
Meditation - Shifte deinen Fokus
Die Meditation „Verändere deinen Fokus“ kann dir helfen, in Zeiten, in denen dein Blick auf Baustellen und Probleme gerichtet ist, diesen auf das Positive in dir und um dich herum zu auszurichten. Du kannst dich gestärkter und energiereicher nach dieser Meditation fühlen
Transkription
Hallo und herzlich willkommen.
Schön,
Dass du dir heute die Zeit nimmst zu meditieren.
In dieser Meditation wollen wir unseren Fokus auf das Gute,
Auf das Stärkende und Wohltuende in uns und um uns herum ausrichten.
Sicherlich kennst du auch Momente,
In denen deine Aufmerksamkeit sehr auf das gerichtet ist,
Was gerade sich schwer anfühlt,
Was dich vielleicht dämpft oder runterzieht oder anstrengend ist.
Und diese Meditation kann dir helfen,
Deinen Fokus zu shiften auf das Positive.
Finde für die Meditation einen aufrechten Sitz.
Du kannst dich gerne etwas erhöht auf einen Yoga-Klotz,
Einen Bolster oder auch auf eine zusammengefaltete Decke setzen.
Komm erst mal an in deinem Raum,
In deiner Zeit.
Du kannst mit deinen Füßen,
Mit den Fußrücken und den Unterschenkeln ein wenig Druck in den Boden geben.
So kannst du Kontakt zum Boden aufnehmen,
Seine tragende Kraft wahrnehmen.
Dann lass diesen Druck wieder etwas nach und komme mit der Aufmerksamkeit in dein Becken.
Lass dein Becken ganz tief auf deine Sitzunterlage gleiten und deine Körperseiten können so ganz lang und aufrecht werden.
Du kannst deine Schultern einmal zu den Ohren nehmen und sie dann sanft nach hinten und unten sinken lassen.
Dein Brustkorb strebt nach vorne und oben und deine Halsseiten sind lang und dein Hinterkopf drückt gegen eine unsichtbare Wand.
Dann kannst du in dieser aufgerichteten Haltung deinen Atem wahrnehmen.
Du atmest durch die Nase ein und durch die Nase aus.
Und dann nimm einmal die Geräusche,
Die du vor deinem Fenster,
Vor deiner Wohnung oder deinem Haus in der Ferne hören kannst,
Wahr.
Vielleicht hörst du Autos oder Vögel,
Menschen oder Hunde.
Dann kommst du näher an dich heran und nimmst die Geräusche in deinem Zimmer wahr.
Vielleicht nimmst du hier nur Stille wahr,
Vielleicht aber ein Knistern,
Ein Knattern und dann finde ein für dich wohltuendes Geräusch.
Ein Geräusch,
Das sich für dich in dir gut anfühlt.
Vielleicht ist es das Vogelgezwitscher,
Ein Rauschen des Windes.
Vielleicht ist es auch die absolute Stille.
Schau einmal,
Wo es dich hinträgt und dann lass die anderen Geräusche immer leiser werden.
Fokussierst dich auf dein wohltuendes Geräusch und wenn es dich wegträgt,
Dann führe dich ganz sanft immer wieder dorthin zurück.
Und dann kommst du von dort in deinen Körper hinein und nimm einmal deine Körperempfindungen wahr.
Du kannst einmal von den Füßen bis zum Kopf durch deinen Körper reisen.
Vielleicht nimmst du Bereiche wahr,
Die etwas schmerzen oder die sich eng oder steif anfühlen.
Nimm das wahr und dann reise weiter.
Und dann führe deine Aufmerksamkeit ganz bewusst zu dem Körperbereich,
Zu der Körperstelle,
Die sich gut anfühlt.
Wo du eine wohltuende Empfindung wahrnehmen kannst.
Vielleicht fühlt es sich dort ganz frei und leicht an.
Und ganz egal,
Wie klein diese Stelle sein mag,
Fokussiere dich dort und nimm wahr.
Und auch hier führe dich immer wieder sanft zurück,
Wenn es dich wegträgt zu den Bereichen,
Die schmerzen oder sich nicht gut anfühlen.
Und dann beginnst du,
Deine Gefühle,
Deine Emotionen wahrzunehmen.
Nimm wahr,
Was dort gerade ist.
Welche Gefühle sind gerade vorherrschend?
Und wenn sich diese Gefühle eher schwer und dämpfend anfühlen,
Dann mach dich ganz bewusst auf die Suche nach etwas,
Das dir guttut.
Vielleicht kannst du einen Funken von Freude in dir entdecken.
Vielleicht auch Energie oder Beschwingtheit,
Leichtigkeit.
Schau einmal,
Ob hinter den vielleicht vorherrschenden negativen Gefühlen sich etwas Positives,
Etwas,
Das dich stärkt,
Dir guttut,
Versteckt.
Und dann bleib dort mit deiner Aufmerksamkeit.
Vielleicht kannst du wahrnehmen,
Dass dich dieses wohltuende Gefühl zu einer bestimmten Körperstelle führt.
Dann geh mit und verbleibe dort.
Schau immer wieder ein in dieses wohlige Gefühl,
Auch wenn es dich vielleicht wegzieht.
Und dann beginne,
Deine Gedanken wahrzunehmen.
Nimm wahr,
Welche Gedanken gerade vorherrschen.
Vielleicht sind es einzelne Wörter oder Sätze.
Vielleicht ist es ein ganz bestimmter oder aber mehrere.
Und dann nimm auch hier wahr,
Welcher Gedanke dir guttut.
Vielleicht ist auch dies nur ein einzelnes Wort.
Vielleicht auch ein komplexes Thema mit vielen Facetten.
Dann geh dorthin mit.
Lass dich von diesem guten,
Positiven,
Stärkenden Gedanken mitnehmen und dann dort darin verweilen.
Vielleicht kannst du wahrnehmen,
Wie sich etwas in deinen Körperempfindungen,
In deinen Gefühlen verändert mit diesem Gedanken.
Und dann nimmst du noch einmal die gesamte Fülle wahr.
Dein wohltuendes Geräusch in dir oder um dich herum,
Deine wohltuende Körperstelle,
Dein wohliges Gefühl und dein positiver Gedanke.
Nimm das alles gleichzeitig wahr und nimm diese Fülle wahr,
Die dich dadurch umgibt und sich in dir vielleicht ausbreiten mag.
Du kannst dich in diese Fülle reinsetzen und dann vertiefe ganz langsam deinen Atem.
Nimm deine Hände vor deinem Herzen zusammen und beginne sie sanft zu reiben und lass dadurch Wärme entstehen.
Und dann kannst du eine Hand unter deinen Brustkorb legen und die andere mittig auf deinen Brustkorb hinauf.
Und auch hier nochmal die Wärme und die Fülle wahrnehmen.
Dann lass deine Hände sanft auf deine Oberschenkel zurück gleiten.
Nimm noch einen kräftigeren Atemzug und dann senke ganz sanft deinen Blick und öffne in deinem Tempo deine Augen.
Du kannst deinen Blick auf einen Punkt vor dir richten,
Dich ganz langsam zurückholen in deinen Raum und deinen Kopf dann anheben und zurückkommen ins Hier und Jetzt.
Ich hoffe,
Dass dir diese Meditation gefallen hat und bedanke mich bei dir fürs gemeinsame Meditieren.
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