
Spiegeltor im Herzen
In dieser Morgenmeditation lässt dich zunächst sanft und frei über deinen Atem in dir ankommen, öffnest dich dann in deine ganze wundervolle Größe, Tiefe und Weite und findest schließlich deine Mitte im Herzen. Was begegnet dir in deinem Herz? Was spielt sich an der Oberfläche ab? Was öffnet sich dir in der Tiefe? Tauch ein, lass dich fallen und erlebe staunend, welche Klarheit, Schönheit und einzigartige Lebendigkeit in dir wohnt. Wer bist du, wenn du ganz in deinem Herz zu Hause bist?
Transkription
Schließ deine Augen und lass dich in deiner Haltung ankommen.
Spür,
Wie der Atem ein- und ausströmt und spür,
Was im Körper sich da mit dem Atem aufrichten möchte.
Recken und strecken möchte,
Was mit jedem Ausatmen ein bisschen lockerer werden kann,
Ein bisschen weicher,
Entspannter.
Schenk dir Raum und ein kleines freundliches Lächeln,
Mit dem du dir erstmal guten Morgen sagst,
Während der Atem ganz bewusst ein- und ausströmt.
Als Fokus kannst du dir setzen,
Einatmend,
Öffne und weite ich mich.
Ausatmend,
Komme ich an,
Bin ganz da.
Falls du merkst,
Dir tut heute das Ausatmen besonders gut,
Kannst du dir als Mantra nehmen,
Einatmend,
Komme ich an,
Bin ganz da.
Ausatmend,
Lasse ich alles los,
Was schon wieder vorbei ist.
Lass den Atem dabei so fließen,
Dass es sich gut anfühlt.
Koste ihn aus,
Jeden Atemzug.
Wie gut fühlt es sich an,
Frisch belebt zu werden.
Wie gut fühlt es sich an,
Auszuatmen und freizugeben,
Loszulassen.
Und dann entfalte dich Stück für Stück,
Immer mehr in den Raum,
Lass dein Sein sich entknittern nach der Nacht,
Entfalten.
Nicht nur dein Körper darf sich aufrichten,
Auch dein Energiefeld,
Deine Ausstrahlung,
Deine Strahlen dürfen sich entfalten in den Raum hinein.
Hinter deinen geschlossenen Augenlidern ist unendlich viel Raum,
Sodass du deinen Platz in deiner ganzen Größe einnehmen kannst,
In deiner ganzen Weite.
Deine Wurzeln,
Deine Krone sich so weit verzweigen können,
Wie es für dich heute stimmig ist.
Das Leben sagt dir guten Morgen und du rufst ihm guten Morgen zurück.
Nimm deine Wahrnehmung mal aus und versuch zu erahnen in diesem grenzenlosen Raum,
Wie viel Raum ist da über dir.
Und da wo deine Wahrnehmung endet,
Wie weit geht es wohl dahinter noch weiter?
Darüber?
Daneben?
Wie tief erstreckt sich der Raum unter dir ins grenzenlose?
Vor und hinter dir?
Wie fühlt sich Grenzenlosigkeit an?
Wie wenn du deine Fühle ausstreckst,
Streckst du deine Wahrnehmung aus,
Ertastest,
Erkundest,
Staunend,
Neugierig.
Wie groß,
Wie weit ist dieser unendliche Raum?
Der Raum lädt dich ein,
Dich selbst auszudehnen,
Dir selbst deine Tiefe zu schenken,
Deine Größe und Wahrheit grenzenlos.
Das Leben heißt dich willkommen,
Voll und ganz.
Inmitten von all diesem Raum,
Von dieser unendlichen Wahrheit,
Lenkt deine Aufmerksamkeit jetzt auf dein Herz und lausch mal in dein Herz hinein.
Guten Morgen.
Nimm einfach wahr,
Was dort auftaucht,
Wie sich das Herz anfühlt.
Alles darf sein,
Was kommt.
Auch dein Herz hat seine Strahlen,
Die jetzt in den Raum hinein strahlen dürfen.
Und es bildet ein Zentrum,
Einen Anker,
Eine Mitte in dir,
In deinem grenzenlosen Sein.
Wenn du magst,
Stell dir vor,
Wie in deinem Herz ein Teich ist oder ein See und auf der Wasseroberfläche zeigt sich,
Was in dir an Gedanken,
An Gefühlen,
An Erlebnissen gerade in Bewegung ist.
Die ganze Mischung.
Während der Atem weiter Sand fließt,
Beobachtest du,
Ohne zu werten,
Schenkst dir selbst Raum für alles,
Was da ist.
Erlebst vielleicht Dankbarkeit für manches,
Was hier auftaucht,
Vielleicht Mitgefühl mit dir bei anderen Dingen,
Vielleicht eine tiefe Freude und hier und da vielleicht auch Schmerz.
Nimm alles wahr,
Schenk dir Raum für alles,
Was da ist,
An dieser Oberfläche in deinem Herzen.
Wie ein Spiegel schaut es dich hier an,
Zeigt sich,
Bewegt sich,
Ist einfach nur da.
Und dann tauchst du ein,
Gehst direkt durch,
Durch diese Oberfläche,
Wie durch ein Tor,
Wie durch ein Spiegeltor,
Tauchst du in das Innere von deinem Herzen ein,
In die Tiefe unter all dem,
Was sich hier zeigt.
Was öffnet sich,
Wenn du hier hindurch gehst?
Was begegnet dir?
Wo bist du?
Lass dich vom Atem weiterhin tragen,
Ganz langsam und sacht.
Lass dich in die Tiefe deines Seins sinken.
Auch hier haben wir unendlich viel Raum.
Vielleicht lässt du dabei eine Weile deinen Namen hinter dir,
Alle Rollen,
Die du spielst,
Dein Umfeld,
Deine Vergangenheit.
Bist zu einem reinen Sein,
Einfach nur Leben,
Das hier in seine eigene Tiefe taucht.
Ruhig und klar,
Wie tiefes Wasser oder ein Weltall,
Unendlich groß.
Und hier verweilen wir jetzt ein wenig in der Stille und du lässt dich weiter von deinem Atem tragen,
Lässt dich staunend beobachten.
Deine ganz leichte Neugierde und Offenheit,
Was du fühlst,
Was dir begegnet.
Lässt dich noch ein bisschen mehr fallen.
Untertitel der Amara.
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Org Bist du in der Tiefe deines Herzens.
Könnst du erahnen,
Was da alles in dir wohnt und erlausch mal in dich hinein,
Was davon möchte heute gerne gelebt werden.
Welchen Aspekt kannst du heute noch mehr aufblühen lassen oder vielleicht zum ersten Mal sprießen lassen.
Was darf in dir aufwachen und ausstrahlen mit den Strahlen deines Herzens,
Bis in jede Körperzelle,
Bis über dich hinaus in die Welt,
Durch deine Worte,
Durch deine Blicke,
Durch deine Handlungen und Berührungen und durch all dein Sein.
Wie möchtest du heute sein?
Wenn du magst,
Kannst du die Meditation an dieser Stelle für dich noch ausdehnen,
Weiter,
Noch ein Stückchen tiefer in deine Stille gehen.
Wenn du an dieser Stelle in den Tag übergehen möchtest,
Kannst du jetzt deinen Atem nach und nach vertiefen und dieses Sein in deinen Strahlen,
Wirklich in jeder Zelle ankommen lassen und dich mit diesem frischen Bewusstsein deiner eigenen Tiefe,
Kannst du dich jetzt Atemzug um Atemzug in deinem Körper wieder ankommen lassen.
Ganz neu und frisch,
Dich anfangen zu regnen und zu strecken,
Die Augen langsam wachblinzeln.
Dich umsehen,
Noch ganz ohne Wertung.
Du nimmst einfach nur Formen wahr und Farben,
Verschiedene Konturen,
Eine Welt der zehntausend Dinge,
Eine Welt solcher Vielfalt,
Wo gerade ein ganz neuer Tag erwacht.
Ein Tag,
Der noch nie vorher da war,
Der genauso einzigartig ist,
Voller Möglichkeiten,
Wo du dich spielen kannst,
Wo du üben kannst,
Ausprobieren kannst,
Zu sein,
Was du gerade in dir entdeckt hast oder wiederentdeckt hast oder vielleicht auch nur erahnt hast.
Wenn du magst,
Schließ nochmal die Augen und spüre nochmal in dein Herz.
Hol dir das Gefühl für deine eigene Mitte nochmal so richtig her und dann behalte es bei,
Während du die Augen wieder öffnest.
Nimm die Welt wahr,
Während du in deinem Herz zentriert bist.
Und wenn du soweit bist,
Dann geht es auf in den Tag des Leben Innems,
Grüßt das Leben Omens zu einem ganz ganz neuen Tag.
Danke für all dein Sein.
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