
Einfach atmen.
Einfach atmen. Nicht nur, aber insbesondere für Dich, wenn Du bisher noch nie bewusst Deinen Atem wahrgenommen hast. Keine komplizierten Techniken, kein Luft anhalten, keine Herausforderung. Nichts zu leisten. Nur einatmen. Ausatmen. Wahrnehmen ohne bewerten. Langsam, sanft die Ausatmung verlängern. Die Wirkung spüren. Einfach atmen. Sonst nichts. Musik: Chris Collis/Indiemusicbox
Transkription
Einfach nur atmen,
Etwas,
Das wir unablässig tun,
In jedem Moment,
An das uns nur sehr selten bewusst ist.
Dann,
Wenn das Atmen schwer fällt,
Wenn wir aus der Puste sind oder nicht gut Luft bekommen.
Ansonsten atmen wir meistens so vor uns hin,
Unbedacht,
Unbemerkt,
Obwohl der Atem doch ein Instrument,
Ein Tool,
Ein Hilfsmittel ist,
Das uns so wirkungsvoll zur Entspannung verhelfen kann und dass wir immer dabei haben,
Nichts kostet,
Keine Mühe macht.
Wenn Du magst,
Lass Dich heute auf eine ganz,
Ganz einfache,
Kleine Atemübung ein,
Vor allem dann,
Wenn Du mit Atemtechniken oder Atemübungen bis jetzt noch keine Erfahrung gemacht hast.
Such Dir zunächst eine bequeme Position im Sitzen oder Liegen.
Richte Dich auf Deinen Platz ein.
Schließ,
Wenn sich das gut und richtig anfühlt,
Deine Augen,
Um Dich völlig auf Deinen Atem konzentrieren zu können und weitere Sinnesreize auszuschalten.
Und spür jetzt einfach mal hin.
Richte Deine Aufmerksamkeit ganz bewusst auf Deine Einatmung und Deine Ausatmung,
Ohne etwas zu kontrollieren oder verändern zu wollen,
Nur beobachten.
Und jetzt geh bei Deiner Beobachtung einmal bewusst dazu über,
Dir beim Einatmen innerlich zu sagen,
Ich atme ein und beim Ausatmen,
Ich atme aus.
Lass Deinen natürlichen Atemrhythmus weiter fließen.
Du musst nichts kontrollieren oder in einem bestimmten Rhythmus atmen.
Du atmest ein,
Ich atme ein,
Du atmest aus,
Ich atme aus.
Mach das für ein paar Atemzüge in Deinem Tempo,
In Deinem Rhythmus und dann lass diese Sätze gehen und richte Deine Aufmerksamkeit einmal auf Deinen Körper bei der Atmung.
Wo spürst Du den Atem am intensivsten,
Wenn Du einatmest und wo spürst Du ihn am intensivsten,
Wenn Du ausatmest?
Wo gerät Dein Körper bei der Einatmung und bei der Ausatmung in Bewegung?
Welche Körperteile atmen mit?
Und wie weit fließt der Atem in Dich hinein?
Und auch bei dieser Beobachtung keine Erwartung,
Kein Druck,
Kein,
Es sollte so sein.
Wenn Du jetzt wahrnimmst,
Dass Du heute ganz flach atmest,
Nicht ansatzweise bis in den Bauch hinein,
Dann ist das einfach so.
Nur wahrnehmen,
Ohne zu bewerten,
Wo atmet Dein Körper mit.
Und nun versuche tatsächlich einmal Deine Atmung einem bestimmten Rhythmus anzupassen.
Versuche auf 4 Zähler ein- und auf 7 Zähler auszuatmen.
1,
2,
3,
4,
Aus,
2,
3,
4,
5,
6,
7.
Wenn sich dieser Rhythmus,
Dieses Verhältnis unangenehm für Dich anfühlt,
Finde Deinen eigenen,
Achte dabei lediglich darauf,
Dass Deine Ausatmung bewusst länger und vielleicht auch langsamer als die Einatmung ist.
1,
2,
3,
4,
Aus,
2,
3,
4,
5,
6,
7.
Ganz langsames,
Bewusstes,
Langes Ausatmen in Deinem Rhythmus für einige Atemzüge.
Lass nun das Zählen,
Den bewusst wahrgenommenen Atemrhythmus,
Die Konzentration darauf los.
Lass sie gehen und lass Deinen Atem wieder ganz frei und natürlich fließen.
Und spüre mal nach,
Was dieses bewusste Atmen,
Die Konzentration auf Deine Atmung und die Verlangsamung und Verlängerung Deiner Ausatmung vielleicht mit Dir gemacht hat,
Wie Du Dich jetzt fühlst,
Wie sich Dein Körper fühlt,
Wie sich Dein Geist fühlt.
Nimm Dir noch einen Moment,
Um da hinein zu spüren.
Die Übung wird gleich durch einen Gong beendet.
Und wenn Du das Gefühl hast,
Das könnte etwas für Dich sein,
Dich mehr mit Deiner Atmung zu befassen,
Deine Atmung mehr zu nutzen,
Dann gibt es online und in Kursen eine unendliche Vielfalt an Übungen.
Ich wünsche Dir viel Spaß beim Ausprobieren,
Viel Entspannung,
Viel Durchatmen.
Danke für Deine Zeit und Dein Interesse.
Bis bald.
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