
Die Fülle im Nicht- Tun
by Volker Mehl
Wir leben aktuell in einer Zeit, in der die meisten Menschen sich stark über das was sie tun bzw. sind, definieren. Wir denken, wir müssen dies, wir müssen das und dabei machen wir uns Druck und Stress ohne Ende. Eine interessante Frage, die sich jeder einmal stellen sollte, lautet: Wieviel von dem müssen, muss ich wirklich? Eine meiner Wunderformeln lautet: Im Nicht-Tun liegt die Fülle. Was das „nicht tun“ für mich bedeutet, erfährst du heute in dieser Folge. Viel Spaß dabei!
Transkription
Schön,
Dass du wieder dabei bist,
Zu einer neuen Ausgabe von Are You Ready,
Deinem Podcast rund um Ayurveda und gutem ganzheitlichen Leben.
Auch heute wird es wieder eine kleine Autofahrt-Spezialedition.
Ich kann jetzt noch nicht 100% sagen,
Wie er so verläuft,
Wie er endet,
Wie der Weg da so hin ist,
Was ich nur sagen kann.
Ich habe einen klaren Impuls für den Podcast,
Weil ich der festen Überzeugung bin,
Dass aus einem Weniger,
Aus einem Nicht-Tun unfassbar viel mehr entstehen kann.
Ganz viel Spaß dabei!
Ja,
Schön,
Dass du wieder dabei bist.
Es wird heute wieder eine Autofahrt-Edition.
Das liegt zum einen daran,
Dass ich gerade die Tage ein bisschen unterwegs bin,
Aus verschiedenen Gründen.
Jetzt aktuell fahre ich gerade aus Esslingen von Stuttgart zurück,
Hatte dann einen Koch-Workshop von Naturata in einem Bioladen.
Zum Runterkommen nach so einem Workshop höre ich dann natürlich immer ein bisschen Mucke und irgendwie kam mir so ein Gedanke gerade.
Ich habe jetzt noch keine Ahnung,
Wo es hinten endet,
Auch so podcastmäßig,
Aber ich glaube,
Der Gedanke ist es wert,
Sich mal darüber auszutauschen.
Oder es kann auch einfach sein,
Dass es an der Mucke lag.
Ich habe mal wieder so die alten Nummern von Miami Vice gehört.
Also die Älteren werden sich erinnern,
Crockett und Sunny und so.
Aber ein anderes Thema.
Im letzten Podcast klang es ja schon an,
Also hier an dem Thema Entdecke deinen inneren Eiskunstläufer.
Also dieses Thema Mensch,
Maschine,
Digitalisierung,
Was macht den Mensch zum Menschen und wo liegt der Unterschied?
Ja,
Weil wir haben uns heute beim Kochen,
Beim Workshop,
Ging es auch wieder ziemlich intensiv um alle möglichen Lebensthemen und jetzt nicht nur ums Kochen,
Aber wer schon mal bei mir beim Kochen war,
Weiß,
Dass es auch ein bisschen mehr geht,
Wie nur Karottchen warm machen,
Sondern da ist man relativ schnell.
Auch in anderen Themen.
Und da war auch so die Frage,
Was macht uns aus?
Auch da das Thema Menschlichkeit,
Inneres Selbst,
Fragen.
Das klang ja jetzt auch schon an oder klingt ja immer mal wieder an.
Das sind ja auch echt spannende Themen.
Und was mir immer wieder auffällt,
Dass viele Menschen oder wir generell uns ganz stark über das definieren,
Was wir tun.
Was wir tun,
Wie effizient wir sind,
Was wir erreicht haben.
Und ja,
Das ist das ganze Spektrum rauf und runter.
Kennt man ja aus der Werbung,
Mein Haus,
Mein Auto,
Mein .
.
.
Und ich glaube,
Das Spannende für die Zukunft wird sein,
Dass es so einen Paradigmenwechsel geben wird.
Weil ich bin der festen Überzeugung,
Dass es viel heilsamer ist und zukünftig,
Dass wir uns viel mehr über das definieren oder vielleicht auch über das definieren sollten,
Was wir nicht tun und was wir nicht sind.
Weil ganz viele Menschen haben ja wahnsinnig Druck mit Dingen,
Die sie tun oder tun müssen oder gefühlt tun müssen.
Man fängt ja bei der Arbeit an.
Man muss effektiv sein,
Man muss präsent sein,
Man muss immer irgendwie was sein,
Immer irgendwie was machen,
Was tun,
Was gelten,
Was darstellen.
Und das ist auf Dauer extrem anstrengend.
Und das klang ja schon mal in einem anderen Podcast an.
Ich sage auch,
Es ist auch nicht naturgemäß.
Es ist auch nicht menschlich,
Dauernd irgendwas sein zu müssen und was tun zu müssen,
Effizient sein zu müssen.
Weil wenn die Natur eins nicht ist,
Dann ist es effizient.
Im Sinne von BBL-effizient.
Noch mehr und noch mehr und noch mehr.
Weil die Natur ist einfach total verschwenderisch.
Die haut raus,
Was sie hat,
Ohne drüber nachzudenken,
Ist das jetzt effizient.
Ist das jetzt effizient zu blühen oder ist das jetzt effizient,
Wenn es schneit.
Die Natur ist,
Wie sie ist.
Tiere,
Also andere Tiere außerhalb von uns Menschen.
Hunde,
Katzen oder unsere Pferde,
Die denken jetzt auch nicht drüber nach.
Ist es jetzt effizient,
Wenn ich hier im Kreis rumlaufe oder ist es effizienter stehen zu bleiben.
Das ist einfach ganz naturgemäß,
Total intuitiv.
Und jetzt,
Wo ich ein bisschen mehr,
Auch weil ich wieder im Auto unterwegs bin,
Fällt mir auch wahnsinnig unintuitiv und verschwenderisch.
Wir sind aber,
Glaube ich,
Gefühlt an der falschen Ecke.
Auch verschwenderisch mit unseren Ressourcen,
Verschwenderisch mit Zeit.
Allein dadurch,
Dass ganz viele Menschen unendlich viel Zeit verbringen,
Im Stau rumzustehen.
Also 80 oder 90 Prozent noch alleine in einem Viersitzer Auto.
Aber das ist ja ein anderes Thema.
Gerade morgens in Frankfurt oder jetzt auch in Stuttgart ist es völlig crazy.
Eine Strecke,
Wo ich normalerweise anderthalb Stunden brauche,
Habe ich zwei,
Dreiviertel Stunden gebraucht.
Also das heißt,
Gefühlt eine Stunde 15 rumgestanden.
Zusammen mit Millionen anderen Menschen.
Weil es ist ja nicht nur in Frankfurt so,
Es ist ja in Köln,
In Stuttgart,
In Hamburg,
In München.
Es ist ja in allen größeren Ballungsgebieten.
Ich kann mich noch erinnern,
In meiner Oberthaler Zeit,
Manchen Radiosendern,
Wenn es um die A40 ging,
Die haben gar nicht mehr die Länge durchgesagt,
Sondern nur noch,
Wie immer,
Alles voll.
Und da glaube ich nicht,
Dass das zukünftig noch Sinn macht.
Dieses Ich-muss-was-sein und Ich-muss-da-sein und Ich-muss-was-produzieren,
Das macht wahnsinnig viel Druck.
Auch gerade jetzt wieder im Umfeld.
Was da in manchen Büros los ist,
Das ist ja hardcore.
Also Menschen,
Die schon morgens gefühlt anfangen und das gefühlt haben,
Egal was ich mache,
Es reicht nie.
Da werden nachts um zwei die letzten Mails geschrieben und dann um halb sechs,
Sechs,
Nach einer wahrscheinlich nicht durchgeschlafenen Nacht,
Die nächsten Mails.
Und das ist hardcore.
Und deshalb bin ich der festen Überzeugung,
Geht es vielen Menschen auch so,
Weil es nicht naturgemäß ist.
Wir sind nicht effizient,
Unsere Urvorfahren waren nicht effizient.
Die haben gesammelt und gejagt,
Bis sie so viel hatten,
Wie sie gebraucht haben und dann hat man die Zeit mit der Sippe verbracht.
Also Ethnologen sagen,
Naja,
Das war so das Modell 20,
25 Stunden Woche,
Weil es auch keinen Sinn gemacht hat,
Mehr anzuhäufen.
Es gab keine Baugebiete,
Es gab keine Bausparverträge,
Es gab keinen Nachbar,
Der ein größeres Auto hatte oder es gab keine Zirkel,
Wo es drum ging,
Irgendwie was zu gelten oder eine noch spektakulärere Kreuzfahrt zu machen.
Und ich glaube,
Eine Befreiung für viele Seelen liegt im Nicht-Tun.
Also Nicht-Tun auf der einen Seite und ganz viel Tun auf der anderen Seite.
Also ganz viel Tun im Sinne von mit sich selber beschäftigen.
Wirklich mal elementare Lebensfragen stellen.
Auch mal Entscheidungen treffen.
Sich mit seinem Leben auseinandersetzen.
Egal,
Was die anderen Menschen sagen.
Und dahin zu kommen,
Weil ganz,
Ganz viele Menschen,
Die zu uns kommen,
Die zu mir kommen,
Aber es ist,
Glaube ich,
So ein weltweites Phänomen.
Es sind gewisse Grundbedürfnisse,
Sehnsüchte,
Die dann entstehen nach einem Weniger.
Nach einer Reduktion.
Das ist ja nicht nur in Deutschland so.
Es gibt ja weltweit Menschen,
Die am Rad drehen.
Weil egal wo,
Der Mensch nicht auf dieses Effizienztum getrimmt ist.
Deshalb sind die Leute in Deutschland genauso durch wie in Frankreich,
In Holland,
Auch in Skandinavien,
Im seligen Skandinavien gibt es auch Burnout und Depression.
Oder in Amerika oder in China.
Das ist ja überall das Gleiche.
Weil der Mensch universelle Bedürfnisse,
Wünsche,
Sehnsüchte hat,
Auf die wir auf Dauer nicht verzichten können oder die wir nicht ignorieren können.
Je weiter wir sie ignorieren,
Desto mehr tut es weh.
Und diesen Schalter umzulegen und zu erkennen,
Nämlich beim Essen bei uns im Ayurveda,
Das was in beide Handflächen passt.
Nicht drei Schalen essen,
Das ist nicht effizient.
Das ist eher das Gegenteil.
Sondern eine Schale zu essen und Nein zu sagen zur zweiten und zur dritten.
Das Nicht-Tun.
Der Schlüssel zur Gesundheit ist weniger essen.
Nicht-Tun.
Der Schlüssel zur seelischen Freiheit ist Nicht-Tun.
Und das noch ans Bein tackern und das da lehnen noch und das und das und das.
Das hat alles was mit Nicht-Tun zu tun.
Zu tun,
Zu tun.
Ganz viel tun.
Also eher weniger tun.
Aber da braucht es natürlich eine ganze Menge Mut.
Mut auszusteigen.
Bei sich zu sein.
Aber das ist,
Glaube ich,
Ein schöner Weg.
Das ist genauso,
Wenn Leute sagen,
Für mich kochen,
Das ist auch geil.
Also für sich zu kochen,
Das ist ja wunderschön,
Das ist ja keine Quälerei eigentlich,
Dass man sagt,
Oh scheiße,
Ich muss mir heute noch was Gutes tun.
Das ist aber total anstrengend.
Nein,
Es ist doch was Schönes,
Für sich zu sorgen.
Auch wenn man es an manchen Stellen wieder lernen darf,
Muss,
Sich um sich zu kümmern,
Wie wichtig das ist.
Und dann,
Wenn das Thema ist,
Ja,
Wenn man nur ein paar Stunden oder weniger macht,
Von was will man denn dann leben?
Also da bin ich der festen Überzeugung,
Auch aus meiner eigenen Erfahrung heraus,
Am effektivsten,
In Anführungszeichen,
Betriebswirtschaftlich,
War ich dann,
Wenn ich mal ein,
Zwei Schritte langsamer gelaufen bin.
Also ein,
Zwei Gänge zurückgeschalten habe.
Also klarer,
Bewusster zu sein.
Auch nicht mal zu fragen,
Ist es das noch,
Was ich da mache.
Viele Menschen in vielen Büros,
Das steht stellenweise nicht überall,
Ich kann es ja nicht pauschalisieren,
Aber an vielen Stellen,
Was ich so mitkriege,
Besteht der Tag darin,
Irgendwelche Projekte abzurocken.
Mehr,
Also gut,
Mit Muße,
Muße ist ja schon lange nicht mehr.
Um irgendwie kopflos von einem Meeting ins nächste zu rennen und immer das Gefühl zu haben,
Man steckt bis zu den Knöcheln mindestens oder bis zu den Knien in der Scheiße und egal wie man tritt,
Wie im Moor,
Man sinkt nur tiefer,
Man kommt nicht nach vorne.
Und da clasht natürlich unser seelisches Bedürfnis oder unsere Veranlagung im positiven Sinn der Natur nach Fülle,
Kann auch ineffizient sagen,
Gegen das äußere Doktrin von Effizienzdenken und Wachstum.
Es ist nur gut,
Wenn es mehr ist.
Das ist Quatsch.
Eine Rose ist schön auch mit einem Trieb,
Die muss nicht 10 oder 15 haben.
Eine reicht doch.
Weil das ist ja das,
Was man jetzt erlebt,
Das ist unmenschlich.
Und mit so viel äußerem Kram kann man sich gar nicht betäuben,
Um sein inneres Selbst zu täuschen.
Viele Menschen besuchen das ja relativ erfolglos.
Und deshalb ist,
Glaube ich,
Wirklich der Weg in die Zukunft.
Im letzten Podcast war ich ja so ein bisschen in den Pfad,
In Anführungszeichen.
Was kommt da so?
Welche Jobs gibt es überhaupt noch?
Also auch wenn mich jetzt manche für einen Spinner halten,
Es kann auch echt eine Chance sein,
Dass man mehr Zeit hat für sich.
Und dann ist rausgeschossen zu sein aus dem System,
Wenn man es auch schafft,
Diesen Schalter auch umzulegen,
Dass meine Arbeit und meine Bezahlung 0,
0 über meinen eigenen Wert aussagt,
Über den Wert meiner Menschlichkeit,
Über den Wert meiner Talente.
Nur weil einer viel verdient,
Ist es ja 0,
0 eine Aussage über sein inneres Strahlen,
Über seine innere Kompetenz,
Über seinen inneren Talent.
Das ist ja wie in unserer Schule.
Viele Einser schreiben,
Das sagt 0,
0 über meine innere Kompetenz aus,
Über meine Talente,
Über meine Gaben.
Viele Einser schreiben,
Sagt einfach nur,
Dass ich in der Lage bin,
Gewisse Dinge punktgemäß abzuliefern.
Das ist natürlich auch ein Talent und eine Gabe.
Aber wenn jetzt jemand nur 3er,
4er oder 5er schreibt,
Heißt das jetzt nicht,
Dass er weniger Talent hat.
Innerhalb des Wertesystems,
Innerhalb der Skala,
Die da angelegt wird,
Hat er weniger.
Das ist aber völliger Quatsch.
Und damit,
Mit diesen Pfosten im Hirn,
Läuft man dann raus.
Und vielen Menschen hämmert man das ja auch ins Hirn,
Dass man sagt,
Du bist nichts wert.
Das ist ja Hardcore.
Diese Löcher trägt so eine Seele ja ein ganzes Leben lang mit sich oder noch drüber hinaus.
Und deshalb ist es,
Auch wenn das natürlich wahrscheinlich ein Beben auslösen wird,
Wenn Menschen auf einmal ihren Wert nicht mehr darüber definieren sollen,
Was am 30.
Auf dem Konto passiert,
Sondern über andere Kompetenzen.
Und dann,
Auch das kann ich aus eigener Erfahrung sagen,
Es wird immer Geld da sein.
Mal mehr,
Mal weniger.
Aber das Wichtigste an der Stelle ist auch,
Dass mein inneres Brennen,
Meine Leidenschaft,
Das Bewusstsein für mich,
Für meine Kompetenzen da ist,
Auch für meine Talente.
Weil dann zapft man auch mal eine Quelle an,
Wo man gar nicht wusste,
Dass sie da ist.
Und das einfach Mut haben,
Das Thema Potenzial,
Da steckt so viel auch in dir drin.
Und sie sagen,
Nein,
Ruhe und wirk dich weniger.
Viel,
Viel klarer zu sein,
Weil dann veränderst du deine Haltung,
Die Ausstrahlung.
Und das ist dann wieder das Gesetz der Anziehung.
Wenn man rumläuft wie ein Häufchen Elend und morgen schon um neun den ersten Nervenzusammenbruch hat,
Wenn man seinen Rechner anmacht,
Wo einen erst mal 80 E-Mails begrüßen,
In dem Bewusstsein,
Das kriege ich heute sowieso nicht abgearbeitet und zum Nachtisch gibt es da nochmal 50 obendrauf.
Das ist ja verrückt.
Auch für Unternehmen werden sie sich was einfallen lassen müssen,
Weil auf Dauer kann man so mit Mitarbeitern nicht umgehen.
Es heißt ja schon nicht mehr Mitarbeiter,
Es heißt ja Human Material,
Human Resources.
Das wird auf Dauer kein Weg sein,
Wie die Gesellschaft weiter funktionieren kann,
Weil man kann so nicht mit Menschen umgehen.
Es sei denn,
Jedes Unternehmen hat eine eigene Burnout.
Gibt es ja schon Unternehmen,
Die Burnout-Kliniken oder Kurzentren haben.
Wie so eine Autowerkstatt,
Die gröbsten Dellen haut man raus,
Der wird ein bisschen drüber lackiert und dann geht es wieder ab auf die Straße.
Aus einem Weniger kann ein unfassbares Mehr erwachsen.
Das ist wie bei der Ernährung.
Aus weniger Ernährung kann mehr Energie,
Mehr Klarheit,
Mehr Gesundheit entstehen.
Und das ist in anderen Bereichen vom Leben ganz genauso.
Weniger Umrennen,
Weniger Stress,
Dafür mehr Klarheit,
Mehr positive Ausstrahlung,
Mehr Kreativität.
Und dann,
Dem Gesetz der Anziehung nach,
Wird auch ein Rückfluss entsprechend der Energie da sein.
Sowohl menschlich,
Aber auch ganz,
Ganz sicher monetär.
Und auch dann,
Dass man es schafft,
Zu sagen,
1.
000 Euro ist jetzt rechnerisch mehr wert als 10 Euro.
Aber es kommt immer auf den Moment an.
Es gibt Momente,
Da sind 10 Euro gefühlt einen höheren Stellenwert als 1.
000 Euro.
Wenn man es nur konsumiert,
Wie bei einem Hotdog-Wettessen.
Weil ich glaube,
Dass an vielen Stellen großer Konsum immer nur einhergehen kann mit wenig oder keiner Achtsamkeit oder Bewusstsein.
Die Jungs bei so Hotdog-Wettbewerben,
Die in 5 Minuten 15 Hotdogs reinschieben.
Oder ich kann mir in ein,
Zwei Minuten eine Flasche Rotwein oder Whisky reinschädeln.
Das funktioniert schon.
Der Körper macht es mit.
Aber das geht,
Glaube ich,
Nur,
Wenn man seinen Hirn total dabei ausschaltet.
Deshalb gehen solche Aktionen immer nur ohne funktionierendes,
Aktives Bewusstsein.
Das ist ja das,
Was Menschen dann wieder lernen im Seminarzentrum oder in der Burnout-Klinik.
Bewusstes Gehen,
Bewusstes Kauen,
Bewusste Ernährung.
Und dann stellt man auf einmal fest,
Mit einem Mehr an Bewusstsein,
Mit einem Mehr an Achtsamkeit wird es an vielen Stellen automatisch weniger.
Man kommt auch da ins Nicht-Tun.
Mit einem Mehr an Achtsamkeit.
Probier es gerne mal aus.
Mach dir mal eine Schale Eintopf,
Gib dir die Suppe,
Was auch immer.
Und Nicht-Tun,
Also Handy aus,
Nicht-Tun,
Fernsehen aus,
Nicht-Tun,
Keine Zeitung lesen,
Nicht-Tun,
Keine Musik hören,
Sondern einfach mal nur bewusst Kauen.
25,
30 Mal jeden Bissen.
Und ich garantiere dir,
Eine normale Schale wird auf einmal ganz schön groß und auf einmal sehr gehaltvoll.
Und da wird aus weniger ein Mehr.
Und man fühlt sich klarer,
Besser aufgestellt,
Befreiter.
Es gibt kein Aufstoßen,
Sodbrennen,
Blähungen mehr.
Die ganzen Dinge,
Die man bekommt,
Wenn man halt das Hirn ausschaltet und einfach rein damit.
Und deshalb bin ich der festen,
Festen Überzeugung,
Das ist ein ganz,
Ganz elementarer Schlüssel.
Wahrscheinlich schon immer,
Aber gerade zukünftigen Zeiten,
Die sich,
Auch wenn ich kein IT-Nerd oder Silicon-Valley-Freak bin,
Die sich wahrscheinlich weiter beschleunigen wird und vielleicht noch mehr gefühlt abverlangt,
Noch schneller zu sein,
Noch effizienter zu sein,
Noch tiefer da einzusteigen,
Dass man sich irgendwelche Chips verpflanzen lässt oder was auch immer.
Und gerade in so Zeiten ist es,
Glaube ich,
Elementar wichtig,
Sich auf ein Weniger zu fokussieren,
Auf das,
Was schon da ist.
Weniger Außen,
Mehr Innen,
Das ist dann ja auch das Thema.
Weniger Außen,
Mehr Außen oder weniger Außenwelt.
Auf einmal,
Wenn es ruhiger wird,
Kommt das Innenleben,
Die innere Stimme durch.
Dann hört man vielleicht wieder Sachen,
Die man vorher überhört hat.
Also weniger.
Das große Thema der Zukunft,
Glaube ich,
Mehrere Lottoscheine,
Zukünftig sind die,
Wo weniger draufsteht und nicht mehr.
Weil was ein mehr und noch mehr mit der Welt und mit der Gesellschaft machen kann,
Erleben wir gerade.
Und das ist,
Glaube ich,
Kein Modell für die Zukunft,
In dem Bewusstsein,
Wie viel Fülle schon da ist.
Wenn man es einfach mal schafft,
Vom Tun ins positive Nicht-Tun zu kommen.
Auch wenn es eine Herausforderung wird,
Ist es,
Glaube ich,
Ein lohnenswerter,
Spannender Weg,
Auf dem es dir ganz viel Inspiration,
Kreativität,
Aber es wird natürlich auch mal Unruhen geben,
Inneres Aufbegehren.
Auch das gehört dazu.
Auch das bringt einen ja ein Stück wieder zu sich näher heran.
Auch mal rauszugehen aus der Pervol-Kuschelzone,
Sondern mal dahin,
Wo es vielleicht ein bisschen intensiver wird.
Einfach wieder aktiv am Leben teilzunehmen,
Aktiv sein Leben zu gestalten.
Also zum Macher im positiven Sinn,
Zum Bewusst-Macher seines Lebens zu werden.
Wünsche ich dir ganz viel Spaß.
Vielen Dank,
Dass du dabei warst.
Das war es wieder mit einer neuen Ausgabe von Ayurveda in einem Podcast rund um Ayurveda und gutem ganzheitlichen Leben.
In einer Midnight Special,
Aufdruckfreie Edition.
Also mir hat es sehr viel Freude gemacht.
Einfach mal wieder so einem Impuls nachzugehen und es war ein spannender Weg die letzten paar Minuten.
Schön,
Dass du dabei warst.
Ich hoffe,
Auch wenn es jetzt nicht so den 100% roten Faden gegeben hat,
Dass ich dir die ein oder andere Inspiration geben konnte.
Eine kleine Anregung,
Um mal hinzuschauen,
Um mal wirklich das Mehr in dem Weniger,
Diesen Schatz zu entdecken.
Ich freue mich natürlich wie immer,
Wenn wir uns mal live sehen in nächster Zeit.
Schau einfach auf meine Seite volkermehl.
Com.
Da sind alle Lesungen,
Alle Veranstaltungen drauf in nächster Zeit.
Weil quasi jetzt,
Wenn ich hier am quatschen bin,
Noch gar nicht weiß,
Was bis dato alles zwischen reinkommt.
Also um dich nicht zu verwirren,
Schau gerne bei mir auf die Seite.
Und ja,
Wie immer,
Wenn es dir gefallen hat und du das Gefühl hast,
Ayurveda muss raus in die Welt,
Was es meiner Meinung nach nicht mehr muss,
Dann kommuniziere das gerne,
Verteile ein paar Sternchen.
Dann freut sich auch natürlich mein Team,
Die hinter mir stehen und mich bei all dem,
Was ich so tue,
Unterstützen.
Vielen Dank für die Zeit und bis zum nächsten Mal.
Schön,
Dass du da bist.
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