf,

Dass du dich nicht mit Erwartungen,

Irgendeinen dieser Dinge in deinem Bewusstsein zu sehr identifizierst,

Zu viel Aufmerksamkeit schenkst.

Du merkst es daran,

Dass du dann vielleicht Geräusche verlierst,

Die Atmung verlierst und etwas anderes in den Vordergrund rückt.

Dann fokussierst du dich,

Dann konzentrierst du dich zu sehr auf etwas.

Lass alles gleich da sein.

Sei okay mit allem.

Es fühlt sich an,

Wie sich zurückziehen,

Nach innen gehen.

Dann rückt wieder etwas in den Vordergrund,

Einfach so.

Du bemerkst das.

Läufst der Sache aber nicht hinterher.

Springst nicht auf den Zug auf.

Man könnte auch sagen,

Du wirst zu dem,

Was geschieht.

Man wird gleich mit dem,

Was geschieht.

Plötzlich findet man sich in einem Traum wieder,

Einfach so.

Dann spürst du dich auf einmal wieder sitzend dort.

Alles bewegt sich in deinem Bewusstsein.

Du verschmilzt damit,

Distanzierst dich wieder damit,

Verschmilzt wieder mit etwas anderem.

Dann ist plötzlich wieder Distanz da.

Du besitzt also die Fähigkeit,

Dich mit dem,

Womit du dich beschäftigst,

Identifizieren zu können.

Du kannst gleich werden mit der Sache,

Mit der du dich beschäftigst.

Du wirst zu der Sache.

Und damit das nicht unkontrolliert abläuft,

Meditieren wir.

Versuchen,

In die Stille zu gehen.

Um eine Pause machen zu können.

Um uns ausruhen zu können.

Um in eine neutrale Zone zu kommen.

Die Leere,

Die Nicht-Identifikation.

Den Geist stillhalten.

Zu nichts werden.

Einfach du selbst sein.

Leer.

Den Geist bei dir behalten.

Sobald du an etwas denkst,

Identifizierst du dich damit.

Jetzt nicht denken.

Bei dir bleiben.

Kannst du selbst,

Dich selbst spüren.

Niemanden reinlassen.

Keine Gedanken rausschicken.

In dir ruhen.

Aufmerksam deinem eigenen Geist gegenüberbleiben.

Ist er wirklich still?

Bist du wirklich bei dir?

Oder wanderst du schon wieder irgendwo hin?

Was du dann auch spüren wirst.

Worüber du dann weiter nachdenken wirst.

Dann kommen die Emotionen dazu.

Und der ganze Prozess ist am Laufen.

Und du hast dich wieder verloren.

Identifiziert.

Gleichgesetzt mit dem,

Worüber du nachgedacht hast.

Erkenn das rechtzeitig.

Lass die Gedanken gar nicht erst so weit gehen.

Halt sie eng.

Nah bei dir.

Am besten in deinem Körper fühlend bleiben.

In deinem Zuhause.

In deinem Tempel bleiben.

So ist gut.

So ist gut.

Halt alle Fenster und Türen geschlossen.

Und dann lass dir noch ein Minütchen Zeit für dich.

Und dann irgendwann mal zurückkommen.

Also es gibt ja verschiedene Arten,

Wie wir Meditation nutzen können.

Und jetzt in diesem Fall haben wir sie genutzt,

Um bei uns bleiben zu können.

Ich kann aber auch sehr bewusst dort sitzen.

Und an eine Sache denken.

Und mir die Sache bewusst durch den Kopf gehen lassen.

Wenn ich ein Projekt plane,

Dann kann ich meine Augen schließen.

Und dieses Projekt in meinem Kopf sozusagen vervollständigen.

Drüber nachdenken.

Aber manchmal ist es auch gut zu sitzen.

Und nichts zu tun.

Bei sich selbst bleiben.

Wenn ich das oft genug mache,

Dann kann ich irgendwann erkennen,

Wann ich in Beziehung zu Dingen gehe,

Was mir vorher nicht aufgefallen ist.

Ich könnte hier sitzen und über irgendjemanden nachdenken.

In dem Augenblick,

Wo ich das tue,

Verschmelze ich mit dieser Sache,

Über die ich nachdenke.

Dann entstehen in mir Gefühle und Erinnerungen und alte Reaktionsmuster in Beziehung zu der Sache,

Über die ich nachdenke.

Ohne Bewusstheit erkennt man das nicht.

Und dann fühlst du dich auf einmal schlecht und du weißt gar nicht,

Warum.

Oder du fühlst dich durcheinander und du weißt gar nicht,

Warum du auf einmal durcheinander bist.

Wenn ich aber das erkenne,

Dass wenn ich an etwas denke,

Sobald dieser Prozess anfängt,

Ich meinen Geist irgendwo hinwandern lasse,

Dann öffne ich mich ja.

Das ist wie als wenn ich die Tür aufmache und dann lasse ich den Wind von draußen reinkommen und das verändert den inneren Raum.

Das geschieht genauso,

Wenn ich an etwas denke,

Öffne ich mich für diese Situation.

Das ist wie als würde ich eine Matrix aufreißen,

Ein Loch,

Einen Spalt in der Realität öffnen und durch eine Sache durchgucken zu was anderem hin.

Das ist im Grunde eine Fähigkeit,

Die wir haben.

Sich gleichsetzen zu können.

Noch besser wäre aber,

Du kannst entscheiden,

Womit du dich gleichsetzen möchtest.

Das ist ja eben dieses,

Was viele gerne hätten,

Dass sie von anderen nicht so runtergezogen werden.

Aber du setzt dich mit dieser Person gleich,

Du steigst auf den Ärger ein und du merkst es irgendwann gar nicht mehr,

Dass du dich über diese Person ärgerst und mit da drin hängst.

Wenn ich aber sozusagen auf Null wäre,

Null,

Alles ist neutral,

Ich bin ganz leer und dann denke ich an eine Person,

Dann kann ich wirklich beobachten,

Sagen wir das ist eine ärgerliche Person,

Die ärgert sich über irgendwas und das ist eine sehr starke Energie und die wird meistens verteilt und alle,

Die empfänglich dafür sind,

Die schweben sozusagen mit da rein.

Wenn du also bei Null da sitzt,

Kannst du das sehr gut spüren,

Wie du langsam auch unzufriedener wirst.

Und dann kommen irgendwie bei dir auch blöde Gedanken und das ist als könnte die andere Person dich plötzlich manipulieren.

Bei sehr empfänglichen Leuten passiert das tatsächlich auch so.

Aber diese Empfänglichkeit ist auch gut,

Weil du könntest dich auch mit Dingen in Beziehung setzen oder dich identifizieren,

Die dir gut tun.

Genauso.

Aber um das überhaupt alles rausfinden zu können,

Musst du im Grunde wissen,

Wer du bist.

Und deswegen meditieren wir auch oft,

Um zu erkennen,

Ey,

Wenn ich lange genug still sitze,

Fährt alles in mir runter.

Alles fährt runter und ich werde eigentlich neutral und leer und bin ganz bei mir.

Und dann steige ich wieder in den Alltag ein und dann kann ich sofort bemerken,

Krass,

Eben war noch alles so schön ruhig und jetzt ist schon wieder die Hektik da.

So,

Dann meditiere ich morgen wieder,

Setze mich hin,

Werde still und so langsam erkenne ich,

Je öfter ich mich hinsetze,

Eigentlich bin ich ein stiller,

Ruhiger Typ.

Aber sobald ich in Kontakt komme mit etwas,

Verändert sich etwas in mir.

Du wirst es nicht aufhalten können.

Aber es ist gut,

Es zu erkennen und darüber zu wissen,

Wer du bist.

In der Ausbildung sagen wir immer,

Wir sind rumlaufende Wahrnehmungen.

Und ganz ehrlich,

Was bist du am Ende?

Eine rumlaufende Wahrnehmung.

Leider mit einer starken Ich-Identifizierung.

Du gehst dann abends nach Hause und denkst,

Das hat alles mit mir zu tun.

Hat es eigentlich gar nicht mit dir zu tun.

Du nimmst die Sache nur an und meinst,

Sie hätte mit dir zu tun.

Wieder Identifikation mit der Sache,

Der Glaube,

Das muss was mit mir zu tun haben.

Jemand spricht über dich oder meckert dich an und du glaubst direkt,

Das hat mit dir zu tun.

Du bist schlecht,

Du hast was falsch gemacht und so weiter.

Genau genommen ist die andere Person wütend.

Und du glaubst,

Es liegt an dir.

Mit Abstand könntest du erkennen,

Die Person ist wütend,

Wie schade für sie.

Wie kann man nur so wütend sein?

Das ganze Leben zieht an ihr vorbei oder an ihm vorbei und man ist da total wütend.

Das macht alles gar keinen Spaß.

Mit Abstand betrachtet könntest du das sagen.

Jemand weint und ist traurig und erzählt dir die Geschichte.

Und du vergleichst das dann irgendwann mit dir und sagst,

Das kenne ich auch.

Und dann fängt das Dilemma in dir auch an,

Plötzlich zu arbeiten.

Aber mit Abstand betrachtet könntest du sagen,

Oh Mann,

Das tut mir voll leid,

Dass du so eine Traurigkeit spürst.

Und genau genommen mit dem Körper ist es das Gleiche.

Die Identifikation mit dem Körper ist so stark,

Dass wenn im Körper etwas nicht funktioniert,

Glaubst du,

Bei dir funktioniert etwas nicht mehr.

Dabei ist alles andere noch voll funktionsfähig.

Nur weil der Körper nicht richtig funktioniert,

Heißt das nicht,

Dass man niemand mehr ist.

Es sind nur Einschränkungen da.

Aber man identifiziert sich so sehr mit dieser Krankheit und die ganze Zukunft wird jetzt auf dieser Krankheit aufgebaut.

Ohne Identifikation baust du auch eine Zukunft auf,

Die baut aber nicht auf die Krankheit auf,

Sondern weiterhin auf dein normales Sein.

Es gibt nur gewisse Einschränkungen,

Wo du Sachen nicht mehr tun kannst.

Dein Partner ist schlecht gelaunt.

Du kommst nach Hause,

Es ist schlechte Laune im Raum und sofort schwappt die schlechte Laune auf dich über und du versuchst,

Den Partner irgendwie zu beruhigen oder machst irgendwie den Hampelmann,

Um bessere Laune dahin zu bekommen.

Oder du sagst,

Oh nee,

Scheiße,

Mein Partner ist immer so schlecht drauf.

Identifikation mit der Sache.

Aber ganz genau genommen,

Was hat das mit dir zu tun?

Starke Personen,

Starke Persönlichkeiten mit einer starken Ausstrahlung und einem starken Selbstbewusstsein,

Die identifizieren sich nicht mit diesem Ärger und der Ärger findet keinen Partner,

Keinen Gegner.

Und der Ärger verpufft sozusagen,

Weil sich die Person,

Die andere Person,

Nicht damit identifiziert.

Das fällt alles wie in so ein Loch.

Und wenn der verärgerte Partner keinen Gegner hat,

Ja,

Wo soll er denn hin?

Wird sich wahrscheinlich jemand anderen suchen.

Und in dem Augenblick bist du raus aus der Sache.

Du bist nicht drauf angesprungen,

Hast nicht reagiert.

Ist nicht einfach,

Ist aber die Wahrheit.

Also wann immer du kannst,

Wann immer du möchtest,

Mach alle Türen zu,

Bleib ganz bei dir.

Raus aus dem Kopf,

Erstmal in den Körper hinein,

Den Körper fühlen,

Den Körper wahrnehmen.

Der ist ja meistens ruhig.

Der Körper spricht ja nicht.

Im Körper ist ja Stille.

Und wenn du das hören kannst,

Sozusagen fühlen kannst,

Dann fängt die Identifikation genauso statt.

Du identifizierst dich mit dem stillen Körper,

Alles wird ruhig,

Dein Geist wird ruhig und dann fährt alles runter.

Und dann versuchst du bei dir zu bleiben.

Keinen Gedanken reinlassen und nichts rausdenken an jemanden,

Sondern wie abgeschirmt bleibst du so still sitzen.

Und versuchst so lange wie möglich irgendwie bei dir zu bleiben.

Im besten Fall machst du das morgens nach dem Aufstehen,

Bevor du überhaupt rausgehst.

Und abends bevor du schlafen gehst.

Ja,

Dann wirst du wunderbar schlafen.

Ganz lieben Dank fürs Zuhören,

Fürs Mitmachen.

Wenn ihr wollt,

Hören und sehen wir uns nächste Woche.

Und wenn die Aufnahme gelungen ist,

Ich stelle das dann wieder zur Verfügung,

Wenn man die Meditation öfter machen möchte oder so.

Dann schickt ihr mir eine Nachricht.

Gute Nacht,

Schönen Abend.

Tschüss.

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