
Meditation: Stark wie ein Baum
Diese Meditation ist hilfreich für Zeiten der Krise, in denen wir uns schwach und ängstlich oder unsicher fühlen. Wir vergegenwärtigen uns dass auch wir Menschen Teil der Natur sind — wie ein Baum. Wir visualisieren einen Baum und spüren in seine Kraft.
Transkription
Im Anschluss folgt eine Meditation inspiriert von Jack Kornfield,
Die uns hilft,
Uns wieder zu vergegenwärtigen,
Dass wir ein Teil der Natur sind,
Verletzlich,
Vergänglich und trotzdem widerstandsfähig,
Wie ein Baum.
Okay.
Schließe die Augen,
Wenn es angenehm ist und erlaube dir anzukommen in deinem Körper.
Und in diesem Moment wahrnehmen,
Was da ist,
Vielleicht ist da Vibration,
Spannung,
Angst,
Vielleicht auch Entspannung oder Traurigkeit.
Und nimm wahr,
Wie dein Herz da ist,
Was ist da,
Was will sich dir zeigen,
Freundlich und einladend.
Du kannst alles da sein lassen,
Im unermesslich weiten Raum von wohlwollendem Bewusstsein.
Dieser freundliche,
Wohlwollende Raum,
Der all das halten kann und weiter und tiefer ist.
Erlaube dem Körper,
Den Raum auf dieser Erde wahrzunehmen.
Die Füße wahrnehmen,
Die Sitzfläche,
Die Berührungspunkte mit der Unterlage.
Und jetzt stell dir einen Baum vor,
Einen großen Baum,
Vielleicht einen Baum aus deiner Erinnerung oder einen aus deiner Vorstellung,
Ganz egal.
Und stell dir die Wurzeln,
Die sich durch den Boden strecken vor,
Die Baumkrone,
Die in den Himmel ragt.
Stell dir vor,
Wie du neben dem Baum stehst und sieh dir den mächtigen Stamm an,
Die Äste,
Die Rinde.
Dieser Baum hat viele Stürme,
Winde,
Jahreszeiten,
Winter,
Sommer erlebt.
Und wenn du den Baum nun so ansiehst,
Stell dir vor,
Dass auch du wie dieser Baum sein kannst.
Seine Wurzeln gehen tief in die Erde,
Durch Stein,
Und nun spüre,
Wie auch du tief in dieser Erde verwurzelt sein kannst,
Wie der Baum.
Durch deine Beine und Füße gehen Wurzeln aus der Erde,
Von der du stammst,
Und spüre,
Wie es ist,
So tief verwurzelt und fest zu sein,
Von dem Baum lernen.
Und wenn du so in dich spürst,
Fest verwurzelt,
Wandere mit deiner Aufmerksamkeit durch deinen Körper und lass all die Energien von Angst und Sorge,
Beunruhigung an dir runterfließen,
Wie Regen,
Der von der Rinde des Baumes rinnt und in Mutter Natur fließt,
Die all das halten kann.
Langsam runterwandern,
Von Kopf über die Arme,
Den Rumpf,
Die Beine,
Knie,
Alle Anspannung loslassen,
Alle Ängste und Sorgen loslassen,
Und gib all das an die Erde zurück,
Und du bist wie die zeitlose beständige Energie des Baumes,
Und jetzt fühl auch in deine Äste,
Wie sie sich in die Weiten des Himmels ausbreiten,
Und fühle auch,
Wie sich der Baum mit jeder Jahreszeit erneuert,
Knospen im Frühling,
Wie sie sich öffnen und der Sonne entgegenstrecken,
Und im Sommer steht der Baum in seiner vollen Fülle,
Wie der Baum sich im Herbst von seinem Gewand befreit,
Auch im Winter ruht der Baum in sich,
Und fühle,
Dass du die Lebensenergie in dir hast,
In der unermesslichen Weite des Himmels,
Kannst die Winde und die Stürme überdauern und weißt,
Wie du dich selbst wiederherstellen kannst,
Wieder erneuern,
Wieder und wieder,
Du bist nun in der Erde verwurzelt,
Beständig und ruhig durch die Stürme,
An die Lebenskraft vertrauen,
Die durch dich durchfließt,
Du bist jetzt ein fester Teil der unermesslichen Weite des Himmels,
Nimm nun die Energie und Stärke mit,
Wenn du nun durch diese schwierigen Tage gehst.
Zum Abschluss noch ein Gedicht,
Lockdown,
Ja da ist Angst,
Ja da ist Isolation,
Ja da sind Panikeinkäufe,
Ja da ist sogar Tod,
Aber sie sagen,
Dass man in Wuhan nach so vielen Jahren des Lärms die Vögel singen hören kann.
Sie sagen,
Dass nach nur ein paar Wochen der Stille der Himmel nicht mehr im Dunst versinkt,
Sondern blau,
Grau und klar ist.
Sie sagen,
Dass die Leute in den Straßen von Assisi gemeinsam singen,
An leeren Plätzen,
An offenen Fenstern,
So dass die,
Die sich einsam fühlen,
Die Klänge der Familien um sich herum hören.
Sie sagen,
Dass ein Hotel in Westirland kostenlose Mahlzeiten an die,
Die eher an ihr Haus gefesselt sind,
Liefern.
Heute war eine junge Frau,
Die ich kenne,
Damit beschäftigt,
Flyer mit ihrer Nummer in der Nachbarschaft zu verteilen,
Damit die Alten jemanden zum Anrufen haben.
Heute bereiten sich Kirchen,
Synagogen,
Moscheen und Tempel vor,
Um den Obdachlosen,
Kranken und Bedürftigen Obdach zu geben.
Auf der ganzen Welt ziehen Menschen zurück und reflektieren.
Auf der ganzen Welt sehen Menschen ihre Nachbarn mit neuen Augen.
Auf der ganzen Welt erwachen Menschen in eine neue Realität und erkennen,
Wie groß wir wirklich sind,
Wie wenig Kontrolle wir wirklich haben,
Was wirklich wichtig ist.
Liebe.
Richard Hendrick Untertitel der Amara.
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