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Meditation zur 4. Rauhnacht

by Tanja Köster

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Meditation
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In der vierten Rauhnacht geht es darum, die eigenen Ideen real werden zu lassen. Der inneren Stimme nicht nur zuzuhören, sondern sie auch anzunehmen und ihr zu vertrauen. Wir verändern unsere alten Muster und müssen uns darüber klar werden, was wir zurücklassen wollen.

Transkription

In der vierten Raunacht geht es um Transformation,

Neubeginn,

Aufbruch und Auflösung.

Die vierte Raunacht zeichnet den nächsten April aus und das Tierkreiszeichen ist der Widder.

Da im April auch der Tag des Kindes ist,

Ist das vielleicht auch eine gute Gelegenheit in dieser Nacht und in dem folgenden Jahr,

Insbesondere im April,

Auf Dein inneres Kind zu hören,

Es zu trösten,

Es lieb zu haben und Dich vielleicht auch mal verleiten lassen,

Etwas Unvernünftiges zu tun.

Der Widder lädt Dich ein,

Nach vorne zu schauen.

Deine alten Blockaden sind noch nicht ganz aufgelöst und vermutlich stellen sich Dir noch immer ein paar dieser alten Geister in den Weg.

Lasse in dieser Nacht Deine Einfälle noch näher kommen,

Sie real werden,

Höre Deiner inneren Stimme nicht nur zu,

Sondern vertraue ihr auch und nehme an,

Was sie sagt,

Du könntest eventuell Dir ein Vision Board anfertigen,

Wo Du aus Zeitschriften Bilder ausschneidest,

Die Dich ansprechen von Dingen,

Die Du gerne erreichen möchtest oder auch Bilder,

Die symbolisieren,

Wie Du Dich gerne fühlen möchtest.

Sowas gibt es auch fürs Handy oder natürlich auch auf dem Computer.

Vertraue Deiner inneren Welt und bring diese Ideen.

Wir hatten den Tag des Kindes schon erwähnt,

In die Welt,

Lass sie einfach verspielt in diese Welt kommen,

Löse Blockaden auf,

Unser Ego hat Veränderungen nicht so gerne,

Immerhin haben wir bis jetzt überlebt,

Sonst könnten wir diese Meditation nicht hören und das bedeutet für das Ego einfach hat funktioniert,

Ob es gut funktioniert oder weniger gut,

Das ist etwas,

Was das Ego nicht wirklich beurteilt.

Leben muss fließen und wenn es nicht mehr fließt,

Treten diese Blockaden auf.

Der Tod ist der Stillstand unseres irdischen Lebens.

Stehen wir still und bewegen uns nicht mehr voran oder halten gar an der Vergangenheit,

Den vergangenen Dingen fest,

So stirbt der Kern unseres inneren Wesens.

Es ist die Zeit,

Alte Muster zu hinterfragen,

Auch unser Ego zu hinterfragen.

Verfängst Du Dich vielleicht in irgendetwas,

Vielleicht sogar in Deiner eigenen spirituellen Welt?

Indem wir immer wieder unsere Aufmerksamkeit in unsere innere Welt lenken,

In unser einfaches Sein,

Verändern wir nach und nach alte Gewohnheiten,

Alte Muster und lösen sie,

Wenn sie uns nicht mehr dienlich sind,

Auf.

Als Aufgabe kannst Du Dir heute einen Zettel schnappen und alles Negative darauf aufschreiben.

Achte auch darauf,

Welche Gefühle das in Dir auflöst.

Wehr Dich nicht dagegen,

Sondern lasse diese Gefühle zu und einfach sein.

Der Eckhart Tolle beschreibt das so schön,

Wenn man etwas zulässt und keinem Widerstand entgegensetzt,

Dann entsteht so ein Raum darum herum.

Lies Dir den Zettel nochmal durch und dann stelle Dir folgende Fragen.

Was hilft mir am besten beim Loslassen?

Wie kann ich Negatives in Positives verwandeln?

Und welche alten Gewohnheiten möchte ich verändern?

Verwandele dann diese negativen Sätze in positive Sätze,

Z.

B.

Wenn Du aufgeschrieben hast,

Ich bin immer unpünktlich,

Kannst Du schreiben,

Ich breche rechtzeitig zu meinen Verabredungen auf,

Meine Herausforderung ist z.

B.

Die Ungeduld und geduldig zu sein war für mich ein etwas zu hoch gestecktes Ziel,

Sodass ich meinen Satz,

Ich bin so ungeduldig in,

Ich bemerke meine Ungeduld sehr früh und atme ein paar Mal tief durch umgewandelt habe.

Den positiv umgeformten Zettel kannst Du Dir aufbewahren,

Leg ihn irgendwo hin,

Wo Du ab und zu drauf stößt und ihn Dir wieder durchlesen kannst,

Den negativ formulierten Zettel verbrennen wir und lösen somit die alten Dinge buchstäblich in Rauch und Luft auf.

Welchen Weg möchtest Du gehen?

Was inspiriert Dich auch spirituell?

Und wenn wir etwas Neues anfangen wollen,

Dann muss etwas Altes gehen.

In Jyktrasil,

Den alten Erzählungen,

Befindet sich eine Quelle in der unteren Ebene der Weltenesche.

Dieser Brunnen heißt Mimirsbrunnen,

Da er von Mimir,

Dem Weisen,

Gehütet wird.

Mimir ist nicht nur der Hüter des Brunnens,

Sondern auch der Hüter der Weisheit.

Odin,

Der Allvater,

Wollte auch mal ein weiserer Gott werden und ging zu Mimir und verlangte aus diesem Brunnen zu trinken.

Das wurde ihm auch gestattet,

Aber er musste eines seiner Augen als Pfand dalassen.

Er nahm einen Schluck aus dem Brunnen und konnte seit dieser Zeit sein Inneres mit seinem Äußeren verbinden.

Er opferte also ein Auge,

Um wahrhaft zu sehen.

Welches Opfer bist Du bereit zu bringen?

Etwas zu opfern oder sich gar aufzuopfern hat einen sehr negativen Klang in der heutigen Zeit.

Ich habe zum Beispiel in der vierten Rauhnacht des letzten Jahres mein Spielen geopfert.

Das heißt,

Am Computer Maillon zu spielen war etwas,

Was ich sehr gerne getan habe.

Ich wollte mich aber viel mehr mit meinem Inneren beschäftigen,

Mit meiner spirituellen Welt und um dafür Zeit zu finden,

Habe ich die Zeit für das Spielen geopfert und bin sehr glücklich mit diesem Opfer.

Um einen Anfang zu machen,

Kannst Du heute 10 Dinge opfern,

Die Du nicht mehr benötigst.

Wir schließen das mit einer Meditation der inneren Einkehr ab.

Ich leite Dich mit ein paar Worten in die Meditation.

Es wird dann 5 Minuten vollkommene Stille herrschen.

Wenn Du das nicht so gerne magst,

Verabschiede ich mich hier von Dir,

Such Dir die passende Meditation für Dich aus oder wenn Dir die Meditation zu kurz ist,

Das gleiche,

Ich wünsche Dir schon mal eine wunderbare vierte Rauhnacht.

Für diejenigen,

Die hier noch weiter mitkommen,

Ich werde Dich natürlich auch wieder aus der Meditation führen.

Setze Dich oder lege Dich in eine bequeme Position.

Wenn Du sitzt,

Achte darauf,

Dass Dein Rücken aufgerichtet und dabei locker ist.

Finde einen guten Platz für Deine Hände,

Die Handflächen können nach unten oder nach oben gewendet sein,

Wenn Du ein ganz bestimmtes Handmudra hast,

Das Du hältst,

Kannst Du das auch in dieser Meditation halten.

Komme mit der Aufmerksamkeit zu Deinem Atem,

Spüre,

Wie es Dich aus- und einatmet.

Du kannst während der ganzen Meditation immer wieder mit der Aufmerksamkeit auf Deinen Atem zurückkommen oder Du lenkst Deine Aufmerksamkeit auf Dein inneres Energiefeld,

Das macht sich so als kribbelnd bemerkbar.

Verankere Dich im Hier und Jetzt und begrüße die Stille.

Stelle Dich darauf ein,

Aus dem meditativen Zustand zurückzukehren.

Beginne mit ein paar tiefen und langen Atemzügen.

Gerne durch die Nase ein und durch den Mund wieder aus,

Durch die Nase ein,

Mund aus,

Ein letztes Mal durch die Nase ein und aus durch den Mund.

Lasse kleinere Bewegungen zu,

Wackele mit Finger und Zehen.

Lass dann,

Wenn es soweit ist,

Ganz von alleine die Bewegungen größer werden,

Raumgreifender.

Du kannst sie auch laut werden lassen,

In ein Recken strecken,

Dehnen,

Gehen.

Ich wünsche Dir eine gute vierte Raunacht und viel Erfolg mit den ersten Schritten auf Deinem neuen Weg.

© 2026 Tanja Köster. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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