
Innehalten - Präsenz kultivieren
Eine geführte Meditation, die zum Innehalten und Kultivieren von Präsenz einlädt. Jedesmal wenn Du Dich in Gedanken verlierst und es bemerkst ist es eine Chance diesen "Muskel des Erinnerns" zu trainieren, in Deine Präsenz zurückzukehren. Mit dem Stiller-werden spürst Du wie in dieser Präsenz ein Frieden in Dir entsteht.
Transkription
Willkommen zu dieser geführten Meditation,
Die dem Kultivieren,
Dem Trainieren von Präsenz dienen darf.
Finde eine Position,
Die dir angenehm ist,
Eine aufrechte Position,
Die dir auch eine Qualität von Erdung und Stabilität gibt.
Eine Position,
In der du wach und gleichzeitig entspannt sein kannst.
Und schließe deine Augen und lass deine Hände in einer ruhigen Weise in deinem Schoß oder auf den Oberschenkeln.
Nimm einen Moment,
Um durch deinen Körper zu scannen und zu spüren,
Ob es da vielleicht noch Bereiche gibt mit einer spürbaren körperlichen Anspannung.
Wenn immer oder wo immer das ist,
Versuche,
Ob es möglich ist,
Es zu lösen.
Und dann lenke deine Aufmerksamkeit zu deinem Atem.
Der Atem als einer der gängigsten Anker,
Den wir nutzen,
Der uns dient,
Die Aufmerksamkeit zu sammeln,
Präsenz zu trainieren.
Und spüre deinen Atem dort,
Wo du ihn auf eine natürliche Weise und leichte Weise spüren kannst.
Das kann an der Nase sein,
An den Nasenlöchern,
An den Nasenflügeln,
Im Bereich der Lippen,
Wo der Atem entlang gleitet.
Das kann im Brustraum sein,
Wo der Atem den Brustraum bewegt.
Oder im Bauchbereich,
An der Bauchdecke,
Die sich durch den Atem hebt und senkt.
Spüre,
Wo du deinen Atem am deutlichsten oder am leichtesten,
Auf eine angenehme Weise spüren kannst.
Und bleib mit der Aufmerksamkeit beim Atem.
Es ist präsent,
Gegenwärtig.
Ich atme ein,
Ich atme aus.
Dein Atem ist dein Zuhause,
Deine Homebase.
Nimm wahr,
Wo deine Aufmerksamkeit ist.
Vielleicht bemerkst du,
Dass deine Aufmerksamkeit vom Atem weggetrifftet ist,
Dass Gedanken auftauchten und das ist ganz normal,
Ganz natürlich.
Unser Geist ist so konditioniert,
Dass er ins Denken abdriftet.
Denken in die Zukunft,
Denken in die Vergangenheit.
Das ist ganz menschlich.
Wenn du bemerkst,
Dass du ins Denken gerutscht bist,
Dann kannst du die Gedanken einfach kurz mit einem neutralen Begriff benennen.
Denken,
Denken.
Das ist der neutralste Begriff.
Oder planen,
Planen.
Oder erinnern,
Erinnern.
Also die Einladung,
Wenn Gedanken auftauchen,
Sie einfach mit einem neutralen Begriff flüsternd innerlich zu benennen und kurz innezuhalten und dann ganz bewusst wieder zur Entspannung,
Zur Entspannung mit dem Atem zurückzukehren.
Eine englische Formulierung heißt schlicht simply re-relax,
Re-relax.
Richte die Aufmerksamkeit zu den Geräuschen und Tönen um dich herum.
Entspanne deinen Körper,
Fühle die Lebendigkeit in deinem Körper.
Entspanne dein Herz ohne etwas zu beurteilen.
Erlaube dir sanft zum Atem zurückzukehren.
Der Atem wie ein intimer Freund,
Ein Zuhause,
Das dir erlaubt,
Dich immer wieder mit deiner eigenen Präsenz zu verbinden.
Entspanne dich mit deinem Atem.
Entspanne dich in deinen Atem hinein,
Mit der Intention zu bemerken,
Wenn du ins Denken rutscht.
Wenn du bemerkst,
Dass du ins Denken abrutschst,
Dann halte einfach inne.
Öffne dich wieder für die Aufmerksamkeit,
Ganz ohne zu urteilen und kehre sanft wieder in diesen Augenblick zurück.
Und erinnere schlicht,
Gedanken sind keine Feinde.
Du musst deinen Geist nicht von den Gedanken befreien.
Vielmehr entwickelst du eine Fähigkeit,
Gedanken zu bemerken,
Wenn sie passieren und eine Fähigkeit,
Dich nicht in ihnen zu verlieren,
Dich nicht in ihren Geschichten zu verlieren.
Jedes Mal,
Wenn du dich in Gedanken verlierst und es bemerkst,
Ist es eine Chance,
Diesen Muskel des Erinnerns zu trainieren,
In deine Präsenz zurückzukehren und mit dem Stillerwerden spürst du,
Wie ein Frieden in dir entsteht,
Der sich von innen heraus in dir ausbreitet.
Zuhause und völlig präsent.
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