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Winter Meditation - Reise zu deinem inneren Licht

by Evelin Eich

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Erdende und bestärkende Meditation für die dunkle Winterzeit. Ich leite dich in deinen inneren Tempel, wo du dich mit der lichtvollsten Version deiner selbst verbindest. Perfekt für einen kraftvollen Start in den Tag oder als beruhigendes Ritual für den Abend vor dem Schlafengehen. Lade deine Batterien auf und finde zurück in dein Selbstvertrauen. Perfekt für die Zeit rund um die Wintersonnenwende am 21. Dezember. Hintergrundmusik: "Music for Manatees" von Kevin MacLeod

Transkription

Herzlich willkommen zu deiner Meditation,

Um dein lichtvolles Selbst kennenzulernen und dich mit ihm zu verbinden.

Gerade jetzt,

Wo die Tage draußen finster sind und die Nächte lang,

Kann es sein,

Dass uns manchmal die Vorstellung von Licht um uns herum in uns abhanden kommt.

Umso schöner zu wissen,

Dass du dich jederzeit wieder damit verbinden kannst und dein inneres Leuchten aktivieren kannst.

Für diese Reise kommen einen bequemen Sitz oder in die Rückenlage.

Mach es dir hier richtig bequem.

Vielleicht magst du dir ein Kissen unter das Gesäß oder unter den Hinterkopf legen.

Eine Decke um deine Beine oder über den Körper legen.

Wenn du liegst,

Lass die Fußspitzen ganz entspannt nach außen zeigen.

Sinke hier einmal,

Mit der Erlaubnis ganz schwer zu werden,

In den Boden,

In deine Sitz- oder Liegeunterlage.

Finde deinen Atem als stille Beobachterin.

Und im Wahr,

Wie er gleichmäßig durch deine Nasenflügel in den Körper hinein strömt.

Wie er mit frischem Sauerstoff und Lebendigkeit versorgt und entspannt und angewärmt wieder durch deine Nasenflügel ausströmt.

Je tiefer du gerade sinkst,

Desto mehr kannst du dich vom Außen loslösen,

In dem Wissen,

Dass du an einem Ort hier präsent mit deinem physischen Körper bist,

An dem du sicher gehalten wirst.

Komm wieder zurück zu deinem Atem.

Lass die Atemzüge gern lang gezogen werden.

Beim Ausatmen gibst du noch ein bisschen mehr ab von dem,

Was dich gerade beschäftigt,

In dem Wissen,

Dass du es nachher wieder einsammeln kannst,

Wenn du hierher zurückkommst.

Dann stell dir vor,

Dass du dich gleich Stück für Stück in einem Wald wieder findest.

Hier ist alles grün,

Lebendig,

Angenehm warm.

Du läufst barfuß über den warmen,

Weichen Waldboden.

Du spürst die Erde,

Das Laub,

Moos unter deinen Füßen und Schritt für Schritt kommst du mehr hier an.

Du schaust dich um und nimmst das grüne Blätter wahr.

Du schaust nach oben und siehst,

Wie hoch und kräftig die Bäume hier gewachsen sind.

Hinter dem Baumkron sitzen die Vögel.

Du lauscht ihrem fröhlichen Gesang und du folgst deinem kleinen Pfad bergauf.

Schritt für Schritt setzt du einen Fuß vor den anderen.

Du weißt nicht genau,

Wo der Pfad hingeht,

Aber du hast tiefes Vertrauen,

Dass dich der Pfad genau dahin führen wird,

Wo du gerade hinkommen darfst.

Je weiter du diesen Berg oder Hügel hinaufsteigst,

Desto klarer wird die Luft und du nimmst einen tiefen,

Frischen Atemzug hier und läufst weiter.

Du spürst,

Wie lichter der Wald mit der Höhe wird,

Die warme Luft und die Sonnenstrahlen auf deine Haut.

Du siehst,

Dass es nicht mehr weit ist,

Bis du oben angekommen bist.

Du spürst,

Dass du dem Ziel näher kommst.

Du weißt noch nicht genau,

Was es ist,

Aber du fühlst dich magisch davon angezogen.

Du läufst noch ein Stückchen weiter und dann tut sich plötzlich vor dir ein wunderschöner Tempel auf der Spitze des Berges auf.

Mit großen Säulen,

Kräftig und stark und doch grazil und unscheinbar.

Stell dir den Tempel in deiner Imagination vor.

Wie sieht dein Tempel aus,

Den du gerne betreten möchtest?

In deiner Vorstellung öffnet sich plötzlich,

Wie von ganz allein,

Ganz langsam die Eintrittspforte zu deinem Tempel.

Dein strahlendes Licht scheint dir entgegen.

Ganz neugierig,

Erwartungsvoll,

Erfüllt betrittst du deinen Tempel.

Dein goldenes Licht umhüllt dich ganz sanft und streichelt dich wie ein seidenes Tuch.

Du läufst weiter in dieses Licht hinein,

Legst nach links und rechts und siehst die Fenster und die Wände deines Tempels,

Boden.

Nimmst ihn unter deinen Füßen wahr,

Schaust hoch zur Decke.

Stell dir genau vor,

Wie es hier drin aussieht.

Dann läufst du nach vorne.

Dir ist eine Art der Altar als Raum,

Gefüllt mit Licht und Weisheit,

Liebe und Zuversicht.

Hier siehst du ein Licht des Wesen thronen.

Eine Frau schimmert im goldenen Licht.

Sie hat ein fließendes Gewand an und der Saum ihres Kleides scheint mit der Unendlichkeit zu verschmelzen.

Du stehst vor ihr und schaust nach oben.

Sie ist groß,

Ihr Strahlen ist riesig und es zaubert der Lächeln auf dein Gesicht.

Ihr Strahlen ist auch dein Strahlen,

Denn sie bist du.

Du bist sie.

Sie ist ein Teil von dir und sie strahlt immer,

Egal was im Außen ist oder nicht ist.

Sie hat immer dieses Leuchten,

Dieses Feuer in sich.

Und so ist sie auch ein Teil von dir.

Aber du wirst dir vielleicht nicht immer bewahr,

Dass dieser Teil in dir schlummert.

Manchmal ist es im Außendunkel und du kannst den Weg nicht genau sehen.

Du weißt nicht,

Was als nächstes kommt,

Was oder wer dich als nächstes auf deiner Reise durchs Leben begleitet.

Und das ist die Magie und die Mystik des Weges.

Man muss sie nicht genau kennen,

Aber man darf wissen,

Was in einem selbst steckt und mit welchen Teilen in sich man sich verbinden darf oder verbünden darf,

Um diesen Weg gemeinsam zu beschreiten.

Du berührst den endlos scheinenden Saum ihres Rockes und verschmilzt mit ihm.

Du bist mit dieser strahlenden Persönlichkeit,

Mit der Größe,

In der alles möglich ist,

In der alles erreichbar scheint,

In der es erlaubt ist,

Groß zu träumen und für diese Träume loszugehen.

In der du genau die richtigen Menschen zur richtigen Zeit am richtigen Ort triffst.

Gemeinsam ein Stück deines und ihren Weges gehst.

Atme hier in diesem Zustand einmal ganz tief ein und fülle dich auf mit diesem Licht.

Atme aus und lass das Licht durch dein Herz und Brustraum in den Raum um dich herumströmen.

Atme noch einmal dieses Licht ein durch die Nase und lass das Licht durch dein Herz den Raum erfüllen,

In dem du gerade sitzt.

Vielleicht magst du diesen Atem noch ein,

Zweimal für dich wiederholen.

Dich auffüllen,

Dich aufladen mit Licht in dem Wissen,

Dass auch du die Natur bist,

Dass nach der Wintersonnenwende die Tage wieder lichter werden und dass du genau wie die Natur lichtere Zeiten und dunklere Zeiten durchschreitest.

Aber das ist ohne die Dunkelheit,

Auch kein Wissen um das Lichtgeber und ohne das Licht kein Wissen um die Dunkelheit.

Und so seid ihr beide in einem Tanz verwoben,

Einem erfüllenden Tanz durchs Leben mit dem Licht,

Durch das Licht und in das Licht.

Nimm dieses Bild gerne noch einmal in dich auf,

Wie du hier in deinem ganz persönlichen Tempel mit deiner lichtvollsten Vision verbunden bist.

Vielleicht magst du die Fragen,

Ob sie eine Botschaft für dich hat,

Bevor du den Rückweg antrittst.

Frag sie einfach,

Was möchtest du mir mitgeben und schaue,

Was sie dir gibt oder zeigt.

Vielleicht ein Wort,

Ein inneres Bild,

Ein Gefühl.

Dann nimm dieses Geschenk und verwahre es in deinem Herzen.

Bedanke dich bei deiner lichtvollsten Vision.

Vielleicht magst du dich auch vor ihr verneigen in tiefer Dankbarkeit,

Dass sie da ist für dich,

In dir leuchtet.

Schritt für Schritt gehst du nun zurück zur Tempeltür,

Bewegst dich noch einmal um,

Vergewisserst dich,

Dass sie immer noch dort ist und auf dich wartet,

Wenn du bereit bist,

Sie das nächste Mal zu besuchen.

Du läufst in Fahrt,

Berg hinunter,

Zurück,

Durch den Wald und Stück für Stück kommst du wieder an dem Ort an,

Wo du gerade sitzt oder liegst.

Nimm die Geräusche,

Die um dich herum waren,

Im Raum oder vielleicht auch außerhalb des Hauses.

Vielleicht kannst du auch Geräusche in deinem Körper wahrnehmen,

Deinen Atem,

Deinen Herzschlag.

Mach kleine Bewegungen mit deinen Fingern,

Mit deinen Zehen.

Reiß deine Handgelenke,

Deine Fußgelenke.

Vielleicht magst du dich auch strecken,

Ein bisschen regeln.

Wenn du liegst,

Vielleicht deine Beine zur Brust ranziehen und ganz sanft von links nach rechts schaukeln.

Auch im Sitzen kannst du ganz sanft von links nach rechts mit deinem Oberkörper schaukeln.

Wenn du liegst,

Komm langsam über eine Seite in einen aufrechten Sitz,

Geschlossenen Augen.

Dann schenk dir selbst eine Umarmung,

Platziere deine Hände an den oberen Rücken,

Auf deinen Schultern oder Oberarmen,

Wo sie gerade hinreichen können.

Vielleicht magst du auch das Kinn Richtung Brust senken und dich noch einmal ganz klein machen.

Dich an diese Reise erinnern,

Wie du den Weg,

Den Berg hinaufgeschritten bist.

Plötzlich vor dieser großen,

Lichtvollen Version von dir standest.

Mit dem nächsten Einatmen öffne deine Arme ganz weit zu den Seiten,

Die Handflächen zeigen nach vorn.

Streck deine Arme ganz weit zu den Seiten aus und dehne sie ein Stück nach hinten und öffne deinen Brustkorb,

Deinen Herzraum.

Mach dich ganz weit und stell dir noch mal vor,

Wie hier dieses Licht von diesem Teil in dir zu dir strömt und gleichzeitig von dir durch dein Herz nach draußen.

Mit der nächsten Ausatmung senkt die Arme.

Nimm dir noch mal ein,

Zwei tiefe Atemzüge durch die Nase ein und heule durch den Mund aus.

Dann senk deinen Blick und reib deine Hände für Aufmerksamkeit und Wärme aneinander und leg die Hände ganz sanft und gewölbt über deine Augen.

Spür hier hinein an die klare Stelle der Dunkelheit.

Nimm deine Hände in den kleinen Fingern,

Sich berührend wie ein aufgeschlagenes Buch vor dich.

Senk mit noch geschlossenen Augen den Blick,

Winzle ganz langsam deine Augen auf,

Leg an deiner Hand Innenflächen.

Nimm deine Handflächen aneinander.

Vor dem Herzen berühre mit deinem Daumen,

Deinem Brustbein.

Verbinde dich hier noch einmal mit deinem Herzraum.

Verneige dich hier vor dir selber und bedanke dich dafür,

Dass du dir hier 20 Minuten genommen hast,

Um dich mit dir und deinem inneren Strahlen zu verbinden.

Ich wünsche dir eine wunderbare,

Lichtvolle Winterzeit.

Bis zum nächsten Mal.

Deine Evelin

© 2026 Evelin Eich. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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