
Training des Körperbewusstsein: Bodyscan mit Mitgefühl
by Yana
Unser Körperbewusstsein und Mitgefühl helfen uns, unsere eigenen Ressourcen und Bauchgefühl gut wahrzunehmen und nach ihm zu handeln. Beide Fähigkeiten bilden in unserer heutigen, sehr komplexen Welt eine gute Grundlage für gute Entscheidungen. Dies wird durch zahlreiche neurowissenschaftliche Studien suggeriert. Die entsprechende Trainingsmethode nutzen wir in dieser Einheit.
Transkription
Herzlich willkommen,
Mein Name ist Jana Heussen und wir werden heute das Körperbewusstsein und Mitgefühl trainieren.
Warum?
Es stellt die Grundlage bei,
Das stellt die Grundlage für richtig große Fähigkeiten dar und zwar seine eigenen Ressourcen klug einzusetzen und auch ein gutes Bauchgefühl zu haben.
Und das kann in wirklich komplexen Situationen,
In denen wir uns dauerhaft auf Arbeit und auch im Privatleben befinden,
Eine ganz große Quelle von Klarheit und Sicherheit werden.
Unsere Fähigkeit,
Unseren Körper selbst wahrzunehmen,
Ist je nachdem nicht so gut entwickelt und das wollen wir hier heute machen.
Finde also dazu wieder eine Position,
Die dir erlaubt,
Wirklich aufmerksam und entspannt zu sein.
Ich empfehle,
Zu sitzen,
Damit du nicht hier weggedüst und dir einen Ort auch zu suchen,
Wo du ungestört bist für die nächsten Minuten.
Überleg dir selber noch,
Warum ist es für dich interessant,
Einen guten inneren Kompass zu haben,
Um deine Ressourcen gut zu steuern und einen guten inneren Kompass zu haben.
Warum ist das interessant für dich?
Nimm den Moment dafür und wenn du eine klare Antwort hast,
Dann erinnere dich immer im Zuge der Praxis jetzt daran.
Und wenn du noch keine Klarheit hast,
Bleib neugierig,
Was dir für Gedanken zu dieser Frage im Zuge der Praxis und in den nächsten paar Tagen vielleicht noch kommen mag.
Zu Beginn werden wir jetzt in dieser Haltung uns erstmal dazu einladen,
Mit der Aufmerksamkeit in den Körper zu kommen.
Nicht forcieren,
Sondern einfach sich die Erlaubnis geben,
Den Boden unter sich zu spüren,
Den Rücken mit der Wirbelsäule,
Die entspannt den Kopf auf dem Körper thronen lässt.
Du machst dir richtig gemütlich in deinem Körper,
Kannst die Wirbelsäule noch mal kreisen lassen,
Genau wie den Kopf.
Tiefen Atemzug nehmen und jede offensichtliche Anspannung ziehen lassen,
Vielleicht ein Gesicht um die Augen herum,
Kiefer,
Schultern,
Bauch oder Hände.
Wir werden jetzt von oben nach unten unsere Aufmerksamkeit ganz bewusst steuern.
Sie wird immer wieder woanders hin,
Wie ein wildes Pferd rennen und das Wichtige ist,
Immer wieder liebevoll sie zurückzuholen,
Aber deutlich und klar.
Ich schlage euch Formulierungen vor,
Findet bitte eure eigene,
Die am besten passt.
Wir beginnen erstmal damit,
Den Atem um die Nase herum wahrzunehmen,
Um uns zu beruhigen und zu fokussieren.
Woran erkenne ich eigentlich,
Dass ich atme?
Vielleicht an dem Luftstrom,
Der in die Nase ein- und austritt,
Vielleicht an der Temperatur des warmen Atems,
Der ausströmt.
Wie kann ich den neugierig und entspannt spüren,
Den Atem?
Den Einatem,
Den Ausatem und die Pause dazwischen.
Wie lange ist die Pause?
Wir wollen immer ganz liebevoll und klar unsere Aufmerksamkeit zum Spüren zurück,
Wenn wieder heftige Gedankenwellen an uns heranschwappen.
Wir laden die Aufmerksamkeit wieder dazu ein,
Wirklich nur zu spüren.
Dann gehen wir von oben nach unten durch den Körper.
Ich schlage euch eine Formulierung vor,
Die Mitgefühl ausdrückt.
Nehmt diese oder arbeitet mit einer anderen und konzentriert euch vor allen Dingen darauf,
Dass das Mitgefühl sich auch körperlich zeigt durch vielleicht höhere Wärme oder Entspannung.
Möge mein Kopf glücklich sein,
Möge er entspannt sein und sich wohlfühlen.
Möge mein Hals,
Nacken und meine Schultern glücklich sein,
Sich wohlfühlen und entspannen.
Möge meine Arme glücklich sein,
Entspannt und sich wohlfühlen.
Möge mein Brustkorb,
Mein oberer Rücken und Bauch,
Mittlerer Rücken sich wohlfühlen,
Glücklich sein und entspannen.
Und ihr werdet immer wieder auch innere kritische Stimmen hören,
Von wegen,
Was machen wir hier eigentlich?
Und da gilt es dann wirklich auch klar und liebevoll zu reagieren und die Aufmerksamkeit wieder auf den Körper,
Auf die Übung zu lenken und das höchste Level an Aufmerksamkeit und Fokus aufzubringen.
Kommt zum Unterleib,
Unteren Bauch,
Unteren Rücken und Gesäß.
Möge dieser Teil meines Körpers glücklich sein,
Entspannt und sich wohlfühlen.
Möge meine Oberschenkel entspannt und glücklich sein und sich wohlfühlen.
Möge meine Unterschenkel,
Meine Knie samt Füßen,
Fußgelenk glücklich sein,
Sich entspannen und wohlfühlen.
Möge mein gesamter Körper gesund und munter sein,
Glücklich und entspannt.
Und wir kommen zum Ende mit einer weiteren Reflexion.
Was kommt ihr bei der Frage,
Wofür bin ich heute meinem Körper dankbar?
Womit möchte ich ihm heute guttun?
Dann finden wir eine innere Geste,
Um uns bei uns selbst für diese Zeit,
Dieses Training zu bedanken.
Laden wieder Bewegung in den Körper ein.
Wir müssen nochmal recken und strecken,
Weil die Augen,
Weil sie geschlossen waren,
Langsam öffnen und mit offenen Augen den Körper für einen Moment spüren,
Während wir ihm Wohl wünschen.
Experimentiert damit mal,
Auch während ihr jetzt aufsteht und weiter euren Tag begeht.
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