
Atempraxis als Resilienztraining - Power of returning
Diese geführte Atemmeditation ist eine Einladung, Dich ganz mit Deinem Atem vertraut zu machen, die Aufmerksamkeit zu sammeln und zu verfeinern. Nimm Dir Zeit, Deinen Platz einzunehmen, Deine Haltung zu spüren und mit dem Atem ganz intim zu werden. Atemmeditation bedeutet auch die Kunst und die Stärke des immer wieder Zurückkehrens zu kultivieren. Weswegen Atemmeditation auch ein Training in Resilienz ist. Zu erkennen, wenn Du abschweifst; zu erkennen, wenn der Geist sich verliert oder verstrickt; und dann mit Freundlichkeit und ohne zu urteilen, mit der Aufmerksamkeit wieder zum Atem zurückzukehren.
Transkription
Hallo und herzlich willkommen zu dieser Atempraxis,
In der du eingeladen bist ganz vertraut zu sein mit deinem Atem und vielleicht auf eine neue Weise noch vertrauter oder ganz intim zu werden mit deinem Atem.
Es ist eine geführte Praxis und im Laufe der Meditation werde ich noch ein paar Insights zur Art der Meditation als eine der weltweit gängigsten aller Meditationen einflechten.
Zum Ankommen in der Übung bist du erst einmal eingeladen Platz zu nehmen,
Deinen Platz einzunehmen auf dem Kissen oder auf einem Stuhl und dich ganz niederzulassen im Körper und dazu lenkt deine Aufmerksamkeit zunächst zu den Füßen oder wenn du im Lotus oder Halblotus sitzt zu den Knien und spüre den Kontakt mit dem Boden und eine Qualität von Erdung und wandern mit deiner Aufmerksamkeit kurz zum Po und spüre auch hier den Kontakt mit dem Kissen,
Mit dem Stuhl und über dieses Spüren des Kontakts spüre auch diese Qualität von Erdung,
Geerdet sein und dann lenkt deine Aufmerksamkeit zu deinem Oberkörper,
Deinem Rücken und spüre deine aufrechte Haltung und mit dieser aufrechten Haltung spüre auch die Qualität einer inneren Aufrichtigkeit.
Lenkt die Aufmerksamkeit zu den Schultern und spüre,
Ob die sich noch ein Stück weit mehr entspannen wollen können und wie in den Schultern,
Dass an allen Orten noch Entspannung passieren,
Dort wo es möglich ist.
Und im Finden und Justieren deiner Meditationshaltung spüre die Qualitäten dieser Haltung,
Nebst der Erdung und der Aufrichtigkeit,
Spüre auch die Qualität von Balance und Ausgeglichenheit und genauso die Qualität von Wachheit bei gleichzeitig entspannt sein.
Und ein Synonym für Meditation heißt ja auch sitzen in Würde und nimm dir noch diesen Moment um deine Würde zu spüren.
Das heißt über eine äußere Haltung kultivieren wir auch eine innere Haltung.
Es macht also Sinn sich diese Zeit zu nehmen und über die Haltung die Meditation wie aufzubauen.
Und jetzt lade ich dich ein auf eine kleine Reise,
Wo ich dich gerne führe an ein paar Orte,
Wo du deinen Atem spüren darfst und für dich wie neu überprüfen kannst,
Wie deutlich oder wie leicht du ihn dort spüren kannst und auch wie angenehm das Spüren dort ist.
Und wir beginnen damit die Aufmerksamkeit zur Nase zu lenken.
Spüre deine Nasenspitze,
Spüre die Nasenöffnungen,
Die Nasenlöcher und halte deine Aufmerksamkeit im Atemerleben in diesem Nasenbereich.
Nimm ganz bewusste,
Feine Atemzüge und sammle deine Aufmerksamkeit in diesem Bereich der Nase und spüre ob dieser Ort ein Ort ist,
Wo du deinen Atem deutlich spüren kannst oder leicht.
Wie angenehm es für dich ist den Atem in der Nasengegend zu spüren.
Und dann wandern wir ein Stück tiefer zur Oberlippe oder auch in diesen kleinen Bereich zwischen Oberlippe und Nase,
Der manchmal auch ein bisschen verniedlicht Schnäuzchen genannt wird.
Oder geh ganz an die Oberlippe und spüre deinen Atem in dieser Gesichtspartie und spüre,
Wie deutlich du deinen Atem dort spüren kannst oder wie leicht er zu spüren ist.
Und auch hier wieder,
Wie angenehm es ist,
Deinen Atem in der Gegend der Oberlippe zu spüren.
Und jetzt wander mit deiner Aufmerksamkeit in die Mundhöhle hinein.
Wander mit der Aufmerksamkeit in deine Rachen- gegend und spüre dort,
Ob dein Atem dort für dich leicht wahrnehmbar ist oder deutlich zu spüren.
Bleib mit der Atemerfahrung ganz im Raum,
Im Mundraum,
Im Rachenbereich und spüre auch,
Wie angenehm es ist für dich,
Den Atem dort zu spüren.
Und dann wander weiter mit deiner Aufmerksamkeit zum Brustraum und spüre deinen Atem,
Spüre dein Atemempfinden im Brustraum,
Im Herzraum,
Der Herzgegend und halte deine Aufmerksamkeit auf dem Atemempfinden an dieser Körperpartie und spüre,
Wie sich der Brustraum weitet,
Der Herzraum sich öffnet mit jedem Einatmen und spüre auch hier,
Wie leicht oder wie deutlich der Atem für dich spürbar ist und wie angenehm ist es für dich,
Den Atem im Brustraum,
Im Herzraum zu spüren.
Und dann wandern wir noch etwas tiefer in die Bauchgegend und spüre auch hier,
Wie sich die Bauchdecke hebt und senkt mit jedem Einatmen und Ausatmen.
Werde dir deines Atems in der Bauchgegend ganz gewahr und auch hier dein ganz persönliches Spüren.
Es ist leicht,
Deutlich,
Es ist angenehm,
Deinen Atem in der Bauchgegend zu spüren.
Und jetzt bist du eingeladen,
Die Aufmerksamkeit auf dein Atemempfinden dorthin zu lenken,
Wo du spürtest,
Dass es am leichtesten oder deutlichsten und wo es angenehm für dich war.
Lenke deine Aufmerksamkeit dorthin und verweile noch für weitere Momente mit der Aufmerksamkeit auf den Atem.
Mit der Zeit und mit dem Geübtsein wirst du mehr und mehr ein Gefühl von Entspannung spüren,
Wie sich der Körper entspannt und auch der Geist sich entspannt.
Und dieses Spüren von Entspannung bringt eine Qualität von Freisein mit sich.
Und vielleicht ist es wie neu für dich,
So vertraut mit deinem Atem zu sein,
Dass du diese geistige Entspannung spüren kannst.
Und Vertraue darauf,
Es zu spüren.
Mit der Zeit ein ganz feines Spüren und intimer werden mit der eigenen Aufmerksamkeit.
Und es mag sein,
Dass Gedanken oder Gefühle auftauchen und die Aufmerksamkeit wandert.
Wirklich zentraler Punkt und grundlegend wichtig ist es,
Dass du immer wieder zum Atem zurückkehrst.
Und dabei ist der Moment,
In dem du merkst,
Dass du die Aufmerksamkeit auf den Atem verloren hast.
Das ist der magische Moment,
Heißt es.
Weil das der Moment ist,
In dem du wie aufwachst und erkennst,
Ich bin gerade nicht präsent in diesem Moment.
Und dann kommst du zurück.
Und auch wenn du hundertmal,
Tausendmal zurückkehrst,
Diese Stärke des Zurückkehrens ist das Zentrale.
Diese Stärke des Zurückkehrens trainiert deine Aufmerksamkeit und beruhigt deinen Geist.
Vielleicht gefällt dir auch die englische Formulierung.
Sie nennen es The Power of Returning.
Das trainieren wir.
Immer und immer wieder.
The Power of Returning.
Und wir kultivieren sie.
Und das ist auch,
Warum Meditation als Resilienztraining bezeichnet wird.
Weil wir mit diesem nicht urteilenden,
Freundlichen Geist,
Mit Anmut immer wieder zurückkommen zum Atem,
Zum gegenwärtigen Moment.
Wenn du erkennst,
Dass du abschweifst,
Erkennst,
Dass sich die gesammelte Aufmerksamkeit verliert,
Sich verstrickt in Gefühlen oder Gedanken oder Stimmungen,
Das ist der magische Moment.
Und dann kehrst du zurück.
Und verweile noch für ein paar Augenblicke beim Atem,
Ganz bewusst in den Fluss deines Atems wahr,
Wie der Atem sich ganz natürlich atmet.
Nimm wahr,
Wie der Atem einfach ganz natürlich da ist,
Wie ein guter Freund.
Und natürlich kannst du diese stille Meditation noch fortsetzen oder sie dann mit dem Klang der Klangschale für dich beenden.
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