
#5 5 Tipps, um endlich mit Yoga anzufangen
Aller Anfang ist schwer? Nein, das muss es nicht sein! Heute erzähle ich euch fünf Tipps, die ich gerne gewusst hätte, als ich mit Yoga angefangen habe.
Transkription
Yoga Strong,
Dein Podcast für Yoga und mentale Gesundheit.
Mein Name ist Alexa Katharina und ich freue mich riesig,
Dass ihr heute wieder eingeschaltet habt.
Herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge.
Ich habe über Instagram öfters von euch Fragen erhalten,
Wie man denn jetzt mit Yoga eigentlich anfangen sollte,
Welches Equipment man braucht und welche Yogamatte die richtige ist.
Heute dreht sich bei uns alles darum,
Was du wissen solltest,
Wenn du mit Yoga anfangen möchtest.
Ihr könnt mir natürlich immer Fragen stellen.
Ich beantworte diese dann entweder hier im Podcast oder auch in Zukunft in meinen Facebook Live Events.
Auf Instagram mache ich auch regelmäßig Umfragen.
Da heiße ich alexa-katharina.
Ich verlinke euch meinen Account in den Shownotes und wenn ihr Fragen habt,
Meldet euch jederzeit gerne.
Erst habe ich heute fünf Tipps für euch,
Die ihr auf jeden Fall wissen müsst,
Wenn ihr mit Yoga anfangen möchtet und anschließend über das Equipment,
Auch das,
Was ich benutze und noch zusätzlich,
Was man dann vor dem Yoga essen und trinken sollte.
Wir starten direkt mit Tipp Nummer eins.
In der dritten Podcast-Folge,
Vielleicht hast du dir die ja auch schon angehört,
Habe ich euch ja schon erzählt,
Dass es verschiedene Yoga-Stile gibt und das kann man auch mit so verschiedenen Ballsportarten vergleichen.
Wer gerne Tennis spielt,
Spielt vielleicht nicht gerne Fußball.
Wer gerne Golf spielt,
Spielt vielleicht nicht gerne Handball und genau so ist das natürlich auch beim Yoga.
Probiere für dich unterschiedliche Yoga-Stile aus.
Es gibt nämlich da wirklich große Unterschiede,
Zum einen das Zen-Yoga,
Das wirklich sanft ist,
Das beruhigend ist und dann das Ashtanga-Yoga,
Bei dem es richtig sportlich zur Sache geht.
Vielleicht denkst du jetzt auch,
Okay im Yoga möchte ich auf jeden Fall das und das und dann gehst du eine Stunde und merkst,
Irgendwie passt das doch nicht ganz zu mir oder ich würde vielleicht je nach Tagesform gerne einmal durchwechseln.
Kann ja auch sein.
Ich mag auch nicht nur ein Yoga-Stil.
Manchmal brauche ich was sanfteres,
Manchmal brauche ich was sportlicheres.
Das ist ganz normal.
Deswegen ausprobieren,
Ganz,
Ganz wichtig.
Und dann kommen wir gleich zu Tipp Nummer zwei.
Vergleiche dich nicht.
Jeder Mensch hat individuelle Fähigkeiten und Talente.
Jeder Mensch hat einen individuellen Körperbau und eine individuelle Vergangenheit,
Die auch Einfluss auf den jetzigen körperlichen Zustand hat.
Also das ist ungefähr so wie wenn man Äpfel und Birnen vergleicht.
Ihr seht schon,
Heute ist der Tag meiner Vergleiche.
Aber es macht einfach null Sinn,
Sich irgendwie zwischen den anderen Yogis zu vergleichen,
Weil der eine Mensch ist ein bisschen beweglicher,
Aber hat deshalb nicht so viel Kraft.
Der andere Mensch hat mehr Kraft,
Aber ist deswegen nicht so flexibel.
Vergleiche sind deshalb wirklich sinnlos.
Ein Konkurrenzdenken ist beim Yoga unangebracht und bringt auch wirklich nicht viel,
Denn diesen Wettkampf kann niemand gewinnen.
Vielleicht findest du dich ja auch mal auf der Matte wieder und denkst,
Warum kann ich das nicht?
Warum kommt der neben mir jetzt ein bisschen weiter runter als ich?
Denke stattdessen vielleicht,
Okay ich arbeite jetzt an meinem Körper,
Um auch ein bisschen flexibler zu werden und das Beste aus meinem eigenen Körper rauszuholen.
Wie heißt es so schön?
Vergleiche dich nicht mit jemand anderen,
Sondern wenn dann mit dir,
Mit diesem Menschen,
Der du gestern warst und probier dich selber zu verbessern und an dir zu arbeiten.
Tipp Nummer drei.
Dieser Tipp ist eigentlich einer der wirklich wichtigsten Tipps,
Die euch auch jeder Yogalehrer,
Wenn ihr in eine neue Stunde kommt,
Auch sagen sollte.
Hör auf deinen Körper.
Solltest du Schmerzen haben,
Geh immer selbstständig aus der Position raus.
Der Yogalehrer tut zwar sein Bestes und schaut,
Dass die Pose richtig ausgeführt wird,
Aber kann nicht in deinen Körper reinschauen.
Normalerweise fragt dich der Yogalehrer davor auch immer,
Hey hast du irgendwas,
Was ich wissen müsste,
Wenn er das mal vergessen hat oder nicht mal,
Dann sag du ihm bitte,
Wenn du irgendwas hast,
Wo der Arzt gesagt hat,
Hey da soll man aufpassen,
Damit der Yogalehrer da auch Bescheid weiß.
Es kann aber auch mal vorkommen,
Dass eine Übung mega unangenehm für dich ist oder plötzlich in der Übung schmerzt oder es dir schwindelig wird,
Dann geh bitte immer selbstständig aus dieser Position raus.
Da gibt es zum Beispiel die Kindsposition,
Also die Haltung des Kindes.
Da gehst du erst in den Sitz und legst dich dann nach vorne ab und die Hände kannst du entweder nach vorne ausstrecken oder neben den Körper legen und dann sieht der Yogalehrer eben auch,
Dass es jetzt gerade ein bisschen zu viel ist oder dass du eine Pause brauchst.
Eine Yogastunde kann anstrengend sein,
Aber sollte niemals schmerzhaft sein,
Niemals.
Wenn dir irgendwas wehtut,
Machst du entweder etwas falsch oder du hast eine Verletzung.
Deswegen ganz wichtig,
Regel Nummer drei oder Tipp Nummer drei,
Pass auf deinen Körper auf und hör auf deinen eigenen Körper.
Tipp Nummer vier ist auch für mich ganz ganz wichtig,
Lass dich nicht entmutigen.
Ihr könnt euch gar nicht vorstellen,
Wie unsportlich ich eigentlich war,
Als ich mit Yoga angefangen habe.
Ich war wirklich nie sportlich.
Ich habe irgendwie nicht so viel Spaß an Sport gehabt und daran mich zu stehlen und habe da sehr sehr lange gebraucht,
Bis ich meinen Weg dahin gefunden habe.
Und dann habe ich natürlich angefangen,
Habe gemerkt,
Hey irgendwie fühlt sich so an,
Wie wenn jeder Mensch auf dieser Welt flexibler ist als ich.
Da dachte ich,
Wow,
Hey,
Das kann ja niemals werden.
Aber genau das ist der falsche Ansatz.
Ich habe wieder ein paar Vergleiche für euch.
Du sagst ja auch nicht,
Dass du irgendwie zu hungrig bist,
Um zu essen oder du sagst auch nicht,
Hey ich bin zu dreckig,
Um zu duschen.
Das würde ja niemand sagen.
Also sag auch nicht,
Hey ich bin zu unflexibel,
Um Yoga zu machen,
Weil genau dazu ist Yoga da,
Um einfach ein bisschen flexibler zu werden und am Körper zu arbeiten.
Nicht nur,
Aber gerade im körperlichen Sinne ist es natürlich so,
Dass wir unseren Körper irgendwie geschmeidiger machen wollen,
Dass wir mehr mit ihm eins werden wollen.
Und es funktioniert nicht,
Wenn wir es einfach nicht machen,
Weil wir es nicht von Anfang an sind.
Ganz wichtig,
Gib deinem Körper Zeit,
Denn nur mit Zeit kann er auch daran wachsen.
Das Schöne beim Yoga ist,
Dass der eigene Körper einen so ein bisschen motiviert die ganze Zeit.
Mit jedem kleinen positiven Gefühl,
Das man da so bekommt,
Wenn man irgendwann schafft,
Ein bisschen mehr in die Dehnung zu kommen oder der Körper fühlt sich einfach ein bisschen besser an,
Dann motiviert das so sehr,
Dass man weitermacht.
Deswegen ganz ganz wichtig,
Lass dich nicht entmutigen.
Tipp Nummer fünf und dieser Tipp ist für so viele Sachen auch im Leben anwendbar,
Ist die Regelmäßigkeit.
Wenn man nichts regelmäßig macht,
Dann kann der Körper daraus auch nicht lernen.
Wie bei allem im Leben ist das auch so beim Yoga.
Ohne eine regelmäßige Routine kann der Körper nur schwer Fortschritte machen.
Das sehe ich zum Beispiel auch bei meinen Yogaschülern,
Die nicht so oft kommen,
Merke ich,
Die tun sich ein bisschen schwerer und die,
Die regelmäßig kommen,
Merke ich,
Da tut sich wirklich was und die sind dann auch wirklich motiviert.
Es gibt immer gute und schlechte Tage.
Ich habe Tage,
Da gehe ich in die Yogastunde,
Bin voller Energie und freue mich richtig und ich bin flexibel.
Für mich freue ich mich riesig und dann gibt es Tage,
Da gehe ich rein mit meinem Koch.
Heute habe ich nicht so viel Kraft,
Heute irgendwie bin ich ein bisschen verklemmt,
Irgendwie bin ich nicht so flexibel und irgendwie ist das nicht so ganz mein Yogatag.
Aber was mache ich?
Ich mache trotzdem Yoga.
Bei der Körper hat auch gute und schlechte Tage,
Das ist ganz normal.
Es kann ja nicht alles gut sein.
Wie denn auch?
Dann würden wir ja die guten Tage vielleicht auch gar nicht so schöpfen.
Deswegen seid ihr bewusst,
Dass diese guten und schlechten Tage immer da sein werden und dass überhaupt nichts Schlimmes ist,
Sondern einfach dann denken,
Ah cool,
Beim nächsten Mal habe ich vielleicht schon wieder einen guten Tag oder beim übernächsten Mal.
Du solltest natürlich,
Wenn du anfängst,
Nicht jeden Tag Yoga machen.
Dein Körper braucht auch Zeit zur Regeneration.
Das ist wie im Kraftsport oder überall eigentlich im Leben so,
Dass der Körper auch hohe Pausen braucht und so ist es eben auch beim Yoga.
Wenn man anfängt,
Dann sollte man so ungefähr zweimal in der Woche Yoga machen.
Wenn du zum Beispiel in eine Yoga-Stunde in der Woche gehst,
Kannst du einmal Yoga noch zu Hause machen.
Du kannst dir zum Beispiel ein paar Yoga-Übungen,
Die ihr in der Stunde gemacht habt,
Danach aufschreiben und die dann einfach zu Hause nochmal üben.
Schau auch hier,
Dass du eher einfachere Übungen am Anfang übst und nicht gleich so Übungen wie den Kopfstand machen möchtest.
Gerade bei sowas wie dem Kopfstand können sehr,
Sehr viele Dinge auch falsch laufen.
Du kannst dich verletzen.
Deswegen bitte übe dann nur die Übungen,
Die dir auch jetzt leicht fallen,
Die ein bisschen einfacher sind und die du auch eigenständig zu Hause nachüben kannst.
Von der Länge her sind für Beginner meistens so 20 bis 45 Minuten perfekt,
Also reine Yoga-Praxis.
Wenn du zum Beispiel auch in eine Anfänger-Stunde gehst,
Da ist zum Beispiel dann am Anfang eine kleine Besprechung und am Ende eine lange Endentspannung,
Dann ist so dieser reine Asana-Teil,
Also der Teil vom Üben,
Ist so höchstens 45 Minuten lang.
Ja,
Das waren die fünf Tipps.
Ich fasse sie einmal noch mal für dich zusammen.
Tipp Nummer eins war,
Dass du die verschiedenen Yoga-Stile und Lehre ausprobierst,
Dass du schaust,
Hey,
Was passt denn eigentlich zu mir?
Tipp Nummer zwei,
Vergleiche dich nicht mit anderen.
Tipp Nummer drei,
Hör auf deinen Körper.
Yoga sollte schmerzfrei sein.
Ganz,
Ganz wichtig.
Tipp Nummer vier,
Lass dich nicht entmutigen und wenn du mal so eine Phase hast,
Dann denk an mich.
Ich war so,
So unsportlich.
Vielleicht soll ich da auch mal irgendwie Bilder hochladen.
Tipp Nummer fünf ist die Regelmäßigkeit.
Die Routine ist ganz wichtig im Yoga,
Wie auch bei allem anderen im Leben.
Wenn man was regelmäßig macht,
Dann tut das dem Körper gut und dann kann er langfristig davon profitieren.
Vorbereitung vor dem Yoga.
Gerade wurde ich auch oft gefragt,
Was man denn essen sollte.
Wichtig ist,
Dass du vielleicht vor dem Yoga keine große Mahlzeit isst,
Sondern bleibst so zwei Stunden davor,
Wie auch bei Sport einfach.
Beim Yoga werden die inneren Organe so ein bisschen gequetscht und gedehnt und wenn du dann vollen Bauch hast,
Kann es auch sein,
Dass dir ein übles Gefühl hochkommt und das hat man einmal,
Probiert man mal aus und dann denkt man,
Okay,
Beim nächsten Mal esse ich lieber nicht so viel.
Anziehen solltest du dich bequem.
Ich übe gerne in gemütlichen Yoga Leggings oder auch im Shirt oder im Sportbh.
Vielleicht kennst du ja auch so die breiten Yoga Hosen,
Die ziehe ich eher selten an,
Wenn dann eher zu so einer sanfteren Yin Yoga Stunde,
Weil mir die da irgendwie immer im Weg ist so ein bisschen.
Ich übe gerne mit Yoga Blöcken und einem Yoga Band.
Wenn du in eine offizielle Yoga Stunde gehst und solche Hilfsmittel verwendet werden,
Dann werden die dir aber auch gestellt.
Da brauchst du dir jetzt noch gar keine Sorgen haben,
Dass du da irgendwas besorgen musst.
Was ich gerne mache ist,
Dass ich mir aber ein Handtuch mitnehme,
So ein kleines und das breite ich dann auf den vorderen Teil meiner Matte aus,
Damit mein Gesicht nicht direkt in Kontakt mit einer fremden Matte kommt.
Diese Matten werden zwar zum größten Teil immer gereinigt nach jeder Yoga Stunde,
Aber ich kenne auch einige Fitnessstudios,
Wo das einfach noch nicht gemacht wird und deswegen nehme ich immer mein Handtuch mit und dann kann ich da eben unbesorgt mein Gesicht ablegen.
Ich hoffe natürlich,
Dass dir meine Tipps geholfen haben und du jetzt endlich in deine erste Yoga Stunde gehen kannst.
Wenn du schon ein bisschen länger Yoga übst,
Würde ich mich auch freuen,
Wenn du mir von deiner ersten Yoga Stunde erzählst,
Wie es denn war für dich.
Schreib mir das einfach gerne über Instagram und ansonsten wünsche ich euch eine wunderschöne Woche.
Namaste und bis zum nächsten Mal.
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