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Meditation zur Erdung und Zentrierung bei Angst & Stress

by Martina Honecker (Yoga mit Martina)

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4.6
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Meditation
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Geführte Meditation zur Erdung und Zentrierung bei Angst und Stress. In dieser Meditation nutzen wir den Atem, um zu innerer Ruhe und Gelassenheit zurückzufinden und uns zu erden. Die Meditation ist ganz ohne Musik, dafür mit Naturgeräuschen (Vögel, Schafe, Grillen) im Hintergrund.

Transkription

Willkommen zu dieser Meditation für Erdung bei Angst und Stress.

Diese Meditation soll dir helfen,

In stressigen Situationen dich zu erden,

Dich zu zentrieren und zur Ruhe zu kommen.

Für diese Übung kannst du dich entweder hinsetzen oder hinlegen.

Schau einfach,

Dass du eine wirklich angenehme Position findest,

In der du dich wirklich ganz gehalten,

Getragen fühlen kannst.

Falls du liegst,

Wirklich ganz getragen,

Dich zu fühlen von deiner Unterlage oder auch im Sitzen die Unterlage unter dir zu spüren.

Vielleicht sitzt du auf einem Stuhl,

An dem du dich lehnen kannst,

Die Füße auf dem Boden oder eine Wand gelehnt.

Schau einfach,

Dass du eine wirklich angenehme Position findest und wenn du dich zudecken möchtest,

Dann nutze eine Decke,

Um dich zu schützen,

Dich zu wärmen,

Sodass du es wirklich ganz bequem hast.

Und wenn du eine für dich stimmige Position gefunden hast,

Dann beginne mit ein paar reinigenden,

Tiefen Atemzügen.

Atme zunächst ein durch die Nase und durch den Mund aus.

Also tief einatmen durch die Nase,

Ausatmen durch den Mund.

Einatmen durch die Nase,

Ausatmen durch den Mund.

Noch einmal tief einatmen durch die Nase und tief ausatmen durch den Mund.

Und finde dann wieder zu deinem Nasenatem zurück.

Atme durch die Nase ein und aus.

Nutze diesen ruhigen Atem jetzt langsam aus dem Stress heraus in die Entspannung,

In die Ruhe zu kommen.

Wir wollen jetzt einen dreiteiligen Atem praktizieren,

Der dir helfen soll aus diesem Stressatem,

Kampf- und Fluchtmodus heraus in den entspannten Modus,

Das parasympathische Nervensystem zu gelangen.

Lass dich also auf deinen Atem ein und wir beginnen.

Einatmen in den Bauch,

Die Brust,

Erreicht der Schlüsselbeine und ausatmen,

Schlüsselbeine,

Brust und Bauch.

Und wenn es für dich nützlich ist,

Dann kannst du eine Hand auf den Bauch und eine Hand auf die Brust legen,

Um noch ein wenig zu spüren wie der Atem kommt und geht.

Wenn wir gestresst sind,

Dann atmen wir sehr oft sehr flach in der Mitte des Brustkorbs und indem wir den Atem tiefer nach unten in den Bauchraum bringen,

Vergrößern wir die Lungenkapazität,

Schaffen wir es mehr und tiefer einzuatmen,

Die Herzfrequenz zu normalisieren,

Zu beruhigen und unseren Stress,

Diese Kampf- und Fluchtreaktion ein wenig zu dämpfen.

Wir bleiben weiter bei diesem dreiteiligen Atem,

Also wirklich tief in den Bauch,

Die Brust,

Die Schlüsselbeine und ausatmen,

Schlüsselbeine,

Brust und Bauch.

Wenn es sich für dich stimmig anfühlt,

Dann versuche deinen Ein- und deinen Ausatmen gleich lang werden zu lassen,

So deine Atemzüge zu zählen.

Versuche auch zwischen der Ein- und der Ausatmung jeweils am Ende so eine kleine Pause wahrzunehmen.

Wir beginnen auf vier zu zählen,

Gehen weiter auf fünf,

Zum Schluss auf sechs.

Aber schau,

Dass es sich für dich gut anfühlt,

Wenn sich für dich eine andere Zählung besser anfühlt.

Also wenn du lieber nur auf drei zählen möchtest oder vier,

Dann ist es auch in Ordnung.

Es soll sich einfach ganz natürlich für dich anfühlen.

Ein- und ausatmen,

Dass dir hilft,

Dich zu erden,

Zu zentrieren.

Also atme erst mal tief ein und dann tief wieder aus.

Wir beginnen mit der vier.

Atme ein,

Eins,

Zwei,

Drei,

Vier.

Kurze Pause.

Ausatmen,

Vier,

Drei,

Zwei,

Eins.

Kurze Pause.

Einatmen,

Eins,

Zwei,

Drei,

Vier.

Pause.

Ausatmen,

Vier,

Drei,

Zwei,

Eins.

Weiter mit der fünf.

Einatmen,

Eins,

Zwei,

Drei,

Vier,

Fünf.

Und ausatmen,

Fünf,

Vier,

Drei,

Zwei,

Eins.

Pause.

Einatmen,

Eins,

Zwei,

Drei,

Vier,

Fünf.

Kurze Pause.

Ausatmen,

Fünf,

Vier,

Drei,

Zwei,

Eins.

Pause.

Weiter mit der sechs.

Einatmen,

Eins,

Zwei,

Drei,

Vier,

Fünf,

Sechs.

Pause.

Ausatmen,

Sechs,

Fünf,

Vier,

Drei,

Zwei,

Eins.

Pause.

Noch einmal.

Einatmen,

Eins,

Zwei,

Drei,

Vier,

Fünf,

Sechs.

Pause.

Ausatmen,

Sechs,

Fünf,

Vier,

Drei,

Zwei,

Eins.

Gehe langsam zu deinem natürlichen Atem zurück.

Lass deinen Atem ganz frei fließen,

So wie er fließen will.

Springe für einen Moment dein Bewusstsein,

Deine Aufmerksamkeit einmal dorthin,

Wo dein Körper den Boden berührt.

Vielleicht auch den Stuhl oder die Wand.

Vielleicht so spüren,

Wie deine Füße den Boden berühren,

Die Fersen,

Die Knöche,

Die Beine,

Das Becken,

Die Hüften,

Der untere Rücken,

Der obere Rücken,

Die Schultern.

Und so spüren,

Wie diese Körperteile noch ein wenig mehr in den Boden sinken und sich gleichzeitig der Boden ein wenig hebt,

Um dich zu stützen,

Die Erde dich stützt und trägt und hält,

Deine Arme,

Deine Hände,

Dein Rücken,

Dein Hinterkopf,

Gestützt und getragen.

Und so spüren,

Wie jeder dieser Punkte noch mehr Stabilität sorgt.

Die Stabilität,

Die Festigkeit der Unterlage,

Die dich stützt und hält und trägt.

Die diese Kraft und Stabilität gibt,

Die du im Moment benötigst.

Diese Erdung,

Die dir hilft,

Dich noch mal neu auszurichten,

Zu zentrieren,

Zu deiner Mitte,

Zu deiner Kraft zurückzufinden.

Deine Kraft und Stabilität.

Dann stelle dir vor,

Wie du die Energie,

Die Kraft,

Die Wärme der Erde aufnimmst,

Durch dich hindurch fließen lässt,

Um noch mehr zur Ruhe zu finden in deinem Körper,

In deinem Geist.

Dich ganz durchdringen zu lassen,

Dieser warmen,

Nährenden,

Stützenden Energie der Erde.

Dann kehre wieder zur Aufmerksamkeit auf deinen Atem zurück.

Spüre deinen Atem und erlaube es,

Dieser Erdenergie,

Deinen Atem noch ein wenig sanfter werden zu lassen,

Ruhiger werden zu lassen,

Dann langsam deinen Körper noch mal wahrzunehmen auf der Unterlage.

Die Umgebung um dich herum wahrzunehmen und wenn du dich bereit fühlst,

Langsam deine Augen mehrmals zu öffnen,

Zu schließen und gerne hier für einen Moment ein paar Atemzüge zu bleiben,

Um zu bemerken,

Wie ruhig du dich fühlst,

Wie sicher du dich fühlst,

Wie geerdet du dich fühlst,

Die Stärke,

Die Kraft,

Die Stabilität der Erde zu spüren.

Wenn du bereit bist,

Öffne wieder deine Augen und bedanke dich bei dir selbst,

Dass du dir diese Zeit für dich genommen hast.

Ich bedanke mich bei dir,

Dass du dabei warst und ich wünsche dir einen wunderschönen Tag.

Bis bald.

Namaste.

4.6 (84)

Neueste Bewertungen

Anselm

October 19, 2025

Beim Zählen hatte ich einen anderen Rhythmus, vielleicht wäre es besser, wenn Du nur einmalig zählst zur Demonstration, um unterschiedlichen Rhythmen besser Rechnung zu tragen. Davon abgesehen, eine gute Übung, empathisch angeleitet

Dirk

June 30, 2025

Auch an diesem heißen Tag eine ganz wunderbar geführte, sehr entspannende Meditation. Ganz lieben Dank 🙏🙏🙏

Svenja

May 28, 2025

Liebe Martina, Vielen Dank für diese Meditation. Ich bin ruhiger und kann dem Tag gelassener entgegen gehen. Hari om 🙏🏻

Sylvie

March 5, 2025

Ich bin viel entspannter. Der Atem ist ein mächtiges Instrument. Herzlichen Dank!

Birgit

February 14, 2024

Sehr angenehme Stimme

Claudia

July 12, 2023

Vielen Dank für diese sehr wohltuende Meditation

Aleksej

December 30, 2022

Danke für diese wundervolle Anleitung. Ich habe mich sehr wohl und geborgen gefühlt. Der Atem fließt frei und er erfüllt mich von innen mit Dankbarkeit und Güte. Ich konnte der Übungsanleitung leicht folgen, anders als sonst bei Atemübungen wo gezählt wird. 🙏 namaste

Michael

December 18, 2022

Ganz toll,super angenehme Stimme 🍀👍

Daniela

June 3, 2022

Wunderbare und wohltuende Stimme!

Tiff

February 22, 2022

Unglaublich angenehm, deine schöne Stimme und deine sanfte Art. Wie ein Teppich aus Wohlgefühl, auf dem ich zur Ruhe kommen konnte. Großes Kompliment und Dankeschön.

© 2026 Martina Honecker (Yoga mit Martina). All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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